David Gilmour 18.7.2016 Wiesbaden Bowling Green

Bericht von Hans-Jürgen Müller

Nachdem ich Gilmour im September in Oberhausen mit einer interessanten und für mich wirklich aufwühlenden Show gesehen hatte, orderte ich vor einigen Monaten 2 Tickets für die 2016er Konzerte seiner Rattle That Lock World Tour. Von seinen 2 deutschen Shows habe ich mich für Wiesbaden entschieden, da das gerade mal 100 km von mir entfernt ist.

Sonnenuntergang zu den Klängen von #davidgilmour am Bowling Green vor dem Kurhaus Wiesbaden. #Openair #meinwiesbaden

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Allerdings bin ich eigentlich kein Fan von Outdoor-Events, da man nie weiß, wie die Wetterbedingung sind und eine Anfangszeit von 20 Uhr im Sommer wegen der Helligkeit alle Lichteffekte und Videos einschränkt, da es kaum vor 23 Uhr richtig dunkel ist. Da ist es mir in einer Halle lieber, wo ich dann die Show in der Form genießen kann, wie sie mit all ihren Details ursprünglich geplant war.

Nach einer einstündigen Fahrt nach Wiesbaden, parkten wir (meine Frau und ich) unseren Wagen in einer kleinen Straße in der Nähe des Kurparks und liefen zum Bowling Green. Ich hatte eine Woche vorher die Örtlichkeiten gecheckt und wusste, wo man in der Nähe parken konnte. Glücklicherweise war das Wetter perfekt – nicht zu kalt, nicht zu warm und vor allen Dingen: kein Regen!

Als wir zum Bowling Green kamen, waren da lange Schlangen von Fans, die vor den 2 Eingängen auf der Westseite standen. Wirklich schlechte Organisation, diese beiden kleinen Eingänge! Da die Tickets personalisiert waren, wurden von der Security auch die Ausweise kontrolliert und es dauerte eine Weile bis wir endlich drinnen waren.

Bowling Green ist eine rechteckige Grünanlage mit 2 großen Springbrunnen direkt vor dem Kurhaus und dem Kurpark, mitten in Wiesbaden gelegen. Wir saßen in Block B2, Reihe 8, nahe der Bühne, auf der linken Seite (direkt vor den Backgroundsängern). Man konnte schon das Intro-Soundtape mit all den floydigen Sounds hören (einschließlich des mehrfachen Echoes-Pings).

Ich bin mir nicht sicher, ob es an den Problemen an den schmalen Eingängen lag oder an der Helligkeit dieses Abends (die Sonnenstrahlen trafen direkt Mr. Screen), aber die Show begann fast eine halbe Stunde später. Gilmour kam von der rechten Seite, küsste Polly und betrat die Bühne. Später hat Polly dann von verschiedenen Blickpunkten aus Photos von der Show gemacht.

Die Setlist beinhaltete keine Neuigkeiten, an diesem Abend mit One Of These Days als erstem Song des zweiten Teils und mit The Great Gig In The Sky in der ersten Hälfte.

Insbesondere am Anfang der Show war das helle Licht und die Sonnenstrahlen, die die Bühne wegen der Westausrichtung direkt trafen, ein Problem. Man konnte kaum etwas von visuellen Effekten erkennen und das Video zu Rattle That Lock wurde auch nicht auf Mr. Screen eingespielt. Eins der Vari-Lites die um Mr. Screean herum angeordnet waren, arbeite einige Zeit nicht korrekt und wurde dann für den Rest des Abends stillgelegt.

Deutsche Konzertbesucher sind nicht wirklich für ihren Enthusiasmus bekannt. Dieses Mal war die Menge in Ordnung, aber teilweise auch nicht wirklich am Geschehen auf der Bühne interessiert. Einige waren offensichtlich nur anwesend, weil es ein teures und außergewöhnliches Event war. In den ruhigeren Phasen des Abends schwoll das Gerenne für das nächste Bier sprunghaft an und störte die Fans, die die Musik genießen wollten. Zudem lenkte uns das ständige Filmen mit den ganzen Smartphones von dem Konzert ab. Keine Rücksichtnahme, keine Gedanken an andere Konzertbesucher – unglücklicherweise leben wir in einer sehr egoistischen Zeit!

Zurück zur Musik: Gilmour und seine Band spielten mit Leidenschaft und der Meister selbst genoss den Abend sichtlich, da er mehrmals ein breites Grinsen auf dem Gesicht hatte. Es gab keine richtig großen Fehler während des Gigs, die Band fühlte sich sichtlich wohl mit den Songs. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass diese Band schlechter oder besser als die im letzten Jahr war.

Natürlich war David das musikalische Zentrum und sein Gitarrenspiel und Gesang maßgeblich für die Stimmung jeden Songs. Wie im letzten Jahr war sein Gitarrenspiel absolut makellos und wenn man seine 70 Jahre bedenkt, klang seine Stimme erstaunlich frisch und kräftig.

Obwohl der Abend einige Songs enthielt, die ich (ehrlicherweise) aus der Setlist gestrichen hätte, habe ich die 165 Minuten Musik wirklich genossen und ich bin in dieses typische Floyd-Feeling gekommen. Schwer zu beschreiben, aber jeder Fan weiß, wovon ich rede. Es ist die Musik, der Sound, die Lichteffekte und Gilmour mit seiner Gitarre, die alle zusammen diesen perfekten Moment ausmachen, der dir eine Gänsehaut den Rücken hinunterjagt. Für mich war das vor allen Dingen bei seinem Solo am Ende von In Any Tongue – pure Magie!

Highlights waren für mich In Any Tongue, High Hopes, das Comeback von One Of These Days, Fat Old Sun, Sorrow und natürlich Comfortably Numb. Was für ein toller Live-Song und was für ein toller Song, um den Abend zu beschließen. Und die Laser konnte man während des Songs gut sehen, da es mittlerweile fast dunkel war. Die Solos bei In Any Tongue und Sorrow waren wirklich lang, was auch ein Hinweis auf Gilmours positive Stimmung war.

Alles in allem bin ich froh, dass ich bei dem Gig war und hatte viel Spaß dabei. Wer weiß, ob Gilmour jemals wieder auf Tour Kommt! Und wenn er wirklich wieder zurück ins Studio geht und ein neues Album macht, dann sehen wir uns vielleicht wieder eines schönen Tages …

Spielstätte: Bowling Green
Kapazität: 12.500 Besucher (Sitzplätze, ausverkauft)
Adresse: Christian-Zais-Straße 7, Kurhausplatz 1, 65189 Wiesbaden
Web: Wiesbaden Kurhaus
Ticketpreise: 132€, 120€, 109€, 97€, 86€, 101€
Einlass/Beginn: 18h/20:30h

Band:
David Gilmour: Guitar, Vocals
Chester Kamen: Guitar, Harmonica, Backing Vocals
Guy Pratt: Bass, Backing Vocals, Vocals (Run Like Hell)
Greg Phillinganes: Keyboards, Vocals (Time)
Chuck Leavell: Keyboards, Vocals (Comfortably Numb)
Steve DiStanislao: Drums, Wind Machine, Backing Vocals
João Mello: Saxophones, Clarinete, Guitar
Louise Clare Marshall: Backing Vocals
Bryan Chambers: Backing Vocals
Lucita Jules: Backing Vocals

Set 1:
01. 5 A.M.
02. Rattle That Lock
03. Faces Of Stone
04. What Do You Want From Me
05. The Blue
06. The Great Gig In The Sky
07. A Boat Lies Waiting
08. Wish You Were Here
09. Money
10. In Any Tongue
11. High Hopes
Set 2:
12. One Of These Days
13. Shine On You Crazy Diamond
14. Fat Old Sun
15. Coming Back To Life
16. On An Island
17. The Girl In The Yellow Dress
18. Today
19. Sorrow
20. Run Like Hell
Encore:
21. Time
22. Breathe Reprise
23. Comfortably Numb

 

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177 Antworten

  1. HerrH sagt:

    ein endloser rausch
    (für david gilmour)

    wiesbaden, aktenstadt
    offizielle gehen hier baden
    andere
    die das weite suchen
    gähnen leise
    so leise dass die stadt zum bersten voll ist

    alles außer kontrolle
    der faden hängt am saum
    eines gitarrengottes
    so viel schweigen
    dasitzen und es nicht aushalten
    aufspringen möchte man
    die luft umarmen
    die stunden versöhnen mit jenen
    die vergangen sind ohne dieses spiel der finger

    der morgen
    was ist das schon
    es ist ein aufstehen vergangener sätze
    das endlose meer
    der morgen der verschneiten gesten
    irgendwo muss es eine richard wright allee geben
    irgendwer muss
    louder than words singen

    leise damit nicht noch mehr zeit verschüttet wird
    der rausch
    der vergehen wird irgendwann
    wenn man sich nicht erinnern wird
    an diese nacht

    die vögel blieben auf den ästen
    sie staunten
    das ist nicht schlecht was der kerl da macht
    sie drehten kreise in ihre dunklen schnäbel
    setzten die kreise in eine bewegung
    und diese bewegung legte sich in diese nacht
    in diese unfassbar schöne nacht
    in der
    der applaus noch immer anhält und man glaubt
    noch immer das zu hören was das leben ausmacht
    erinnere dich an die nacht
    sie hat uns david gilmour gebracht

