The Wall Live 2012: The Last Few Shows

Roger Waters 6.7.2012 New York

2.7.2012: Roger Waters The Wall Tournee 2012 geht in die letzte Phase. Noch 8 Konzerte sind es im Juli bis dann am 21. in Quebec vorerst der Vorhang fällt.

Wenn ich richtig gerechnet habe, werden es am 21. Juli 191 The Wall Shows gewesen sein, die Waters seit seinem Tourstart am 15.9.2010 in Toronto gespielt hat! Die 31 The Wall Shows von Pink Floyd, die in 2 Jahren gegeben wurden, können mit diesen Zahlen bei weitem nicht mithalten. Wie man überhaupt sagen muss, dass Pink Floyd ab 1974 sehr wenig live aufgetreten sind. Von 1974 bis 1981 spielten Floyd gerade einmal 148 Konzerte!

The Last Few Shows 2012:
03.07.2012 Pittsburgh Consol Energy Center (18.000, Arena)
06.07.2012 New York Yankee Stadium (50.000, Open Air)
07.07.2012 New York Yankee Stadium (50.000, Open Air)
09.07.2012 Raleigh RBC Center (20.000, Arena)
10.07.2012 Charlotte Time Warner Cable Arena (18.000, Arena)
12.07.2012 Washington Verizon Center (18.000, Arena)
14.07.2012 Philadelphia Citizens Bank Park (40.000, Open Air)
21.07.2012 Quebec Les Plaines D’Abraham (65.000, Open Air)

Schade das Waters damals nicht diese Spielfreude hatte, die er heute in sich trägt. Das Angebot eines Veranstalters The Wall als Open Air vor 60.000 in Philadelphias JFK Stadion aufzuführen, dass hat er 1980 noch strikt abgelehnt, weil sich The Wall und Stadionrock nicht vertragen. Inzwischen stören ihn aber auch größere Menschenansammlungen nicht mehr. Im Gegenteil die Tour 2012 endet mit der bis dato größten The Wall Aufführung in Quebec!

Und für 2013 scheint eine weitere Europa The Wall Tournee kurz vor ihrer Bekanntgabe zu sein!

47 Antworten

  1. Günter W. Hieger sagt:

    also sollte er 2013 nach europa kommen, werde ich alles nach seinen terminen richten, diesmal werd ich mir sicher einige anschauen!
    Günter

  2. scarecrow sagt:

    „Wie man überhaupt sagen muss, dass Pink Floyd ab 1974 sehr wenig live aufgetreten sind. Von 1974 bis 1981 spielten Floyd gerade einmal 148 Konzerte!“

    Naja früher waren Tourneen/Live Konzerte auch eher als Promo für das Album gedacht. Tonträger waren damals die Haupteinnahmequelle und das, wo Musiker die meiste Arbeit reinsteckten. Heute ist es umgekehrt, da werden mit Konzerten oder sagen wir besser „Shows“ die riesen Umsätze gemacht. Schade dass die Kreativität dabei meist auf der Strecke bleibt…

    „Und für 2013 scheint eine Europa Tournee kurz vor ihrer Bekanntgabe zu sein!“

    Ich hoffe mal nicht. Irgendwann ist auch mal gut. Das wäre dann das dritte „The Wall“ Jahr.

  3. Tom sagt:

    Nunja, wenn er 2013 nach B kommt, werde ich wohl auch gehen.

    ich finde es nur irgendwie schade, dass er „das ding“ so ausnudelt. ehrlich, es werden – wenn 2013 wahr wird- um die 250 konzerte von ein und der selben show sein, okay, mit variationen hier und da, neuen animationen, größeren mauern, anderen flimchen, usw.

    ich finde die waters wall tour hat für mich die „aura“ verloren, den hauch einer „exklusivität“, die es womöglich gehabt hätte, wenn er nach 2010/2011 das meisterwerk im plattenschrank verstaut hätte.

    so wie damals 80/81. die 31 shows haben genau das. auch heute noch.

    auf das argument, dass gern alle menschen in (fast) allen erdteilen diese show sehen möchten, habe ich auch kein argument. doch muss es amerika oder europa gleich mehrfach sein?

    gruß, tom

  4. scarecrow sagt:

    „ich finde die waters wall tour hat für mich die »aura« verloren, den hauch einer »exklusivität«, die es womöglich gehabt hätte, wenn er nach 2010/2011 das meisterwerk im plattenschrank verstaut hätte.“

    Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Wenn die Tour noch weiter ausgedehnt wird ist so ein Konzertbesuch bald als wenn man ins König der Löwen o.ä. Musical geht.

  5. Joachim sagt:

    Um Gottes Willen,2013 auch noch ? Dabei hat es Waters doch immer genervt das Andrew Loyd Webber’s Musical’s Jahr für Jahr laufen.Immer getreu dem Motto,was interressiert mich mein Gerede von gestern !So hält es Roger Waters ja eh schon seit Jahren.Das alte teuer verkaufen und nur nichts neues wagen.“The Wall“ hat unter Waters schon lange seinen Reiz verloren.

