Collection Guide: Syd Barrett: The Madcap Laughs (1997 EMI 100 Reissue)





The Making of The Madcap Laughs
Syd Barrett verließ Pink Floyd offiziell im April 1968. Mit ihm trennten sich auch Peter Jenner und Andrew King von Pink Floyd, die mehr an Barrett und dessen Talente glaubten. Sie planten, ihn so bald wie möglich wieder ins Studio zu schaffen, um ihn an seinem ersten Soloalbum arbeiten zu lassen. Das Unterfangen war schwierig und erst das Erscheinen der ehemaligen Pink Floyd-Kollegen David Gilmour und Roger Waters, die im April und Juli 1969 sich den Sessions anschlossen, brachte richtig Bewegung rein. Floyd arbeitete zu der Zeit an Ummagumma.
PETER JENNER: Ich hatte gehofft, dass es fertig werden würde, aber bei Syd waren es wirklich nur Bruchstücke, die zustande kamen, Teile von Songs, Teile von Riffs und Teile von Texten. Sie kamen einfach und gingen wieder, und gelegentlich kamen sie wieder zurück. Es war unglaublich frustrierend. (Quelle: An Innerview with Peter Jenner, Concept: Rich Hall – Interview: Felix Atagongg)
DAVID GILMOUR: Diese Sessions waren ziemlich qualvoll und sehr hektisch. Syd war sehr schwierig, wir waren sehr frustriert: Hör mal, es geht um deine verdammte Karriere, Kumpel. Warum bewegst du deinen Arsch nicht und tust etwas? Der Kerl steckte in Schwierigkeiten und war zuvor viele Jahre lang ein enger Freund gewesen, also war das wirklich das Mindeste, was man tun konnte. (Quelle: Gilmour 2003, Record Collector)
Am Ende waren fünf Produzenten tätig geworden: Barrett, Peter Jenner (Sessions 1968), Malcolm Jones (Leiter von EMIs neuen Prog-Rock-Labels Harvest, Sessions Anfang bis Mitte 1969) und Gilmour und Waters (Sessions Mitte 1969). Zu den Gastmusikern zählen Musiker der The Soft Machine, Humble Pie Drummer Jerry Shirley und Willie Wilson aus Gilmours alter Band Jokers Wild.
Das Cover von „The Madcap Laughs“, dem Debütalbum von Pink Floyd-Gründungsmitglied Syd Barrett. Es wurde in seiner Wohnung in Earls Court aufgenommen.
STORM THORGERSON: Ich glaube, er hatte den Boden extra für diesen Anlass gestrichen. Er hockte sich neben den Kamin und ich machte schnell ein 35-mm-Foto. Etwas in seinem zerzausten Haar und seinen geisterhaften Augen, etwas in seiner katzenhaften Haltung sprach Bände darüber, wie er war.
Am 3. Januar 1970 war es endlich so weit. Syd Barrett veröffentlichte sein erstes Album, The Madcap Laughs.
The Madcap Laughs (Reissue)
Label: Harvest, EMI Records
Veröffentlichung: 1997
Format: LP, Vinyl, Gatefold Cover, EMI 100 Series – Limited Edition, Reissue, Stereo, 180g
Side A:
- Terrapin 5:00
- No Good Trying 3:26
- Love You 2:25
- No Man’s Land 3:05
- Dark Globe 2:10
- Here I Go 3:13
Side B:
- Octopus 3:45
- Golden Hair 1:56
- Long Gone 2:47
- She Took A Long Cold Look 7:59
- Feel
- If It’s In You
- Late Night 3:12
Musiker:
- Syd Barrett: Vocals, Guitar
- David Gilmour: Bass, Guitar
- Roger Waters: Bass
- Robert Wyatt: Drums (A2, A3) (from Soft Machine)
- Hugh Hopper: Bass (A2, A3) (from Soft Machine)
- Mike Ratledge: Keyboards (A2, A3) (from Soft Machine)
- Vic Seywell: Horn
- Jerry Shirley: Drums
- John Wilson: Drums
Credits:
- Syd Barrett: Composer, Producer
- Jeff Jarratt: Engineer
- Mike Sheady: Engineer
- Pete Mew: Engineer
- Phil McDonald: Engineer
- Tony Clark: Engineer
- Lyrics by James Joyce (Titel: B2)
- David Gilmour: Producer (Titel: A5, B1 – B6)
- Roger Waters: Producer (Titel: A5, B1 – B6)
- Malcolm Jones: Producer (Titel: A1 – A4, A6, B7)
Artwork:
- Cover, Design, Photography By Hipgnosis
- Iggy (the Eskimo) Rose am Backcover (Syds Freundin)
EMI 100 Sticker:
- EMI 100
- 1997 The First Centenary
- The Vinyl Collection
- Classic Albums
- Direct Metal Mastered
- Virgin Vinyl Pressings
- Heavy Quality Sleeves
- TVC1
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