Nick Mason Drum-Sound

18.11.2013: Nick Mason spielte im November 2012 im State Of The Ark Studio, seine Drums zu einigen Pink Floyd Songs und Alan Parsons nahm ihn dabei auf!

Nick Mason DrumsDave Kerzner, Musiker, Produzent und Gründer der Firma Sonic Reality, welche Sample-Bibliotheken für gängige Hardware-Sampler herstellt, hatte die beiden ins Studio geholt und das beinahe 40 Jahre nach ihrer letzten Zusammenarbeit! 

Für alle angehenden Schlagzeuger oder welche die mehr über Mason typischen Drum-Sound erfahren wollen gibt es jetzt: Nick Mason Kit for BFD2.

Was genau man da kauft, bzw. was aus Mason´s Schlagzeugspiel gemacht wurde, das soll der folgende Text erklären:

Nick Mason Drums from Sonic Reality captures the iconic drum sound of legendary drummer Nick Mason of Pink Floyd. With samples recorded by Alan Parsons, the original engineer who recorded Pink Floyd’s epic album “Dark Side of the Moon, using the same classic EMI mixing console as they did in the 70s, these vintage drum samples couldn’t be more authentic. Now these timeless drums can be used in your music with the Nick Mason Drums BFD Kit!

Von den Aufnahmen mit Mason und Parsons gibt es auch einen kurzen Film: Alan Parsons – Nick Mason drum recording

 

14 Antworten

  1. Henning sagt:

    Jetzt kann Gilmour ja endlich Andy Jackson die richtigen Drumsounds auf die AMLOR-Spuren hochladen lassen! 😉

    • Sunny sagt:

      das rettet das Album aber auch nicht aus der Mittelmäßigkeit …

      • scarecrow sagt:

        Na kommt drauf an. Das Songwriting war nicht schlecht auf dem Album. Aber es ist halt 80er Jahre mäßig sehr überproduziert und recht „kalt“ im Klang. Ich glaube da könnte man was draus machen. Aber ganz oben auf meiner Wunschliste steht das auch nicht gerade 🙂

        • Christian sagt:

          Aus Rührei kann man kein Spiegelei machen.

        • scarecrow sagt:

          Aber schmecken kann es bei richtiger Zubereitung (Produktion) auch…

        • murph sagt:

          eventuell schmeckt es, aber dafür liegt es danach schwer im magen 😉

          von AMLOR gefällt mir nur „on the turning away“ wirklich gut (und hier eigentlich auch nur der erste teil). „one slip“ finde ich text/storymässig gar nicht mal so schlecht. der rest ist für mich vom songwriting her zwischen übel und mittelmaß angesiedelt. aber geschmäcker sind gottseidank verschieden.

  2. Timo H. sagt:

    …endlich darf auch mal über AMLOR gemeckert werden … Juhuuuuuuu!
    Es ist das einzige PF-Album, welches mich noch NIE gepackt hat – ich finde es einfach nur sehr belanglos; ganz im Gegensatz zum quasi-Nachfolger „Division Bell“, dass ja nun das bei weitem bessere Spätwerk der Ohne-Waters-Floydies wurde… mit letzterem konnte ich mich immer sehr gut arrangieren, während AMLOR bis jetzt noch nicht zu mir durchgedrungen ist! Lieben Gruß aus Moers, der Timo

  3. Oskar Oskar sagt:

    AMLOR ist sicher eines der schlechteren PF-Alben (wenn’s sowas überhaupt gibt), aber dennoch sind auf dem Album durchaus ein paar tolle Nummern. z.B. „Sorrow“, das erst in den live-versionen erst seine ganze Größe entwickelt (zugegebenermaßen ist der Drumcomputer auf der Studioversion schon seeehr 80’s), oder „Yet another movie“ und „Dogs of war“, sind eigentlich songs, die mir immer schon sehr gut gefallen haben…. „On the turning away“ hingegen fand ich immer etwas kitschig.
    AMLOR ist für PF Standards eher Schlusslicht, aber für allgemeine Musikstandards durchaus ein Top-Album. Ich finde das Album hat eben einen ganz eigenen Sound, was eigentlich ja bei jedem Floyd-Album der Fall ist.