    • Ralf sagt:

      Old Rogers awful stuff runs for years and years and years…

    • scarecrow sagt:

      „Immer getreu dem Motto,was interressiert mich mein Gerede von gestern !So hält es Roger Waters ja eh schon seit Jahren.“

      Genau das ist das nächste Problem. Irgendwie finde ich Waters immer unglaubwürdiger. Früher hat sich Roger mit Händen und Füßen dagegen gewehrt „The Wall“, weil eben Anti-Stadion-Album, dieses in solchen aufzuführen. Heute gar kein Problem mehr. Bei den Ihalten der Show wird Kritik an Kapitalismus und Konsum geübt, bei den Ticketpreisen und Merchandising Produkten scheint dies aber wieder ganz recht zu sein.
      Pink Floyd haben übrigens die Einnahmen aus den Earls Court Konzerten der Division Bell Tour für Wohltätige zwecke gespendet, Waters kauft sich mit Shakira eine Bahamas Insel für „gut betuchte Urlauber“.

      • Yucateco sagt:

        Jaja der böse böse Roger. Macht ja nie was für wohltätige Zwecke. Dumm nur dass The Wall in Berlin 1990 nur diesen einen Zweck hatte. Schade dass auch bei der aktuellen Wall Produktion einiges an Charity Aktionen abläuft. Aber das passt ja nicht ins Weltbild.
        Waters kauft eine Insel für geschätze 16 Millionen Euro. So what? Nick Mason besitzt übrigens einen Ferrari 250 GTO im Wert von 16-20 Millionen Pfund…. wo bleibt das bashing?

        • scarecrow sagt:

          Nick Mason predigt aber auch nicht ständig Wasser… 😉
          Ausserdem geht es hier nicht um böse oder bashing. Für mich persönlich ist die The Wall Show aber einfach nur uninteressant (geworden). Von den Pink Floyd/Gilmour/Waters Konzerten die ich gesehen habe fand ich „The Wall“ mit abstand am enttäuschendsten. Das mag an den oben genannten Gründen wie auch daran liegen, dass es eben nur eine Show war. Ich gönne jedem seine Freude damit und natürlich Roger die nächsten 5 Wall Jahre, aber ich kann die Begeisterung nicht teilen.

      • Oliver sagt:

        Auch wenn ich mich selbst wahnsinnig auf die Tour 2013 freue kann ich die Kritik durchaus nachvollziehen. Auf den ersten Blick ist das alles richtig. Aber wissen wir eigentlich, was Roger mit der ganzen Kohle macht? Ich schätze ihn durchaus so ein, dass auch er was davon abgibt, aber es vielleicht nicht immer an die große Glocke hängt (außer vielleicht Kinowiederaufbau in Palästina). Er hat ja auch keine Ehefrau, die uns via Twitter ständig über alle seine Aktivitäten auf dem Laufenden hält.
        Und gerade was diese Insel angeht: Keiner weiß doch, was Roger damit vorhat, oder!? Dass das ganze nicht einfach ein Urlaubsresort für Besserverdiener wird, sondern auf irgendeine, mir noch nicht verständliche Art einen künstlerischen Einschlag haben soll, hat er ja nun schon verkünden lassen. Angesichts der Tatsache, dass Shakira in den letzten Jahren -zig Millionen in soziale Projekte investiert hat, ist anzunehmen, dass auch das Geld aus der Badeinsel am Ende nicht in der Tasche ihrer Eigentümer bleibt.

        Die Ticketpreise waren im Vergleich zu anderen Konzerten dieser Größenordnung auch nicht überzogen. Abgesehen von den ersten 10-12 Reihen, aber den Hintergrund hat Roger ja kürzlich aufgeklärt: Die Preisgestaltung ist bereits Teil des Ganzen! Was bestimmt auch für die zunehmend hässlicher werdenden Merch- Artikel gilt.
        115 Eur für die besten Innenraumplätze finde ich dagegen nicht überteuert (im Vergleich zu anderen Veranstaltungen, wohl gemerkt).
        Bleibt die Anti-Stadion-Problematik, die in der Tat nicht erklärbar ist. Aber man sagt ja: Der denkende Mensch ändert seine Meinung, oder so ähnlich.

        • Glasses sagt:

          „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“ – Francis Picabia, Aphorismen

          Danke für Deine bisherigen Kommentare, lieber Oliver. Du bist und bleibst mein Lieblings-P.F.-Fan (mich selbst eingeschlossen) und das nicht erst seit gestern…

          Liebe Grüsse Glasses

        • Anja sagt:

          Danke für Deinen Beitrag!

          Zu dieser Insel kann ich vielleicht noch etwas sagen: Meines Wissens soll das nicht einfach nur ein Ferien-Domizil für Reiche sein, sondern ein gezieltes Angebot für Künstler sein. Insbesondere soll dort auch für junge Künstler, die noch nicht bekannt und damit i. d. R. auch noch nicht reich sind, Gelegenheit geboten werden, ihre Arbeiten zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen. Junge Künstler sind bekanntlich darauf angewiesen, entdeckt und gefördert zu werden. Und den Großen in diesem Geschäft muss man etwas bieten, damit sie kommen. Ich kann mir wesentlich schlechtere und unsozialere Investitionen vorstellen.

          Ansonsten: Wem es nicht passt, dass „The Wall“ (noch) auf Tour ist, der soll ganz einfach nicht hingehen. Roger zwingt ja schließlich niemanden mit Waffengewalt seine Tickets zu kaufen. 😉

  6. arnold_clegg sagt:

    Um es mit Rogers „Amused to Death“ zu sagen:
    „Roger Waters awful stuff runs for years and years and years…“
    😉

  7. Martin Meier sagt:

    Hallo Leute,

    also ich freu mich sehr, dass er dieses Ding so „ausnudelt“ !