  2. Hubert sagt:

    Ein schöner Abend und ein wunderbares Konzert von David Gilmour in Wiesbaden.
    Die Begleitumstände des Konzertes haben uns sehr verärgert.
    Bei Tickets von weit über 100.- € und der Aufforderung pünktlich zu Konzertbeginn um 20.00 Uhr anwesend zu sein, erwies sich das lokale Veranstaltungsmanagement leider als dillettantisch, das war leider unteres Niveau.
    Extra mit dem Kombi-Ticket des RMV angereist waren wir ab 18:30 Uhr vor Ort. Am Veranstaltungsort schon vor 19:00 Uhr riesig lange Schlangen – Beschilderung oder Information zu den Eingängen – Fehlanzeige. Erst der Hinweis der Polizei über Lautsprecher entspannte die Lage, aber nur auf den ersten Blick. Im Bereich der Kolonaden durften wir eine Stunde lang anstehen, um zu einem Zugang rechts neben der Bühne zu gelagen, der mit 4 Eingangsschneisen viel zu klein für den Andrang eingerichtet war. Es trafen hier sogar 2 Schlangen aufeinander und es eindeutig viel zu klein konzipiert und personell unterbesetzt. Wer Zehntausende Besucher abfertigen will, muss sich hier eindeutig besser aufstellen.
    Um 20.00 Uhr waren wir endlich nach der Ticketkontrolle von Personalausweis und Tickets auf dem Gelände. In den Kolonaden standen aber immer noch Hunderte – wenn nicht sogar mehr. Über Funk war dann mitzuhören, dass nur noch jeder 5. kontrolliert werden sollte. Die Kontrolle wurde dann gegen 20:15 Uhr mehr oder weniger aufgegeben, da das Konzert angesichts der vielen Besucher außerhalb immer noch nicht begonnen hatte. Um 20.30 Uhr begann das Konzert als viele auch da noch auf der Suche nach ihren Plätzen waren.
    Wer auf etwas zu Essen oder zu Trinken gehofft hatte, erlebte dann das zweite Desaster.
    Die Schlangen setze sich auch vor den Essens- und Getränkeständen fort. Wer endlich an der Reihe war, erlebte dann ausfallende Kühlung, ausgehende Getränke und überfordertes Personal. Für 12.500 Besucher war das erneut nur untere Schublade. Wie schaffen das eigentlich andere Anbieter? Ein schöner Abend war leider so ziemlich verhunzt!

  3. Chris sagt:

    Ein paar Worte zur Kritik:
    – Also die Sonne am Anfang war doch kein Problem! Wenn interessiert schon Mr. Screen, wenn man den Meister aus Reihe 7 direkt bei der Arbeit beobachten kann 😉
    – Kein Unterschied zu Oberhausen? Ich fand es deutlich besser. Da hat damals einiges nicht gepasst (war natürlich trotzdem toll). Gerade die Atmosphäre gestern war schön.
    Aber gestern war es gigantisch!

    Zu meinem Vorschreiber – genau! Einfach nicht ablenken lassen von den Banausen!

    • Hans-Jürgen sagt:

      Hallo Chris,
      ein paar kurze Anmerkungen: Natürlich konnte man Gilmour von den vorderen Sitzreihen aus direkt bewundern (was ich auch getan habe!), aber bei vielen Fans war das nur über die Leinwand möglich und insofern (für die 2/3 aus dem hinteren Bereich) etwas schwierig bei den Lichtverhältnissen in der erste halben Stunde. In diesem Zeitbereich waren auch die zusätzlichen Lichteffekte deutlich eingeschränkt bzw. überhaupt nicht eingesetzt. Mich hat das wenig gestört, da mich lieber auf die Musik konzentriere.
      Und Oberhausen war auch nicht zu 100% perfekt – klar, aber so ist das nun mal bei einem Live-Event. Da habe ich auch kein Problem damit. Aber kann wohl nicht behaupten, dass die Abgestimmtheit in Oberhausen mangelhaft war, oder?!
      Aber egal, Hauptsache ist und bleibt, dass es ein genialer Abend war – das sind wir uns wohl alle einig!

    • Hans-Jürgen sagt:

      Hallo Chris,
      ein paar kurze Anmerkungen: Richtig, man konnte Gilmour von den vorderen Sitzreihen aus direkt begutachten (habe ich auch gemacht!), aber von den hinteren 2/3 des Platzes war das ohne die Leinwand nicht möglich. Insofern war das in der ersten halben Stunde für diese Fans etwas schwierig. In dieser Zeit wurden auch die Lichteffekte nur minimal oder überhaupt nicht eingesetzt. Damit habe ich persönlich kein Problem, da ich mich lieber auf die Musik konzentriere.
      Und Oberhausen war nicht 100% perfekt – auch richtig, aber so ist nun mal bei einem Live-Event und für mich auch nicht kein Makel, sondern eher sympatisch, da das zeigt, dass dort Menschen und keine Roboter auf der Bühne stehen. Aber es hat bestimmt nicht generell an der Abgestimmtheit in Oberhausen gefehlt, oder?!
      Aber egal, Hauptsache ist und bleibt, dass es ein toller Abend in Wiesbaden war. Da sind wir uns doch alle einig!

  4. Tom sagt:

    Sound war 1a… aber: was für ein Gefresse (Duft von Bratwurste wehte immer rüber) und Gesaufe – man konnte den Eindruck bekommen, dass viele nur deswegen da waren… neben mir ein Däne (!) mit seiner Frau, der einen Boxenstop in WI auf dem Weg in die Toskana gemacht hat.

    Am besten war noch die Schicki-Micki-Zone… und das bei einem David Gilmour-Konzer – hahaha

    • Uwe sagt:

      Ja, ich musste bei „Money“ irgendwie auch zur Schicki-micki-Zone und dem „Spielbank“-Neonschild rübergucken und mir meinen Teil denken…

  5. Michael G. sagt:

    Ja. Ich fand die Atmosphäre auch toll. Schon vorher im Park und nachher als es sich langsam füllte. Dazu die Fat old Sun.
    Das da ein paar hin u her laufen ist open air nunmal so!
    Für mich war es perfekt! !!!!!!

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Yepp, bin grad im Zuch, Rückfahrt von Wiesbaden, ja das war ne super Atmosphäre gestern, sehr schöne laue Sommernacht, ich hatte meinen Puli mal wieder umsonst ausgeführt (doch besser einen dabei haben, denn am ersten Abend in Wien wurde es z.B. sehr kalt später)
      Der Sound war wortwörtlich spürbar besser als in Stuttgart, meine Innereien haben vibriert 😉 – ich hatte in etwa die gleiche Entfernung (zwischen Block B u. C), wohl klar, da ja für mehr Meter und Leute ausgelegt.
      Ist jemand auch noch ganz rechts dieser große weiße Ball aufgefallen, äh das war Mr. Moon – es war Vollmond! Cheers.

  6. Marc sagt:

    Locatiion, Wetter und Konzert waren super. Ich kann mich den Kritik aber anschließen. Ich persönlich war abgelenkt. Wir saßen in der ersten Reihe und bekamen die Bierholer, die nach vorne stömenden Leute und die Reaktionen der Security direkt mit. Das hat mich schon abgelenkt. Und wohin geht man während des zweiten Solos von Comfortably Numb?

    Wobei man erwähnen muss, dass es am vorderen rechten Stand kein Wasser mehr gab und man zwangsläufig Bier kaufen musste.Schlecht organisiert.

    Was ich allerdings befremdlich fand, dass man während Run Like Hell nicht aufstehem durfte. Hallo, es ist ein Konzert. Leute, die billige Karten kaufen und sich dann in die ertse Reihe stellen, na ja, aber die störten mich weniger, als der Aufstand der durch die Security entstand. Und später waren die Security weg und alle stürmen vor die Bühne.

    In München 2006 sind auch Leute nach vorne gekommen und alle haben zu Echoes gesungen. Was ein Erlebnis. Gestern war das leider nicht so. Bei Time, Breate Reprise und CN stehen die Leute da und filmen. Ein Leben durchs Display, verrückte Welt.

    Ich hoffe es war nicht seien letzte Tour.

    • TW sagt:

      Darum ging es gar nicht. Ich war in einem der Böcke, aus denen die Rufe kamen. Es ging hauptsächlich darum, dass die Menschen, die zu Beginn des zweiten Sets in den Gängen stehen blieben nach OOTD nicht mal im Ansatz daran gedacht haben wieder aus den Gängen auf ihre Plätze zu verschwinden und allen die dort ihren Platz hatten die Sicht versperrten.
      Ich hatte kein Problem damit, dass die Leute für das erste Lied (OOTD) vor mir im Gang stehen blieben, aber dann muss man halt auch wieder zurück auf seinen Platz gehen und nicht meinen das man jetzt für den Rest des Konzerts den Leuten die dort eigentlich sitzen vor der Nase rumsteht!
      Vor Allem wenn man sie dann nett bittet zu gehen und man dann ignoriert wird oder nen dummen Spruch abbekommt.

    • Julian H sagt:

      Was ein blöder Artikel…

      „“The Endless River“ – nur dem Namen nach ein Pink Floyd-Album“
      „die Zugabe mit „Time->Breathe->Comfortably Numb““
      „“Faces Of Stone“, schön arrangiert mit Sopran-Sax und Akkordeon“

      Kein Kommentar!

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Ich finde den Artikel sehr gut, hab ihn schon gestern im Zug gelesen und mich über die sehr gute Kritik und Resonanz für David gefreut.
      Das Problem mit den Leuten nach der Pause habe ich auch direkt mitbekommen, und – kaum zu glauben, aber ich bin einer der „Spießer“, die „Hinsetzen“ gebrüllt haben: Ich war nämlich in einem Zwischengang (Block B / C) mit Behinderten in Rollstühlen, die sich aufgeregt haben und die besagten Papierkugeln nach vorn schmissen, habe mir dann spontan gedacht sie brauchen meine Unterstützung. Cheers.

  7. Frank Gräbener Frank Gräbener sagt:

    Ich stelle hier mal ne blöde Frage in den Raum !

    Hatte von euch jeder den Sitzplatz den ihr im Vorfeld gemäß Sitzplan euch ausgesucht habt ?

    • JS sagt:

      Ja bzw. also ich und mein Kollege hatten die Plätze, die ich vorher so ausgewählt hatte.

    • Martin F. sagt:

      Großartiges Konzert. Wirklich um längen besser als letztes Jahr in Oberhausen, wo man stark mit einem Echo in der hinteren Hallenhälfte zu kämpfen hatte.

      Bei vielen der Konzertbesucher war ich mir aber nicht sicher ob diese wegen dem „guten“ Bier oder wirklich der Musik vor Ort waren. Eine junge Dame habe ich wärend des Konzertes 6x Bier holen gesehen. Da hat jemand offensichtlich Kilometergeld bekommen.

