Roger Waters: Ich habe mehr Musik im kleinen Finger, als wie war sein Name?

Roger Waters 2017 Promo

In einem neuen Artikel über Roger Waters, der anlässlich seiner Australien-Neuseeland-Tour auf der Webseite, der in Brisbane beheimateten australischen Tageszeitung, Courier Mail erschien, sprach er unter anderem über seine neue Band und auch die alte Band Pink Floyd sollte nicht unerwähnt bleiben. Beginnen wir mit der Gegewart. Die Frage, ob die neue Band ihn wiederbelebt hat, beantwortet er überschwänglich.

Roger Waters: Oh, ja, ja, ja, du hast es letzte Nacht gesehen. Ich arbeite gerne mit dieser Band zusammen. Ich kannte Joey überhaupt nicht, bevor ich die Platte machte, und Nigel sagte: „Ich denke, wir sollten mit diesem Schlagzeuger arbeiten.“ Es gab so schöne Dinge, die aus den gemeinsamen Sessions entstanden. Der Teil von „The Last Refugee“, den wir jetzt bei den Shows spielen, ist so erstaunlich sparsam und schön und tragisch. Ich liebe ihn, aber die ganze Band fühlt sich wirklich gut, Gott sei Dank, weil wir 64 Termine in den Staaten und Kanada hatten, das klingt nach viel, und es ist eine Menge.

Wir spielen ein paar hier (Neuseeland) und in Australien und dann Europa. Ich weiß, dass es ein dummes Klischee ist, aber wir sind eine große Familie, eine wunderschöne Sache, die ein Mikrokosmos sein könnte, wie eine Gesellschaft in gewisser Weise funktionieren könnte.

Das muss schon eine eingeschworene Gemeinschaft sein, wenn Waters den Tour-Tross, als eine Möglichkeit ansieht, wie wir besser zusammenleben und miteinander auskommen könnten? Aber nicht mit Waters an der Spitze? Spaß beiseite, ich fürchte, dass der Mikrokosmos einer Tour-Crew nicht auf die vielschichtige Themenlagen einer Gesellschaft umlegbar ist! Die Familien wären der viel bessere Mikrokosmos dafür.

They tried to put me down in any way they could

Gegen Ende des Artikels ging es um die Ex-Band Pink Floyd und deren Mitglieder David ­Gilmour, Nick Mason und Rick Wright, die sich 2005 zu einem „One-Off“ Auftritt mit Waters bei „Live 8“ durchringen konnten. Waters gab zu, dass er an seinen Talenten zweifelte, selbst dann noch, als er, als kreativer Leiter Band, einige der populärsten Alben aller Zeiten schrieb.

Roger Waters: Es gab eine seltsame Dynamik in Pink Floyd, weil ich so viel Schwerarbeit leistete, in Bezug auf das was wir getan haben und worum es ging, weil ich in diesem „Ding“ so mächtig geworden bin, versuchten sie mich auf jede erdenkliche Art und Weise schlecht zu machen. Es war meistens David und ab und zu sogar Rick. Nick drehte sich wo immer der Wind herkam.

Sie sagten: „Oh, er kann nicht singen“; „Oh, er hat ein schreckliches Gehör“; „Oh, er kann seinen Bass nicht stimmen“; und vielleicht ließ ich mich an manchen Punkten davon abbringen, weil ich keine Ahnung mehr hatte, ob sie richtig oder falsch lagen. Ich weiß es jetzt, vielleicht nicht mit Rick, aber ich habe mehr Musik in meinem kleinen Finger, als wie war sein Name.

Rick nörgelte ein wenig, Nick war alles egal, er ging den Weg des geringsten Widerstands und Gilmour? Er war es, der ihn von allen am öftesten schlecht machte. Mich würde echt interessieren von welcher Zeit er spricht. Wie lange ist das her? 1968 bis 1972? Denn in meiner Vorstellung hatte Waters, spätestens nach dem Riesenerfolg des „Dark Side Of The Moon“ Albums, seine Position an der Spitze, als Leader der Band gefunden und das notwendige Selbstvertrauen, sich gegen Gilmour und Wright durchzusetzen.

Pink Floyd Meddle, Foto: Aubrey Powell

Pink Floyd 1970, keine Band von Brüdern!

Man bekommt das Gefühl ein völlig falsches Bild von Waters gehabt zu haben. Ist er doch nicht der autokratische Führungstyp gewesen? Stattdessen schien er sich innerhalb von Pink Floyd unsicher gefühlt zu haben? Spielt ihm da die eigene Erinnerung einen Streich? Oder ist er nur wehleidig. Komisch ist das Waters, als er seinen kleinen musikalischen Finger ins Spiel brachte, Gilmour’s Namen nicht aussprach.

Ein vorübergehender Fehltritt der Vernunft

Fest steht das seine Beziehung zu Gilmour wieder an einem Tiefpunkt angelangt ist. Vielleicht entfachte die Organisation der Pink Floyd Exhibition „Their Mortal Remains“ erneut die alten Zwistigkeiten. Ich persönlich meine, dass Waters es heute mehr denn je bereut, damals bei Pink Floyd ausgestiegen zu sein und damit seinem „Erzrivalen“ Gilmour freiwillig das Feld überlassen hat! Anders kann ich es mir nicht erklären, dass er heute noch mit solchen Beispielen ankommt. Mir scheint, als ob er sich diesen Fehler nicht verzeihen kann und natürlich ist Gilmour, der Pink Floyd danach weiterführte, der Hauptschuldige. Sein Freund Mason, der sich wie das Fähnchen nach dem Wind drehte, sicher nicht!