    Das kann doch eigentlich allen egal sein. Man braucht sich ja nicht jede einzelne Show angucken.

    Auf jeden Fall hat er jetzt allen Menschen around the Globe die Möglichkeit gegeben sich einmal im Leben diese phantastische Show
    anzuschauen.

    Irgendwie kann man es nie allen recht machen, oder?

    Gruß
    Martin.

  8. Yucateco sagt:

    Jammern auf hohem Niveau. Würde er nicht touren wäre das Geheule auch wieder groß. Ich bin heilfroh dass Roger The Wall geupdated und aus der Selbstmitleid (Emo?) Ecke rausgeholt hat, Pink war schon ein ziemlicher Jammerlappen in der abstrusen Originalstoryline. Mangelnde Kreativität kann ich jetzt auch nicht unbedingt erkennen, da sich die Show selbst nach 3 Jahren immer noch verändert. Ein Fortführung der Show 2013 ist nur logisch bei den immensen Produktionskosten, irgendwie muss sich das ganze ja auch lohnen. Ich werde sicherlich auch 2013 wieder Wall Shows besuchen und hoffe auch die Stadion-Version in Europa sehen zu können.

  9. Martin Meier sagt:

    Europa 2013?
    Da bin ich doch gerne wieder dabei!

    Zuvor geht es am 12.07. jedoch erstmal nach Washington!

    Bin schon wieder auf Entzug…

    Liebe Grüße
    Martin.

  10. Joachim sagt:

    Mal ehrlich,mir ist es echt so was von egal was Herr Waters mit seiner Kohle macht.Wegen meiner kann er sich drei Inseln kaufen und den Mount Everest noch dazu,wenn es denn seinem Ego gut tut.Und auch Nick Mason kann jeden Tag einen anderen Ferrari fahren.
    Aber man sollte doch bitte jetzt langsam mal aufhören den Fans immer wieder daselbe zu verkaufen.Überteuerte Cd Boxen die nichts neues bieten oder Best of Alben die auch immer mit den gleichen Songs daher kommen.
    Was ist denn die „Wall“ Show heute im vergleich zu 80/81 ? Sie ist nichts weiter als die Selbstdarstellung eines einstmals genialen Musikers dem nichts neues einfällt,und der seine Fans mit den ewig gleichen Sprüchen hinhällt.

    Nix für Ungut,ist nun mal meine Meinnug.Und man muss ja nicht immer alles gut finden,nur weil Roger Waters ,Pink Floyd oder ähnliches draufsteht.

  11. Werner Werner sagt:

    Ich finde 3(4) Jahre „The Wall Live“ etwas viel. Aber letztlich ist es egal was ich darüber denke. Ich bin ja nicht verpflichtet 2013 wieder hinzugehen! Werde mir aber sicher zumindest 2/3 Konzerte Live geben! Waters scheint damit immer noch sehr glücklich zu sein und wenn es ihm Spaß macht und er es weiter betreiben will dann soll er es auch.

    Die Tour die ich gerne sehen würde, mit neuen Songs, Songs von „The Final Cut“ (das Album höre ich heute schon den ganzen Tag – genial), Songs von seinen Soloalben, die scheint Waters ohnehin nicht im Sinn zu haben. The Wall Live ist mir bei weitem lieber, als wenn in ein paar Jahren aufgrund des Lebensalters oder Gesundheitszustandes keiner der Floyds mehr auftritt!!

    Ein Vermögen sondergleichen haben alle drei Floyds angehäuft. Waters hat sich mit den Einnahmen seiner Tourneen seit 2010 von seinen Kollegen abgesetzt.

    Ich finde diese Geldsummen sowieso nicht mehr normal. Generell kann ich die Argumentation, dass man die Tickets, T-Shirt etc. Preise deshalb so hoch ansetzt, weil man keine Verluste machen will und ja alles so teuer geworden ist, nicht verstehen, wenn ich dann in der „Times Richlist“ sehe, dass das Vermögen z.b. im Fall von Waters in einem Jahr einige Millionen Pfund gestiegen ist. Aber das betrifft alle Rockstars.

    Wie viele Kohle braucht man denn eigentlich noch!? Von Madonna, McCartney oder U2 ganz zu schweigen. Die schwimmen alle im Geld. Sicher spenden werden sie auch alle, aber warum nicht mal den gesamten Gewinn einer Tour, nach Abzug aller Spesen, für was richtig gutes spenden! Ist doch vollkommen wurscht ob ich 100 oder 120 Millionen habe!

    • Anja sagt:

      Das Problem dabei ist, dass an einem Künstler noch jede Menge andere Leute mitverdienen wollen. Ticketpreise, Preise für Merchandising und Tonträger usw. werden in der Regel von den Konzertveranstaltern bzw. Plattenfirmen festgelegt. Dafür tragen diese im Gegensatz zu früher auch einen beachtlichen Teil des Risikos einer Tour bzw. Veröffentlichung.

      Selbst wenn ein Künstler sagen würde, er verzichtet auf seine Gage, gäbe es noch genug andere, die an ihm verdienen wollen.

      Als Fan bleibt einem da nichts anderes übrig, als sich genau zu überlegen, für was man Geld ausgibt. Solange sich für überteuerten Kram genug Käufer finden, wird sich nichts ändern.

