David Gilmour lebt im Hier und Jetzt

Die neue Eclipsed Ausgabe mit Pink Floyd’s „Wish You Were Here“ Albumcover als Titelbild enthält ein neues Interview mit David Gilmour. Auf der Eclipsed Webseite gibt es einen kurzen Auszug davon zu lesen. In der Einleitung des Artikels beschreibt der Autor eine kurze Momentaufnahme vom Gegenüber.

Eclipsed (2015)Wenn der berühmte Gitarrist und Sänger spricht, hat man das Gefühl, einem Philosophiedozenten aus Oxford zu lauschen. David Gilmour ist eine Respekt einflößende und Respekt heischende Erscheinung.

eclipsed: David, du hast im Vorfeld klarstellen lassen, dass Fragen zu Pink Floyd unerwünscht sind. Warum ist dir das so wichtig?

David Gilmour: Weil ich genug davon habe, es macht mich krank! Schließlich wurde mir schon jede erdenkliche Frage zu dieser Band gestellt, und das nicht nur einmal. Das gibt mir das Gefühl, ein Hamster im Rad zu sein. Es ist immer dasselbe und auf Dauer schrecklich langweilig. Ganz zu schweigen davon, dass ich nicht in der Vergangenheit leben möchte, sondern im Hier und Jetzt. Deshalb ziehe ich es vor, über mein neues Album und über meine kommende Tour zu reden, aber nicht schon wieder über meine Beziehung zu Roger oder die Musik, die wir 1975 gemacht haben. Das ist alter Scheiß, der mich nicht mehr interessiert.

Gilmour’s Antwort auf die Frage: Warum er von Fremden lieber mit David anstatt Dave angesprochen werden will, die könnt ihr auf der Webseite lesen!!?? Hier der link: David Gilmour – Respektables Alter, respektable Karriere. Was für eine Zeitverschwendung danach zu fragen. Hoffentlich folgen noch Fragen zum „Rattle That Lock“ Album.

Die neue Eclipsed ist ab sofort erhältlich!

Ich danke Felix Untersteiner für die Information!

6 Antworten

  1. Roman sagt:

    Frechheit. Bei Lemmy oder Ozzy wäre dieser Schreiberling in die Themse geflogen. In hohem Bogen.

  2. GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

    schon wieder ein Heft zu kaufen, langsam brauch ich ein Regal 😉

  3. Tom sagt:

    Ich finde das Interview durchaus gelungen und mit interessanten Passagen und antworten!

    Das mit der Floyd Eingangsfrage finde ich insofern schlüssig, als das sich der gemeine Pink Floyd Fand und Leser womöglich gefragt hätten, warum der Autor keine Frage zu PF gestellt hat. Das hat der gut gelöst und eine „griffige“ antwort von David dazu erhalten. Das gefällt mir persönlich und bringt es auf den Punkt.

    Das der Beitrag durchaus lesenswert und zum schmunzeln einlädt, ist u.a. auch den offenen worten von polly zuzurechnen. Charmant, witzig und pointiert erzählt Sie wie es wohl „im hause Gilmour so abläuft“ Eben wie bei dir und mir;-) Ich finde das sehr schön und eröffnet mir einen neuen blick auf polly.

    Das WYWH Feature zum 40. muss ich noch lesen.

    Beste Grüße, Tom

    • Werner sagt:

      Leider drehte sich das Interview nicht allein um sein neues Soloalbum, wie im Vorwort angekündigt. Es gab nur drei Fragen im direkten Zusammenhang zu „Rattle That Lock“. Bestimmt wurde mehr darüber gefragt aber leider nicht veröffentlicht.
      Abgesehen von der David/Dave Frage fand ich das Interview nicht schlecht. Man erfuhr von seinen Einstellungen gegenüber diverser Entwicklungen in Politik und Gesellschaft, die man bisher nicht kannte.
      Der Artikel „Charmante Indiskretion“ über Polly’s Plauderei, der ähnelt vom Inhalt sehr dem Quartz Artikel: pink-floyd-is-dead-im-ready-to-move-on! Vielleicht sind die von Eclipsed und Quartz gemeinsam mit Polly auf dem Deck der Astoria gesessen, als sie aus dem Nähkästchen sprach!

  4. Tom sagt:

    ah okay werner, das kann natürlich so gewesen sein. das rtl ein wenig zu kurz kommt ist richtig. anderseits haben wir in anderen magazinen, artikeln, etc. über den prozess des entstehens eine menge lesen können.
    polly hätte natürlich auch in „vorgefertigten“ sätzen erzählen können, dass „es schwer ist, mit den lyrics“ usw, usf……sie jedoch plaudert und macht den menschen gilmour nahbar ohne ihn bloß zu stellen. ich meine, wer kennt das nicht mit dem leeren blatt papier und einem stift in der hand……das sie den kommunkiationsalltag der band beschreibt und sagt, dass selbst zwischen David, Rick und Nick „eine merkwürdige Stimmung“ herrschte, ist bemerkenswert……

    Louder than Words!

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