Roger Waters über Pink Floyd´s ersten US-Auftritt und ein neues Album

Roger Waters sprach bei der Billboard Touring Conference, welche am 13. November im The Roosevelt Hotel in New York stattfand, über vergangene Abenteuer mit Pink Floyd und über ein neues Album.

Das Interview mit Waters dauerte 80 Minuten! Dabei wurden vielen Themen angesprochen. Waters sprach stolz über den Live 8, nannte diesen Auftritt von Pink Floyd „A Very Important Moment“. Die The Wall Show in Berlin 1990 hat ihm ein Vermögen gekostet.

Er erinnerte sich an Pink Floyds ersten US-Auftritt im Jahr 1967, welcher in San Francisco´s Winterland stattfand. Floyd waren damals als dritte Band gebucht und spielten vor den viel bekannteren Big Brother & The Holding Company und Richie Havens. Waters erzählte, dass er sich eine Flasche Southern Comfort gekauft hatte und daraus vor dem Auftritt einen Schluck nahm, als er von der Bühne zurückkehrte stellte er fest, dass Janis Joplin die Flasche ausgetrunken hatte.

Billboard: The Outspoken Roger Waters Talks New Album

Info von Oliver Thöne

15 Antworten

  1. Ulf sagt:

    die Muschel hinter ihm sah ich gerade in seiner Show aus B52 fallen…
    shine on

  2. Joachim sagt:

    Mit irgendeinem Auto muss er ja wohl zum Konzert fahren.Und bei Shell tanken auch fast alle.Und was hat das alles mit seinem Interview zu tun?

    Na denn
    Schönes Wochenende
    Achim

  3. Dennis Uhl sagt:

    Mich würde mal interessieren wie es mit der TDSOTM-Live 2007 DVD aussieht… Selbst wenn die Bildaufnahmen nicht optimal sind, was spricht denn gegen eine Live-CD???
    Schon recht ärgerlich 🙁
    Mal gucken was aus der wall Aufzeichnung wird und dem
    Neuen Album…

  4. Jürgen sagt:

    Mercedes fahren und sich von Shell sponsoren lassen – diese aber gleichzeitig in der Show geißeln. Das nennt man landläufig Wasser predigen und Wein trinken. Aber da ich RW weder als moralische Instanz noch als Religionsführer sehe, sondern lediglich als begabten Textschreiber, der seinen Zenit mit drei anderen genialen Jungs hatte und diesen mittlerweile überschritten hat, halte ich das für nicht weiter verwerflich.

    • Yucateco sagt:

      1. Nicht Roger Waters, sondern die Billboard Touring Conference wurde von Shell gesponsort. Kleiner aber feiner Unterschied.

      2. Roger Waters ist nicht Mercedes gefahren, er wurde von einem Limousinenservice, den entweder das Tourmanagement oder das Hotel organisiert hat, abgeholt. (Wenn er sich deswegen beschwert hätte würde er hier wahrscheinlich als Diva hingestellt werden.)

      3. Man sollte vielleicht auch verstehen dass Shell und Mercedes in der Show lediglich als Symbole/Sinnbild/Platzhalter herhalten mussten. Halliburton, Procter & Gamble oder xyz hätten genauso gut herhalten können, erkennt dann nur keiner in der Show….

      4. Zu behaupten Roger Waters hätte seinen Zenith überschritten bevor man auch nur eine Textzeile gelesen oder eine Note des neuen Materials gehört hat ist ansatzweise unverschämt 😉

  5. Jürgen sagt:

    1. OK
    2. Nein, wer würde RW denn als Diva hinstellen? Undenkbar!
    3. Oh, hier können wir frei interpretieren und im Konjunktiv schwelgen. Fakt ist, dass während seiner genialen Show (die ja nun mehr als 30 Jahre auf dem Buckel hat, von einigen Auffrischungen abgesehen) die genannten Logos gezeigt wurden. Ziel war es, bekannte Marken anzuprangern, was auch gelungen ist.
    4. Ich persönlich betrachte als kreative Hochphase die Alben DSOTM und WYWH, welche unter dem Einfluss aller 4 PF-Mitglieder entstanden sind. Danach flachte es ab, erst Recht in den Soloalben. The Wall war ein Aufblitzen, allerdings etwas zu überladen, was das letze Drittel des Albums ausmacht. On an Island war ok, aber meilenweit von den zuvor genannten Highlights entfernt. Bleibt abzuwarten, wie die jeweils neuen Alben von DG und RW sich anhören. In einer Rock-Doku wurde die These aufgestellt, dass die kreative Hochphase eines Rockkünstlers ca. 7 Jahre dauert, danach stellen sich die alten Erfolge nicht mehr ein. Quod erat demonstrandum.

    • Sunny sagt:

      Quod esset demonstrandum: Denn die These, die Kreativität eines Künstlers könne an seinem Erfolg gemessen werden, bewertet künstlerisches Handeln aus dem marktwirtschaftlichen Blickwinkel. Anekdote: Der Chef eines Major-Labels trifft auf einer Party einen berühmten Musiker und sagt zu ihm: „Maestro, Sie verkaufen aber schlecht in letzter Zeit.“ Der Musiker antwortet ihm: „Ich dachte eigentlich, das Verkaufen sei Ihre Aufgabe.“

      • Jürgen sagt:

        Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass ich die Kreativität am wirtschaftlichen Erfolg gemessen habe, sondern lediglich nach meinem subjektivem Geschmack. Die Aussage zu der 7-Jahres-Phase stammte aus der Doku.

    • Christian sagt:

      zu 4.
      Da in deiner Auflistung, sowie Bewertung, „Amused To Death“ keine Beachtung findet, sind selbige wenig aussagekräftig, wenn nicht sogar unnütz.

  6. Julian sagt:

    Na, vielleicht ist es ja eher so, daß Menschen sich entwickeln und die Phase, in der etwas „passt“, gerne so ungefähr 7 Jahre dauert.

    Roger hat so einiges Kreatives gemacht, neben Amused to Death haben wir da ja auch noch die Oper, die er geschrieben hat. Und die Inszinierung von The Wall 10-13 war ein enorm unterschiedliches Projekt zu Berlin, da steckt sicherlich auch sehr viel Arbeit drinnen.

    Roger war nie „Mainstream“, von daher wird er nie „versucht“ haben, es jemandem „recht zu machen“. Ein wenig musste ich bei Deiner „Zenit-Theorie“ schmunzlen, weil mich das an Silvester Stallone erinenrt hat:

    Seinen größten Erfolg (Rocky I) hatte er, als Ihm niemand (!) was zugetraut hat. Dann war er erfolgreich und die Filme flachten immer weiter ab. Rocky wurde mit jeder Verfilmung schlechter.

    Als er mit 60 Jahren verkündete, einen neuen Rocky zu drehen, hat niemand an den Erfolg geglaubt. Und der neue, „Rocky Balboa“ (ohne Nummer) ist eine wunderschöne Ode an den ersten Film. Finanziell hat er gar nicht so aufgewühlt, aber gerade die, die gemeint haben, das könne gar nicht mehr funktionieren, die waren beeindruckt.

    Ich habe keine Ahnung, ob von Roger noch was kommt, und ich würde es ihm auch verzeihen, wenn nichts mehr kommt. Doch DEIN Urteil ist enorm subjektiv. Besser wäre es wohl, wenn Du fragst, ob etwas kommt, das DIR gefällt. Und das ist sicherlich unwahrscheinlich, so wie Du in der „alten“ PF-Zeit hängst.

    Alles Liebe, Julian!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.