    • Oskar Oskar sagt:

      Ich finde die Tatsache, dass Roger 2013 weiter mit The Wall auftritt einfach langweilig. Aber ich denke mal, dass er sich sicher seine Überlegungen gemacht hat und natürlich eine gewisse Nachfrage besteht sonst würde er es nicht machen…
      Wahrscheinlich werde ich mir die Show auch noch einmal ansehen (das wäre für mich das 3. Mal), da ich mir immer denke es könnte auch die letzte Tour sein.
      Ich finde die Show auch sehr gut gelungen und umgesetzt. Also mal ehrlich: so eine perfekte Multimedia-Produktion habe ich halt noch nie vorher erlebt. Und ich habe in den letzten 20 Jahren wirklich extrem viele Rockkonzerte und -shows gesehen. Wenn ich einen Vergleich anstelle mit anderen Top-Acts oder auch weniger bekannten Bands, muss ich sagen, dass es sowas vorher noch nie gegeben hat und das muss man dem guten alten Roger einfach anerkennen!!
      Ich finde eine gehörige Portion Größenwahn muss nicht immer schlecht sein und kann eben sehr interessante Resultate bringen.

      Ein letztes Wort zum Vermögen des guten alten Rogers:
      Wenn man bedenkt, dass Roger deshalb so reich ist, weil er erstens zeitlose Werke geschaffen hat, die halt extrem vielen Menschen gefallen und weil zweitens die Leute seine CDs und Konzerttickets kaufen, weil es ihnen gefällt.
      Ich kann daran nichts Verwerfliches erkennen! Der Markt besteht aus Angebot und Nachfrage. Wem das nicht passt, der sollte sich aus dieser Gesellschaft ausklinken. Mir ist ein Roger Waters, der Bleibendes schafft und dafür Geld kriegt, das wir ihm geben, lieber als andere Millionäre, die mir gar nix für mein Geld geben (Politik und Banken).

      • scarecrow sagt:

        Also ich wollte da jetzt nicht falsch verstanden werden: Ich gönne Waters natürlich sein Geld. Gerade bei Pink Floyd wurde ja nie auf die schnelle Mark gesetzt sondern wirklich Qualität geschaffen.
        Mir ging es nur darum dass einiges bei Waters nicht mit seinen Aussagen und seiner Einstellung die er uns vermitteln will oder wollte zusammen passt (z.B. die Stadion Shows).

      • Werner sagt:

        Ich denke Roger Waters muss das schon aushalten, dass gerade er strenger beurteilt wird als andere Musikerkollegen. Jemand der bei seinen Konzerten so sehr auf die Ungerechtigkeiten, die in unserer Welt herrschen hinweist, der hungernde und verwahrloste Kinder, Opferfotos vieler Kriege und totalitärer Regime seinem Publikum präsentiert, usw., bei dem wird natürlich sehr genau hingesehen und gehört. Insofern verstehe ich die Kommentare über Geld, Inseln und Millionenvermögen gut.

        Ich habe auch kein Problem das er ein Multimillionär ist, so wie die anderen Floyds auch. Ich fände es halt klasse, wenn er sagen würde, ich brauche die 20 Mille der 4 Jahre The Wall Tour nicht und mache mit diesem Geld etwas für Kinder, Kriegsopfer usw., wer weiß vielleicht kommt das auch noch! Ich weiß das ist jetzt ziemlich weit hergeholt, „Imagine all the People“, aber so eine Aktion würde diese „The Wall Tour“ noch unvergleichlicher machen und sein Anliegen für eine friedliche Welt enorme Glaubwürdigkeit geben!

        Ich finde seine neue The Wall Show auch überwältigend, dass war sie aber schon 1980/81, damals halt noch mit der „alten“ Technik. 2013 werde ich auch wieder bei dem einen oder anderen Konzerten sein, auch aus der Überlegung heraus, dass es das letztes Mal sein könnte Waters auf einer Bühne zu sehen!

  12. Lukas sagt:

    Es gab eine Zeit in der ich glaubte, nie die gelegenheit zu erhalten ein Roger Waters Konzert zu besuchen. Ich bin einfach nur froh, dass er überhaupt noch etwas macht. Um so schöner wenn es in dieser Qualität passiert. Es ist gepackt und ich freue mich auf 2x NY…

  13. Tom sagt:

    Nunja, ich voll und ganz bei scarecrow, auch wenn die König der Löwen Nummer etwas forsch und ein wenig zielüberschießend formuliert wurde, na klar, aber es deutet die -für manche hier- gefühlte richtung an………und ich kann dem nicht ganz wiedersprechen.

    natürlich muss ich nicht zur WWS ( waters wall show) gehen, klar…….aber das rechtefrtigt doch nicht dass ich 3,4 jahre wall tour gutheißen muss oder: „naja, okay, bissel lang aber schwamm drüber“, “ sein wir doch mal froh, dass………“ neeeeeeeeee……wir hatten die diskussion,……… und ich denke auch anders, lieber werner, dass er eben nicht „tun und lassen kann“ was er (mit the wall) möchte, wenn es ihm spaß macht. er muss sich eben auch in diesem punkt kritisieren lassen, dass es den hauch eines ausverkaufes hat. für mich. boshaft könnte man meinen, dass die „Mauer zwischen Ihm und dem publikum“ ( also mir) in 2012-2013 einen neuen anstrich erhalten hat.

