Rocktours: Pink Floyd’s Cambridge & London

Den 26. September nutzte ich gemeinsam mit Michael um auf den Spuren von Pink Floyd und Syd Barrett zu wandern! Wir hatten eine Busfahrt bei „Rocktours“ gebucht! Genauer ausgedrückt die Pink Floyd Cambridge & London Tour! Gleich vorweg, das hat es vollkommen gebracht! Um 8:20h morgens ging es los. Wir trafen Bruce, unseren Reiseleiter, bei der Kensington Court Road nahe der Royal Albert Hall. Der Mann ist ein lebendes Lexikon der Rockgeschichte ist, Pink Floyd sah er das erste Mal 1967 in Cardiff live, er ist ein Waliser, damals traten sie vor Jimi Hendrix auf. Torsten und Daniela aus Hamburg kamen dazu und gemeinsam mit Pärchen aus Norwegen, Argentinien und den USA begann unsere die Reise, die uns von London nach Cambridge und wieder zurück führte!

Auf der Fahrt nach Cambridge gönnten wir uns das „Animals“ Album auf der Rückfahrt hörten wir selbstverständlich „Grantchester Meadows“, „High Hopes“, und weitere Songs von „The Division Bell“ und „A Momentary Lapse Of Reason“! Möglicherweise war unser Reiseführer Bruce ein wenig mehr bei Gilmour angesiedelt.

Ich kann gar nicht aufzählen was wir alles gesehen haben! Es war einfach zuviel! Es begann in Cambridge. Dort besuchten wir „Grantchester Meadows“, nur einen Steinwurf davon entfernt steht das ehemalige Haus der Familie Gilmour. Das Haus auf dem Foto auf welchem ich auf die Inschrift „Grantchester Meadows“ zeige, das gehörte den Gilmour’s!

Wir sahen wo Syd Barrett aufwuchs und sein Haus in dem er seine letzten Jahre verbrachte. Das Haus der Familie von Roger Waters, die Schule in der die Burschen (inkl. Storm Thorgerson und Aubrey Powell) zur Schule gegangen sind. Und vieles mehr kann gar nicht alles aufzählen! Was mir in Erinnerung blieb, das ist die Landschaft, die Umgebung, die Kultur der Stadt Cambridge, die damals in der 60ern noch einmal eine ganz andere war, als sie es heute ist. Das alles hatte seinen Einfluss auf Syd, David, Roger, Storm, Aubrey & Co gehabt! So wundert es einen auch nicht mehr weshalb ausgerechnet eine Kuh auf einem Pink Floyd Album-Cover landete! Denn in Cambridge sieht man viele Kühe beim grasen, die gehörten für die jungen Floyd’s zum Alltagsbild dazu!

Bruce wies uns immer darauf hin wie wichtig es sei den Background der Band verstanden zu haben, woher sie kamen, wie die Familienverhältnisse waren, um besser zu verstehen weshalb die Musik so klang wie sie klang! Das Lied „High Hopes“ ist ein gutes Beispiel, Gilmour erwähnt darin die eine oder andere Straße und wir fuhren mit Bruce diese ab und konnten uns gut vorstellen wo diese Teenager mit ihren Fahrrädern unterwegs waren. Sie bei „Granchester Meadows“ trafen usw.

Nach der ausgiebigen Tour durch Cambridge fuhren wir zurück nach London. Dort angekommen gab es beinahe an der Ecke etwas interessantes. Wir besuchten oder kamen an: Britannia Row Studio, Abbey Road Studio, Alexandra Palace, Roundhouse, Islington Green School vorbei. Nebenbei fuhren an den Wohnungen und Häusern von Rod Stewart, Paul McCartney, Ritchie Blackmoore, Ami Winehouse, Dave Stewart und vielen anderen vorbei.

Die Tour endete um 18:30 Uhr! Bruce hatte seinen Spaß gehabt und wohl ein paar Extraminuten für uns drauf gelegt! Michael, Torsten, Daniela und ich besuchten danach noch ein Pub und sprachen über einen mehr als gelungenen Tag!

