The Wall „Super-Size“ in Québec City

Wie sehr Roger Waters seine The Wall Tour genießt, dass beweist der Umstand des neuen Konzerttermins in Quebec City. Für den 21. Juli, 22 Jahre nach Berlin, hat er auf dem ehemaligen Schlachtfeld „Les Plaines D’Abraham“ etwas ganz besonderes geplant!! Auf seiner Facebookseite veröffentlichte Waters ein Video mit seiner Ankündigung für ein ganz besonderes The Wall Konzert! Ein würdiger Abschluß der The Wall Tour 2010/11/12!

Roger Waters: „I’ve always loved playing in Québec. The Québécois are a very passionate and musical people and we’ll be playing on the Fields of Abraham. This is going to be completely unlike any of The Wall shows we’ve done anywhere else in the world.“ ROGER WATERS

Die Bühne für das Konzert in Quebec wird mit einer breite von über 240 Meter die größte dieser Tournee sein! Ich denke die The Wall Bühne in Berlin war nicht ganz so breit, dafür aber um einiges höher. Auf alle Fälle wird das Konzert in Quebec bestimmt auch wieder Anlass sein, um ein paar Kameras aufstellen zu lassen und das ganze Spektakel zu filmen!

Wir würden dann die The Wall Arena Version von Athen 2011, die Open Air Version „Buenos Aires“ und die „Super-Size“ Variante von Quebec haben! 🙂 Genügend Material also für eine richtig fette DVD/Blu-ray und Kinofassung!!

Für das Open Air Konzert in Quebec werden bis zu 75.000 Menschen erwartet!

Diesen besonderen Ort für sein letztes (?) The Wall Konzert hat Waters, wie wir ihn kennen, nicht nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Bei Wikipedia kann man folgendes über „Les Plaines D’Abraham“ erfahren: Die Schlacht auf der Abraham-Ebene vor den Toren der Stadt Québec vom 13. September 1759 zwischen Briten und Franzosen entschied den Franzosen- und Indianerkrieg (Siebenjähriger Krieg) (1754–1763) auf dem Kriegsschauplatz in Nordamerika!

Québec City ist eine wunderschöne Stadt, in der ich mit Thomas auch schon ein Konzert von Roger Waters erleben durfte! Damals am 30.7.1999 stand ich ihm das erste mal gegenüber! Aber das ist eine ganz andere Geschichte!

So wie Waters drauf ist scheint es leicht möglich, dass er es auch 2013 noch einmal wissen will, dann aber in Europa.

Alle Termine seiner The Wall Tour 2012 findet ihr HIER

8 Antworten

  1. Martin sagt:

    Wenn man Waters auf der Bühne beobachtet, hat man den Eindruck er hat die beste Zeit seines Lebens. Sein persönliches Top-Album, maximaler Erfolg, rekordbrechende Auslastung, nahezu ausschließlich allerbeste Kritiken, eine der größenwahnsinnigsten Shows überhaupt, volle Kontrolle, TOP-Crew, geile Band; insgesamt also das Non-Plus-Ultra, besser geht’s für ihn sicherlich nicht. Im Grunde gibts für ihn kaum einen Grund im Sommer damit Schluss zu machen – außer vllt. einer gewissen Reisemüdigkeit. Aber wenn er ein paar Monate Erholung bekommt, könnte ich mir vorstellen, dass er tatsächlich noch einmal nach Europa kommt – ich wär‘ auf jeden Fall dabei! 🙂

    • Werner sagt:

      Martin,
      du hast es ziemlich auf den Punkt gebracht! Ich sehe das auch so! Na dann schau ma mal, angeblich wird im Hintergrund ja bereits an den Europa-Terminen gefeilt!!

      danke dir für deinen San Francisco Bericht und die Fotos!!

  2. Sunny sagt:

    ob er das in Sachen Wein beherzigt hat? Muß ein leckeres Tröpfchen gewesen sein.

