„The Dark Side of the Moon“ von Pink Floyd kam am 1. März 1973 in den USA heraus!

Am 1. März 1973, heute vor unglaublichen 53 Jahren, wurde von Pink Floyd The Dark Side of the Moon in den USA veröffentlicht. In UK und dem Rest von Europa war es der Samstag, am 24. März 1973. Es war ein gut gewählter Zeitpunkt, kurz vor dem Start der Nordamerika-Tour von Pink Floyd am 4. März 1973 in Madison, ein neues Album herauszubringen. Während die März-Tour noch in Indoor Arenen stattfand, wich man für die Juni-Tour auf Stadien aus.

Pink Floyd hatten es geschafft! Das Dark Side of the Moon Album sollte über 18 Jahre lang in den amerikanischen Billboard 200-Charts vertreten sein, demnächst sind es 1000 Wochen und sich schätzungsweise 45 Millionen Mal verkaufen.

The Dark Side of the Moon

Veröffentlichung: 1. März 1973, Donnerstag
Label: Harvest, Capitol Records
Format: LP, Gatefold Cover, Poster, Sticker

Side A:

  1. Speak to Me (Mason) 3:57
  2. Breathe (Waters, Gilmour, Wright)
  3. On the Run (Gilmour, Waters, Wright) 3:31
  4. Time (Mason, Waters, Wright, Gilmour) 7:05
  5. Breathe Reprise (Waters, Gilmour, Wright)
  6. The Great Gig in the Sky (Wright) 4:47

Side B:

  1. Money (Waters) 6:23
  2. Us and Them (Waters, Wright) 7:48
  3. Any Colour You Like (Gilmour, Mason, Wright) 3:25
  4. Brain Damage (Waters) 3:50
  5. Eclipse (Waters) 2:06

Gesamt: 42:09 Minuten

Pink Floyd:

  • David Gilmour: Vocals, Guitars, Synthi AKS
  • Nick Mason: Drums, Percussion, Tape Effects
  • Richard Wright: Keyboards, Vocals, VCS 3, Synthi AKS
  • Roger Waters: Bass Guitar, Vocals, VCS 3, Tape Effects

With:

  • Dick Parry: Saxophone (Us and Them, Money)
  • Clare Torry: Vocals (The Great Gig in the Sky)
  • Doris Troy: Backing Vocals
  • Lesley Duncan: Backing Vocals
  • Liza Strike: Backing Vocals
  • Barry St. John: Backing Vocals

Studio:

  • aufgenommen in den Abbey Road Studios, London, zwischen Mai 1972 und Januar 1973

Production:

  • Produziert von Pink Floyd
  • Toningenieur Alan Parsons
  • Assistent Peter James
  • Abgemischt unter der Aufsicht von Chris Thomas (Mix Supervisor)

Artwork:

  • Hipgnosis: sleeve design, photography
  • George Hardie: sleeve art, stickers art

All kinds of Dark Side:

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6 Antworten

  1. Avatar Thomas P. sagt:

    Oh Gott, damals waren sie Mitte, Ende 20. Ich war gerade mal 9. Die ersten Songs live habe ich (außer auf Bootlegs) live 1988 in Hannover und 1989 in Hamburg gehört. Das Album habe ich, glaube ich erstmals 1978 gekauft und komplett gehört. Das hat mit meinen damals 14 Jahren noch einige Zeit gebraucht, bis ich die Hintergründe des Albums und der Songs begriffen habe. Ich fand es aber einfach nur klasse, die ganzen Effekte, Melodien, toll, gigantisch, eine völlig neue Musik erschloss sich mir, nachdem ich in den 70ern durch meine Eltern eher der Klassik und vor allem des deutschen Schlagers ausgeliefert war.
    Meine etwas ältere Schwester hat mir dabei auch geholfen andere musikalische Schwerpunkte kennenzulernen.

    • Werner Werner sagt:

      Danke für deine Erinnerungen. Bei mir war das ähnlich. Ich hörte Dark Side das erste Mal auch 1978 oder ’79! Ich erinnere mich ziemlich geflasht von den ganzen „Effekten“, Explosionen und Stimmen gewesen zu sein! Die für Pink Floyd ungewöhnliche Kürze der Songs überraschte mich auch. 🙂

      • Avatar Thomas P. sagt:

        Zu der Zeit hatte ich schon ein paar Alben gehört, Meddle mit Echoes war für mich unglaublich, ich hatte keine Vorstellung davon, wie sie manche Töne erzeugt haben. Als ich in den späten 80ern in einem unseren Kinos Live At Pompeii sehen konnte bekam ich eine Vorstellung davon. Richtig nachvollziehbar war es erst für mich, als 2006 in HAMBURG David und Rick erleben, sehen und hören durfte. Die Scheibe von Ummagumma mit den Liveaufnahmen habe ich auch sehr oft gehört. Das war ja damals das einzige veröffentlichte Livematerial. 1979 oder Anfang der 80er bin ich dann auf einen Versand von Bootlegs aus der Schweiz aufmerksam geworden. Da habe ich regelmäßig einen Katalog der aktuell zu kaufenden Boots bekommen. Ich war mit ihnen in regem Austausch und habe mein Taschengeld total überstrapaziert. Damals war es so, dass ich ihnen einen Brief (!) schrieb in dem ich meine Kaufwünsche angab und einen Verrechnungsscheck (kennt das noch jemand?) zur Bezahlung beigelegt habe. Kurze Zeit später hatte ich die Scheiben in der Hand. Zum Teil waren es doch qualitativ recht spärliche Aufnahmen, aber bei einigen konnte ich mir doch einen relativ guten Eindruck verschaffen, wie es damals geklungen haben musste.

        Ich fand es richtig klasse die von den Studioalben abweichenden Interpretationen zu hören. Als ein Beispiel fällt mir spontan das Album Live in Montreux ein (Echo Valley). Diese Aufnahme hat mich damals total beeindruckt. Als ich später in unserem hiesigen Plattenladen Bohnhorst (da war ich dann schon guter Kunde) mit einem der Mitarbeiter ins Gespräch kam, hatte dieser nichts besseres zu berichten, dass er eine LP von dem Tour 72 Boot hat. Gottseidank hat er sie mir damals für nicht zu teuer Geld verkauft. Das war dann noch einmal ein ganz neuer Einblick für mich über das, was Pink Floyd damals gemacht haben. Musik komponieren – vor Publikum darstellen und danach weiter entwickeln.

        Die Scheibe steht natürlich immer noch im Regal. Allerdings hätte ich sie gerne auch digital, als CD oder wie auch immer. Ich habe es leider früher verpasst (es gab sie einige Zeit von Swinging Pig als CD, auch im laden), leider konnte mich nicht entscheiden, als diese Sachen noch problemlos im Handel zu kaufen waren. Wie auch immer, dieser Artikel spült doch wieder einige Erinnerungen an die frühere Anfangszeit von mir und Pink Floyd nach oben.

  2. Avatar Matthias sagt:

    Ich war um die 13/14 Jahre alt,als mein älterer Bruder mit dem Dark Side of the Moon Album nach Hause kam und ich das erste mal Time und Money hörte.Diese Art der Musik hatte ich vorher noch nie gehört,die Geräusche und das ein Song in den anderen überging war mir völlig neu.Und so komisch das auch klingt,es hat mich musikalisch in eine völlig andere Welt katapultiert.Mit Dark Side of the Moon begann dann mein Pink Floyd Fan-Dasein das bis heute hält und weit über das einfache Fan sein hinausgeht.
    Dank der Musik von Pink Floyd lernte ich dann auch viele andere Band’s und ihr Musik kennen und die mir bis heute so unendlich viel bedeuten.
    Dark Side Of The Moon ist für mich das ultimative Rockalbum des vergangenen Jahrhunderts,viele bezeichnen es als zu glatt,ohne Ecken und Kanten.Aber das ist es was es ausmacht,es ist perfekt und vollkommen.
    Dieses Album wird man immer wieder neu entdecken,egal wie oft man es schon gehört hat,es wird nie langweillig und es ist für mich immer wie beim ersten mal.Das ist das Geheimniss von Dark Side of the Moon und das Geheimniss von Pink Floyd.

    Gruß
    Mattes

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      “ultimative Rockalbum des vergangenen Jahrhunderts” Sehr schön gesagt! Ich weiß nicht mehr, wann ich die Dark Side das erste Mal gehört habe, es war deutlich nach der THE WALL, ich denke so ca. 1981. Bis heute ist es mein absolut ultimatives Lieblingsalbum, mir gefält, dass es viele unterschiedliche Stile vereint und doch als Gesamtkunstwerk einzigartig und zeitlos für sich dasteht. Cheers.

      • Avatar Thomas P. sagt:

        Da sprichst Du mir mit Deinem letzten Satz aus der Seele! (Äh, ich meine nicht “Cheers” ). Es steht für mich mit The Wall fast auf einer Stufe – ein kleines bisschen drüber. Das “knappe Rennen” liegt, glaube ich, daran, dass ich The Wall so entgegengefiebert habe und am Tag der Veröffentlichung kaufen konnte. Es war mein erstes Album, dass ich von Pink Floyd aus dem Laden als neue Veröffentlichung holen konnte und nichts zuvor davon gehört hatte. Aber die eineinhalb Jahre zuvor mit Dark Side und die damit für mich damals völlig unterschiedlichen Melodien, Stile, Effekte, haben dieses Album für mich so nachhaltig in die Seele gebrannt, dass danach nicht mehr viel darüber gehen konnte. Und The Wall war so ganz anders, als ich es mir hätte vorstellen können. Wie gesagt, für mich liegt nicht viel dazwischen…
        Und an manchen Tagen verschiebt sich meine Präferenz…

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