  8. Frank Gräbener Frank Gräbener sagt:

    Vielleicht erst mal vorweg. Das Konzert war ja der absolute Hammer.
    David ist in einer absolutem Höchstform 🙂 Bei Sorrow stocke mir sogar der Atem.
    Das nennt man dann glaub ich…. Atemberaubend 🙂

    Jetzt kurz zu der Kritik in Sachen Publikum. Für mich hat hier einzig und allein die Security komplett versagt. In Wien haben sie jn der Konzertpause 5 Minuten bevor Set 2 begonnen hat alle Zuschauer aufgefordert zu den entsprechenden Plätzen zurück zu kehren. Hat wunderbar funktioniert.
    Es wird von einem besonderen Sicherheitskonzept gesprochen und dann sitzen die Besucher mit Stehplatzkarten in den Fluchtwegen auf dem Boden. Schon merkwürdig.

    Noch kurz zu meinen Sitzplätzen. Ich hatte drei Plätze nebeneinander gebucht. Von denen einer sich am Gang befand. Da sitze ich immer ganz gerne. Plötzlich waren links neben mir noch weitere 8 Sitzplätze.
    Hier hat man wohl die Sitzplatzanzahl erhöht auf Grund der Nachfrage.

    • Thomas sagt:

      … ganz so einfach ist die Sache mit den „auf dem Boden sitzenden Stehplatzkartenbesitzern“ nicht. Aufgrund der eventim-Verarsche am ersten Verkauftstag hatte ich nur Sitzplätze im Block H. Ich war heilfroh, dass die security relativ relaxt war und das Bevölkern der Gänge zugelassen hat. So konnte ich zumindest den zweiten Teil und die großartige Zugabe nah bei unserem Idol sein, das war ne ganz andere Nummer als aus Block H (nicht nur die Akustik, in diesem Block war zudem Bierholen etc. für sehr viele wichtig) und ich habe sitzend niemanden dabei behindert. Ein großartiger Abend mit einem unglaublich gut auglegten David!

  9. Stefan Wennmacher sagt:

    Hallo zusammen

    Ja, die Organisation gestern Abend ließ stellenweise doch sehr zu wünschen übrig. Auch, dass sehr viele Konzertbesucher von hinten nach der Pause zunächst in den vorderen Reihen einen neuen Platz fanden, störte ein wenig.

    Aaaaber:

    David Hat sich meiner Einschätzung nach, im Vergleich zu den bisherigen Konzerten noch einmal um Längen gesteigert. Ich fand ihn diesmal stimmlich unglaublich gut. Auch die neue Band hat sich so richtig gut eingespielt mittlerweile. Ich fand, es war alles in allem ein sehr gelungener Konzertabend den man sich von äußeren Rahmenbedingungen nicht kaputt machen lassen sollte.

  10. Duke sagt:

    Bin auch gerade aus Wiesbaden zurück!

    Frei getreu dem Motto „Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem“ fand ich das Konzert auch mega. Leider war die Stimmung in A3 auch etwas mau. Auch ich habe ein paar Fotos mit dem Handy gemacht, aber wieviele Leute sich intensivst mit dem Handy während eines Konzertes beschäftigen ist auch mir unerklärlich.

    Hat zufällig schon jemand einen Mitschnitt im Netz gesehen?

  11. Christian sagt:

    Ich wollte eigentlich nicht auch noch zu einem weiteren ganz ausführlichen Bericht ausholen (vielen Dank euch allen für eure Beiträge!), aber das ein oder andere wollte ich gerne aus unserer Sicht (mit Frau und ältestem schon erwachsenen Sohn der sehr gerührt vom Konzert war) ergänzen – und es ist doch recht umfangreich geworden…

    Nach dem Motto: „wenn wir schon nicht nach Pompeii fahren, machen wir Wiesbaden zum Urlaubsevent“ sind wir einen Tag vorher angereist. So haben wir schon am Sonntag den Aufbau aus Käfer’s Bistro verfolgt (das Essen ist nicht gerade preiswert, aber ein absoluter Genuss) und auch Montag waren wir bis zum Nachmittag dort und haben die ersten grundlegenden Soundchecks verfolgt. Gegen 16:00 haben wir dann im Park den Schatten aufgesucht, sind aber gegen 17:00 zurück zum Einlass, da wir den Soundcheck der Band wahrgenommen haben. Dort standen eine handvoll Besucher und man konnte gut und ohne Gedränge zuhören. Bei 5 AM ist dem Meister dabei ein Missgeschickt passiert – ich kann nicht genau sagen, ob eine Saite gerissen ist oder er tatsächlich irgendwie abgerutscht ist, aber das hat schon im Vorfeld unmittelbar vor Augen und Ohren geführt, welchen unglaublichen Wert eine Live-Performance hat. Das alles war an einem Eingang zur Hauptstraße hin, von dem es einen weiteren gab. Schräg gegenüber war dann wohl noch ein Eingang. Gegen 18:10 wurden dann die Tore geöffnet und wir waren dann praktisch die ersten die Einlass fanden – zusammen mit den beiden Hochzeitsreisenden aus Jordanien, die wirklich kreidebleich wurden, als sie von den eigentlich geplanten Kontrollen der Tickets hörten (siehe auch weiter oben). Sie hatten eine Reise mit Konzertbesuchen bei Joe Satriani, Ritchie Blackmore and als Höhepunkt David Gilmour. Zum Glück für die beiden (und auch für uns, denn wir hätten wohl nichts tun können außer mitleiden) ging dann aber alles gut und die beiden waren überglücklich. Da wir so früh dran waren, haben wir bzgl. der Warteschlangen nichts wahrgenommen. Da auch die Plätze ja fest waren, war es auch darüber hinaus für uns sehr entspannt: T-Shirts(s) und Poster gekauft, noch ein wenig zu Trinken, ein wenig Bühne schauen, Platz nehmen und Vorfreude genießen.

    Ich persönlich war froh darüber, dass erst später angefangen wurde und hätte gegen eine noch späteren Startzeit überhaupt nichts einzuwenden gehabt und auch ich sehe es als Verlust an, wenn Mr. Screen et al nicht sofort ihren geplanten Dienst verrichten können (wir saßen in der ersten Reihe von Block E4). Die Anzeigetafel für den Block stand ungünstig und wurde von Ordnern vor dem ersten und zweiten Set dann umgekippt was zur Stolperfalle im zweiten Set wurde. Wir hatten relativ viel Glück mit unseren Plätzen (vor uns blieben einige Stühle leer) und hatten recht gute Sicht, aber auch wir hatten natürlich „Durchgangsverkehr“ zu den Bierständen. Man kann es sich nicht richtig erklären, wie es tatsächlich einige schaffen, selbst beim „Great Gig in the Sky“ zu den Ständen zu laufen… grundsätzlich natürlich ihr eigene Sache, wenn sie nicht dabei andere zum Teil massiv stören würden. Ich bin da sehr empfindlich (das geht schon bei Kinobesuchen los) und habe mir ganz fest vorgenehmen, mich auf keinen Fall aufzuregen, was gut geklappt hat. Allerdings ist auch mir aufgefallen, dass die Mittel-Gänge zum zweiten Set dicht waren. Wenn ich dadurch nichts gesehen hätte, wäre ich vermutlich komplett bedient gewesen. Es kann auch nicht sein, dass man sich als Konzertbesucher daran aufreiben muss, dafür sind die Order eigentlich da (dachte ich). Einige Reihen vor mir saß ein Kind vorher sehr lange auf der Sitzlehne (und versperrte dadurch einigen den Blick), hat sich aber dann vorbildlich während der Sets auf seinen Stuhl gesetzt – vielen Dank.

    Der Start des ersten Sets war auf der einen Seite sehr ehebend, aber auch gleichzeitig ein wenig befremdlich, da immer noch einige umherwanderten. Sir Gilmour selbst ging wie ich finde das Stück auch nicht so ganz locker von der Hand. Auch das Ende wirkte nicht so ganz wie geplant, aber das kann täuschen. Zusammen mit dem unruhigen Publikum und der noch ausbleibenden Dunkelheit hatte ich kurz Sorge, dass das Publikum ihn irgendwie enttäuschen könne. Spätestens bei „Faces of Stone“ war das allerdings verflogen: richtige (sicht- und hörbare) Spielfreude, das war bereits für mich einer der Höhepunkte – und wurde direkt vom fantastischen „What do you want from me“ gejagt.

    Jetzt muss ich mich echt beherrschen, nicht jeden Titel zu kommentieren (den vermutlich ohnehin jeder anders wahrgenommen hat)… es einfach nur absolut großartig. (High Hopes hat mich allerdings nicht so mitgerissen wie die anderen, weil ich das Ende auf der klassischen Gitarre von ihm schon mitreißender gehört habe – er hat die Latte selbst einfach unfassbar hoch gelegt). Ja, auch ich hätte mich über „Astronomy Domine“ sehr gefreut, aber ich hätte kein einziges anderes dafür weglassen wollen und habe mich sehr gefreut, dass „Girl in the yellow dress“ klasse gespielt wurde und auch gut aufgenommen wurde – das Stück scheint ihm zurecht sehr am Herzen zu liegen.

    Vom internen Zusammenspiel der Band hat man von unseren Plätzen nicht viel sehen können, aber alles schien rund gewesen zu sein und die Band hatte ihren Spaß. Das finde ich besonders wichtig, denn das wird die Haupttriebfeder dieser Konzerte sein und mit eingehen in die Chancenbewertung, ob wir David und Co in einigen noch einmal live werden sehen können. Aus diesem Grund hätte ich mir sehr gewünscht, wenn das Publikum nach dem zweiten Set noch vehementer „Zugabe eingefordert“ hätte. Aber irgendwie dachte man sich wohl, dass die Band auch ohne dies noch einmal zurück kommt. Verständlich (denn der Auftritt ist ja durchaus so durchgeplant), aber dennoch ein wenig schade, wegen… siehe oben!

