Pink Floyd bestätigen neues Album The Endless River

Pink Floyd haben heute Nachmittag auf ihrer Webseite in einer kurzen Stellungnahmen bestätigt, dass das neue Album „THE ENDLESS RIVER“ im Oktober veröffentlicht wird.

Pink Floyd can confirm that they are releasing a new album, The Endless River, in October 2014. It is an album of mainly ambient and instrumental music based on the 1993/4 Division Bell sessions. The album is produced by David Gilmour with Phil Manzanera, Youth and recording engineer Andy Jackson. Work is still in progress, but more details to come at the end of the summer.

Die Kürze der Informationen deutet schon daraufhin, dass man vom Bericht in der THE SUN überrascht wurde, und keinesfalls vorhatte zum jetzigen Zeitpunkt, das neue Pink Floyd Album anzukündigen. „Work is still in progress“, heißt es, möglicherweise sind Artwork usw. noch gar nicht fertig!

Es wird bestätigt, dass es sich um die Sessions von 1993/94 handelt. Das Album soll hauptsächlich aus Instrumentalstücken bestehen! Als Produzenten werden Gilmour, Phil Manzanera, Andy Jackson und Youth angegeben. Vorallem der Name Youth ist überraschend! Martin ‚Youth‘ Glover schrieb heute auf Facebook, dass es für ihn die Nummer 1 Erfahrung gewesen sei, dass neue Pink Floyd Album The Endless River zu produzieren!

Martin Glover: OK ….peak experience number 1, producing Pink Floyd.“

David Gilmour hat 2010 mit Youth zusammengearbeitet, als er auf dem The Orb Album Metallic Spheres spielte. Ein schönes Making-Of Video gab es damals auch!

Bei Warner Germany hat man eine erste Stellungnahme: http://www.warnermusic.de/news/2014-07-07/erstes-album-seit-20-jahren-the-endless-river-erscheint-im-oktober, veröffentlicht! Polly Samson hat ihr Twitter Profil um folgendes erweitert, „Lyricist: The Division Bell, On An Island and The Endless River“.

Guy Pratt bat heute darum ihn nicht wegen dem Album oder einer Tour zu fragen! Er weiß nix, und es gibt nichts darüber bei ihm zu finden!

Guy Pratt: Re Pink Floyd. Album. Tour. Anything. No comment no comment don’t know Havent a clue go away no comment. Nothing to see here move along.

18 Antworten

  1. Glasses sagt:

    Nicht zu vergessen das das damalige Duo „Blue Pearl“ bestehend aus Durga McBroom & Youth auf ihrem 1990er Album „Naked“ von Richard Wright (Alive – es gibt eine Albumversion, einen Single-Edit und den 8minütigen Goa Mix) und David Gilmour (Alive & Running Up That Hill) unterstützt wurden….

    Ein neues PF Album UND ein neues Queen Album… Das gibt’s doch gar nicht! Der Wahnsinn!

  2. Yucateco sagt:

    Bin mal echt neugierig auf das Album! Ich kann mir momentan aber noch kein „ambient and instrumental“ Album unter dem Label Pink Floyd vorstellen. Auf jeden Fall spannend!

    • Herbert sagt:

      Geht mir auch so. Eine Progressive-Rock-Band bringt nach 20 Jahren Funkstille ein Album mit Ambient Music raus. Klingt ziemlich schräg…

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      bin auch gespannt, wird offensichtlich eine mischung aus ambient/instrumental und normalen songs, tippe mal frech auf 3 „normale“ songs, und der rest intrumental respektive ambient

  3. Jürgen sagt:

    Ich bin auf die Gestaltung des Covers sehr gespannt.

  4. Roman sagt:

    Ich denke mal „ambient“ ist etwas irreführend. Ich erwarte eher so etwas wie Cluster One oder Marooned, das läuft bei mir aber nicht wirklich unter ambient…..ist halt PF aber instrumental.

    OK ich weiß es soll keine Tour geben…..aber das kann auch nur bluff sein. Wenn sie nochmal eine Tour ankündigen würden im Stil der 88er/94er Tour, so mit Mr Screen und allem drum und dran würde ich glaube ich ausflippen 😀

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      sollte das passieren flippe ich mit aus:) aber ich denke eher wenn wir etwas vom neuen album hören sollten, dann im zuge einer kleinen david gilmour tour 2015 im rahmen seines solo albums..

      • scarecrow sagt:

        Ja denke ich auch. Vielleicht mit Mason als Schlagzeuger aber Gilmour wird eine Tour, wenn ich mich an die Interviews von ihm so erinnere, niemals unter Pink Floyd laufen lassen.

