Richard Wright & Dave Harris – ZEE Identity (2017)

Wright & Harris ZEE Identity (2017)

Gestern erreichte mich die Nachrichten von der Neuauflage des ZEE Albums „Identity“, das Rick Wright gemeinsam mit Dave Harris 1984 veröffentlichte! Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, habe ich den Fokus doch ganz auf Roger Waters und dessen neues Album und Tour gerichtet, um so überraschender, aus dem Nichts kommt da diese Nachricht daher! Ich konnte mich nicht mehr erinnern wann ich Wright’s zweites Soloalbum zuletzt gehört habe! Das Anhören habe ich zwischenzeitlich nach geholt. Der Sound auf „Identity“ ist DOMINIERT von Elektronik. Kommerziell feierte Wright damit keinen Erfolg. Die Zusammenarbeit zwischen Wright und Harris endete noch im selben Jahr.

Harris plant dieses Jahr die Neuauflage des ZEE Albums. Er will in den nächsten Monaten ‚Identity‚, mit einem voller Informationen und vielen Fotos ausgestatteten Booklet, wieder veröffentlichen! Außerdem soll unveröffentlichtes Material darauf zu hören sein! Harris hat vor ein paar Tagen die Website eingerichtet: Richard Wright & Dave Harris ZEE, dort findet ihr weitere Informationen.

Ich hatte gestern Kontakt mit Dave Harris und er wird uns gerne über den Stand des Projekts am laufenden halten. Ich hoffe auf ein Interview mit ihm. Es wäre sehr interessant mehr über seine Zusammenarbeit mit Wright zu erfahren. Das Jahr 1984 war sicher kein einfaches für Wright gewesen. Sein „einvernehmliches“ Ausscheiden von Pink Floyd wird ihn sicherlich noch schwer im Magen gelegen sein.

ZEE Identity

Richard Wright: keyboards, synthesized percussion, Fairlight, backing vocals
Dave Harris: guitars, keyboards, percussion, Fairlight, lead vocals

Side 1:
1. Confusion 4:17
2. Voices 6:21
3. Private Person 3:36
4. Strange Rhythm 6:36

Side 2:
5. Cuts Like a Diamond 5:36
6. By Touching 5:39
7. How Do You Do It 4:45
8. Seems We Were Dreaming 4:57

Ich danke Zulia und Oskar für die Info!

10 Antworten

  1. MATTHIAS sagt:

    Boaah,super News ! Ich habe „Identity“ auch zuletzt in den achtzigern gehört,war musikalisch nie so ganz mein Ding.Bin mal sehr gespannt in welchen Umfang das Album wieder veröffentlicht wird.

  2. Oskar Oskar sagt:

    Identity hab ich noch letzten Frühling in Lissabon auf Vinyl und noch original verpackt gefunden!! laut dem Verkäufer war das Album seit 1984 der totale Ladenhüter und deshalb hatte er noch 3-4 Exemplare…
    Es ist auch das einzige Pink Floyd Solo Album das bis jetzt nie auf CD veröffentlicht wurde. Das sagt natürlich was über die Verkaufszahlen aus 😉
    Persönlich finde ich das Album wirklich sehr schlecht. Abgesehen von den 80er Sounds die wir ja auch auf AMLOR oder Radio KAOS finden, sind die Songs einfach nicht gut. Was mich immer gewundert hat war, dass Rick Wright als „Backing Vocals“ angegeben war, obwohl meines Erachtens die Singstimme ganz deutlich von ihm stammt.
    Dave Harris hat hier wohl den Braten gerochen und ich traue mich zu wetten ,dass er mit einem 2017 remastered CD-Erstveröffentlichung mit den Bonustracks der Single mit Sicherheit weitaus mehr Exemplare verkauft als 1984, wenn er Richard Wright ganz gross daneben schreibt. I mean:“Harris, Harris, who the fuck is Harris?“
    Aber was soll’s? ich als Sammler werd sicher zuschlagen.

    • Hubert sagt:

      Na Ja – so ganz kann ich dem Oskar nicht zustimmen. Das Album war sicherlich eher ein Ladenhüter als ein Verkaufsschlager, da es die Musik leider nicht auf das erwartete Pink Floyd-Niveau geschafft hat. Dagegen war die erste Platte von ihm noch deutlich besser!
      In meinem CD-Regal steht seit einigen Jahren das Album mit der Bestellnummer Harvest ‎– CDP: 064 2401012 im Original – es muss also eine kleinere Auflage davon gegeben haben. Ich bin durchaus auch auf die ’neue‘ Version gespannt und hoffe auf entsprechende Bonustracks.
      Die von mir erwähnte Version steht bei Discogs ab 14,00 € doch recht günstig zum Verkauf – da habe ich leider mehr dafür hingelegt.

  3. MATTHIAS sagt:

    Stimmt ,der Burner war das Album wirklich nicht.Ich frage mich warum Wright das überhaupt gemacht hat,hätte er nicht besser alleine was machen können ?
    Aber eben was solls,auch ich als Sammler werde es mir sicher zulegen.

  4. Herbert sagt:

    Unverhofft kommt oft! 🙂

  5. Herbert sagt:

    Unverhofft kommt oft! 🙂
    Was soll man zur Qualität dieses Albums schon sagen? Rick Wright hat es ja selbst einmal als „experimental mistake“ bezeichnet. ;^)

  6. GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

    Oh mann, habe ich lange nicht angehört, zieh es mir grad rein, klingt ja wie Jan Hammer (Miami Vice Soundtrack) plus Gesang. Alles Yamaha DX 7 Sounds – der erste progammable digitale Synthesizer, der praktisch auf den meisten 80er Jahre-Produktionen zu hören ist… wer weiß, vielleicht wird es für die neue Veröffentlichung heftig Remixed Versionen geben, so mit Bumm-Schack-Bumm-Schack, quasi Trance/Techno-Beats… sollte er doch mal THE ORB fragen… 😉

  7. Sytze sagt:

    Harvest CDP 064 2401012 ist ein Bootleg. Es klingt gut und sieht gut aus, aber es ist ein Bootleg. Identity gibt es bis heute nicht offiziell auf CD.

    • Oskar Oskar sagt:

      Danke Sytze. dann hatte ich mich wohl doch nicht getäuscht. Ich hab ja auch ein Album namens „Opening in Philly“ von Harvest. Komplett mit Label und Seriennummer. Ist aber trotzdem ein Bootleg.

  8. Arno Jenniches sagt:

    So ganz verstehe ich nicht warum das Album stets so schlecht gemacht wurde (auch von Mr Wright selbst der sich zu Lebzeiten mit Händen und Füßen gegen eine Wiederveröffentlichung auf CD gewährt hat) und schlecht gemacht wird. Ich habs zeitweise zum Relaxen und mich treiben lassen rauf und runter gehört mit Erfolg.Aber stimmt schon:ganz tolle Melodien wie auf dem ungeheuer relaxten soloalbum wet dream (1978) sucht man hier vergebns

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