    Der Sound war sehr gut und der Pegel lag bei unseren Plätzen bei etwa 85dB und dabei in der Tat an der magischen Grenze. (Für mich als Hörgeräteträger aus mehreren Gründen dennoch kifflig aber das in ein anderes Thema – der mit dem Kopfhörer, der von der Security zum Glück nicht beanstandet wurde als Schutz, war ich ;-)) Wie allerdings einige Reihen vor mir wortwörtlich ein „Teenie“ ohne Gehörschutz anwesend sein konnte, kann ich nicht ganz verstehen. Ich habe mich allerdings sehr gefreut, dass er sich nur in den Pausen auf die Stuhllehne gesetzt hat und sonst auf dem Stuhlt selbst.

    Ich finde es unglaublich beeindruckend, welche (nicht nur musikalische) Leistung David Gilmour selbst akutell abruft. Natürlich braucht man sicher auch ein wenig Glück bzw. gute gesundheitliche Grundvoraussetzungen, aber dazu dürfte (neben der Leidenschaft für das was er tut) auch ganz viel Disziplin gehören. Wir sind sehr dankbar, ihn und seine Band live haben hören zu können. Auch wenn ich jetzt viele Wort verloren habe: es war eigentlich ein unbeschreibliches Erlebnis. Vielen Dank Sir Gilmour!

  12. Wolfgang Stoll aus Regensburg sagt:

    Hallo zusammen, auch ich bin wieder,nach einem weiteren grandiosen Konzert, in der Heimat angekommen. Wie schnell doch drei Stunden vergehen können. Es war nach Stuttgart (Lob an die Veranstalter) wieder ein super Konzert und ich bin begeistert, wie David die Soli in den einzelnen Stücken variiert hat. Sorrow, CN, In any tongue und Faces of stone haben es mir besonders angetan.
    Zum Publikum nur so viel. Es hatte den Anschein, als ging es einigen mehr um den Konsum von Bier umrahmt mit etwas Musik. Ich habe mir aber die Laune nicht verderben lassen und mich voll auf das Konzert eingelassen.
    Habe mich auch gefreut „alte“ (Frank) und „neue“ (Josef) Gilmourfans in Wiesbaden wieder getroffen zu haben.
    Tausend Dank auch an Werner für diese Seite, die einem immer die neuesten Infos in übersichtlicher Form bietet.
    Allen die dieses Jahr noch weitere Konzerte besuchen wünsche ich viel Spass.

  13. wolfgang sagt:

    Auch ich bin wieder, nach einem weiteren grandiosen Konzert, in der Heimat angekommen. Wie schnell doch drei Stunden vergehen können. Es war nach Stuttgart (Lob an die Veranstalter) wieder ein super Konzert und ich bin begeistert, wie David die Soli in den einzelnen Stücken variiert hat. Sorrow, CN, In any tongue und Faces of stone haben es mir besonders angetan.
    Zum Publikum nur so viel. Es hatte den Anschein, als ging es einigen mehr um den Konsum von Bier umrahmt mit etwas Musik. Ich habe mir aber die Laune nicht verderben lassen und mich voll auf das Konzert eingelassen.
    Habe mich auch gefreut „alte“ (Frank) und „neue“ (Josef) Gilmourfans in Wiesbaden wieder getroffen zu haben.
    Tausend Dank auch an Werner für diese Seite, die einem immer die neuesten Infos in übersichtlicher Form bietet.
    Allen die dieses Jahr noch weitere Konzerte besuchen wünsche ich viel Spass.

  14. Christian sagt:

    Interessant vielleicht noch: die Candy Apple Red Strat mit EMG Pickups scheint in Rente geschickt worden zu sein. Alle „Strat“-Stücke wurden mit der Black Strat gespielt. Auf der Goldtop nur 5 AM und Girl in yellow dress. Der Rest wurde mit seiner Workmate Esquire gespielt – auch Run Like Hell was er eigentlich sonst mit einer anderen Tele mit anderer Stimmung spielt (was sofern ich das richtig gesehen habe, auch dieses Mal der Fall war)… also sozusagen maximaler Sound (und unfassbare Intonation bei den z.T. extremen Bendings) aus für seine Verhältnisse kleiner E-Gitarren Auswahl.

  15. Frank sagt:

    Hallo zusammen,
    auch ich bin in der Nacht um 4 wieder zu Hause eingetroffen, beseelt und beglückt von einem grandiosen Auftritt,(mein 3. nach Verona und Florenz 2015) bei dem musikalisch und emotional alles gepasst hat. Ich kann mich den Vorschreibern voll umfänglich anschließen. ABER, die Organisation und erschreckend große Teile des Publikums waren unterirdisch. Mancher Besucher schien außer an Bierbechern, Sektflöten, Pizzatellern und Bratwürsten während des gesamten Konzertes, gar kein Interesse zu haben. Ich habe in D 6 gesessen, an einer Kreuzung der Fressroute und das war extrem. Das Hauptziel des Veranstalters scheint Umsatz mit Nahrungsmitteln gewesen zu sein. Zuschauer, die mit dem Rücken zur Bühne, sich zunehmend alkoholisieren und den Fans dreist die Sicht nehmen gehen gar nicht. Fazit, SO nie wieder. (Ich hoffe auf London) Ansonsten, die Musik berührt die Seele, Schlagzeug und Bass lassen den Körper vibrieren, großes Kino, mit gut gelaunten und extrem spielfreudigen Musikern.

  16. Tom sagt:

    Würstchen-Essen und Bier- / Schampus-Saufen war wirklich ätzend, vor allem der Bratwurst-Geruch, der rüberzog : 0

  17. Tim sagt:

    Das Wetter und der ganze Abend waren phantastisch! Das Problem mit dem Einlass war doch zu 100% vorhersehbar, wenn es personalisierte Tickets gibt. Keine Ahnung, warum sich darüber manche aufregen. Ob ich jetzt 20 Minuten draußen stehe oder schon drin bin – so what?

    Es gab übrigens DREI Eingänge, zwei vorn und einen weiteren hinten (Weg durch die Kollonaden an der Seite und dann seitlich bei der Bühne rein), der MEHRFACH draußen mit Lautsprecher angesagt wurde und auch gut ausgeschildert war!

  18. Thomas sagt:

    Für mich war die Organisation einfach nur schlecht. Wir haben am Einlaß fast 1,5 h gestanden. das ist eindeutig eine Frechheit die mich davon abhalten würden nochmals nach Wiesbaden auf ein Event dieser Art zu gehen.

    In der Pause gab es keine alkoholfreien Getränke mehr.

    Ansonsten Konzert super Sound. Musikstückauswahl war OK aber mehr nicht…einige Soli weltklasse.

    Die Handyfilmer gehen mir gewaltig auf den Sack.

  19. Chris sagt:

    „Bei 5 AM ist dem Meister dabei ein Missgeschickt passiert“
    Beim Konzert auch. Was hat er böse geguckt als er den Auftakt ein wenig versemmelt hat.

    • Sebastian sagt:

      Ich glaube eher, er war sauer, weil die Technik ein bisschen versagt hat und das Stück zu leise rüber kam.

      Mit Reihe 4 direkt vor der Bühne konnte man das sehr gut erkennen.. 🙂

  20. Jens sagt:

    Die Vorredner haben fast alles gesagt. Hier fehlt noch das DANKE an die 2 Gitarrenspieler gegenüber dem Ausgang, die dem Abend nach Ende des Konzerts noch eine ganz besondere Note gegeben haben.

  21. Tim2 sagt:

    Das Wetter und der ganze Abend waren phantastisch! Das Problem mit dem Einlass war doch zu 100% vorhersehbar, wenn es personalisierte Tickets gibt. Keine Ahnung, warum sich darüber manche aufregen. Ob ich jetzt 30 Minuten draußen stehe oder schon drin bin – so what?

    Es gab übrigens DREI Eingänge, zwei vorn und einen weiteren hinten (Weg durch die Kollonaden an der Seite und dann seitlich bei der Bühne rein), der MEHRFACH draußen mit Lautsprecher angesagt wurde und auch gut ausgeschildert war!

  22. Rolando sagt:

    ich hatte nun Verona 2015, Stuttgart und Wiesbaden als Pilgerstätten ausgewählt. Peter nochmals merci für die Karte war toll Block B2 Reihe 9. Alle drei Konzerte hatten ihre Ausprägungen was es immer wieder zueinem Erlebnis gemacht hat dem Meister und der Band zu lauschen. Konzerte wie Stones et al sind fast wie aus der Konserve abgeleiert ( mit Back up sound etc ) hier ist 100%ige Handarbeit zu bestaunen. 5.am war in Verona ein Highhlite es war dunkel und aus dem nichts dann die Gitarre vom Meister. Gestern hat er mit den Technikern gehadert die nicht genügend Nebel auf die Bühne gebracht hatten und sie mit wilden Armbewegungen dazu aufgefordert hat das zu tun, das muss ihn in der Konzentration gestört haben….
    Jetzt ist es schön sich hier noch einmal mit den anderen Wiederholungstätern ( so im Wiesbadener Tagblatt gut erkannt ) auszutauschen. Frank Gräbener falls ich dein Bild hier richtig erkannt habe, haben wir gestern nebeneinander gesessen ? Hattest deine family dabei .Nach dem Konzert habe ich noch am Cafe I -Tüpf mit ein paar speziellen Fans mich ausgetauscht, die wohl bei jedem concert dabei waren Pompeij , Verona, Wien RAH… frage mich gerade die müssten doch auch hier im Forum vertreten sein ?

    • Janos sagt:

      Schau mal im Bruder Franziskus Forum rein

    • Frank Gräbener Frank Gräbener sagt:

      Hallo Roland,
      ja das war wohl ich 🙂
      Das erste Konzert von meinem Sohne (10). Nur in Set 2 hat er dann echt abgebaut.
      Der Sound war auch echt heftig. ich fand es ja klasse aber für ihn zu hart. Wir hatten ihn dafür seine Beats Kopfhörer mitgenommen aber auch die haben dann bei Today nicht mehr gereicht.
      Haben den Rest dann am hinteren Ausgang noch kurz genossen. War aber okay. Heute ist er mega stolz so ein geiles Konzert erlebt zu haben. Sein DG T Shirt möchte er gar nicht mehr ausziehen 🙂
      Jetzt ist ja noch ein bisschen Zeit bis zu meinem dritten Besuch in der RAH.