    um der „lagerdiskussion“ mal wieder neue nahrung zu verleihen. wie hat es sein counterpart in 2006 getan? er hat ein paar überschaubare konzerte in europa und amerika gegegben, hat folgend in 2006:-)- was für grandiose idee- ein paar sommerkonzerte an wunderbaren orten durchgeführt und dann schluß gemacht. ich denke jeder der dabei war wird heute und in vielen jahren noch von der tour schwärmen. zurecht. eben auch der art wegen. oder hätten wir uns die OAI Tour 2006-2009 gewünscht? ich nicht.

    wenn werner von „The Final Cut“ mit bewunderung spricht und dies gern live sehen möchte ( ich unterschreibe alles) ist dass auch ausdruck dessen, dass „wir“ eigentlich alle „mehr“ oder es wenigstens „anders“ wollen. ich zum beispiel (wiederhole mich da gern) wette drauf, dass roger bei einer 2012er solo tour mit amused to death (komplett) z.b. mit Jeff Beck und im zweiten Teil mit teilen aus kaos, pros and cons, controls, free four, u.a. mittlere hallen ( ala dave) ausverkauft hätte und er auch dort- zurecht!- zum abschluß seines künstlerischen schaffens, die meriten seiner Solo Projekte hätte einfahren können. ein traum wäre das gewesen. und quebec 87 wäre vergessen. das wäre für mich, der womöglich krönende abschluß „seiner laufbahn“ gewesen. seufz.

    um es aber zu sagen: ich werde wahrscheinlich- im übrigen völlig selbstbestimmt und mit interesse-( „muss ja keiner hingehen“) zu einem stadion konzert in 2013 gehen und mich sicherlich begeistern können. werde dann polly twittern und sie fragen was dave dazu denkt;-)

    schönen tag

    tom

  14. Yucateco sagt:

    Gönnt dem alten Roger doch den Spass 🙂 Es ist ja scheinbar die erste Tour seit den frühen siebzigern die ihm Spass macht. Wenn man den Unterschied zwischen der 99-02 In the Flesh Tour, dem grimmigen Roger während der Floyd Zeit und der jetzigen Wall Tour sieht, erkennt man den Mann ja fast nicht wieder. Er scheint jetzt endlich das touren zu geniessen. Geld braucht er ja nun wirklich keins mehr.

    Also geniesst das ein fast 70jähriger 4 Jahre lang um die Welt reist damit wir noch Floyd Konzerte erleben dürfen 🙂

  15. Tom sagt:

    „……..noch Floyd Konzerte erleben dürfen“

    hüstel, ja klar;-)

    Grüße

    tom

  16. Oliver sagt:

    „Danke für Deine bisherigen Kommentare, lieber Oliver. Du bist und bleibst mein Lieblings-P.F.-Fan (mich selbst eingeschlossen) und das nicht erst seit gestern…“

    Danke, glasses. An dieser Stelle hätte ich auf viele zustimmende Kommentare von anderen usern gehofft, aber naja;-) Da fällt mir ein, Werner: Wir hatten lange keine Umfrage mehr!

    „Ansonsten: Wem es nicht passt, dass »The Wall« (noch) auf Tour ist, der soll ganz einfach nicht hingehen. Roger zwingt ja schließlich niemanden mit Waffengewalt seine Tickets zu kaufen.“

    Noch nicht. Es wäre allerdings eine sehr konsequente Weiterführung des Konzepts, die gar nicht mal so abwegig ist.

    Leider finde ich die Quelle nicht wieder (weiß auch nicht, wie zuverlässig die ist), aber Roger soll im Zuge der Euro-Tour-Planung mit seinen engsten Vertrauten auch über seine Pläne nach The Wall gesprochen und dabei verkündet haben, noch längst nicht aufhören zu wollen. Ein wenig Hoffnung auf eine Tour mit neuem Material besteht also doch noch. Oder es kommt doch noch die Final Cut Tour (vielleicht mit der großartigen Setlist, die Thomas Zeidler in seinem 94er-Tour-Special schon abegdruckt hatte – dann wäre auch Tom zufrieden). Oder er sagt sich 2014: Wenn Dave es nicht macht, spiele ICH eben die Division-Bell-20th-Anniversary-Tour. Oder er geht nochmal auf Reunion-Tour mit Clapton, wie es alle machen, die irgendwann schon mal mit Clapton gespielt haben.

    Warten wir es ab. Ich bin seit 2002 auch immer mit der Gewissheit zu Rogers und auch Daves Konzerten gegangen, dass es wahrscheinlich ihre letzte Tour sein wird. Hat sich bisher, jedenfalls was Roger angeht, zum Glück nicht bestätigt…

    • scarecrow sagt:

      „Oder er sagt sich 2014: Wenn Dave es nicht macht, spiele ICH eben die Division-Bell-20th-Anniversary-Tour.“

      Zu geil 🙂 Und als Konzerthöhepunkt fliegen die beiden Metallköpfe vom Cover anstelle des Schweins durch die Arena 😉

  17. Glasses sagt:

    »Ansonsten: Wem es nicht passt, dass »The Wall« (noch) auf Tour ist, der soll ganz einfach nicht hingehen. Roger zwingt ja schließlich niemanden mit Waffengewalt seine Tickets zu kaufen.«

    Noch nicht. Es wäre allerdings eine sehr konsequente Weiterführung des Konzepts, die gar nicht mal so abwegig ist.