Ende gut, alles gut

Zu guter Letzt besteht Waters darauf „kein Pessimist“ zu sein und mehr als 50 Jahre nachdem Pink Floyd ihr erstes Album veröffentlichten, genießt er es mehr als je zuvor auf der Bühne zu stehen.

Roger Waters: Ja, ich bin wirklich glücklich. Ich arbeite mit Leuten zusammen, mit denen ich gerne zusammenarbeite. Das Einzige, dass mich daran hindern könnte weiterhin neues, zu meiner und der Zufriedenheit anderer Menschen zu erschaffen, der Richter auf der Schulter – ist im Großen und Ganzen verschwunden, ist die Zeit, die einem leider davon läuft.

Quelle: The Courier Mail (Review: Roger Waters, Us + Them tour, Brisbane Entertainment 6.2.2018)

Ich danke Arne Sigge (Rocktours) für den Hinweis!

61 Antworten

  1. Chris sagt:

    ..da fällt einem echt nichts mehr ein.

  2. Nougat sagt:

    Ein griesgrämiger, verbitterter alter Mann. Er sollte seine Tour noch beenden und dann endlich in Pension gehen.

  3. Yucateco sagt:

    Rog wird als Musiker völlig unterschätzt. Gerade wenn man sich die Videos der Early Years Box anschaut erkennt man, dass zu dieser Zeit der Sound von seinem Bass-Spiel unglaublich geprägt ist. Als Beispiel hier das 1970 Atom Heart Mother vom Pop Deux Festival in St. Tropez, der Bass ist hier wie bei vielen frühen Stücken das Lead Instrument. Viele scheinen sich aber nur an den simplen Basslauf von Another Brick zu erinnern.

    • ChrisHB sagt:

      Sehe ich ähnlich. In seinem Rahmen hat er sehr viel Gefühl in seinem Spiel. Allerdings ist es nicht so überragend und unnachahmlich, dass es nicht ersetzbar wäre. Wie oft spielt er den Bass auf seinen Konzerten? Und wie oft spielt er dann wirklich? Für mich bleibt seine Argumentation völlig bodenlos. Gilmour konnte bei seinen damaligen Unplugged-Konzerten „Shine-On“ akustisch im Alleingang spielen. Und das tat er so unfassbar musikalisch – dass man bei Waters‘ Kommentaren nur kopfschüttelnd zurückbleiben kann.

  4. Christian sagt:

    „Nick drehte sich wo immer der Wind herkam.“ – ist und war Nick nicht sein Freund? Ich komme bei dem Herrn Waters einfach nicht mehr mit…

  5. Rudi sagt:

    Das Ganze basiert auf Eifersucht! Ein Bassist steht selten im Vordergrund bzw. in der Wahrnehmung der Zuhörer, selbst wenn er die Songs geschrieben hat. Der Gitarrist und Sänger einer Band, das sind die eigentlichen Stars. Das wurmt Roger bis heute und wahrscheinlich auch die jüngsten Erfolge von David …

    • Werner Werner sagt:

      Gut möglich das dem so ist! Ich bin auch einer der die Gitarristen beobachtet! Wer da was geschrieben hat ist mir beim Konzert herzlich egal, solange der Gitarrist ein „Wetter“ macht!!

  6. Olaf sagt:

    Nun, wir wissen alle aus vielen Jahren Erfahrung, was wir von Roger halten können. Da gibt es Gutes und Schlechtes. Mit diesen Aussagen hat er aber den Bogen überspannt. So reden Menschen, die an extremer Selbstüberschätzung leiden und es nicht mehr merken. Seine Stärken liegen viel weniger auf der musikalischen Seite. Er ist ein sehr guter Texter, Konzeptionist und Arrangeur von großen Shows. Aber im musikalischen Vergleich mit David hat er keine Chance. Warum muss er wieder so alte Dinge aufwärmen und dabei die Tatsachen verbiegen? Tut mir leid, für mich disqualifiziert er sich damit endgültig.

  7. Chris sagt:

    Joah Roger ist voll der krasse Bassist – hört man ja in Stücken wie Hey you :p

  8. Manuel sagt:

    Ich kommentiere das mal nicht, aber laut Internetrecherche hat Gilmour auf folgenden Stücken den Bass gespielt:

    The Narrow Way pts. 1-3
    Fat Old Sun
    One Of These Days
    Shine On You Crazy Diamond (pt. VI)
    Pigs (Three Different Ones)
    Sheep
    Comfortably Numb
    Don’t Leave Me Now
    Goodbye Blue Sky
    Hey You
    Mother
    Nobody Home
    The Show Must Go On
    The Trial
    Waiting For The Worms
    Young Lust
    Money (A Collection of Great Dance Songs)
    High Hopes
    Wearing The Inside Out

    David himself has said that nearly half of all their recorded output is him playing bass rather than Roger, as he could play faster. So it was just easier for him to do it.