      Shine on

      • Christine sagt:

        Hallo Frank,
        dann warst Du der begeisterte Vater mit seinem 10-jährigen Sohn, mit denen ich mich nach dem Konzert vor unserem Hotel (Ibis/Novum) noch so angeregt unterhalten habe.
        War defintiv für mich das schönste Konzert ever, und das in Block A2, Reihe 5 zu erleben, kann, zumindest für mich, nicht mehr getoppt werden. Bin dankbar und glücklich, dass ich David in Wiesbaden so nah und in solch einer Spiellaune erleben durfte.
        Zum Einlass kann ich nur positives sagen, wir haben nur ca. 5 Minuten gebraucht, Tasche wurde oberflächlich geprüft und meine kleine Wasserflasche durfte ich auch mit reinnehmen.
        Bin jetzt wirklich auf London gespannt.

        • Udo sagt:

          Christine,
          ich hätte schon erwartet das du aufstehst bei TGITYDress und David anhimmelst mit deinem gelben Shirt! 😉
          Hat Spaß gemacht mit Euch! Sehen uns in London!
          Liebe Grüße!

          • Christine sagt:

            Hi Udo,
            ehrlich gesagt habe ich mich nicht getraut, außerdem war ich so hin und weg, David so nah vor mir zu sehen und jede kleinste Bewegung im Gesicht und an der Gitarre wahrnehmen zu können, ich war fast wie hypnotisiert.
            In unserem Block haben auch super Fans gesessen, die hauptsächlich die Musik genossen haben, ganz selten wurde kurz ein Handy hoch gehalten und Getränke wurden erst in der Pause geholt. Nur in der ersten Reihe lief immer wieder jemand Nachschub holen, aber das ist ein Thema für sich, konnte ich sehr gut ignorieren.
            Gabriele und mir war es auch eine Freude, dich, nach Oberhausen, näher kennenlernen zu können. War wirklich ein schöner Tag in Wiesbaden.
            LG nach Münster, see you in London

  23. Rolando sagt:

    Hat jemand die Wider Horizons Documentary auf seinem Rechner , bei der BBC ist das nur noch im store erhältlich und kann nur runtergladen werden wenn UK resident…. BREXIT 🙂

    • Peter sagt:

      Waren echt die perfekten Plätze!!
      Die Doku gibt es, zwar nicht in HD, aber durchaus ansehbar, bei YouTube.

    • Frank Gräbener Frank Gräbener sagt:

      Hab ich 😉

      • Rolando sagt:

        Hi Frank, ja echt schön so in der Nachbetrachtung den Abend zu verarbeiten. Rechts hatte ich ja Peter der mir die Karte überlassen hat und links dich, also zwei P&Spirit members und das bei 12000 Menschen das kann kein Zufall gewesen sein… Deine Sangeskünste und Textsicherheit haben meine ja noch bei weitem übertroffen. Es gibt doch nichts schöneres als sich seinen Emotionen hinzugeben. Dein Sohn hat hoffentlich noch die “ Sonnenbrillen “ aus der Ferne bestaunen dürfen, das muss ihm wohl bei der Konzertvorbereitung dei Dir zuhause mächtig imponiert haben ! Habe das wider horizon bei Youtube mir angeschaut, echt sehr offen was David da von sich preisgegeben hat, da merkt man das einer mit sich und der Welt im reinen ist. Bin mit Peter auch gleich nach dem Soundcheck ins Gelände “ eingecheckt“ habe also nichts von dem Chaos mitbekommen und bin heilfroh darüber, da in Stuttgart alles wie am schnürle gelaufen ist und ich so keine bad vibes mit ins concert nehmen musste und dachte Mensch genauso entspannt und chillig wie in Stuttgart. Aber war wohl nur für die am Anfang schon rein sind so. Peter Merci für das excellente Timing !

  24. Brigitte Gfrerer sagt:

    Auch ich war gestern Abend auf dem Konzert in Wiesbaden und finde keine Worte, um meine (andauernden) Emotionen zu beschreiben…. Es war mein erster David Gilmour Konzert und obwohl ich seit 1973 Pink Floyd Fan bin habe ich sie auch nie live gesehen…. Leider! Klar, dass ich mir diese einmalige Gelegenheit -ich wohne inur 50 km von Wi entfernt – nicht entgehen lassen durfte…. und es war für mich dein unvergessliches Erlebnis!
    Ich bin heite immer noch unter dieser Magie…. wie ich Euch beneide, die von Konzert zu Konzert vpn David geht!
    An alle, die übermorgen in Nimes seit… es wird bestommt wieder grandios dort. Die Arena kenne ich -komme selbst aus der Provence und meine Schwester wohnt bei Nimes – und es wird eine wunderbare Kulisse für das Konzert sein.

    Ach., wie gerne ich es noch mal erlebem möchte und ich hoffe auch sehr David wird wieder nach Deuschland und Frankreich für eine Tournee kommen

    Ich bin fast von Aix en Provence wo er am Bahmhof seine Inspiration für Rattle that Lock bekam….

    Gestern fand ich sehr schade, dass niemand -zumindest habe ich um dem Block F2 nichts gehört -Zugabe gerufem hat. Ich habe ganz laut ENCORE gerufen und kam mir dabei ziemlich einsam vor….

    Tausend Mal danke Mr Gilmour !!!

  25. Brigitte sagt:

    Auch ich war gestern Abend auf dem Konzert in Wiesbaden und finde keine Worte, um meine (andauernden) Emotionen zu beschreiben…. Es war mein erster David Gilmour Konzert und obwohl ich seit 1973 Pink Floyd Fan bin habe ich sie auch nie live gesehen…. Leider! Klar, dass ich mir diese einmalige Gelegenheit -ich wohne inur 50 km von Wi entfernt – nicht entgehen lassen durfte…. und es war für mich dein unvergessliches Erlebnis!
    Ich bin heite immer noch unter dieser Magie…. wie ich Euch beneide, die von Konzert zu Konzert vpn David geht!
    An alle, die übermorgen in Nimes seit… es wird bestommt wieder grandios dort. Die Arena kenne ich -komme selbst aus der Provence und meine Schwester wohnt bei Nimes – und es wird eine wunderbare Kulisse für das Konzert sein.

    Ach., wie gerne ich es noch mal erlebem möchte und ich hoffe auch sehr David wird wieder nach Deuschland und Frankreich für eine Tournee kommen

    Ich bin fast von Aix en Provence wo er am Bahmhof seine Inspiration für Rattle that Lock bekam….

    Gestern fand ich sehr schade, dass niemand -zumindest habe ich um dem Block F2 nichts gehört -Zugabe gerufem hat. Ich habe ganz laut ENCORE gerufen und kam mir dabei ziemlich einsam vor….

    Tausend Mal danke Mr Gilmour !!!

  26. Christian sagt:

    Chris hat Recht, ich wollte es ein wenig „umschreiben“… Mindestens der eine Ton war ziemlich sicher nicht so gewollt, das kann durchaus am zu leisen Monitor gelegen haben. Es gibt für einen Musiker kaum fieseres…

  27. Kathrin sagt:

    Ich bin immer noch total geflasht und finde die richtigen Worte noch nicht. Deshalb nur eine Kurzform:
    Allesamt geniale Musiker auf der Bühne, die eine grandiose Show gespielt haben. Ich hätte dieses Konzert gern im Stehen, umringt von verrückten Fans gefeiert, die mitsingen und abgehen können (Ja, das geht in unserem Alter noch!) Wir bekamen während OOTD Schläge aus der Reihe hinter uns angedroht, wenn wir uns nicht sofort setzen würden. Dabei standen alle ringsum. Aber das hat unserer guten Stimmung nix anhaben können. Wiesbaden war mit Oberhausen gar nicht zu vergleichen, es war eine wahnsinnige Steigerung. Ich übersteh die Erinnerung an gestern Abend noch nicht ohne Tränen in den Augen. Es war einfach zu schön. Ich hoffe so sehr, dass es für uns nochmal ein nächstes Mal geben wird. Notfalls auch wieder mit 7 Stunden Anreise.

    • Kathrin sagt:

      Noch hinzuzufügen: Wir waren die „Störenfriede“ im Block B 2, Reihe 2.

      • Günter sagt:

        Hi „Stör-Friede“,
        wenn ich Deinen Platz gehabt hätte, wäre ich an diesem Abend ganz dahin geschmolzen. Meine Frau, mein Sohn und dessen Freund auch. Wir haben uns für das gleiche Geld irgendwo in C5 rumgedrückt um ähnliche „Geniesser“ erleben zu dürfen. Ich kenne PF u. DG aus einer Zeit in der vorwiegend Gymnasiasten, Studenten oder auf jeden Fall denkende Menschen diese Musik hörten. Damals galt es als uncool bei Progrock zu tanzen. O.K. ich fand diese coolness teilweise affig – ist aber passender als headbangen. Jeder sollte Musik so genießen wie es ihm gefällt und wie er es braucht. Doch glaube ich, wenn „Ihr das in Eurem Alter noch könnt“, müsstet ihr doch mindestens so alt sein, dass Ihr schon wisst, dass man, bei aller Freiheit, nicht die Freiheit der anderen einschränken darf. Auf dem Gelände gab es so viel Freiraum, wo man keinen in der Sicht behindern musste und sich trotzdem hätte ausleben können.
        Und noch was: „standing ovation“, die der Mann/die Band zweifelsohne verdient haben, heißt nicht, dass man beim ersten Applause aufsteht und dann den Rest des Konzerts im Stehen verbringt. Die Huldigung besteht drin beim Applaudieren zusätzlich aufzustehen. Ein weiterer Akt der Anerkennung ist sich zum weiteren Vortrag wieder hin zu setzen, damit der Künstler mit voller Konzentration fortfahren kann.
        Mancher mag „Klugscheißer“ denken, in anderen Foren* hat man vor solchen „Weicheiern“ schon im Vorfeld solcher Veranstaltungen Angst.
        —————
        *- In jenem Forum sollte mal ein Weichei den Begriff „Kondolenz“ erklären

        • Kathrin sagt:

          Hallo Günter, es war wirklich nur für das erste Stück am Beginn des 2. Sets. Zu Shine on saßen wir längst wieder. Den Rest des Konzerts haben wir bis zur Zugabe selbstverständlich gesessen. Ich war auch nur so erschrocken, weil wir gleich Schläge angedroht bekamen. Die Herrschaften unterhielten sich während des Konzerts sehr angeregt und hatten offensichtlich einen hohen Bedarf an gekühlten Hopfengetränken. Deshalb hab ich noch nicht mal ein schlechtes Gewissen wegen der 3 Minuten.