    Super! Ein Künstler, der sein Publikum zum selber denken „erzieht“ MUSS noch einen Tick mehr Kritik vertragen, als andere Künstler (Kritik müssen alle vertragen können).

    Ein Argument, welches man einbringen könnte ist Rogs hohes Alter… es wird sicherlich immer schwerer, Texte auswendig zu lernen.

    Aber das zählt für mich nicht: Reinhard Mey macht zwar immer die gleiche Art Konzerte (Roy Harper Style – Gesang & Gittarre) aber immer mit neuem Album bzw. nicht immer den gleichen alten Nummern. Ein derart aufmerksames Publikum findet man sicherlich noch bei klassischer Musik aber sonst?

    By the Way: die Tickets sind mit 115 € für so eine Art Veranstaltung nicht zu teuer, aber leider ist es mittlerweile auch Standard geworden, das Konzerte „Events“ sind, sobald der Künstler eine gewisse Popularität bzw. „Marktwert“ erreicht hat.

    Um eiine musikalische Darbietung ohne Schnick Schnack geht es meistens nur noch bei Indipendent Musikern.

    Was ich meine ist, das Rogers Show (unabhängig von Symphathie / Antipathie für deren Musik bzw. „Persönlichkeit“) mehr mit Madollar, Gylie Minogue & Co. zu tun hat als mit Heather Nova, Phillip Boa & Co.

    (Bitte nicht falsch verstehen: ich liebe die Musik von PF & Solo und kann mit Madollar & Co. nichts anfangen.)

    Das Gleiche gilt für die Immersion Boxen: Was man für 100 € bekommt ist nicht der Rede wert, vergleicht man diese mit den Deluxe Editions von ABBA oder Mike Oldfield, wo man zwar auch das Album nochmal kauft, aber mit wesentlich mehr Bonusmaterial und das für gerade mal 20 € pro Album…

    Ich bin wieder am Anfang meiner „Fankariere“ angekommen; d.h. ich bin wieder Mike Oldfield Fan der auch Pink Floyd genial findet und nicht mehr anders herum…

    O.K. jetzt könnt ihr mich gerne fertig machen, aber bedankt euch auch bei Roger Waters, dessen Texte und Visionen mir gezeigt haben, wie wichtig es ist, kritisch zu sein und Dinge zu hinterfragen…

    P.S.: Die „Roger Waters plays the Music of the Composers of the 20th Century: This years anniversery: The Division Bell“ würde ich mir auch geben – köstlich!

    • scarecrow sagt:

      „Das Gleiche gilt für die Immersion Boxen: Was man für 100 € bekommt ist nicht der Rede wert, vergleicht man diese mit den Deluxe Editions von ABBA oder Mike Oldfield, wo man zwar auch das Album nochmal kauft, aber mit wesentlich mehr Bonusmaterial und das für gerade mal 20 € pro Album…“

      Das habe ich auch schon oft gedacht. Gerade „The Wall“ hatte wenig Kaufargumente in der Box (vor allem wenn man das Album schon Remastered hat und ITAOT auch schon sein eigen nennt). Bei den Smashing Pumpkins, die jetzt auch nach und nach ihre Alben Remastered und als Deluxe Edition auf dem Markt bringen sind der Inhalt so aus: Remastertes Album, Bonus CD mit Outtakes etc., DVD mit komplettem Live Konzert. Und das für um die 20€. Dafür kein Schal und keine Murmeln…

      Mike Oldfield entdecke ich im Übrigen auch gerade (wieder). 😉

      • Glasses sagt:

        Lieber Scarecorw!

        Schön, das wir uns einig sind. Der Witz ist, das P.F. mit Deluxe Editions a la Oldfield besser fahren würden, als mit den Immersion Boxen, die nur die Extremen Fans wir sich „Immersionisieren“ lassen und somit haben sie die Chance vertan, neue Fans zu gewinnen…

        Smashing Pumpkins höre ich selbstverständlich auch sehr gerne!

  18. Tom sagt:

    „……..Final Cut Tour (vielleicht mit der großartigen Setlist, die Thomas Zeidler in seinem 94er-Tour-Special schon abegdruckt hatte — dann wäre auch Tom zufrieden“

    weeste doch, bin ick nie;-)

    aber mal im ernst, was sollte nach WWS ( ich musste ab und zu an WSV denken, lacht, sorry) kommen?

    Final Cut Tour? eher unwahrscheinlich

    Amused to Death Tour? großartig aber wirklich realistisch?

    Animals Tour? hätte ich meine probleme mit, doch sehr unwahrscheinlich, obwohl mir Sheep und Dogs ganz gut gefallen haben und er ja P3DO und POTW1/2 im Orginal auch singt. aber wyckhoff bei dogs? räusper und kilminster an der gitarre? hmmmm;-)

    Solo Tour Revival der 84/85 Tour und 87 Tour? eher unwahrschenlich

    Ca Ira reloaded? -Rom war gut und für mich ausreichend

    Neues album Tour- „The Creative genius hit the road“?;-) möglich, nach den Erfolgen 99-17…….sorry 99-13;-)

    Gruß, Tom

  19. Michael Holtermann sagt:

    Soweit ich mich erinnern kann,hat Roger Waters die kompletten Einnamen von The Wall 1990,am Potzdammer – Platz gespendet.
    Die Insel die er für 16 Millionen gekauft hat ,sollten als Therapiecentrum für ausgebrannte Künstler dienen.