  5. Vector sagt:

    Das macht doch keinen Sinn. Warum gab es die CD nicht als Bonus in der Box, als zusätzliche kaufreiz? Jetzt erwartet jeder auch eine Tour…
    Ich freue mich trotzdem und bin sehr gespannt.

    • scarecrow sagt:

      Naja ich denke genau aus dem „Kaufreiz“ Grund. Dann hätte immer so mitgeschwungen dass man sich jetzt „nur“ wegen der Bonus CD die Box kaufen muss. Eine andere Überlegung ist dass das Material wirklich dermaßen wertig ist, dass es eine Veröffentlichung als „richtiges“ Album nicht scheuen braucht. Wie gesagt, zum Thema Pink Floyd Tour hat sich David Gilmour bisher in jedem Interview, in dem diese Frage gestellt wurde, negativ geäussert. Von daher finde ich ist es schon ein großes Wunder, dass das Album als Pink Floyd Werk erscheint.

  6. murph sagt:

    David hat sich nicht an die Abmachung gehalten! Nach TDB hat Richard Wright noch scherzhalber gemeint, dass Pink Floyd in „7-Jahres-Zyklen“ arbeitet (1987, 1994). Insofern hätte man schon noch bis 2015 warten können, und 2001 und 2008 geflissentlich unter den Teppich kehren sollen.

    Aber auch ich finde das nun höchst interessant und (theoretisch) sehr vielversprechend, und zwar aus mehreren Gründen:

    – DG ist (so wie der Rest der Gruppe) dafür bekannt, nur höchste Standards zu akzeptieren (natürlich seine subjektiven Standards). Er wird ja auch kaum auf Geld oder Ruhm aus sein, davon hat er schon mehr als genug.

    – TDB hat für mich viele schwache Momente, aber die Beiträge von Richard Wright zählen nicht dazu. Sein Song „Wearing the inside out“ ist mein persönliches Highlight der Platte, und sicher einer meiner Lieblingssongs überhaupt. Rick Wright hat ja auch gemeint, dass er TDB für besser gehalten hätte, wären mehr seiner Songs darauf.

    – Die Tatsache, dass DG wohl ein eher nobler Mensch ist, und mit Rick Wright sehr gut befreundet war, und eben nur auf Qualitäts setzt, lässt wirklich gute Songs erwarten. Warum sollte er sonst etliche Jahre nach seinem Tod seine Songs veröffentlichen? Es dürfte ihm ein wirkliches Anliegen sein.

    – Dieses Material, zu dieser Zeit und unter dem Namen Pink Floyd zu veröffentlichen, liegt in bester Tradition der Band: eben keine Traditionen zu akzeptieren und in komplett unerwartete Richtungen zu gehen. Wer hätte DSOTM nach Meddle erwartet? Wer hätte erwartet, dass sie nach DSOTM ihr schönstes Stück in Form eines Trauermarsches für einen vergessenen Freund produzieren? Und danach die zornige Reduktion auf Animals? Und dann die Explosion mit The Wall – eine Jahrhundertidee, ein bis dahin unvorstellbares Gesamtkonzept. Gefolgt vom ruhigen, unspektakulären, aber thematisch und emotional aufwühlenden und tiefgründigen The Final Cut – einem „Requiem für die Nachkriegsgeneration“ mit gleichzeitig beissendem Spott auf Margaret Thatchers England. Nach dem Abgang von Roger Waters die ebenfalls unerwartete Auferstehung und 7 Jahre später ein durchwachsenes und doch würdiges, nur vermeintliches Abschlussalbum. Und nun, 2014, 47(!) Jahre nach ihrer ersten Platte, ein „Ambient-Instrumental“-Album!
    Egal wie man zu ihren einzelnen Werken steht – die Herren scherten und scheren sich echt nicht im geringsten um die Erwartungshaltung ihrer Fans, und genau das ist die Grundlage für grosse Kunst und Qualität. Also, ich bin beeindruckt!

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Sehr gut geschildert, ich stimme dem voll und ganz zu!
      (es gab ja bereits 1987 Bedenken, dass die „Marke“ Pink Floyd von DG mit AMLOR „missbraucht“ werde, wie auch Roger Waters damals meinte – nach dem neuen mehrmaligen Hören des (neuen 5.1 Mix) von TDB, was mir wieder aufzeigte, welche phantastische Musikgeschichte PF schreiben, ist mir jedenfalls wieder erneut klar geworden, dass Pink Floyd als Band sich neu definiert hatten – was sie davor eben auch öfters getan haben)

  7. Christian sagt:

    Ja, David Gilmour hat sich nicht an Abmachung gehalten, welche auch immer?