          • Günter sagt:

            Nichts für ungut,
            war mal ’ne tolle Steilvorlage grundsätzlich in der Richtung was los zu werden.
            Die Leute die nichts merken verstehen das so wie so nicht.
            Sei mir also bitte nicht böse.
            P.S.: Die scheinen es verdient zu haben.

  28. Christian sagt:

    Ich habe mich heute beim Veranstalter Livenation beschwert. Es war doch etwas zu viel an Unfähigkeit: Ordner, Catering, Stufe beim Brunnen ( mehrere Leute sind dort gestürzt ), Einlass. Wobei dieser Veranstalter ja nicht dafür bekannt ist, Kundenservice zu bieten. Bei einem ähnlichen Fall vor Jahren, hatten sie noch nichtmals zurückgeschrieben. Man ist ja nur zahlender Kunde…
    Allerdings war das Konzert an sich epic, wie es so schön Neudeutsch heißt. Nach Oberhausen, 2 mal London, Wien war das meiner Meinung nach die beste Show. Das lag an der anderen Setlist und den ausschweifenden Solos von David, das war absolute erste Sahne. Eine tolle Krönung meiner Rattle Konzerte !

    Gruss

    ChristianM

    • Christian sagt:

      Schreib dem lokalen Veranstalter…aber im Ernst..das interessiert die Null. Die haben ihre Kohle und gut ist…Bei eventim ne Bewertung zieht mehr..

      • Olaf sagt:

        Nee Christian. Erstens glaube ich nie und nimmer, dass irgendeine Bewertung da zieht. Und zweitens, und viel wichtiger: bitte bitte kein Konzert eines Künstlers, obwohl es noch so toll war, mit einem Stern bewerten, weil die Organisation oder Teile des Publikums sch… waren. Es steht da der Name des Künstlers/der Band, diese werden bewertet. Und da ist es nur unfair, dessen/deren Leistung wegen Dingen zu schmälern, die nicht in deren Einflussbereich liegen. Es liest sich halt nicht jeder jeden Text zu den Bewertungen durch, um dass dann einordnen zu können. Bei Amazon derselbe Mist, Produkt bekommt einen Stern weil die Post nicht am selben Abend sondern erst am nächsten Morgen geliefert hat. Ich bekomme Puls bei sowas.

        • ChristianM sagt:

          Richtig Olaf. Eine Eventim Bewertung bringt gar nichts, Eventim ist sowieso nicht verantwortlich ( das ist nur die Buchungsplattform ), dass ist nur der Veranstalter und das ist nun mal Livenation. Es gibt Veranstalter, denen ist die Meinung der Fans wichtig und man wird hinterher kontaktiert, es wird erklärt, es wurden auch schon Fehler eingeräumt und dann gab es bei berechtigter Kritik auch mal etwas als Wiedergutmachung…..ich gebe ihnen auf jeden Fall diese Chance, denn ich bin der Kunde, war nicht zufrieden und erwarte das auch. Man kann hinterher dann seine eigenen Schlüsse ziehen und keine Konzerte dieses Veranstalters mehr besuchen…..Gruss ChristianM

  29. Jörg sagt:

    Bin glücklich in Wiesbaden dabei gewesen zu sein. Für mich ein supertoller Abend. Kann die Besucher verstehen die sich zurecht über die Bierholer und Handyfilmer aufregen, einfach störend das Volk. Wird sich bei über 12000 Besucher nicht vermeiden lassen, zu unterschiedlich einfach die Einstellung bei solchen Veranstaltungen. Trotzdem hatte ich mein Konzertvergnügen bei einem sichtlich gut aufgelegten David Gilmour und Band dazu das tadellose Wetter. Organisatorisch lief es wie schon bemerkt beim Konzerteinlaß alles andere als rund, war einer der Leittragenen die im Kurhausgang fest steckten und erst kurz vor dem zum Glück verspäteten Konzertbeginn ihren Platz erreichten. War mir eigentlich sicher für den an sich schon nicht berauschenden Block C ,Plätze in unmittelbarer Nähe des Mittelganges erwischt zu haben, fand mich aber tatsächlich platzmäßig im Außenbereich wieder. Meiner Meinung wurde die Platz Nummerierung zumindest im Block C wie schon von Frank festgestellt spiegelverkehrt entgegen der Eventim Saalplanung angebracht. Sehr ärgerlich da sich dadurch die Sicht und Sound Bedingungen nicht gerade verbesserten. Trotz der Unzulänglichkeiten die sich wahrscheinlich bei solchen Events nie ganz vermeiden lassen habe ich den Abend vollends genossen. Ich hoffe das war noch nicht das letzte Mal , einen David Gilmour in einer solch bestechenden Form, live erlebt zu haben.

  30. Christian sagt:

    Jörg ich habe auch im C-Block gesessen, C4 auf dem Brunnen. Es war exakt der Platz , den ich auch im Saalplan gesehen hatte. Denn ich sass direkt an der Stufe des Brunnens, also der 1. Platz auf dem Brunnen. Und genau diesen Platz hatte ich auch im Saalplan gesehen, also da wurde eigentlich nichts geändert.
    Gruss ChristianM

  31. Eva Willmeroth sagt:

    Was für ein Abend…David in Bestform und offensichtlich auch bester Laune. Ich habe das Konzert in Wiesbaden sehr genossen, so ein Gilmour-Konzert ist doch immer wieder ein Erlebnis der Spitzenklasse!
    Hoffen wir, dass er noch sehr lange so fit bleibt wie gestern und das dies, trotz David’s mittlerweile 70 Lenzen, nicht unser letztes Erlebnis dieser Art bleiben wird. Also, wenn ich mit 70 noch so drauf bin wie er, dann klopfe ich mir echt auf die Schulter…
    Ein kleiner Wermutstropfen war das Chaos beim Einlass, und, ich fand die Sicherheitskontrollen für die heutige Sicherheitslage sagen wir, etwas lax. Meine kleine Plastik-Wasserflasche durfte ich unter keinen Umständen mit auf’s Gelände nehmen, aber dafür hat sich niemand dafür interessiert, was ich so in meiner Tasche transportiere… Darin hätte ich nun wirklich alles mögliche mitnehmen können, wenn ich es gewollt hätte…, schon irgendwie komisch.
    Für uns andächtig lauschende Fans war sicher auch das ständige „Bier holen hin- und her Gerenne“ nervig. Es ist mir bisher noch bei keinem Konzert so aufgefallen, dass während des Konzerts ständig herumgelaufen wird. Tja, wem das Anstehen am Bierstand wichtiger ist als die Musik, dem ist nun wirklich nicht zu helfen, oder?? Mich hat’s genervt, aber bei so einer Masse an Menschen muss man wohl tolerant sein und das dann einfach ausblenden, und vor allem, sich die Laune nicht vermiesen lassen.
    Toll fand ich noch die beiden Jungs aus Mainz, die nach dem Konzert noch ein kleines „After Concert“ auf der Wilhelmstrasse gaben. Super Idee, alle Umstehenden waren gut drauf, es hätte nur noch ein David oder auch irgendwer sonst von der Band vorbeikommen müssen…
    Leider, leider, leider ruft nun mein Dienstplan wieder ganz laut, so dass ich keine Möglichkeit auf Nimes, Tienen oder irgendwas sehe.. MIST. Ich bin aber froh und dankbar für den gestrigen Abend und hoffe, dass es noch weitere davon in der Zukunft geben wird.
    Allen, die dabei waren und natürlich auch allen, die noch was vor sich haben viele Grüße und ganz viel Spass,

    Eva

  32. Julian H sagt:

    Drumherum:
    Catering ließ zu wünschen übrig, die Verkäufer waren (speziell bei der Pfandrücknahme) völlig überfordert. Dass man nicht einmal ein winziges Apfelsaft-Tetrapak mitnehmen darf, wenn es dort sowieso keinen adäquaten Ersatz gibt, leuchtet mir nicht ein. Die Tribüne war sehr eng, jedes Mal wenn jemand vorbeiwollte ging es nicht richtig. Und im Dunkeln wieder von der Tribüne zu kommen, war ein echter Albtraum – minutenlang ging es überhaupt nicht voran. Dass das irgendwelchen Sicherheitsvorkehrungen genügen konnte, kann ich mir nicht vorstellen. Mir wurde beim Gedanken an eine Massenpanik sehr mulmig.
    Schön die halbstündige Soundscape zu Beginn – ähnlich wie 1994, aber zusätzlich mit Elementen aus Echoes, Castellorizon, Us and Them und In the Flesh? (!). Weniger schön die plötzlich hereinknallende Stimme: „Hallo, liebe Konzertbesucher. Mein Name ist Claudia Groß, wenn Sie meine Stimme hören, dann geht es um Ihre Sicherheit“. Wer’s glaubt, wird selig…

    Sound:
    Schon als ich die Mengen an Lautsprechern erblickt habe, hatte ich eine böse Vorahnung. Es war mir dann auch deutlich zu laut, unmusikalisch wummernder Bass und schrille überzeichnete Höhen haben ihr Übriges getan, um Fassungslosigkeit bei mir hervorzurufen. Schon Rattle that Lock klang merklich harscher und höhenlastiger als frühere Produktionen; das hier war nicht der schlechteste Livesound, den ich je erleben „durfte“ (immerhin konnte man meistens alls Instrumente hören), aber einer (auch klanglichen) Legende wie Gilmour m.E. nicht würdig. Optisch war es nicht optimal, so weit hinten zu sitzen (auch mit Fernglas konnte man auf der Bühne wenig erkennen – deshalb waren die vielen Musikerprojektionen auf Mr Screen willkommen), aber akustisch hätte ich den Lärm weiter vorne wohl kaum ertragen können. Ich sage bewusst Lärm: Fat Old Sun war am Ende nur noch Krach – vergleiche das mit der DVD von 2006, wo alles gut harmoniert und mir sogar einen Tick zu leise ist. Nun gut, mussten halt Ohrstöpsel rein, die haben auch das Problem mit den schneidenden Höhen etwas gelindert. Warum David mit seiner Ansage zu Girl in the Yellow Dress von einem verrauchten Jazzclub schwadroniert und dann einen solchen Sound serviert, der mit dem natürlichen Klang der Instrumente, wie er im Jazz sehr (!) wichtig ist, null zu tun hat, verstehe ich nicht. Genausowenig die Tatsache, dass eigentlich sanfte Nummern wie 5 a.m. oder A Boat Lies Waiting mit einer solchen Lautstärke ihres Zaubers beraubt werden müssen.