  20. Ralf sagt:

    Zu den, durchaus berechtigten, kritischen Anmerkungen bezüglich dem Reichtum von Waters und den dadurch vorhandenen Widerspruch zu der Botschaft, welche er mit „The Wall“ vermittelt, möchte ich Folgendes anmerken:
    Vor einigen Jahren habe ich in einer englischen Musikzeitschrift ein Interview mit Waters gelesen, in welchem er erzählte, dass er regelmäßig 25% von seinem Einkommen für wohltätige Zwecke spenden würde. 35% würden für Steuern an den Staat gehen und 40% würde er für sich behalten.

    Wenn das so stimmt, dann gibt er mehr als manch anderer, denn üblich sind meist 10% vom Einkommen/Vermögen, also den sogenannten
    „Zehnt“, den zehnten Teil.
    Chris Martin von Coldplay hat mal in einem Interview gesagt, sie würden stets 10% von allen Einnahmen spenden. Somit wären 25% weit mehr als der Durchschnitt.

    Waters sagte außerdem, er würde das seit dem Erfolg von DSOTM, also seit 1973/74 so machen.

  21. Michael Holtermann sagt:

    Das Roger Waters 10% von seinem Einkommen spendet habe ich auch gelesen. Das macht nicht jeder champangna Soziealist,mit dieser Bezeichnung kann er umgehen. Obwohl Roger heute von sich aus sagt,
    er sei ein Kapitalist. Aber trotzdem Hut ab,10% von seinem Einkommen
    abzugeben macht auch nicht jeder Musiker.

    • PIFLNOKYD sagt:

      @Michael. Lies doch nochmals oben bei Ralf’s Kommentar nach. Nicht 10% sondern 25% seines Einkommens spendet Roger anscheinend. Hut ab, wenn die Info stimmt.

      • Michael Holtermann sagt:

        Hallo Piflnokyd.
        Im großen und ganzen hat Roger schon eine geber freundliche Haltung,was dass Geld anbelangt. Bei Wiederaufbauhilfen nach Erdbeben oder Wiederaufbau eines Kinos hat Roger Geld gespendet. Fürs Kino in Jenin.( Westbank) 50.000,00 € für die Anlage.

  22. Julian sagt:

    Meine Güte, dieses ganze „Waters-Bashing“ nervt mich gewaltig.
    Waters und Gilmour sind nunmal unterschiedlich. Waters hat die Energie, den Drang nach vorne, kündigt eben haufenweise Zeugs an, was nicht alles real wird. David dagegen kündigt nichts an … und macht auch nichts. Klar, Waters kündigt sehr viel mehr an, als er dann macht. Aber unter´m Strich macht er eben mehr als David … der nichts ankündigt und nichts macht.

    Vor diesem Hintergrund sind Aussagen wie „David ist doch schon in Rente“ oder „Wenn er es nicht macht, dann spiele ich eben das Division-Bell-Jubiläum für Ihn“ durchaus verständlich. Für mein Empfinden hat Waters genug Energie, um alle „in Bewegung“ zu bringen, aber nicht die Fähigkeit, alleine alles zu machen. Überall greift er erst an, gesteht sich aber auch die Fehler ein, manchmal habe ich das Gefühl, er nimmt Fehler nur auf sich, weil er hofft, dann würden die anderen auch wieder mal wobei mitziehen.

    Das Gemisch Gilmour/Waters wäre auch heute noch zu gigantischem fähig. Alleine nicht so sehr. Und das ist für einen solchen Energiebolzen wie Waters eben frustrierend.

    Und was The Wall im dritten oder vierten Jahr angeht … what the fuck? Ihr Beschwert Euch über „zu viel Wall“, nachdem hier Beiträge sind von Menschen, die da gleich ein paar Duzend Mal waren. Ich bin nicht in die USA geflogen, ich bin nicht sonstwo gewesen, ich habe the Wall nur ein einziges Mal gesehen, war Beeindruckd, und freue mich, es mir noch einmal angucken zu können.
    Mein Bekanntenkreis ist voll von Menschen, die meine Erzählungen toll finden, gerne auch hingehen wollen, es aber seinerzeit nicht einmal mitbekommen haben.

    Fast würde ich Euch mit den Kindern eines Pizzeriabesitzers vergleichen, die sich beschweren, daß der Pappa zu viel Pizza macht. Keiner muß die Pizza essen, aber MACHEN darf er das doch, oder nicht?

    Entschuldigung, aber mit solchen Einstellungen wie „zu viel The Wall“ seid Ihr doch ziemlich Egozentrisch. Solange die Konzerte ausverkauft sind kann es ja nur zwei Gründe geben, warum sie das sind:

    1. Es gibt noch genügend Menschen, die The Wall noch nicht live gesehen haben, aber das tun wollen.

    2. Es gibt massenhaft Leute, die The Wall das xte Mal angucken, nur um sich danach darüber zu beschweren, daß es „zu oft“ ist.