  9. Urs sagt:

    Ich finde, was Olaf geschrieben hat, trifft es ziemlich genau.
    Jemand der „angekommen“ ist in einem gesetzteren Alter (wie das Roger, David und Nick mit über 70 nun sind), macht nicht unbedingt solchen Aussagen.
    David ist diesbezüglich wohl einiges weiter. Er schweigt zu solchen Themen und geniesst sein Leben mit seiner Familie und seiner Musik vollumfänglich.
    Eine Welt voller solcher Rogers, käme bestimmt nicht zu Ihrem Frieden (wie Roger dies doch immer wieder antönt).
    Eine Welt voller Davids wohl schon. ….und diese Welt wäre bestimmt um ein Vielfaches musikalischer.

  10. Tom sagt:

    Ich würde mal für einen entspannten Blick auf die Aussagen von Roger werfen wollen.
    Ich meine, vielleicht sind das seine verletzten gefühle innerhalb des konstrukts der band über die er nun (mal wieder) redet, reden möchte. ein art „späte [öffentliche] therapie“?. wer weiß das schon so genau. und sind „wir“ ehrlich: dass dave („hmmm, shake the rost off“) mit seiner gepflegten,offenbar lethargischen und kultivierten art dem gegenüber spüren zu lassen, dass er ganz genau um seinen „status“ weiß und das diese Art einen „Hitzkopf“ wie Roger wie ein Zippo anspringen lässt……..wer will ihm das verübeln……..das roger´s vermeintliche charakterliche schwächen das verstärken…….nunja, geschenkt.
    Und wer weiß schon, wie ihn die 2 Musiker der band in ihrer subtilen? Art und Weise hochgenommen haben (oder ihn das spüren haben lassen)??
    natürlich ist roger aussage grober unfug und auch er weiß sicher, dass das quark ist……..roger bassspiel ist ist eben auch ein markenzeichen der band und man muss nur all die live aufnahmen der 70iger hören……..ich rate zu mehr gelassenheit auch wenn er (mal wieder) über das ziel hinausgeschossen ist……hat marcel avram ( oder war es lieberberg?) nicht mal über die wall dortmund 81 gemengelage David/Roger in einem interview gesprochen? ich habe das nicht zu hand aber ich erinner mich sehr gut über seine sichtweise zu den 2 Protagonisten…….da kommen beide nicht gut weg………..btw, ich wäre gern in australien bei Rogers ausführungen zu dem „Hin und Her“ zwischen Fenwick und David zu TMR mäuschen gewesen. ich kann mir roger hervorragend als komödianten vorstellen:-)
    my 2 cents……
    tom

  11. Hanno sagt:

    Ach ja – der alte Mann und der verletzte Stolz. In der SZ stand einmal, dass Gilmours lässige Haltung den Zitat „nervösen Diktator“ Waters wahnsinnig gemacht haben muss; also ob Gilmour jetzt Waters für dessen etwas plumpes Bassspiel kritisiert hat oder nicht, das hat es gar nicht gebraucht, um Waters noch heute in schönster Regelmäßigkeit ausflippen zu lassen über verpasste Chancen, Risiken für sein Ego und seine offenbar nicht vorhandene Fertigkeit den Pink Floyd Ruhm auf immer und ewig teilen zu müssen. Wünschen wir ihm mit jedem kommenden Lebensjahr mehr Prisen Gelassenheit und Altersmilde.

    • Werner Werner sagt:

      @ Urs, Jemand der „angekommen“ ist in einem gesetzteren Alter (wie das Roger, David und Nick mit über 70 nun sind), macht nicht unbedingt solchen Aussagen. David ist diesbezüglich wohl einiges weiter.

      Sehe ich auch so. Volle Zustimmung!

      @ Tom, vielleicht sind das seine verletzten gefühle innerhalb des konstrukts der band über die er nun (mal wieder) redet, reden möchte. ein art „späte [öffentliche] therapie“?
      Definitiv steckt da was in Roger. Eine Verletzung, denn sonst würde er nicht so emotional reagieren. Der Satz, dass er im kleinen Finger mehr Musikalität als Gilmour besitzt, den meint er ja selbst nicht ernst! Oder? Ich bin wirklich der Überzeugung, dass er seinen Ausstieg 1985 zutiefst bereut und das die Triebfeder seines Ungleichgewichtes ist!

      @Hanno, was für ein schöner Kommentar und Rat zum Schluß!

      Wünschen wir ihm mit jedem kommenden Lebensjahr mehr Prisen Gelassenheit und Altersmilde.

      Wünsche ich uns allen! Daumen hoch!

  12. Michael Wülk sagt:

    Also ehrlich gesagt verstehe ich manchmal Waters nicht mehr. Was soll das. Immer wieder haut er solche Dinger raus. Wann beginnt bei ihm die Altersweisheit?? In seinem Alter sollte er doch sagen: Leben und leben lassen.

  13. Philipp sagt:

    We bitch and we fight
    Diss each other on sight…

  14. Urs sagt:

    Werner – da hast Du schön was losgetreten mit diesem Artikel !

    ….und da wir jetzt alle ab sofort mit grosser Gelassenheit und Altersmilde (Zitat Werner) auf alles im Leben reagieren, nehmen wir jede zukünftige Äusserung von Roger mit viel Coolness und schmunzeln gar darüber. Vielleicht gelingt es uns. Ab und zu.

