Kommentarkultur

Tourprogramm 1994, Pink Floyd Music Ltd.

Als ich 2010 die Kommentarfunktion für den Blog aktivierte wusste ich nicht was da auf mich zukommt. Nämlich eine Menge zusätzlicher Arbeit. Ich musste erst lernen wie man mit Kommentatoren umgeht, die nichts anderes als Ärger machen wollen!

So manch einer war der Meinung hier nach Herzenslust drauflos zu schreiben und sich dann aufzuregen wenn sein Kommentar nicht veröffentlicht wurde! Ganz einfach deswegen, weil ich hier der Hausmeister und Gärnter bin. Übrigens bekomme ich auch E-Mails von Besuchern, die es am liebsten sehen würden, wenn keine Kommentare zu lesen wären. Sie fühle sich gestört davon. Manchmal, wenn wieder einer dieser Kommentare voller Giftmüll ein langt, überlegte ich tatsächlich diese Funktion zu deaktivieren. Es kann sein, dass ich besonders „gefährdeten“ Kategorien wie etwa neue Alben von David Gilmour, Roger Waters oder Pink Floyd, die Kommentar-Funktion nicht mehr zur Verfügung zu stellen.

Meiner Erfahrung nach gibt es nur einen Weg einen Blog am Leben zu erhalten und das ist solche Schreiberein zu löschen! Gibt nichts besseres! Der überwiegende Anteil, der inzwischen mehr als 17.000 Kommentare sind lesenswert und stellen eine Bereicherung für diesen Blog dar! Dafür gebührt euch mein Dank!

Mein Blog ist für Pink Floyd Fans gedacht, also Leute die Freude an der Band und ihrer Musik haben. Er ist nicht für Leute, die sich hinter einer Mauer aus Zynismus verstecken und von dort aus ihr Gift abgeben. Vielleicht gibt es welche die meinen anonym zu sein, wenn sie ihren Giftmüll hier deponieren, aber ihr seid es nicht! Denjenigen unter uns, die nichts anderes als Nörgeln im Sinn haben sage ich „Go Home And Leave Us Alone“!

Internetregeln sind wichtig

Diese Nörglereien ob gegenüber David Gilmour oder Roger Waters, die will ich nicht lesen müssen, interessieren mich nicht. Es scheint manchen Zeitgenossen tatsächlich nur darum zu gehen, anderen die Freude zu verderben. Erinnert alles an Fans rivalisierender Fußballvereine, die sich gegenüberstehen und Beschimpfungen zurufen.

Anton Pelinka: Das Internet ist so böse und verkommen, wie es Teile der Gesellschaft böse und verkommen machen.

Was bringt es denn, wenn ein Gilmour Fan Waters schlecht macht und umgekehrt. Muss das wirklich sein. Ich brauch das nicht! Die Pink Floyd Trennung ist vor langer Zeit vollzogen worden, das sollte jeder begriffen haben. Irgendwer war Böse und irgendwer der Gute, oder waren alle Böse? Die Mitglieder haben sich gestritten, das alles geschah vor langer langer Zeit. Einige Fans scheinen diesen Streit fortsetzen zu wollen und dabei wird die Pink Floyd Geschichte manipuliert und verdreht wie es einem gerade in den Kram passt.

Wir schreiben das Jahr 2018 und drei Pink Floyd Mitglieder leben noch, sie sind aktiv und musizieren weiterhin für uns auf höchstem Niveau! Kann es etwas besseres geben? Ich bin Fan der Syd-Floyd, Waters-Floyd und Gilmour-Floyd Phase. Ja, das ist möglich! Ich bin mir sicher nicht der Einzige dieser Art zu sein! Ich mag „The Final Cut“, „Amused To Death“ und jetzt kommt´s ganz schlimm festhalten, mir gefallen „On An Island“, „Rattle That Lock“ und „The Endless River“. Mir gefällt das neue Album von Roger Waters.

Wer Waters nicht mag, seine Texte, die Stimme und was weiß ich nicht noch alles ausstehen kann, der soll sich seinen Kommentar sparen. Gleiches gilt für Gilmour, wer ihn nicht mag, die Gitarre, die Songs generell und überhaupt … der braucht das hier nicht kundtun, soll seinen Kommentar an einem anderen Ort abgeben. Waters-Hasser, Gilmour-Hasser, Floyd ’87-Hasser und Polly-Hasser go away!

Unsere Kommentarregeln

  1. In einem guten Kommentar sollte der Hintergrund analysiert und erklärt, außerdem die Meinung des Schreibers argumentativ belegt werden.
  2. Keine Links auf YouTube und andere Internetseiten.
  3. Spart euch bösartige Kommentare.
  4. Beherrscht euch im „Ton“, macht nicht einfach irgendwas oder irgendjemand schlecht.
  5. Wenn euch ein Thema zuwider ist, z.b. neues Roger Waters Album, spart euch den Kommentar.
  6. Es interessiert hier auch nicht wie sehr ihr David Gilmour´s „On an Island“ Album verabscheut.
  7. Keine destruktiven Kommentare, die dem Artikel und den Lesern keinen zusätzlichen Wert bieten.
  8. Ich freue mich über Konstruktive Beiträge, und welche die gute Laune verbreiten!
  9. Jeder von uns empfindet etwas anderes beim Musik hören. Sie versetzt uns in Stimmungen und fördert Emotionen. Akzeptieren wir, dass es alle möglichen Arten von Pink Floyd Fans gibt. Niemand ist der bessere Fan oder hat den besseren Musikgeschmack.
  10. Gehen wir freundlich und tolerant miteinander um, sind wir doch alles Kollegen, Freunde im Geiste, Musikliebhaber, Pink Floyd Fans!
  11. Bösartige, zynische und Kommentare die einen schlechten Nachgeschmack hinterlassen werden gelöscht. Es ist meine Entscheidung, welche Kommentare dafür in Frage kommen und welche nicht. Eine Diskussion darüber findet nicht statt.

Die Kritiker

Zum Abschluss noch ein Zitat von “Anton Ego” aus dem Film “Ratatouille” über die Kritik im allgemeinen.

„Die Arbeit des Kritikers ist in vieler Hinsicht eine leichte. Wir riskieren sehr wenig und erfreuen uns dennoch einer Überlegenheit gegenüber jenen, die ihr Werk und sich selbst unserem Urteil überantworten. Am dankbarsten sind negative Kritiken, da Sie amüsant zu schreiben und auch zu lesen sind.

Aber wir Kritiker müssen uns der bitteren Wahrheit stellen, dass, im Großen und Ganzen betrachtet, das gewöhnliche Durchschnittsprodukt wohl immer noch bedeutungsvoller ist als unsere Kritik, die es als solches bezeichnet. Doch es gibt auch Zeiten, da ein Kritiker tatsächlich etwas riskiert – wenn es um die Entdeckung und Verteidigung von Neuem geht. Die Welt reagiert oft ungnädig auf neue Talente, neue Kreationen. Das Neue braucht Freunde.“

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