    Aber könnte es möglich sein, dass Dave mit seinem Solo Projekt schlicht weg nasse Füße bekommen hat und das nicht wegen Astoria, sondern allein wegen der Tatsache, dass nun auch Roger Waters das Erscheinen einer neuen Solo LP (sollte es den je erscheinen, man darf und muß skeptisch sein) angekündigt hatte? Somit wären wohl beide Alben, nahezu ‚zeitgleich’ ins Rennen gegangen und er nun einfach erstmal umgesattelt hat und wieder auf das (tote) Pferd ‚Pink Floyd’ gestiegen ist?

    Wobei sich hier natürlich so langsam die Frage aufdrängt: gab es denn wirklich ein David Gilmour Solo Projekt oder war das alles ein großes Missverständnis? Soweit ich mich entsinne, war nur immer die Rede von einem ‚’Gilmour-Projekt’, was auch immer damit gemeint war.

    Leider sieht das Ganze wieder nachdem ewige Zweikampf, Waters versus Gilmour aus, deren Spielball oder Schiedsrichter Mason sein wird.

    Eins noch,

    hier wurde vor nicht all zu langer Zeit, folgende Frage in den Raum gestellt:
    ‚‚warum es keine spektakulären und relevanten Veröffentlichungen aus dem reich gefüllten Audio-Archiv gibt — beispielsweise von der Animals-Tour?’
    Ich denke, mit einem Blick, auf die momentane Veröffentlichungspolitik, sowie Nachlassverwaltung ist selbiges auf lange Sicht, wenn überhaupt, nicht absehbar. Da man im Hause Pink Floyd noch einig Zeit, damit beschäftigt sein wird, die letzten beiden Studio Alben umzumodeln, wie auch immer man sie (die Alben) eben gerade haben möchte. Und das ist gut so, ansonsten käme man vor lauter Langeweile noch auf die Idee, aus ein paar Resten von The Dark Side of the Moon und Animals ein Muzak and instrumental Album (Lyricist: Polly Samson) zu machen.

    Dann lieber, ein paar ‚penibel und minutiös aufgenommenen Studio-Alben’ und als Beilage, gut gewässerte Brosamen.

    Mahlzeit.

    • scarecrow sagt:

      Also ich glaube nicht dass wirklich noch eine nennenswerte Rivalität zwischen Waters und Pink Floyd bzw. Waters und Gilmour besteht. Beide sind auch glaube ich in völlig andere Richtungen gegangen wo jeder jetzt mit sich zufrieden zu sein scheint. Waters kann erfolgreich seine Tourneen mit großer Show aufführen während Gilmour den großen Tour trouble gegen kleinere Hallen eingetauscht hat.
      Und sollten sowohl Waters als auch Gilmour ein Solo Album veröffentlichen würde ich mal wetten dass beide mehr oder weniger gleich erfolgreich sein werden. Das sind doch beide keine Amateure. Beim einen wird wenn das Songwriting etwas schlechter ausfallen, beim anderen die Texte. Und trotzdem würden beide potentielle Solo Alben wohl sehr hörenswert sein.

      Dass das neue Album jetzt unter Pink Floyd erscheint liegt wohl eher daran dass das Material eben von 1994 als Pink Floyd Material entstanden ist und eben keine Gilmour Solo Songs sind.

      Die Animals Box kommt dann vielleicht 2017. Ist ja dann auch ein runder Geburtstag 😉

      • Jalle sagt:

        Das sehe ich genauso. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Gilmour auf seine alten Tage noch bewusst auf einen „Hahnenkampf“ mit Waters anlegt, zumal sie ihr Kriegsbeil ja wohl (im Großen und Ganzen) begraben zu haben scheinen. Das Material kann Gilmour weder als eigenes Solowerk noch als Wright-Album veröffentlichen; insofern bleibt eigentlich kaum eine andere Alternative als der Name „Pink Floyd“. Ich bin schon sehr gespannt auf das, was uns da im Herbst erwartet …!

      • Christian sagt:

        2017?
        Nein, da dürfte wohl, ‘Lapse’ ins Rennen gehen:
        „A Momentary Lapse of Reason 30th Anniversary Deluxe Edition“

        • scarecrow sagt:

          Oder so:

          Piper at the Gates of Dawn 50th Anniversary Edition Early Days Immersion Box

          Animals 40th Anniversary Immersion Box

          A Momentary Lapse Of Reason 30th Anniversary Immersion Box

          Noch ist genügend Zeit zum sparen. 2017 wird teuer für Pink Floyd Fans 🙂

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