The Australian Pink Floyd Show 16.5.2015 Salzburg Arena

The Australian Pink Floyd Show 16.5.2015 Salzburg Arena

Dass Konzert der Australian Pink Floyd Show am 16.5. in der Salzburgarena wurde von ungefähr 3.000 Besuchern gesehen. Die Tributeband begann mit „Astronomy Domine“. Danach folgten in einem Durchlauf die Songs des „Wish You Were Here“ Albums. Die erste Konzerthälfte beendeten sie mit „Another Brick Pt.2“. Gefallen haben mir die Videos, die sie bei „Welcome To The Machine“ und „Have A Cigar“ zeigten.

Im zweiten Teil gab es keine Überraschungen. Von „In The Flesh“ bis „One Of These Days“ mit dem rosa Känguru und einem Set 2 abschließenden „Comfortably Numb“. Als erste Zugabe vor „Run Like Hell“ wurde „Louder Than Words“ gespielt. Schön das sie diesen neuen Titel in ihr Programm aufgenommen haben, das muss eine richtige Wohltat für die Band sein, endlich Mal was neues spielen zu dürfen. Die Spielweise von „Louder Than Words“ war jedoch kraft- und seelenlos.

Abgesehen von „In The Flesh“ und „Great Gig In The Sky“ konnte mich der Auftritt nicht überzeugen und hinterließ bei mir einmal mehr ein komisches Gefühl. Ich gebe zu kein objektiver Kritiker zu sein. Denn ich mag das 1:1 Nachspielen der Musik einfach nicht!! Und die Best Of Set’s auch nicht. Der Erfolg gibt ihnen zwar recht aber mir fehlt so vieles!

Set 1:

01. Astronomy Domine
02. Shine On You Crazy Diamond (Parts 1-5)
03. Welcome to the Machine
04. Have a Cigar
05. Wish You Were Here
06. Shine On You Crazy Diamond (Parts 6-9)
07. The Happiest Days of Our Lives
08. Another Brick in the Wall (Part 2)

Set 2:

09. In the Flesh
10. Learning to Fly
11. Time
12. The Great Gig in the Sky
13. Money
14. Young Lust
15. One of These Days
16. Comfortably Numb

Zugaben:

17. Louder Than Words
18. Run Like Hell

71 Antworten

  1. Oliver sagt:

    Ich habe die Aussies Mitte April in Hannover gesehen. Die Setlist fand ich dieses Mal dank des komplett gespielten WYWH-Albums und Louder Than Words eigentlich ganz ok. LTW, HAC und Shine On 6-9 sind immerhin drei Songs, die sie bisher auf ihren Europa-Touren noch nicht gespielt hatten. Mehr Abwechslung kann man wohl nicht mehr erwarten, wird es vom aller, aller größten Teil der Besucher aber auch gar nicht. Um mich rum saßen Leute, die weder Astronomy Domine kannten, noch wußten, dass es TER gibt. Da die APFS-Touren immer mehr in die Breite gehen, also immer mehr Konzerte in immer größeren Hallen gespielt werden, besteht die Zielgruppe eben überwiegend aus diesen Besuchern, die mit DSOTM, WYWH und The Wall vollauf zufrieden sind. Und die werden auf jeden Fall gut bedient.

    Ich fand die Spielweise nicht nur bei LTW etwas kraft-, man könnte auch sagen lustlos. Adererseits gibt es aber auch ein paar Sachen, die sie wirklich perfekt spielen, zB Shine on, OOTD oder LTF. Letzteres gefällt mir -mit rockiger Gitarre und von 80er-Jahre-E-Pianos befreit- besser als beim Original. Auch HAC war gut, wenn ich mir auch eine an 77 angelehnte Version mit Gilmours krachendem Riff gewünscht hätte. Leider kriegen es die Aussies auch nicht hin, in ihren Shows einen floydgerechten Spannungsbogen aufzubauen. AD vor Shine on einzuschieben kann man vielleicht so gerade noch vertreten. Nach dem Ausklingen von Shine on 6-9 aber noch Brick2 zu spielen geht gar nicht. Wie übrigens auch schon vor 2 Jahren nach der kompletten DSOTM-Aufführung. Außerdem wurde das WYWH-Album nicht flüssig genug gespielt, die Pausen zwischen den Songs waren zu groß. Das sind Details, die aber bei den Ticketpreisen und den immer kürzer werdenden Shows durchaus ärgerlich sind. Da die Leute vor den Zugaben trotzdem in Scharen die Halle verlassen, um schneller vom Parkplatz zu kommen, gibt es aber durchaus noch weiteres Kürzungspotenzial…

    • Werner sagt:

      „Außerdem wurde das WYWH-Album nicht flüssig genug gespielt, die Pausen zwischen den Songs waren zu groß.“

      „Nach dem Ausklingen von Shine on 6 – 9 aber noch Brick2 zu spielen geht gar nicht.“

      100% Zustimmung!