  3. Martin sagt:

    „In a video statement, Waters declared that he will do “something I’ve wanted to do outdoors theatrically” – he will build the biggest wall yet. Waters plans for the giant stage prop – which will be constructed and torn down during the concert – to be more than 820 feet tall. The bassist, singer and songwriter said that everything about the show will be bigger, brighter and louder, with more pyrotechnics, lighting and a surround sound system that will “shake the entire site.” – Bryan Wawzenek, Gibson Guitar Corp.

    Meine Hoffnung, dass Roger mit der Stadion-Show nochmal nach Europa kommt sinkt damit rapide – es sieht so aus, als ob er mit dem konzert in Québec den gigantischen Schlusspunkt hinter die Tour setzten möchte.

    Das Ganze dann ein jahr später wieder aufzuwärmen halte ich für wenig wahrscheinlich. Dann ist wohl genau 22 Jahre nach dem Berliner ‚Wall‘-Konzert tatsächlich Feierabend für ‚The Wall‘. […und die DVD/ Blu-ray kann veröffentlicht werden! ]

  4. Julian sagt:

    Ich halte Europa doch noch für sehr interessant.

    Einerseits ist es das berühmte „Man kann´s nicht allen recht machen“. Das ganze Blabla um „neue Songs“ und „neue Alben“ interessiert mich herzlich wenig.

    Es gibt so viele Künstler, die nach einer gigantischen Phase nichts mehr nachliefern konnten. Ich gönne es Roger, selbst daran zu glauben, daß er noch tolle Dinge kann, ich persönlich glaube aber, daß er sich da selbst überschätzt. Es ist nicht (mehr) die Zeit, in der die Kreaitivät aus jeder Zelle in Form von Noten und Texten gesprüht ist, sondern mir scheint es eher die Zeit zu sein, daß ein Bühnengeiler Roger Waters (das meine ich durchaus respektvoll) es hochgradig genießt, sein Meisterwerk zu inszinieren.

    Und jetzt ist auch die Zeit, wo er das angemessen tun kann: Die Kohle reicht aus, daß er seine kühnsten Träume in der Show umsetzen kann. Am Ende bleibt massig Gewinn übrig. Er steht mit „The Wall“ im Mittelpunkt des Interesses, genau das, was er mit Pink Floyd zusammen nie konnte. Für mein Empfinden feiert er sich selbst, verdient und über alle Grenzen hinweg!

    Viele kreative Genialitäten sind aber „aus dem Leid“ entstanden. Roger hat keinen „Schaffensdruck“ und irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, daß er noch eine Botschaft hat, die „gesagt werden will“. Alles ihm wirklich wichtige hat er mit „The Wall“ kommuniziert. Und, wenn wir die 80er Version mit heute vergleichen, er hat auch einige Themen „Umgebogen“ und damit ist die heutige „Wall“ mit einer anderen Botschaft besetzt als die „frühere“. Es war seine Entscheidung, nicht ein neues Stück auf die Bühne zu bringen sondern das vorhandene „anzupassen“.

    Es passt also alles zusammen, für mein Empfinden.
    Die Ressourcen sind da, die „Wall“ ist ein Geniestück, die Inszinierung ist das, wo er noch immer ein Detail nach dem anderen verbessert, wo seine (heutige) Kreativität auch gut zur Geltung kommt. Er liebt es, so wie es ist, und da sehe ich keinen wirklichen Drang, keine Energie, die ihn dahin „drückt“ ein neues Album aufzunehmen.

    Quebeck ist ein Highlight, sicherlich, aber es hat auch viele andere Momente gegeben, die man als „Highlight und Schluß“ hätte definieren können. So zum Beispiel die inszinierung in Athen. Quebeck ist einfach der letzte Punkt von „dieser Phase der Show“, und ich denke, alle Türen stehen offen, eine weitere Phase anzuhängen.

    Das liegt auch geschichtlich nahe: Er hat sich immer gegen die Stadien gewehrt, und nun scheint er damit „Frieden“ geschlossen zu haben. Sicherlich war er in einer Zwickmühle … ich bin mir sicher, er „wollte“ auch die Stadien, Mußte es nur rechtfertigen. Das konnte er in Südamerika. Jetzt ist die Show angepasst. Jetzt funktioniert sie in Stadien. In Europa war er willkommen. Warum also nicht?