  15. Bernd Bernd sagt:

    Interviews werde ich am besten nicht mehr lesen, nur noch die Musik hören. Man hat es als Fan nicht leicht…

  16. Leos sagt:

    Gute Basser müssten heute nicht mehr eifersüchtig sein. Zum einen können sie durch ihre Spielweise den Charakter eines Songs ganz schön beeinflussen. Zum anderen dürfen sie bei Konzerten, wenn auch in oft nur kurzen Momenten beweisen, was sie drauf haben (wie Guy Pratt). RW sollte man zu Gute halten, dass er bei Pink Floyd zurückhaltend und passend gespielt hatte. Dadurch bot er den Mitmusikern viel Freiraum für ihre Kreativität, was zu dem speziellen Sound von Pink Floyd führte. Außerdem war er der Chef- Visionär der Gruppe.
    Ich persönlich finde gerade die Interviews (………) viel interessanter als seine lyrics (ohne Pink Floyd) , Denn dann ist vieles was er sagt richtig oder zumindest zum Nachdenken wert. Vielleicht sind diese ständigen Provokationen a la Kinski einfach nur Vermarktungsstrategie.

  17. Christian sagt:

    Roger ist und bleibt ein verbitterter Narzist und Wichtigtuer. Eine Band ist ein Gemeinschaftsprojekt und er sollte mal von dem Gedanken herunterkommen, dass er allein für den Erfolg der Band verantwortlich ist.

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      ich denke diese beurteilung steht dir nicht zu, wie auch keinem anderen, oder bist sein bester freund, und kennst ihn so gut, und seine beweggründe? finde es immer so lustig vermessen wenn über leute geurteilt wird die einem absolut unbekannt sind, abgesehn von dem was sie bewusst von sich preisgeben.

      ist ja zum glück eine seltenheit das rock stars ein image pflegen und erhalten 😉 und das beziehe ich jetzt auf viele künstler nicht nur auf roger. tuts nicht so mädchenhaft herum, ich gehe ja mal davon aus, dass jeder hier schon mit den mitgliedern vertraut ist, und deren stil, aussagen, und verhalten in der öffentlichkeit, dieses hat sich ja nicht wirklich geändert im verlauf der jahrzehnte 😉 seids einwenig demütig, bzw locker, andere künstler sind schon im nirvana, sei es ein rick, ein syd, ein jon lord, alvin lee, gary moore, dio, jack bruce, bowie uvm….wenn man sich pink floyd fan schimpft sollte man froh sein das es überhaupt noch was gibt um zu berichten, das müsste ohne bad vibrations gehn, und sogenannte „experten analysen“ HA HA (wie nelson sagen würde, von den simpsons)

  18. André sagt:

    man was muss der leiden, erst war da Syd, dann kam auch noch der David. Dann hatte der auch noch ohne ihn mit PF erfolg, also machte er noch mal The Wall völlig überdimensioniert. dann haut der David auch noch tolle platten und touren einfach so aus der tasche und was fällt Roger dazu ein … mehr shows, größere shows, … ach ja und dieser museumskram kommt für Roger natürlichauch auch viel zu früh, da er mit 75 ja noch alle zeit der welt hat um diese mit größer, schneller und weiter zu beeindrucken.

  19. Martin sagt:

    Also, die persönlichen Angriffe von Waters – sei es nun auf andere Künster oder auch gegen die ehemaligen Kollegen – gehen mir auch auf den Zeiger! Allerdings ist das nicht neu! Es ist eben typisch Waters. Er war noch nie anders. Er hat sich nicht verändert! Er hat immer mit seiner Art provoziert. Wurde er von irgendjemandem mal als „angenehmer Zeitgenosse“ beschrieben? Das ist eben seine Persönlichkeit. Für viele damals und wohl auch noch heute noch schwer erträglich.

    Was man aber vielleicht mal bedenken sollte: Er wird auch heute noch – mehr als 30 Jahre nachdem er die Band Pink Floyd verlassen hat – von den Journalisten immer wieder auf die ehemaligen Kollegen angesprochen. Ist vermutlich auch nicht zu verhindern. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es ihn extrem nervt.

    Und vielleicht hat sich damals auch einiges abgespielt, von dem wir als Außenstehende einfach nichts wissen (können). Es wird schon seinen Grund haben, warum er solche „alte Kamellen“ immer wieder aufwärmt. Die Narben sind wohl da. Wenn er von etwas innerhalb der Band berichtet, was wir heute wohl unter „bashing“ oder „mobbing“ verstehen würden, so kann das – auch damals schon unterschiedlich gemeint oder „angekommen“ sein. Vllt. waren das Bemerkungen, die er sehr übel genommen hat, die von den Anderen aber eher als „etwas foppen“ verstanden, also gar nicht böse gemeint waren. Wer weiß das schon?

    Solche Dinge lassen ihn offensichtlich nicht los. Es scheint in seiner Art zu liegen, die alten Gefühle mit sich weiter rumzutragen, statt sie hinter sich zu lassen. Wie kann es sonst sein, dass er – mit über 70 – offensichtlich immer noch so extrem unter dem Vaterverlust leidet?

    Nun, das ist wohl alles „Küchenpsychologie“, aber so betrachtet macht das für mich Sinn.