    • PIFLNOKYD sagt:

      Hier auch noch meine Eindrucke/Gedanken vom Aussie-Floyd-Gig in Basel am 12.05.2015. Hab‘ zwar mal behauptet, dass ich nicht mehr zu den Aussie-Floyd gehe (siehe auch Bericht vom 26.10.2011 ueber Brit-Floyd hier: https://www.pulse-and-spirit.com/konzerte/bericht-vom-brit-floyd-konzert-in-freiburg/). Aber da Brit-Floyd unsere Gegend zu meiden scheint, hab‘ ich’s nicht sein lassen koennen.

      Da die Aussies die ganze *Wish You were here“ am Stueck spielten, war es schade, dass zwischen den Songs unterbrochen wurde um Applaus zuzulassen. Haette man durchspielen muessen. OK in der Mitte mussten wir frueher noch die LP drehen – da waere dann Platz fuer Applaus gewesen ;-).

      Keyboard: der erlaubt sich immer noch zu viele Freiheiten/Improvisationen (JA ICH GEBE ES ZU. ICH LIEBE DAS ORIGINAL!!!)

      Saenger: Ebenfalls zu weit weg vom Original. Wie schon frueher, ist er immer noch zu rockig. Gemaess Aussie-Hompage war der mal im Queen-Musical. Da haette er mir wahrscheinlich gefallen.

      Der Gitarist links war nicht nur schlecht abgemischt sondern auch bei weitem nicht so gut wie…
      …der Gitarist auf der rechten Seite. Dessen Comfortably Numb-Solo war fuer mich das Highlight des Abends

      Great Gig in the sky: War knapp OK. Tut mir leid, aber in Basel war bei allen drei Damen die Stimme bei weitem nicht fehlerlos.

      Wie bereits von Oliver und Werner erwaehnt: „Louder than words“ war wirklich schlaff und viiieeel zu langsam. Ich hatte ueberhaupt nicht das Gefuehl, dass sie es genossen endlich mal was neues zu spielen. Auch ich hatte generell durch das ganze Konzert in Basel immer wieder das Gefuehl, dass zu langsam gespielt wurde und mit viel zu wenig Druck hinter Bass und Schlagzeug.

      Mir gefallen zwar spezielle Floyd-Interpretationen (Nick Mason hat mal „Luther Wright and the Wrongs – Rebuild the Wall“ empfohlen… -> und ich liebe es), aber wenn ich viel Geld bezahle fuer Tribute-Musiker die das als 100%-Job ausueben, dann will ich original Floyd hoeren. Nick Mason ist zwar der Meinung, dass er es nicht mag, dass Floyd-Cover-Bands all seine Fehler nachspielen :-). Aber als Fan will ich genau das. Ich will 1:1 nachgespielte Musik hoeren (sorry Werner). Kleines Beispiel einer anderen Band. Legendaer ist doch z.B. der Gitarren-Fehler auf DEEP PURPLE – MADE IN JAPAN – SMOKE ON THE WATER bei ca. 3:22. Als Cover-Band wuerde ich genau solche Errors nachspielen.

      • Werner sagt:

        Mit der TAPFShow bin ich jetzt bis auf weiteres fertig! Das sagte ich letztes Jahr auch nachdem ich sie in Linz gesehen hatte. Dieses Jahr ging ich wieder, vor allem wegen einem Freund, der Floyd für sich neu entdeckte hatte!
        Ich finde mich in Arne’s Kommentar wieder!

        • Arne Arne sagt:

          Danke Werner 😉 Ich hab in diesem Zusammenhang nochmal meinen alten Bericht über das Konzert 2012 in Bielefeld rausgesucht und musste über meine damaligen Worte schmunzeln: http://www.sigge-rocktours-australian-pink-floyd-show-bielefeld-2012

          • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

            Dito, McDonalds Besuch, haha, habe mich köstlich amüsiert, sehr gut, ich liebe es 🙂

          • bjarne sagt:

            Kennt denn hier jemand zufällig „Which one´s pink“?? Die Jungs beherrschen Ihre Instrumente, spielen nicht nur einzelne Noten nach, es klingt nach Musik und der Sänger und Leadgitarrist….wow!!!
            Und zu allem Überfluss haben die Jungs eine Menge Spass und leben/lieben die Musik, die sie spielen. Nicht wie die seelenlosen Zombies von TAPF oder auch BritFloyd…

            Siehe YouTube Pigs (Three Different Ones) Which One’s Pink?