    Allerdings glaube ich nciht an eine „lange“ Europa-Tour. Das wäre zu riskant. Schon in Deutschland gab es Wall-Termine, die nicht ausverkauft waren. Ich könnte mir vorstellen, daß er die Hallentour in Deutschland beendet hat, nun aber noch einmal ein paar Arenen macht, quer durch Europa. Und dann stehen ja noch andere „Hightlighs“ aus. Quebeck mag nett sein, aber berichten nicht viele Künstler von faszinierenden Konzerten in Japan? Oder wie sieht es aus mit Moskau, am besten mitten auf dem Roten Platz? Quebeck mag für Insider was besonderes sein, es ist aber kein „Mega-Highlight“. Die Berliner Inszinierung war zwar nicht mein Ding, aber die Location war schon was ganz besonderes, im Gegensatz zu Quebeck war hier jedem SOFORT klar, daß das was besonderes ist. Solche Orte gibt es noch ein paar, und die könnten Quebeck in den Schatten stellen.

    The Wall ist auf irgendeinem Video ja auch mit „2011 bis 2013“ angekündigt. Ich denke, das passt auch ganz gut. Marketingtechnisch hat er es schon genau richtig gemacht.
    Die Hallenkonzerte um alles weiter zu optimieren, vor „kleinerem“ Publikum zu perfektionieren. Athen für die Videoaufnahmen. Südamerika, um die Stadien zu rechtfertigen. Die USA-Stadien stehen nach Südamerika. Die zwei logischen Phasen, die noch kommen müssen, sind die Stadien in Europa und die politisch „grenzwertigen“ Länder.

    Nur mal Brainstoarming-Mäßig: Wenn er mit Bob Geldof eine Life-Aid-Ähnliche inszinierung eines Wall-Abschlußkonzertes hinbekommen würde, das wäre ebenso gigantisch. Gerade Bob Geldof und Life Aid, da kommen so dermaßen viele Dinger zusammen, die perfekt passen.

    Daher mein Tip:
    – Europa-Stadien folgen
    – Abschluß-Highlights folgen

    Wobei … die Abschluß-Highlights könnten dann wirklcih auch nur noch vereinzelte Termine sein, die nicht mehr als „Tour“ insziniert werden.

    Das wäre dann 2014, also nach der „Tour“, mit:

    – Moskau – roter Platz
    – Korea – auf der Nord-Süd-Grenze
    – China – Birds Nest, mit kostenlosem und weltweitem Online-Stream
    – Japan – Schwimmende Bühne vor den Toren der Stadt
    – Life-Aid – mit Bob Geldof

    (klar, ist jetzt nicht merh ganz ernst gemeint)

    Aber zurück … warum zum Teufel sollte er noch eine Platte aufnehmen? The Wall ist nicht merh zu toppen, die Gefahr eines Mißerfolgs riesengroß. Es gibt keine Botschaft, keinen Grund, es liegt nicht nahe … warum sollte er?

    Alles Liebe, Julian!

  5. scarecrow sagt:

    „Aber zurück … warum zum Teufel sollte er noch eine Platte aufnehmen? The Wall ist nicht merh zu toppen, die Gefahr eines Mißerfolgs riesengroß. Es gibt keine Botschaft, keinen Grund, es liegt nicht nahe … warum sollte er?“

    Die Frage ist doch, muss eine neue Platte immer alles vorherige toppen und in den Schatten stellen? Warum reicht nicht mal ein „gutes“ Album? Gilmour hat doch mit „On An Island“ auch ein super schönes Spätalbum geschaffen auch wenn es nicht an die alten (Pink Floyd) Werke heranreicht. Und dass Waters, gerade bei dem momentanen (politischen) Weltgeschehen wirklich keine Botschaft mehr hat wage ich zu bezweifeln.

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