    Und, bei einer Sache bin ich mir sehr sicher: Es ist aus seiner Sicht die Wahrheit! Er ist in einer beneidenswerten Situation: Er muss auf NICHTS und NIEMANDEN Rücksicht nehmen. Er muss nicht nett sein. Er muss nicht politisch korrekt auftreten. Er hat Kohle ohne Ende und offensichtlich weiterhin weltweiten Erfolg mit dem was er tut. Es kümmert ihn NULL, was andere über ihn denken oder sagen. Er ist völlig frei! Und daher authentisch. „Nett“ oder „Sympathisch“ ist was anderes, aber rückhaltlose Offenheit ist auch ein Wert! Für einige jedoch schwer erträglich…

    Seinem künstlerischen Schaffen tut das aus meiner Sicht jedoch keinen Abbruch. Vllt. verdankt er das, was er geschaffen hat, genau dieser problematischen Persönlichkeit. Just my two cents…

    • Murph sagt:

      Danke für den Kommentar, 100% Zustimmung.
      Was ich noch anmerken möchte: ich finde die Aufregung hier insofern seltsam, da die meisten wohl lediglich die Übersetzung einiger Schlagwoerter eines publizierten Interviews kennen. Aber es läuft ja zumeist ähnlich mit der Kritik an Waters Palästina-Engangement ab, wo komplett aus dem Zusammenhang gerissene Schlagwörter und verstümmelte Informationen ausreichen, um eine große Aufregung im Hühnerstall zu verursachen…

    • Chris sagt:

      Es ist für diese Aussage von Roger egal was damals war. Er kann die musikalischen Leistungen von David für Pink Floyd nicht einfach wegwischen. Er kann ja gerne all die Stücke, an denen David musikalisch beteiligt war, nicht mehr auf seiner Tour spielen. Da wird er dann sehr schnell wieder in Turnhallen spielen wie in den 80ern – viel Spaß!

      • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

        mei chris, willst das thema nicht noch a bissl mehr aufblasen und dramatisieren? wie lieb manche da abhaten, und gilmour verteidigen, dem wirds herzlich egal sein was waters sagt, aber ihr geht ab^^ und habt null damit am hut:)

    • Werner Werner sagt:

      @ Martin, also, die persönlichen Angriffe von Waters – sei es nun auf andere Künster oder auch gegen die ehemaligen Kollegen – gehen mir auch auf den Zeiger!

      Geht mir ganz genauso! 100% Zustimmung!

      Gilmour
      Was es genau ist, dass bei Waters heute immer noch den Beißreflx auslöst, wenn er den Namen, des von vielen Fans geliebten Gitarristen seiner Ex-Band, „der im Vergleich zu mir nichts geleistet hat – außer meine Songs zu singen und Gitarre zu spielen“, so Waters Denke, hört, wissen wir so genau nicht. Ich hab’s schon mehrfach geschrieben aber für mich muss das aus der Zeit seines Ausstiegs kommen.
      Ich der Überzeugung, dass das mit dem Fortbestand von Pink Floyd nach seinem Ausstieg 1985 zu tun hat! Pink Floyd war auch Waters Baby, daran gibt es keinen Zweifel. Sein „Hass“ gegenüber Gilmour muss damit zu tun haben, dass dieser dann der alleinige Chef einer der „größten“ Bands gewesen ist und das obwohl nach Waters Meinung er „ALLES“ geschrieben, entschieden usw hat. Diese Wunde tobt noch und ist meiner Meinung nach nicht verheilt. Ich kann’s nachvollziehen! Er hat vielleicht ein Fehler gemacht! Ein Mann seines Kalibers sollte langsam aber sicher drüberstehen! Steht auch im Widerspruch zum Motto seiner Tour, der Us+Them lautet, liebet einander und reichen wir uns die Hände .. halt .. aber nicht die Hand von .. wie war sein Name noch?

      Politik
      Und zu der ewigen Diskussion um Politik und Songtexte, also wenn ich von mir ausgehe. Ich bin mit Sicherheit an Politik interessiert und das nicht erst seit gestern. Habe eine Tageszeitung abonniert, lese dazu den Falter und früher hatte ich noch ein Wochenmagazin im Abo. Im TV schau ich mir politische Diskussionen, meistens die im German-TV, weil ich die in Ö weniger aushalte. Ich war und bin zeitlebens Arbeiter und Angestellter, als Betriebsratsmitglied nehme ich aktiv Anteil an der Gestaltung meines Arbeitsplatz. Vor ein zwei, drei Jahren stoppte ich die mediale Informationsflut! „I know about the shit that‘s going on“, vieles hat sich nicht geändert und vieles noch schlimmer geworden. Und wenn ich dann mal zu einem Konzert gehe brauche ich keine politischen Botschaften, denn ich habe meine politische Heimat schon lange gefunden. Erinnere mich an Massive Attack, deren Konzert war quasi eine Nachrichtensendung! Störte mich nicht, weil sich vieles mit meinen Ansichten deckte – aber ich brauchs nicht zwingend. Bei mir steht schon ein 5er vor! Es ist nicht notwendig mir in der Konzerthalle all das zu bestätigen, dass ich ohnehin schon weiß!

      Ich habe den Verdacht das viele im Publikum bei Waters nur wegen der Show dort sind, weil er ja zwischenzeitlich zu denen gehört, die ein Megaspektakel abliefern, das man gesehen haben sollte. Vielleicht überrascht es sie dann was sie da sehen! Das wäre wünschenswert und und wenn er nur einen zum Nachdenken bringt und das er vielleicht next time nicht rechts wählt ist das schon eine gute Sache!
      Leider ist die Welt ist noch weiter nach rechts gerückt! Zuletzt auch die Alpenrepublik. Daran änderten auch all die Waters Konzerte nichts. Songs ändern daran null komma nix. Schon Diskussionen mit Freunden über Politik können schlimm enden. Es ist dringend davon abzuraten!