  4. Markus sagt:

    Ich finde AMLOR das beste David Gilmour Album! Yet Another Movie, Sorrow sind sehr gute Songs. Mittlererweise horche ich es öfter als Division Bell. Ich finde das hat mit der Produktion zu tun, genau so wie Radio KAOS ist es nicht perfekt produziert worden. Aber das sagen auch David Gilmour und Roger Waters. Die Story bei KAOS finde ich gut, leider hatte er einen schlechten Gitarrist(Jay Stapley) und sehr von den 80 ziger geprägt. Es wäre interesant wenn David bei KAOS dabei gewesen wäre….
    Ich glaube auch das AMLOR für die Zeit ein gutes Album ist.
    Lg Markus

  5. Joachim sagt:

    Warum immer AMLOR ? Da frage ich mich doch was dieses Album verbrochen hat ? Immer wieder dieser unsinnge Zusatz „Das erste Album ohne Waters“.Mal ehrlich ,was hat denn der „Creative Genius….“ nach seiner Floyd Zeit geschaffen? Drei Alben und eine Oper mit dem Versuch noch einmal den richtig grossen Kracher zu landen.Und ist es ihm gelungen?Nun die Antwort knn man sich sparen.
    Sicher ist AMLOR kein Jahrhundert Werk,aber es enthält mit SORROW,YET ANTHER MOVIE und SIGNS OF LIVE grosse Musikstücke die sich hinter keinem Floyd Song verstecken müssen.Sicher hat Gilmour und Mason der Bandname zum Erfolg geholfen und das Album kann auch nicht an das ultimative Meisterwerk DSOTM heranreichen,muss es aber auch garnicht.Ich denke so ein Werk kann man nur einmal schaffen.Wenn ich es mir recht überlege ist es einfach so ,das dem Waters die richtige Portion Gilmour fehlt und umgekehrt mag es genauso sein.
    Ich mag AMLOR,weil es einfach ein gutes Stück Musik ist und für mich genauso ein PINK FLOYD Album ist wie alle andernm auch.

    Na denn
    Schönes Wochenende allen
    Lg
    Achim

    • Christian sagt:

      Sinniger Zusatz: das erste Album der Gilmour-Ära?
      „Peace Be With You“.

    • scarecrow sagt:

      „Sicher ist AMLOR kein Jahrhundert Werk,aber es enthält mit SORROW,YET ANTHER MOVIE und SIGNS OF LIVE grosse Musikstücke die sich hinter keinem Floyd Song verstecken müssen.“

      So ist es. Vor allem im direkten Vergleich zum im selben Jahr veröffentlichten Radio KAOS wirkt(e) das Album geradezu wie ein Meisterwerk.

  6. Timo H. sagt:

    Ich wollte ja auch keine Hetzjagd gegen AMLOR beginnen (meine Aussagen sind immer mit wenigstens einem lachenden Auge zu verstehen)… auch ich hatte ja schon lobende Worte für z.B. die angeschlossene Live-CD bzw. Video-CD gefunden, bei der ich mir immer wünsche, 1988 schon wenigstens dreizehn gewesen zu sein (in Wahrheit war ich drei), um auch dem einen oder anderen Konzert hätte beiwohnen zu können – 1994 mit neun war das leider immer noch nicht möglich ;-(

    Unterm Strich aber empfinde ich die 80er-Jahre-Werke von den Floydies (ob Solo oder Band) immer etwas zu sehr unter dem Eindruck der prinzipiellen Trennung stehend. Das betrifft Final Cut (mal ehrlich: waren Floyd da noch zusammen??), genau so wie Gilmours ´84er, Waters´ ´87er und eben auch Restfloyds AMLOR. Dass Sachen darunter sind, die man sicherlich anders wahrnimmt, wenn man bei VÖ schon lange drauf gewartet hat, als wenn man sie mal irgendwann 20 Jahre später irgendwo als „Nice-Price“ mitnimmt, dürfte klar sein. Wäre ich 1987 schon lange Floyd-Fan gewesen (was mit zwei nicht der Fall war), so hätte ich nicht nur der AMLOR monatelang entgegengefiebert, sondern bestimmt auch der KAOS – einer Platte, die ich mittlerweile gar nicht mehr besitze. Deshalb ist bei Musik definitiv immer auch der Weg entscheidend, über welchen man selbige kennengelernt hat… einen ganz lieben Gruß, der Timo

    • Werner Werner sagt:

      Hi Timo,

      1987/1988 waren zweifellos besondere Floyd-Jahre. Klar hat „AMLOR“ seine Schwächen.Irgendetwas fehlte! Waters fehlte! Bei Radio Kaos fehlte mir aber auch etwas oder jemand! Die Alben mit alten Meisterwerken zu vergleichen macht überhaupt keinen Sinn. Fest stand für mich damals, dass eine Mischung aus beiden Alben etwas ganz besonderes entstehen hätte lassen. Aber AMLOR hat wie scarecrow schrieb schon einige sehr gute Songs! Mir gefallen z.b. Yet Another Movie, Signs Of Live, Sorrow, On The Turning Away und Terminal Frost! Doch eine ganze Menge!! 🙂

      AMLOR Live zu sehen machte aber schon einen ganz anderen Eindruck auf mich. Ähnlich wie du es bei Nick Cave beschrieben hast, wenn man nicht beim Konzert gewesen ist, kann man es nicht beurteilen! Man denkt an die Balladen usw… Die Floyd-Konzerte 1988/89 haben mich umgehauen!! Würde mir genau dieselbe Show sofort wieder ansehen .. da wäre ich wahrscheinlich nicht allein!

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