Todestag von Rick Wright: Things Left Unsaid

Rick Wright 2007 Barn Jams

Rick Wright ist am 15. September 2008 gestorben. An seinem 9. Todestag wollen wir uns an ihn erinnern!

Nick Mason: Bei Bands lässt sich nie genau bemessen, wer was gemacht hat. Aber Pink Floyd wären nicht gewesen, wenn wir Rick nicht gehabt hätten. Ich glaube manche haben das Gefühl, dass Rick in den Hintergrund gedrängt wurde, besonders nach all den Auseinandersetzungen zwischen Roger und David in der Frage, wer welchen Beitrag geleistet hat. Der Sound von Pink Floyd war mehr als Gitarre, Bass und Schlagzeug. Rick war der Sound, der alles zusammenhielt. Er war mit Abstand der Ruhigste in der Band, von Anfang an. Ihn einzuschätzen war vielleicht am schwierigsten. Dieses George-Harrison-Phänomen. Man neigt dazu zu vergessen, dass er mehr getan hat als das, wofür er die Credits bekam.

Roger Waters: As for the man and his work, it is hard to overstate the importance of his musical voice in the Pink Floyd of the ’60s and ’70s. The intriguing, jazz influenced, modulations and voicings so familiar in ‚Us and Them‘ and ‚Great Gig in the Sky,‘ which lent those compositions both their extraordinary humanity and their majesty, are omnipresent in all the collaborative work the four of us did in those times. Rick’s ear for harmonic progression was our bedrock.

I am very grateful for the opportunity that Live 8 afforded me to engage with him and David and Nick that one last time.

I wish there had been more.

David Gilmour: Er schuf einen Sound, der die ganze Pink Floyd-Sache zusammenleimte. Er war einfach ein viel zu bescheidener, sehr talentierter, großartiger Freund. Wir sind unglaublich traurig, dass wir ihn verloren haben. Er brachte eine leicht jazzigere und ätherische Seite zu all dem. Er hatte eine schwer fassbare Eigenschaft, nennen wir es Seele, die alles zusammenleimte. Man merkt es, wenn sie fehlt.

Ich habe niemals mit jemandem wie ihm gespielt. Meiner Meinung nach sind die größten Pink Floyd Momente jene, bei denen er in Höchstform war. Niemand kann Richard Wright ersetzen. Wie Rick, fällt es mir nicht leicht, meine Gefühle in Worte zu fassen, aber ich liebte ihn und werde ihn sehr vermissen.

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R.I.P. Rick

1 Antwort

  1. Andreas Andreas sagt:

    Unglaublich, dass es bereits vor 9 Jahren war. Mir ist so vom Gefühl her, als wäre das miterlebte geniale Regen-Konzert auf dem Königsplatz in München mit ihm zu seinem damaligen Geburtstag gerade mal erst so 3-4 Jahre her. Wie auch immer, ich fand ihn letztes Jahr in Pompeji sehr präsent, so man das so formulieren darf. Nicht nur wegen der Location an sich, sondern vor allem wegen David´s gefühlvollen und anerkennden Worten über ihn zum Publikum bzgl. der Rufe nach „Echoes“ und insbesondere bei den beiden hintereinander folgenden Stücken „Great Gig in the Sky“ und „A boat lies waiting“ – Emotion und Gänsehaut pur. Er fehlt (mir) sehr.

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