Bruce wurde sogar schon von der Queen ausgezeichnet! Wer jetzt Lust bekommen hat auf diese Art Reise, hier der link zu den London Rocktours: Pink Floyd’s Cambridge & London.

9 Antworten

  1. PETE sagt:

    Schöne Reise die ihr da gemacht habt…, erinnert mich an „alte Zeiten“ wo wir 2002 gemeinsam zum Hausboot rausgefahren sind, bei „Ten Tenths“ geklingelt haben, bei EMKA „vorbeigeschaut“ haben etc. 😉 Diese Orte habe ich damals mal mit Frank & Roswitha gemacht, die ebenfalls eine sehr gute „Reiseleiterin“ war und uns alles erklärte wenn wir zB vor Davids Elternhaus standen etc. – bis die Tage in London, vielleicht trifft man sich ja mal….!? VG Pete

  2. Felipe sagt:

    Hi! I wanna do that trip, how much the tour costs?

    Regards!

  3. GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

    Yeah, supercool, schöne Sache, das wär auch was für mich, denke die Zeit wird jetzt nicht reichen, wenn ich übermorgen in London ankomme, Freitag dann die Scarfe-Austellung ist schon geplant und ich wollte mir in London die Gedenktafel an der University anschauen, und und und, aber dann vll. nächstes Jahr, wenn wir alle zur Mortality-Ausstellung (and hopefully maybe a Roger Waters Concert in the RAH ?) erneut nach Londinum düsen …;-) Cheers.

  4. Ina Ina sagt:

    Klingt toll eure London-Cambridge Reise!! Wäre gern dabei gewesen. Heute nochmal arbeiten und morgen Vormittag Flug nach Heathrow. Freu mich auf die RAH. Ich werde gleich mal suchen, wo man diese Reise buchen kann und für nächstes Jahr im Auge behalten.
    Danke für den Tipp!

  5. Nelle sagt:

    Ja, das sind Orte, die man sich ruhig mal reinziehen sollte. Schon der flüchtige Blick auf das Eingangsportal der Abbey Road Studios ist immer wieder ein Erlebnis, auch wenn man ins Studio selbst nicht hineinkommt, ist eben kein Museum. Dies ist wohl nur an wenigen Tagen im Jahr möglich – aber egal, trotzdem ein erhabenes Gefühl, sobald man davor steht. Als Trost gibt es immerhin einen kleinen museumsartigen Shop, da kann man sich durchaus mal hineinbegeben.
    Allen, die noch die nächsten Tage in London verbringen, möchte ich einen Besuch der Sonderausstellung „You say you want a Revolution“ im Victoria & Albert Museum ans Herz legen. Nehmt Euch einige Stunden Zeit dafür, es lohnt sich absolut (Eintritt 17,50 Pounds).
    Gruß aus Berlin

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Stimmt, zum Abbey Road Studio wollte ich auch schon immer mal, ich war (durch meine Verwandschaft dort) schon gefühlte zwanzig Mal in London, aber stand noch nicht davor, vll. klappts diesmal. Auch danke für den Tipp mit der Ausstellung, we’ll see… Cheers.

  6. Andreas Wegner sagt:

    Wenn ich das früher gewusst hätte! Jetzt sind Donnerstag und Freitag in London fest verplant, am Samstag reicht die Zeit dann nicht mehr… Die Abbey Road ist aber dabei.
    Auf der Seite von London Rock Tours wird übrigens für 15 Pfund eine DVD zu der von Werner beschriebenen Pink Floyd-Tour angeboten („Can’t make the tour? You’ll own the video instead!“). Das ist zwar nicht wie selbst besucht, aber vielleicht eine schöne Ergänzung zur Literatur etc. über Pink Floyd.

    Gruß aus Meckenheim

  7. Werner sagt:

    Ich habe ein paar Fotos neu eingefügt und ein paar zusätzliche Infos über Rocktours!

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