      Möchte gar nicht Wissen ob wir hier auf einen Nenner kommen würden, wenn wir über diverse Steuern, Umwelt und Migrationsthemen diskutieren würden! Ich habe keine Ahnung wie die Bundestagswahl (Nationalratswahl) unter Pink Floyd Fans bzw. Roger Waters Fans ausgegangen wäre. Wählen diese Gemeinsachft überwiegend Parteien des linken Spektrums? Denn Waters ist ja definitiv kein Konservativer. Es wäre interessant welche Partei er wählen würde – Die Grünen, SPD/SPÖ oder Die Linken?

      Worauf will ich eigentlich hinaus, was willst du sagen Werner? Ich will sagen, dass ich und wahrscheinlich viele andere hier, sich als aufgeklärte Menschen ansehen, die sich engagieren in der Familie an ihren Arbeitsplätzen und darüber hinaus, und das schon „KLEINE“ Melodie ausreicht Herz zu berühren, auch oder gerade wenn sie von Gilmour kommt!

      Etwas Wirr-Warrmäßiger Kommentar von mir. So und jetzt fahr ich zu Steven Wilson!

      • Roman sagt:

        meine schwester hörte sehr gern musik von peter maffay und herrn westernhagen. seit sich diese beiden künstler jedoch entschieden haben, ihre jeweiligen leben mit jeweils weitaus jüngeren partnerinnen statt mit ihren bis dahin ehefrauen zu verbringen, mag sie die musik nicht mehr.
        nun ja, mir geht es nur um die musik. obwohl mich die kunst und die konzerte von david gilmour immer mehr beeindruckt haben, hat mich das letzte album von roger waters dermassen von den socken gehauen. es ist wichtig und ich freue mich auf sein konzert, in lissabon.
        viel spass bei steven wilson, ich muss noch eine nacht schlafen.

      • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

        Nix da wirrwarr! So etwa in der Art stelle ich mir ein Vorwort des Buches, sagen wir Arbeitstitel „Werner’s Geschichten aus den Reisen ins Pink Floyd Universum“ vor 😉
        Und zu Roger müsste man sagen: „There was never a Final Cut! It was only a momentary lapse of reason! Can you dig it?“ Shine On.

  20. Matthias sagt:

    Er ist eben ein sehr verbitterter alter Mann,kann nicht aus seiner Haut und kann schon garnicht vergeben geschweige denn vergessen.

    Und es ist wohl so wie Werner geschrieben hat,irgendwann hat er eingesehn was für eine Fehlentscheidung es damals nach THE FINAL CUT war Pink Floyd zu verlassen.Seine ihm typische egoistische Einstellung ,der Rest der Band würde es ohne ihn nie schaffen hat sich als falsch heraus gestellt.Dann kam eins zum anderen…seine Solo Alben und Tourneen liefen bei weitem nicht so wie er erwartet hatte.Das Problem war aber nicht das diese Alben oder Schows nur schlecht waren,es lag wohl vielmehr daran das ihn kaum jemand kannte,mal abgesehn von den eingefleischten PF Fans und Musikliebhabern.Er war eben kein Jagger oder McCartney dessen Namen in aller Munde waren und die jeder kannte.

    All das muss ihn mit den Jahren ziemlich zermürbt und sehr zornig gemacht haben.Und irgendwie hat er es nie geschafft sich davon frei zu schwimmen.AMuSED TO DEATH und die IN THE FLESH Tour waren meiner Meinung wieder ein Schritt in die richtige Richtung und auch weitaus erfolgreicher als alle Solo Projekte davor…warum hat er daran nicht angeknüpft ? Warum mustte es dann diese überdimensionale WALL Tour sein die musikalisch um Längen schwächer war als die Tour vorher ? Nur um es allen Menschen über Jahre immer wieder zu zeigen „…seht her ich bin Pink Floyd “ „…ich habe all die grossen Songs geschrieben“ Das kann ihm kaum Befriedigung gebracht haben.Ehrlich gesagt …ich kenne Roger Waters nicht persönlich…und ich möchte ihn auch garnicht persönlich kennenlernen,aber es ist so wie Andre oben auch geschrieben hat..er ist 75 Jahre alt und auch er hat nicht alle Zeit der Welt,er sollte sich beruhigen und ab und an mal genau überlegen was er so alles von sich gibt….aber leider leider …die Nummer hat er nicht drauf……

    Noch ne schöne Woche euch allen
    Lg
    Mattes

  21. Christian sagt:

    Zu der Auflistung oben die aufzeigen soll, dass David bei vielen Aufnahmen den Bass gespielt haben soll/wird: das finde ich nicht so wichtig und spielt bei der Bewertung der Musikalität von Waters keine Rolle. Ich denke, dass er tatsächlich ein großartiger Musiker ist und fantastische kreative musikalische Ideen hatte. Ob man seine Solo-Sachen höher bewertet als Davids Solo-Sachen, ist wie so vieles subjektiv (für mich liegt da David ein gutes Stück vorne), aber die komplett realitätsfremde und beleidigende Äußerung ist schlicht nicht nachvollziehbar. Aber in einem Punkt muss ich mehreren Beiträgen Recht geben: er war vermutlich nie anders. Ich habe die Tage in einem alten Songbuch geblättert und ein Interview Sedgewick/Waters gelesen – und dachte mir: okaaaaay… 😉 Zweifellos waren sie zusammen „unschlagbar“ und es bleibt auf immer traurig, dass dies Geschichte ist und insbesondere die kurz möglich scheinende Versöhnung (The Wall-Auftritt mit David) so „versenkt“ wurde.