    Performance:
    Gilmour gitarristisch in großartiger Form, gesanglich leider nicht ganz. Seine Solos waren zu großen Teilen so gut, wie ich das auch erwartet hatte. High Hopes klang melancholischer als gewohnt – Abschiedsstimmung? Ab und zu allerdings auch etwas frustrierend, dass die Songs gerade dann zu Ende waren, als er sich so richtig eingegroovt hatte. Bei Today war das glücklicherweise nicht der Fall. Shine On (leider etwas arg kurz ohne Teil 3) war deutlich bluesiger als normalerweise, was wohl auch an den Herren Philinganes und Leavell lag. Ausgerechnet bei diesem Song hatte Gilmour einen Texthänger! Zum Gesang: Manches Mal hat er die Melodien geändert, an anderen Stellen klang seine Stimme extrem rau. Er schien auch Probleme mit den Halten der Töne zu haben. Es variierte aber auch von Song zu Song. Die Band war weitgehend gut eingespielt – Steve DiStanislao reicht aber nicht an Nick ran. Chester Kamen hat mich überzeugt, sein aggressiverer Stil bot einen interessanten Gegenpol zu Gilmour. Spannend auch Philinganes‘ RLH-Solo. Joao Mello sollte man im Auge behalten: der Mann ist toll!

    Setlist:
    Ein ausgewogener Überblick über große Teile von Davids Karriere – die drei besten Songs von The Division Bell, einer der besten von Momentary Lapse, drei der besten von Dark Side usw.. Dennoch war der zweite Teil deutlich stärker.
    5 a.m. kann ich nicht angemessen bewerten, da ich über den Sound noch so verärgert war. Rattle That Lock hatte ein neues Intro ohne das SNCF-Jingle, klang aber für mich zu aufgeblasen-bombastisch und hatte nicht den lockeren Charme der Studioversion. Faces of Stone das erste Highlight, aber nicht besonders gefeiert?! Dann WDYWFM, eigentlich ein Homerun, aber irgendwie klang der Song für meine Ohren nicht rund. Schade. The Blue okay, aber sowieso nie einer meiner Favoriten. Great Gig durch Neu-Arrangement leider ruiniert! Zwar war die Umsetzung nicht so lethargisch wie auf den Lapse- und Pulse-Touren. Aber der gleichzeitige Gesang klang schrecklich, und männliche Stimmen haben in dem Song nix zu suchen, Punkt! Danach wurde es besser, auch wenn Money (cooles Sax) im 7/4-Modus zu langsam war. Dass One of These Days und Sorrow Wahnsinn werden würden, konnte man ahnen. Aber Today & Girl in the Yellow Dress waren auch Highlights! Run Like Hell: unglaublich, Time: praktisch perfekt. Bei CN hat mich lediglich Chuck Leavells wackeliger Gesang etwas gestört.

    Audience:
    Ich weiß nicht, ob es an meinen Ohrstöpseln lag, aber insgesamt kam mir das Publikum recht lahmarschig vor. Die vielen Gespräche und die ständige Ablenkung durch das Kommen und Gehen auf der Tribüne hat diesen Eindruck bei mir unterstrichen. Erst gegen Ende (beim Intro von Run Like Hell – Mitklatschalarm! und dem Uhrenklingeln von Time) war so etwas wie Begeisterung wirklich spürbar. Am Ende hatte man trotz deutlich fortgeschrittener Stunde doch den Eindruck, dass viele mehr gewollt hätten. Aber was soll auf CN schon noch folgen? One Slip?

    Lighting:
    Zu Beginn war sehr wenig los. Warum nicht das Video zu RTL? Später wurde es besser, aber für mich sind die extrem gleißenden Lichter um Mr Screen herum bei Shine On und Run Like Hell so etwas wie das visuelle Pendant zu dem höhenlastigen Sound: beeindruckend, aber anstrengend und irgendwie merkwürdig unangenehm. Und wieso bloß bei CN Laser?

    Fazit:
    „DG hasn’t lost it!“ Er entwickelt sich musikalisch immer noch weiter und ist weiterhin ein vitaler Künstler, der aber auch vor der eigenen Vergangenheit keine Angst hat – und der wohl beste lebende Gitarrist.
    Aber was mir von dem Konzert wohl am meisten in Erinnerung bleiben wird, sind die zwei Gänse, die am Rand des Brunnens die gesamte Show verfolgt haben…

    • Udo sagt:

      Man glaubt´s ja nicht.
      Mir hat man meine Kunststoff-Wasserflasche gelassen, – aber der Typ schmeisst doch glatt meine Brötchentüte weg. War noch eins drin, von der Hinfahrt.
      Nicht zu fassen,- war wohl ein Terrorbrötchen mit Teewurst. 😉

      • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

        😀 War schön, Dich getroffen zu haben, wenn Du der Udo-fröhliche bist, wir sollten uns, wie gesagt in London unbedingt auf ein Pintchen vorher treffen!

      • Eva Willmeroth sagt:

        …ich lach mich kaputt, also Udo, Terrorbrötchen mit Teewurst geht aber auch gar nicht…, wer weiß, was man damit alles hätte anstellen können!!

    • Tom sagt:

      hallo julian H, es ist immer wieder spannend wie unterschiedlich besucher das konzert wahrgenommen haben. insofern finde ich deine ausführungen interessant. ich teile vieles nicht und habe ganz andere empfindungen und erinnerungen an das konzert auf dem bowling green. absolut zustimmen möchte ich dir mit der aussage „und der wohl beste lebende Gitarrist.“ das stimmt sehr wohl auch wenn man sich z.B. Mr. Blackmore neulich auf der Loreley vergegenwertigt ( Hinweis für alle die nun gleich hyperventilieren: Ich bin ein großer Bewunderer und Fan von RB und doch hatte ich den Eindruck, dass er nicht in der (Coachella) “ 14-Mio Liga“ ( Zitat) spielt und musikalisch leider nicht so gut gealtert ist wie Mr. Gilmour).
      Gut finde ich auch, dass exakte Zitat von Frau Groß! Wir haben uns köstlich amüsiert und hatten ca. 10 min Sicherheitshinweise erwartet. Doch: es kam nicht ein Satz! Ganz großes Kino!

      Grundsätzlich lässt mich die 2016 im Vergleich zu 2015 versöhnlich zurück.

      Beste Grüße

      Tom

      • Julian H sagt:

        Das „Problem“ ist wohl, dass ich als „Vorbereitung“ viel von PULSE und Remember That Night gesehen habe (und YT-Videos von den 2015er Konzerten bis dato vermieden habe). Aber alles in allem war es ein tolles Konzert. Alleine für Sorrow und OOTD hat es sich gelohnt hinzugehen. Und Time. Und… Today & The Girl in the Yellow Dress! Diese beiden Songs kleben inzwischen in meinen Ohren, nachdem sie bei mir zunächst nur Kopfschütteln ausgelöst hatten. Sowieso klangen die neuen Songs alle sehr stark.

        Was die Gitarristen-Frage angeht – Wäre Gary Moore noch am Leben, dann wäre David für mich nur die Nummer 2. Leider habe ich Gary nie live sehen dürfen.

        Hab mir mal deinen Kommentar angeschaut. Das mit dem ständigen Biertransport und in der zweiten Hälfte auch eine Bratwurst ging mir auch auf den Senkel.

        • Tom sagt:

          🙂 er hat z.B. TIME endlich so gespielt, wie wir/ich es im Ohr haben. Das war fantastisch. Leider hat er TIME in 2015 auch völlig anders dargeboten und mir hat diese Version überhaupt nicht gefallen. Das er diesen Song auch aus dem Set nehmen könnte, ist eine andere Sache und Diskussion……….

          Ich/wir konnten uns in Block B3 überhaupt nicht beschweren. Sehr angenehmes Publikum und keine „Event-Fans“. Der Sound war „atemberaubend“ und das möchte ich live bei einem DG hören und „fühlen“. Auch der Bass war toll! Insbesondere wegen des RICKENBACKER Bass bei OOTD;-)

          Und ja, Sorrow und OOTD waren Höhepunkte des Sets. Ich finde deine Anmerkungen zu TGGITS auch gut (z.B. Männerstimme), wenngleich es weitaus besser war als 10 Tage zuvor, wobei ich die Post-85 Versionen schon toll fand.

          Und so war es für uns im Pompeji:
          David Gilmours Geisterbeschwörung in den heiligen Stätten von Pompeji

          • Julian H sagt:

            Ich sollte wohl noch erwähnen, dass meine Ohren sehr empfindlich sind (ich höre ab und zu Fledermäuse) und ich mit meinen Einschätzungen zum Livesound meistens in der Minderheit bin (vom Alter mal ganz abgesehen…). Allerdings saß vor mir auf der Tribüne auch einer mit Stöpseln, und meine Nebensitzerin kam nach langer Zeit ebenfalls mit etwas in den Ohren zurück.

