The Wall unter den 10 besten Doppelalben aller Zeiten

Bei einer Umfrage des Rolling Stone Magazin: „Welche Doppelalben die besten aller Zeiten seien“ wählten deren Leser Pink Floyd´s The Wall Album auf Platz 2!

Pink Floyd - The Wall Experience Edition 3CD (2012)Rolling Stones Leser wählten die besten Doppelalben:
01. The Beatles ‚The White Album‘
02. Pink Floyd ‚The Wall‘
03. The Rolling Stones ‚Exile on Main Street‘
04. Bruce Springsteen ‚The River‘
05. Led Zeppelin ‚Physical Graffiti‘
06. Bob Dylan ‚Blonde on Blonde‘
07. The Who ‚Quadrophenia‘
08. The Allman Brothers Band ‚At Fillmore East‘
09. The Clash ‚London Calling‘
10. The Smashing Pumpkins ‚Mellon Collie and the Infinite Sadness‘

Weitere Details findet ihr hier: The 10 greatest double albums of all time.

Ich danke Christian für die Info!

26 Antworten

  1. Sunny sagt:

    Es soll Leute geben, die es sogar noch höher einschätzen als das splitting-Beatles-Album. ZB mich.

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      dito… 🙂

    • Christian sagt:

      Ich gehöre zu diesen Leuten.
      Aber ist es nicht genau jenes splitting, dass The White Album so einzigartig (gut) macht?

      • Sunny sagt:

        Eine Sammlung zumeist großartiger Lieder, ja, aber auch ein Album, das an eine compilation erinnert, Künstler, die auf- und abtreten und ihrer Wege gehen. The Wall ist ein Epos, ein Monolith wie Ayers Rock.

    • Joachim sagt:

      ich denke das man beide Alben nicht miteinander vergleichen kann,schon wegen der musikalischen Unterschiede.Ich schätze beide Alben,zumal ich ein grosser Bewunderer von P.F bin geauso wie der späten Beatles.ob ich nun beide Alben auf Platz eins wählen würde ist eine andere Frage,aber das muss natürlich jedr für sich entscheiden.

      Na denn
      lg
      Achim

  2. scarecrow sagt:

    Ich hatte (dank CD) Blonde on Blonde und London Calling gar nicht mehr als Doppel Album in Erinnerung.

    Was mir allerdings noch in der Liste fehlt ist Bitches Brew von Miles Davis. Aber The Wall und Quadrophenia sind natürlich ein Muss. Für mich sind diese Alben die besten Konzeptalben aller Zeiten. Ich glabe ich habe beide auch viele hundert male (geschätzt :-))) angehört.

  3. Timo H. sagt:

    Und immer wieder die Beatles… herrgott: gibt es eigentlich auch irgendwelche Menschen auf diesem Planeten, die The Beatles nur für eine ganz normale Gruppe halten, die nichts Herausragendes geschaffen haben?? Dass sie ständig irgendwelche Bestenlisten anführen halt ich für sehr übertrieben. Die Beatles sind gut, aber mehr auch nicht (sorry, istn bisschen zickig, aber ich find, dass keinesfalls andie Spitze

    • Timo H. sagt:

      Zu früh auf „senden“ gekommen… Misthandy! aber der Sinn der Message kam sicher noch an!

    • scarecrow sagt:

      „gibt es eigentlich auch irgendwelche Menschen auf diesem Planeten, die The Beatles nur für eine ganz normale Gruppe halten, die nichts Herausragendes geschaffen haben?? “

      Ja mich 🙂 Ich fand die Beatles waren immer eine langweilige Schlager Combo. Jetzt ist es raus^^

      • Christian sagt:

        „I was an enormous fan of the Beatles.
        I copied everything they did before I started creating my own stuff. I’d like to have been in the Beatles. They did well. “
        David Gilmour

        • scarecrow sagt:

          Das ist ja schön für David. Jeder hat so seinen eigenen Geschmack. Aber in meine Sammlung wird wohl kein Beatles Album mehr Einzug erhalten. Obwohl ich das auch schon bei anderen Bands gesagt habe die ich dann aus irgend einem Grund später doch noch für mich entdeckt habe. Also Paul & Co., es gibt noch Hoffnung 🙂

    • Oskar Oskar sagt:

      Alles was die Beatles bis „Rubber Soul“ gemacht haben finde ich austauschbar, aber von „Revolver“ bis „Abbey Road“ kann man glaube ich sagen, dass die Beatles Musik gemacht haben, die man bis dato noch nicht gehört hatte und die effektiv die moderne Musik revolutioniert haben, da sie natürlich durch ihren Erfolg die finanziellen Möglichkeiten hatten zu experimentieren in Produktion zu investieren. Ab dem Zeitpunkt tourten sie auch nicht mehr, da die Musik so gefinkelt war, dass sie sie live nicht reproduzieren konnten.

      • Timo H. sagt:

        Nun, es gibt ab Rubber Soul sicherlich einen Qualitätssprung, was Beatles-Alben betrifft, nur bin ich nicht der Meinung, dass es wirklich neue Musik war, die man darauf gehört hat. Bis auf ein, zwei leicht experimentelle Spielereien, die allerdings immer wieder schnell einem normalen Songschema weichen, kann ich bei aller Liebe nichts außergewöhnliches erkennen an Beatles-Alben – ich finde sogar, dass sie relativ zeitgemäße Musik gemacht haben, da (mal ehrlich) in der zweiten Hälfte der 60er jeder irgendwie an seiner Musik rumprobiert hat und wenn mal in alten Plattenkisten wühlt und sich auf Bands/Sänger(innen) der zweiten 60er-Hälfte konzentriert, findet man neben produzentengesteuerten Pop noch viel Blues, aber alles was eher „rockig“ ist, hat so einen ganz besonderen Experimental-Charme. Ich will jetzt hier auch nicht mit Namedropping kommen, aber im ModernJazz hat es schon weit vor den Beatles wesentlich krassere Sachen gegeben und meines Wissens waren so Sachen wie die erste Velvet Underground ebenfalls vor oder zumindest während der „experimentellen“ Phase der Beatles… letzlich isses ja auch wirklich Geschmackssache, nur sehe ich absolut keinen Grund, warum die Beatles für zeitgemäße Musik (und es WAR bzw. IST zeitgemäße Musik) immer die Lorbeeren einheimsen. Ja, sie haben sich damals positiv entwickelt/verändert, aber es ist nichts besonderes – ich höre da eigentlich immer nur relativ normale Lieder…

        • Timo H. sagt:

          Nachtrag: die Beatles haben meines Wissens nicht mehr getourt, weil sie keinen Bock mehr hatten auf Tour zu gehen und nicht weil die Musik zu – wie du sagst – „gefinkelt“ (was ist das?) war… also da kenne ich ne Band, die mit noch wesentlich „gefinkelter“ Musik auf Tour gegangen ist — wie hieß die noch???? Ach, ja: Pink Floyd…

          Nachtrag 2: das hier ist alles mit einem lachenden Auge geschrieben, also bitte keinen verletzenden Unterton raushören, denn ich schätze diese Site hier wegen dem guten Umgang miteinander im Forum und will hier keinen angreifen – nur beim Thema Beatles werd ich immer etwas ungehalten, da ich nicht sehe, was so außergewöhnlich ist an ihnen…

        • Oskar Oskar sagt:

          Hallo Timo H.
          Stimmt schon, dass die Beatles keinen Bock mehr auf touren hatten, und deshalb beschlossen haben sich auf „Album-Musik“ zu konzentrieren, aber laut ihrer offiziellen Biographie brachten es die damaligen Neuheiten in der Aufnahmetechnik mit sich, dass die Beatles auf Studio-Tricks zurückgriffen, die sie live nicht reproduzieren konnten. Deshalb wäre es ihnen auch nicht möglich gewesen ein KOnzert mit dne neuen Liedern zu geben ohne schlecht dazustehen. Effektiv wollten sie mit Let it Be ja wieder zu „primitiveren“ Techniken zurückkehren und das haben sie dann ja auch live präsentiert.
          Gefinkelt heißt sowas wie „vertrackt“ oder „kompliziert“, „ausgefeilt“ …