    • Chris sagt:

      Es gibt da zwei DInge: Komponieren und Performen. Die Aussage oben mit dem Bass spielen, war auf das Performen bezogen. Kann er nicht so toll, auch wenn er sicher einen markanten, klar erkennbaren Stil hat. Geile Basslines hat er genug geschrieben – keine Frage.

      • Manuel sagt:

        @Chris: Da Stimme ich Dir komplett zu und deswegen habe ich es ja auch aufgelistet.
        Er kann doch nicht ernsthaft glauben dass die Band es ohne David/Syd und Rick es jemals zu dem gebracht hätte was sie ist. Einen Titel schreiben ist das eine, den Titel dann ausarbeiten ist das andere. Von dem her hätten meiner Meinung nach die anderen mehr Music-Credits verdient gehabt. Ist nur meine Meinung, die nicht von jedem geteilt werden muss.
        Ist jetzt schon ein paar Jahre her, dass ich Nicks Buch gelesen habe. Meine mich aber zu erinnern, dass es immer Frotzeleien gab, die mal mehr und mal weniger ernst gemeint waren. Und dass sie zu Dark-Side Zeiten keine Freunde waren kauf ich Roger auch nicht ab. Weil man sowas garnicht mit NUR Arbeitskollegen erschaffen kann.

  22. Christian sagt:

    Das war Roger mit Col Turner letzte Woche abgezogen hat, war auch nicht von schlechten Eltern. Ganz ehrlich, hab ich langsam das Gefühl, der Mann hat ernsthafte Probleme ……..

    • Yucateco sagt:

      Sorry, Col T ist einfach nur eine beleidigte Leberwurst der in seinem eigenen Forum (zu Recht) ordentlich Gegenwind für sein Gejammer bekommen hat.

    • Philipp sagt:

      was genau ist da passiert?

      • Yucateco sagt:

        Col T hat von Rogers Management eine Einladung für ein Meet and Greet während der Pause bekommen. Management hat vergessen das Ganze Roger mitzuteilen, so dass Roger offenbar erst 5 Minuten vor Ende der Pause informiert wurde, dass Fans auf ihn warten. Roger war nicht amüsiert und wollte nicht großartig Fragen beantworten oder Sachen signieren sondern hat sich nur kurz Zeit für ein Foto genommen („I don´t want to do this, I have to work. don´t f*ck around, I´m serious“). Finde es eher erstaunlich dass er so kurz vor dem Auftritt überhaupt noch rauskam anstatt das Meeting abzusagen, wer Rogers Show kennt weiss dass auch die Pause exakt getimed ist und alle rechtzeitig am Platz sein müssen. Col T hat das alles sehr persönlich genommen („F*ck you Roger Waters“) und kapiert scheinbar nicht dass der f+ckup beim Management und nicht bei Roger war. Selbst der Webmaster von pinkfloydz hat sich inzwischen öffentlich von den postings von Col distanziert.

        • Christian sagt:

          Die Art und Weise wie Roger da reagiert hat war unprofessionell. Genauso unprofessionell hat das Management reagiert.

        • Olaf D sagt:

          Auf der Fleeting Glimpse Website konnte ich das von Dir gebrachte Zitat („F+ck Roger Waters“) nicht finden. Wo hast Du das gesehen?

          • Yucateco sagt:

            Ist im Forum: Roger Waters -> Us and Them Tour Topic -> Seite 226, Post 4515

            Ein paar Seiten später gibt er übrigens selbst die Erklärung warum Roger keine Lust hatte: “ We caught him in an off hand moment and completely off guard. „…“ The meet & greet was set up by his manager but they forgot to tell him. He was just about to go back on stage and was ‚in the mode‘ and just didn’t want to break his concentration.“ Ist eher sehr professionell von Roger das er dennoch für die Fotos zur Verfügung stand.

  23. Bernd Bernd sagt:

    Es ist doch wie bei Fussballern, eigentlich will man auch nicht wissen was die zu sagen haben. Die sollen einfach nur gut spielen.

    • Leos sagt:

      Das sehe ich völlig anders. Authentizität ist mir persönlich wichtiger als eine perfekte von Größenwahn geprägte Show. Das kann Helene Fischer und Co genauso gut. Mein Eindruck ist, dass RW gerne Wasser predigt und heimlich Wein trinkt

  24. Yucateco sagt:

    Interessant wie viele Hobbypsychologen hier doch unterwegs sind… „Psychische Probleme, Demenz, Vollpfosten, verbitterter alter Mann, Narzist, Wichtigtuer, etc.“ Fast schon peinlich.was in gedruckte (!!) Interviews alles hineininterpretiert wird. Wissen wir in welchem Tonfall er das ganze gesagt hat? Nein! Man pickt sich wie immer nur irgendwelche Schlagwörter aus den Überschriften raus und kotzt ab. Man erinnere sich nur an den Aufschrei der Lemminge als Rog letztens angeblich Tom Yorke, Steven van Zandt und Steven Tyler „niedergemacht“ hat… schaut man sich das ganze an wünscht man sich von dem grießgrämigen, verbitterten alten Mann fast ne Comedy Show a la Guy Pratt

    • Johannson sagt:

      Das verwundert mich auch etwas. Man(n) wirft ihm verbale Entgleisung vor, und dann diese Untergriffigkeiten hier, da passt etwas nicht. So schnell geht das, ohne das man es merkt.