    Einerseits beschwert sich da jemand, daß es nichts „exklusives“ mehr ist. Aber drehen wir es doch mal um:
    Hätte Waters die Show weltweit nur ein einziges Mal aufgeführt, mit Eintrittspreisen von mehreren tausend Euro (und aufwärts), dann wäre es doch mal so richtig exklusiv gewesen. Und … wäre das den Herren genehm gewesen?

    Es ist so verflucht egoman: Es soll so exklusiv sein, daß man es sich selbst noch leisten kann, aber anderen, die etwas weniger Kohle haben, gönnt man es nicht. Weil … wenn die anderen nicht können, man selbst aber doch, dann ist man ja was besonderes.

    Ne Jungs, sch… auf die Exklusivität! Ich glaube, maßgeblich für die Frage, ob es „ausgenudelt“ ist oder nicht, sind nicht die „Hardcore-Fans“, die sich die Show ein paar Duzend Male angucken. Viel maßgeblicher ist es, sich die Show live anzugucken und da auf das Publikum zu gucken. Wenn das noch überrascht ist, staunt, berührt ist, und sich im Publikum kein Gefühl von „Fließbandabfertigung“ breitmacht, dann ist alles im Grünen bereich.

    Ich freue mich, daß es so gut läuft, ich freue mich, daß er noch einmal wieder kommt, und ich freue mich, daß er gar nicht erst versucht, es denen recht zu machen, denen man es nie rechtmachen kann. Das hat er wahrscheinlich aus der Zusammenarbeit seinem ehemaligen Kollegen bei PF gelernt. 😉

    Alles Liebe, Julian!

    • Glasses sagt:

      Lieber Julian!

      Wenn ich mal so überlege, war ich vor 20 Jahren richtig sauer auf Big Rog – nachdem ich The Wall in Berlin nicht sehen konnte, und er mit ATD ein Meisterwerk ablieferte, wäre es das Grösste überhaupt gewesen, ihn damals live zu sehen…

      Ich war niemals zuvor und auch nie mehr danach so dermassen stinksauer auf irgend etwas, das mit PF & Solo zu tun hat…

      Danke, das du mich nochmal daran erinnert hast (hatte ich irgenwie schon ganz verdränt)

      Liebe grüsse

      Glasses

  23. Julian sagt:

    Hi Glasses,

    na, jetzt bin ich aber platt. Meistens erlebe ich „Fan-Fronten“ als ziemlich verhärtet, jeder will nur seine Meinung durchboxen.

    Freut mich richtig, daß da auch Bewegung drinnen sein kann. Und freut mich sehr, daß ich Dich daran erinnern konnte, daß es eben auch noch andere gibt.

    Ich meinerseits habe Roger nur einmal gesehen, und ein zweites Mal fände ich schon toll. Mein Lieblingsmusical, den Tanz der Vampire, habe ich sicherlich mehr als 50x gesehen. Und wenn Roger zufällig bis 2020 weitermacht, und jedes zweite Konzert in Deutschland stattfindet, werde ich bei The Wall wohl auch auf ähnliche Zahlen kommen. 😉

    By the way, was ich beim Tanz der Vampire mitbekommen habe und was sicherlich auch auf The Wall zutreffen würde, würde ich sie so oft sehen, sind zwei Veränderungen in der Art, wie ich nach mehrfachem gucken erlebe.

    1. Ich fange an, die einzelnen Shows in den Details zu vergleichen. Beim Musical ist das freilich spannender, weil da die Cast auch wechselt. Also verschiedene Personen in den Rollen sind.
    Da kriege ich dann schon Veränderungen in der Betonung mit, wie sich dann der Darsteller über die verschiedenen Shows „weiterentwickelt“ und so weiter.

    2. Es geht mir mit jedem Mal weniger um mein eigenes Erleben der Show. So öfters ich so etwas sehe, so mehr neige ich dazu, jemanden einzuladen, mit mir die Show anzugucken. Und das sind dann keine Menschen, die die Show eh schon kennen, sondern gnaz im Gegenteil, welche, wo cih denke, sie gefällt ihnen, aber ohne daß sie eine Verbindung dazu haben.
    Ich finde es dann unerhört spannend, zu beobachten, wie es diesem Menschen geht in der Show. Ob sie ihn „einfängt“ oder was halt so alles passiert. Und klar gebe ich auch geren mit Hintergrundinfos an und so weiter.

    Ähnlich ist das für mich auch bei Roger Waters. Es gibt mindestens ein halbes Duzend Freunde/Freundinnen, eher mehr, die ich gerne mitnehmen möchte. Und zwar einzeln … so eine Show ist für mich kein „Gruppenereignis“. Ich kann also völlig problemlos viele Male reingehen und entdecke immer wieder neue Facetten, gerade dadurch, daß ich mit anderen Menschen hingehe.

    In dem Sinne: Würde ich immer nur mit denselben Menschen hingehen,d ann wäre mir das wohl auch schnell langweilig.
    Und im Umkehrschluß: Dadurch, daß ich noch viele Menschen aus meinem Bekanntenkreis mitnehmen möchte, weiß ich halt, daß viele die Show (ich bin gerade wieder bei The Wall) noch gar nicht kennen.

    Ich habe so dsa Gefühl, daß ist eine Show, die fast jeder mal gesehen haben sollte. Und da habe ich dann noch viel vor mir … die 2013er-Verlängerung passt mir also recht gut. 😉

    Alles Liebe, Julian!

  24. Christian sagt:

    „The show must go on“.

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