Montreux Jazz Festival Gründer Claude Nobs ist tot

Pink Floyd 18.9.1971 Montreux

Der Gründer des Montreux Jazz Festivals, Claude Nobs, starb am 10. Januar, im Alter von 76 Jahren. Er wurde weltberühmt für sein Festival in Montreux. Seit den 60er Jahren veranstaltete er Konzerte in der Schweiz. In einem Interview (Billboard) sagte er: „I did the first Pink Floyd gig in Switzerland – in 1969.“

Claude Nobs hatte ein riesiges Archiv vom Montreux Jazz Festival angelegt! In seinem Archiv lagern Tausende Stunden einmaliger Konzertaufnahmen: Bild- und Tonaufnahmen von über 40 Jahren Montreux Jazz Festival, von fast allen Jazz- und Rockgrössen der Welt. Pink Floyd spielten 1970 und 1971 in Montreux, vielleicht hatte er auch von diesen Auftritten den einen oder anderen Schatz archiviert!

Mehr darüber findet ihr hier SRF: Claude Nobs ist tot.

„Shine on“ Herr Nobs! Danke für ihren Enthusiasmus!

Info: AJ

10 Antworten

  1. Sunny sagt:

    in „kulturzeit“ auf 3sat wurde erwähnt, daß Nobs Archiv veröffentlicht werde; die Filme würden derzeit bereits restauriert.

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      ohhhhh, ob da nicht einiges interessantes von pink floyd und den frühen deep purple dabei sein wird, es bleibt mehr als zu hoffen!

    • Sunny sagt:

      PS: es hieß übrigens weiterhin in der Sendung, Nobs habe ausnahmslos jedes Konzert filmen lassen. Das klang auch absolut glaubhaft angesichts eines Kameraschwenks auf die gutgefüllten Regale mit den Filmbändern …
      Da kommt was auf uns zu, Freunde.

      • Werner sagt:

        „Ausnahmslos“ – ja hoffentlich! Die lieben Pink Floyd waren leider, wenn es um´s filmen von Konzerten ging, gern eine Ausnahme! Aufnahmen aus Montreux, das wär fantastico!!

  2. Oskar Oskar sagt:

    habe den Mitschnitt von diesem Konzert von 1971. Das waren noch Zeiten, als man mit nur 6(!) Liedern zwei-einhalb Stunden Konzert vollkriegte! Wäre doch zu hoffen, dass dieses Konzert offiziell erscheinen kann!
    Setlist:
    1. Echoes
    2. Careful with that axe, Eugene
    3. Set the controls for the heart of the sun
    4. Cymbaline
    5. Atom heart mother
    6. A saucerful of secrets

    Kult!

    • scarecrow sagt:

      „Das waren noch Zeiten, als man mit nur 6(!) Liedern zwei-einhalb Stunden Konzert vollkriegte!“

      Das habe ich mir auch schon oft gedacht… Oder wie bei der „Dark Side“ Tour wo die erste Hälfte der Setlist aus unveröffentlichtem Material bestand. Schade dass die meisten Konzerte heute eher Greatest Hits + Show Veranstaltungen sind.
      Kennt noch jemand Bands die sowas wie früher in der Art machen?

      • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

        also ich für meinen teil wäre auch nicht böse von david gilmour 2013 altbekannte lieder wie cymbaline, atom heart mother, oder A saucerful of secrets zu hören 😉 zumindest für meinen geschmack weit reizvoller als Smile, oder der titeltrack on an island.

        aber hauptsache es wird bald irgendetwas zu hören sein nach 7 jahren.

      • Oskar Oskar sagt:

        hallo scarecrow: vielleicht solltest du dir mal „The Mars Volta“ live anschauen, die jammen auch schon mal eine Stunde ohne Pause durch.

        The Mars Volta

        • scarecrow sagt:

          Danke für den Tipp Oskar. Das ist genau meins sowas 🙂 Werde mir von denen erstmal etwas auf Tonträger holen. Zu meiner Schande muss ich gestehen dass die Band bisher völlig an mir vorbeigegangen ist.

  3. Oskar Oskar sagt:

    lieber scarecrow.
    dann würd ich dir mal „octahedron“ (vorletztes Album) empfehlen. Mars Volta haben teilweise SEHR anstrengende Alben fabriziert. Das genannte ist gut für den einstieg (wem bei den letzten beiden Tracks nicht „UmmaGumma“ einfällt….).
    „Frances The Mute“ ist mit Sicherheit das anspruchsvollste Album auch mit einem über 40-Minuten Song. Da hat dann auch schon mal Storm Thorgerson Hand ans Cover gelegt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.