      • Werner Werner sagt:

        Ihr habt recht. Das ist meine Aufgabe hier, bin dem zu wenig nachgekommen! Aussagen wie Psychische Probleme, Demenz, Vollpfosten … werden gelöscht!

        • Christian sagt:

          @Werner

          den „Vollpfosten“ kann ich nachvollziehen – aber „Psychische Probleme“ oder anklingende „Demenz“ – wie gewisse Anzeichen (Körperlich) in der Tat gerade bei Roger zu sehen sind – sind keine Beleidigung o.ä.

          • Johannson sagt:

            Das sind Deine subjektiven Wahrnehmungen, damit habe ich keine Probleme. Nur:[…]in Tat bei bei Roger zu sehen[…], deutet auf Erkenntnisse an, für die Belege wissenschaftliche, – hier medizinische – Diagnosen /Befunde fehlen.
            Es ist als PF-Fan schmerzlich zu sehen wenn ein Mitglied dieser großartigen Band Probleme mit der Vergangenheit hat und diese in die Öffentlichkeit
            trägt, – sehr traurig.

          • Oskar Oskar sagt:

            „Psychische Probleme“ oder anklingende „Demenz“ – wie gewisse Anzeichen (Körperlich) in der Tat gerade bei Roger zu sehen sind“
            Christian! Erklär mir das mal genauer! Mich interessiert jetzt schon wie du die Symptome (ich gehe davon aus, dass du mit „körperlich“ non-verbale Verhaltensweisen meinst) festgestellt hast. Die Fähigkeit der „Fern-Diagnose“ ist nämlich sehr selten. Orientierst du dich in der Diagnostik nach dem ICD-10 oder eher nach dem DSM-V? Vielleicht kann ich ja noch was lernen.

  25. Robert sagt:

    @Christian…wie ich vor 2 Tagen geschrieben habe, die beste Art mit Künstlern ‚umzugehen‘ ist es die Kunst von der Person zu trennen, so schwer es fällt; ansonsten müsste ich wahrscheinlich die Hälfte meine CD’s entrümpeln…, lg Robert

  26. Mike sagt:

    Ehrlich gesagt hat mir sein letztes Album auch besser gefallen als das von David, aber solche Aussagen 😀 einfach nur lächerlich… Werd ihn mir aber trotzdem in Wien anschauen…

  27. Horst sagt:

    Allein mit High Hopes hat David bewiesen, dass es auch ohne Roger geht.

  28. Christian sagt:

    Habe mir gesten zwei recht aktuelle Interviews angesehen. Er machte dort einen sehr klaren, aufgeräumtren, in einem im Grunde sogar charmanten Eindruck – das mit den „simple facts“ war nicht wirklich böse. Und auch seine Schilderung („bei Wish you were here, war die Band eigenltich schon durch da mit DSOM alle ursprünglichen Ziele erreicht wurden“) deckte sich mit dem was er schon vor über 40 Jahren zu Protokoll gab. Im anderen wirkte er müde (aber bitte: er ist deutlich über 70!) aber angriffslustig. Wir müssen uns über Physis und Phsyche wohl keine Sorgen machen. Wie auch immer: das macht es eher noch verwirrender…

  29. MB sagt:

    Ich finde diese Kommentare geschmacklos ich als größter Roger Fan finde er hat recht. Er war Pink Floyd. A momentary lapse…war Gilmours bester Solo Album…the Division Bell hat seine Stärken aber mehr Schwächen mir gefallen nur die Nummern mit Richards Beitrag ich finde das Broken China viel besser ist oder the Endless river. Übrigens dürft ihr nicht alles glauben was da geschrieben wird und ich glaube auch das ihm die Frage wegen Pink Floyd schon langsam auf den Geist gehen. Er hat eine Oper geschrieben und sein neues Album ist hundert mal besser als Rattle that Lock oder in an Island …ich weiss das da viele Gilmour Fans sind aber nix für ungut Roger Texte auch wenn sie politisch sind geben dir und der ganzen Welt zum denken… Bei einem The Wall Konzert in Düsseldorf (6.9.2013) saß neben mir ein Vater mit seinem 14 jährigen Sohn und der Sohn könnte mit den „nazi“ Sachen (run like hell, Waiting…) nix anfangen. Er war schockiert nach dem Konzert habe ichs ihm erklärt warum er das so extrem macht dann hat er es kapiert… ich finde Rogers Texte und Musik einfach genial LG Markus aus Linz

  30. MB sagt:

    Übrigens wenn Pink Floyd bei der A momentary oder the Division Bell Tour keine Waters Nummern oder Beitrag gespielt hätten (weil da von den vorigen Kommentare ich glaub es war Chris) dann hättes ein kurzes Konzert gegeben.Waters spielt Breathe und Time. The great Gig…wish you…Dogs sehr gerne weil’s im sehr gefallen. Auch David hat bei seiner letzten Tour Money ausgegraben

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