Bob Ezrin über Pink Floyd The Wall

Der Kanadier Bob Ezrin hat mit einigen der bekanntesten Legenden der Rockmusik zusammengearbeitet! Darunter waren Größen wie Alice Cooper, Kiss, Lou Reed und die Pink Floyd! Die Floyd’s engagierten ihn als Produzenten für ihr Album „The Wall“! In einem neuen Interview erinnert sich Ezrin u.a. an dieses einzigartige Abenteuer. Ezrin erzählt wie es überhaupt dazu kam. Es war Waters der Ezrin von seinem „The Wall“ Konzept schon während der „Animals“ Tour berichtet hatte. Und es war nicht lange danach, als er Ezrin ein 90minütiges Demo vorspielte.

Bob Ezrin: It started and just kept going. At that point, it didn’t have any sort of commercial potential. In fact, it wasn’t even organize-able in its form, but it was the genesis of a great idea.

Er schwärmt heute noch von Waters und das trotz aller Konflikte, die er mit ihm hatte.
Bob Ezrin: I really love him despite all of the problems that we had. He is an incredible man and one of the best people ever to work with. Best and worst. Very hard, but very stimulating and thrilling.

Bob Ezrin: We had a lot of Roger’s angst and intellect, but we were missing the visceral Gilmour heart and swing. So then we started filling in the holes with Gilmour’s stuff. When there were certain holes left in the script, it would say, ‘To be written.’”

Als The Wall endlich veröffentlicht wurde, konnte er die Tränen nicht mehr zurückhalten. Es steckte so viel Arbeit in dem Album!
Bob Ezrin: Making that album was a very difficult job, but it was thrilling because it was such a pure vision. When I finally got all four sides of the record done and I could play them 1, 2, 3, 4 in order, I broke down and cried because it was such a release.

Mehr über Ezrin’s Erinnerungen gibt es hier: Not Just Another Brick in the Wall: Legendary Pink Floyd Producer Bob Ezrin Looks Back

4 Antworten

  1. GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

    „we were missing the visceral Gilmour heart and swing. So then we started filling in the holes with Gilmour’s stuff.“
    … krass, das ist doch immer meine Rede, THE WALL hat für mich die gefühlvollsten Momente durch David’s Input, seien es sein Gesang oder seine Gitarren-Parts/Solos. Das habe ich letztens im Kino beim neuen THE WALL Film und den noch frischen Gilmour-Konzerten im Kopf/Herzen doch stark vermisst (Ich denke mit mehr Abstand zu den jüngsten Gilmour-Erlebnissen, wird mir Mr David Kilmister wieder besser gefallen, ich fand ihn ja bei den Konzerten 2011-13 auch gut). Cheers.

    • Werner sagt:

      Kilminster hat einen hervorragenden Job gemacht! Aber nachdem ich Gilmour wieder „frisch“ im Gehör habe ist mir wieder alles klar! „God’s Guitarist“ spielt in der obersten Liga, ist eine Klasse für sich!! 🙂

      • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

        Du sagst es! Magisch jedes Mal für mich der Moment, als David in der RAH, oder egal wo, die berühmten vier Töne (die eigentlich „nur“ ein Gm7(6) Akkord sind) von SHINE ON spielte… voller Glückseligkeit, das zu erleben, dachte ich, was bin ich für ein kleiner Mensch, sitze mal eben hier und gucke wie ein Brot und dort spielt „God’s Guitarrist“ 😉

  2. Patrick sagt:

    Sehe ich etwas anders,
    so richtig Gilmour hat Waters ihn ja nicht anvertraut. Kilminster spielt z.B. bei Mother nicht das Solo. Ich hätte es persönlich besser gefunden wenn Waters Smith zur Nr1 gemacht hätte. Mir klingt die Gitarre von Kilmister auch zu wenig nach The Wall. Auf der Tour 2007 hatte ich auch manchmal das Gefühl seine moves und Bewegungen sollten von einem möglichen Playback ablenken….

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