            Hätte man den Pegel ein wenig reduziert, hätte ich es wohl als HiFi-Sound empfunden. Mich persönlich stört es, wenn man den Bass zu sehr „spürt“ – einerseits lenkt mich dieses Gewummer im Körper von der Musik ab, andererseits konnte ich sehr selten die eigentliche Tonhöhe dessen feststellen, was Guy da spielte – mit dem Ergebnis, dass ich manchmal nicht mehr genau wusste, an welcher Stelle im Stück wir gerade waren. Ausnahmen gibt es natürlich auch, Sorrow hat von dem Brachialsound profitiert. OOTD wohl auch, da war ich aber ehrlich gesagt zu sehr durch das Gewusel auf der Tribüne abgelenkt. Aber das ist natürlich alles Geschmackssache.

            Ja, ich hab gelesen, dass Time 2015 nix war. Deshalb hatte ich meine Erwartungen schon heruntergeschraubt und war dann äußerst angenehm überrascht. Super-Version, wirklich. Greg Phillinganes hätte m.E. noch mehr singen dürfen, er hat doch eine schöne Stimme.

            Meine spontane Antwort auf die Frau Groß war übrigens „Hallo, mein Name ist Klaus Klein. Wenn Sie meine Stimme hören, geht es um Ihre Unsicherheit!“

          • Rolf sagt:

            Time war in Oberhausen vor allem ein technisches Desaster. Diesmal große Klasse!

    • Norbert Blume sagt:

      … ich fand das Konzert sehr, sehr gut, sogar besser als in Oberhausen. Dies hätte ich nicht erwartet, da mir ein wenig davor“graute“, die erste Halbzeit nahezu ohne Lightshow zu erleben! Aber trotzdem hat Mr. Gilmour seine „Magie“ versprüht und mich wieder mal „eingefangen“!

      Aber was ich mich auch öfter – wie Julian – gefragt habe: Warum so wenig Laser, warum so reduzierte Effekte? Die Musik schreit doch förmlich nach mehr Laser, mehr Effekten etc.; und das gerade doch in einem solch schon recht großen Rahmen., wie in Wiesbaden. Gut, vielleicht sagt Gilmour sich, dass 1994 ohnehin nicht mehr zu toppen ist! Die mir fest eingebrannte PULSE-Tour kriege ich trotzdem leider nicht mehr aus meinem Kopf! Besonders bei Sorrow fehlte mir das außergewöhnliche Bass-Erlebnis, wie 1994. Der Bass bei Sorrow war diesmal zwar laut und merklich zu spüren, aber nicht gerade auf High-End-Niveau.

      ABER DENNOCH: GEILES ERLEBNIS!!!!!

    • Roman sagt:

      Wie unterschiedlich Wahrnehmungen sein können. Vielleicht lag es ja an deiner Sitzposition, aber ich fand den Sound von meinem Platz etwa in der Mitte unglaublich gut, fast perfekt. Hätte für meinen Geschmack sogar noch etwas lauter sein können stellenweise.

      Wo ich dir recht gebe ist die Gesangs-Interpretation von Great Gig, hat mir auch nicht so gefallen.
      Und wieso die Verwunderung über die Laser bei CN, bei den Floyd-Konzerten 88 und 94 waren die doch auch schon im Einsatz.

  33. Arne Arne sagt:

    Der lokale Veranstalter war offensichtlich überfordert. Für 12.000 Besucher plant man immer mind. 2 Stunden ein. Die sind sonst eben nur Kurkonzerte gewohnt… 😉 . Der Ärger hat es schon in die Zeitung geschafft:

    Wiesbaden: Gilmour-konzert-in-wiesbaden-aerger-ueber-chaos-an-den-eingaengen

  34. Christian sagt:

    Bravo, ich erkläre mich solidarisch auch zum Spießer. Hatte wie beschrieben zum Glück weiter hinten damit kein Problem… (Da das in einem anderen Bericht genannt wurde: Schläge androhen geht allerdings auch gar nicht…)

  35. Janos sagt:

    Ich kann so recht den ganzen Ärger über die Handyfilmer und Bierholer nicht ganz nachvollziehen. Bei einem bestuhlten Open Air fällt das nur besonders auf. Ein wenig mehr Gelassenheit bitte die Herren
    Ich bin um kurz vor sieben Uhr neben der Tribüne aufs Gelände gekommen und das genau nach 3Minuten Wartezeit. Vorallem das frischgezapfte Weizen kurz darauf war der Hammer
    Völlig überflüssig allerdings war, dass auch ich meine Brötchentüte abgeben musste, mit einer angebissenen Laugenstange.
    Das Konzert war der Oberhammer und das nehme ich noch später mit ins Grab. Das bleibt unvergessen: Thank you Sir David!

    • Frank sagt:

      Also lieber Janos, Deine Gelassenheit in allen Ehren, aber wenn Du wie ich an einer Kreuzung der Laufstraßen gesessen hättest, mit Bier-Wurst-Sekt und Pizzaverkehr während des GESAMTEN Konzerts, würdest Du das anders beurteilen. Ich war zum 3. Konzert da, aber sowas dilletantisches an Organisation und Security hab ich noch nie erlebt. Es geht nicht um die Musik, ich hätte Sie nur gerne mit Fans gesehen und gehört. Nichts für ungut, London wird hoffentlich besser.

  36. Janos sagt:

    Es lag wohl auch daran, dass ich vorne im Block A3 saß und ich mich eher über die Herrschaft amüsiert habe, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, zu überwachen, dass sich alle an die Sitzplatzordnung halten. Ja, ich fand, es tat der Stimmung gut, als nach der Pause die Fans von hinten vor der Bühne für Stimmung gesorgt haben. Die war vorher nämlich eher nicht vorhanden.

  37. Marco sagt:

    Moin!

    ich kann mich der Kritik über die Organisation nicht anschließen. Ich bin einen halben Tag aus dem Norden in die Landeshauptstadt gefahren, ins Hotel eingecheckt und dann noch kurz eine Pizza und ein Bier an diesem wunderbaren Tag in der Innenstadt gegessen. Danach zum Bowling Green geschlendert, 15 Minuten auf den Einlass gewartet, um dann das erste Getränk zu mir zu nehmen. Alles im grünen Bereich: Aperol keine Wartezeiten, alles stürzt sich auf das Bier. Kurz ein paar Bilder gemacht, dann entspannt Platz genommen und meiner Begleitung erzählt, dass in Hamburg 1989 die Zuschauer auf mitgebrachten Decken vor der Bühne lagen. Dreißig Jahre später war das eben anders. Das Konzert habe ich auch nur über die Live-Wand gesehen, mich aber nicht daran gestört – ist eben nicht Batschkapp oder die Markthalle in Hamburg.Das war mir aber schon vorher klar.

    In der Pause dann noch schnell den zweiten Aperol verhaftet – keine Wartezeit! – und das Leergut abgegeben. Ging alles flott und ohne Probleme. Zweite Konzerthäfte genossen und eben auch darauf vorbereitet gewesen, dass es eine Pause gibt – wie immer bei den Waters, Gilmour oder Pink Floyd Konzerten. Dürfte den anderen erfahrenen Besuchern ja bekannt vorkommen :-). Alte englische Tradition, um Konzerte durch eine Pause zu verkürzen.

    Egal, kurz vor Ende des zweites Sets wurden die Trockeneismaschinen angeworfen: Hinweis auf die Laser-Show der Zugabe. Also brav mitgeklatscht und eine tolle Zugabe erlebt. Eigentlich war klar, dass danach auch Ende ist, also mit der Verabschiedung dann auch meine Pfandbecher zurückgegeben – wieder ohne Wartezeit! -, waren da schon vier Aperol-Gläser. Ab in die Kneipe zur Reflexion des Konzerts bei einem Absacker. Fin.

    Ein wunderbarer Abend mit einem spielfreudigen Gilmour, einer tollen Location und einer recht einfachen „Handhabung“. Das ging alles sehr gut in diesem Rahmen. Da habe ich wirklich schon schlimmere Sachen erleben müssen..

  38. leo sagt:

    na ja, lieber „keine“ Stimmung, so wie du sie vielleicht meinst, als eine gereizte.
    Was war das für eine tolle Stimmung, wenn alle, die sich vorgedrängt haben mit gehobenen Arm das smart phone Richtung Bühne hielten, um dann bei Bekannten mit den selbst geschossenen Videos angeben zu können. Und auf Chaos und Tumulte kann ich gerne verzichten.
    Wenn ich Stimmung haben will gehe ich ins Bierzelt oder zu den Toten Hosen..

  39. Norbert Blume sagt:

    …übrigens auf der rechten Seite in Höhe der Bühne gab es auch einen Eingang. Der war so leer, da haben die Sicherheitskräfte auf mich gewartet. Deshalb habe ich beim Einlass etc. überhaupt keinen Stress gehabt. Gut, hilft jetzt auch nicht mehr 🙁

  40. Georg Fell sagt:

    Welch eine Freude. Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. David Gilmour nochmals Live erleben zu dürfen war wie zurückversetzt in die 90er Jahre, Pink Floyd halt. Mittags beim Soundcheck gab es bereits Gänsehaut, und Abends gab es dann kein halten mehr. Welch ein Erlebnis und welch unfassbare Freude.
    Sollte sich nochmals die Gelegenheit ergeben muss ich auch diese wahrnehmen.

  41. Josef berg sagt:

    Ich weis ,das für mich und viele andere gilmourfans ein wunderbarer und unvergesslicher abend war! Allen,die irgendwas zu nörgeln hatten, gebe ich nur mit auf den weg- vergesst nicht der einmalige mann david ist 70 jahre jung und keiner weiß wie lange er noch uns mit seinem grandiosem gitarrenklang berauscht !!!
    ich möchte auch wolfgang aus regensburg grüßen, den ich beim konzert traf und einen Gruß auch an werner für diese super seite.
    vg josef

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