          Sicherlich hat den Beatles damals der Medienhype um sie zu mehr Ruhm verholfen, als sie effektiv innovativ waren…. andere Bands waren mitunter auch sehr viel innovativer und experimenteller als sie, da hast du schon recht.
          Dasselbe Phänomen haben wir ja auch mit „Nirvana“ in den 90ern gehabt, die als Superstars gehypt wurden, aber weitaus weniger originell waren als viele ihrer Zeitgenossen, die weniger bekannt wurden (Pearl Jam, Alice in Chains, Screaming trees… etc.).

          Den Verdienst der Beatles oder von Nirvana war es vielleicht diese musikalischen Neuheiten und Experimente in massentaugliche Kompromiss-Musik zu verwandeln und sie somit salonfähig zu machen?!?

  4. Timo H. sagt:

    Puh. Beruhigt!! Dachte schon wegen meinem launigen Kommentar sind die meisten jetzt böse auf mich… aber anscheinend hab ich noch Verbündete!

  5. GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

    Nur mal so zum Spass, meine Top-Doppelalben-Liste sieht so aus:
    In Klammern meine Gewichtung in Punkten ausgedrückt… 😉
    1. Pink Floyd – The Wall (98,9/100 P.)
    2. Genesis – The Lamb Lies Down On Broadway (80/100 P.)
    3. Miles Davis – Bitches Brew (75/100 P.)
    4. Led Zeppelin – Physical Graffit… usw, ähnlich dann wie oben
    ….
    10. Beatles – White Album (25/100 P.)

    Wie leider zu oft, wird Genesis bei solchen Listen gar nicht oder viel zu sehr unterbewertet! 2005 gab es beim dt. Rolling Stone Sonderheft mit den 500 besten Alben aller Zeiten, jedoch ohn Genesis und Peter Gabriel…hmmm.

    Btw, Steve Hackett ist dieses Jahr auf Deutschland-Tour, habe mir heute mit untenstehendem Eventim-Link zwei Karten bestellt…:-)

    LG

    • scarecrow sagt:

      Die Lamb ist mir aber auch nicht auf anhieb eingefallen. Klar gehört das da rein. Ich fand Genesis (fast immer) großartig und auch weite teile von Phil Collins Solo Karriere fand ich genial. Peter Gabriel ist sowieso, wie sagt man, „outstanding“.

  6. Christian sagt:

    Vermisstenliste:
    Van Morrison – Hymns To The Silence
    Crosby, Stills, Nash & Young – 4 Way Street
    Genesis – The Lamb Lies Down On Broadway

  7. scarecrow sagt:

    Ich frage mich ob die Allman Brothers mit einem Live Album da nicht etwas fehl am Platz sind. Meiner Meinung nach sind Live Alben nochmal eine ganze andere Baustelle (soll jetzt nichts über die Qualität dieses Albums aussagen).

  8. Carsten sagt:

    Ich vermisse Carla Bleys „Escalator over the Hill „irgendwo ab Platz 5 unter den Top 10…..

  9. Sunny sagt:

    Tom Waits Nighthawks at the Diner

  10. GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

    Jawoll, Super Vorschläge von euch dabei… Mir fällt grad noch auf, ganz klar in meine Top-Ten gehört „Massive Attack – Mezzanine“ – habe ich mir ’98 auf Do-Vinyl gekauft, sowie 2002 die „You all look the same to me“ von ARCHIVE!

  11. speaktome sagt:

    Sehr schöne Vorschläge.
    Aus meiner Sicht gehören
    in die Top Ten u. a.:
    – Jimi Hendrix – Electric Ladyland
    – Derek & The Dominos – Layla & Other Assorted…
    – Frank Zappa – Zappa in New York

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