          • Werner sagt:

            @ Arne, ein großartiger letzter Absatz, der mir aus der Seele spricht!!!

          • PIFLNOKYD sagt:

            Genau Arne. Dein damaliger Vergleich trifft’s genau. Und deshalb werde ich NieNieNie mehr zu McDonalds gehen… oder vielleicht doch? 😉

        • PIFLNOKYD sagt:

          Das ist ja witzig Werner. Auch ich hatte (schon mehrfach) gesagt, dass ich zu den Aussies nicht mehr gehe. Und auch ich ging nur wieder weil ein Freund gefragt hatte 🙂 – und wurde wieder enttaeuscht

          Der Geist is willig – das Floyd-Herz ist schwach

  2. bjarne sagt:

    Die Aussie „Version“ von Learning to fly finde ich auch stark. Würde ich mir auch mal wieder von David wünschen^^
    Haben Sie denn noch den selben Leadsänger, den sie schon seit einigen Jahren haben? Jüngerer Kerl, der sich nur aufs Singen beschränkt, also keine Instrumente spielt? Den finde ich eher unglücklich ausgewählt…

    • Werner Werner sagt:

      Ja, diesen Sänger gibt es noch. Gut das du ihn erwähnst, denn ich hatte ihn in meiner Kurzkritik noch nicht bedacht. Er sang viel zu tief an diesem Abend. Entweder war seine Stimme schon von der Tour gezeichnet oder er konnte nicht besser singen. Ich war nicht begeistert. Früher sangen der Gitarrist und Bassist, das war eindeutig besser!

      • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

        ich hab die AUSIE Floyds 2 mal gesehen, vor jahren in Nürnberg (2005 herum), und am lovelydays festival in wiesen, wirkliche stimmung kam für mich nie auf, nicht weil es nicht gut gespielt war, sondern einfach weil es nicht ihre babys sind die sie gespielt haben…es kommt einfach keine gänsehaut stimmung auf, ich kann mich nicht für ein solo oder sonstiges begeistern, dass nicht von demjenigen selbst stammt, auch wenn es noch so perfekt wäre…abgesehn davon ist es zu „best of“ lastig, besser wären seltene songs, oder themen konzerte „man and journey“ zb, oder im stil der animals tour…

    • Oliver sagt:

      Richtig schlimm klingt er, wenn er versucht, den „späten Gilmour“ zu kopieren, zB bei Learning to fly und High Hopes. Bis zum letzten Jahr hat diese Parts (zB auch Money) noch der Gitarrist Steve Mac gesungen, der hat sich jetzt aber ganz aus dem Lead-Vocal-Business zurückgezogen.

  3. Arne Arne sagt:

    Ich habe mich da schon vor 3 oder 4 Jahren von verabschiedet. Es ist auch keine Tour mehr sondern ein Geschäftsmodell. Das ist inzwischen der Job von denen geworden, als Dienstleister in Mehrzweckhallen den Leuten / der Masse das zu bieten, was die hören wollen. Mit Musik und „Tour“ hat das wenig zu tun. Inzwischen ist das ja auch vorhersehbar: jedes Jahr schauen sie einmal vorbei in der Nähe und bieten eine massenkompatible Standard-Setlist an unter anderem Namen. Das Zielpublikum sind definitiv nicht mehr die Leser von P&S sondern irgendwelche Leute die evtl. mal eine Platte oder CD von Pink Floyd hatten und die mal sehen wollen, wie das evtl. mal war… die gehen auch ins Queen Musical… 😉 Die Preise sind für eine lustlose Coverband übrigens auch unverschämt.

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      das trifft es ziemlich genau!!!!

    • Roman sagt:

      Danke Arne…..da gibt,s nicht mehr dazu zu sagen 😉
      lg roman

    • PIFLNOKYD sagt:

      Klar! Ich haette auch lieber ein Konzert mit allen „Pompej“-Songs, dann dazu „Atom heart mother“ und vielleich noch die ganze Animals. Die zweite Scheibe von Ummagumma waere doch mal was ganz aussergewoehnliches :-).

      Dass die Masse aber mit einer Standad-Setlist bedient wird kann ich, im Gegensatz zu Dir Arne, verstehen (schliesslich will man erfolgreich sein und Kohle machen). Aber ich bin zu 100% mir Dir einverstanden, dass bei diesen hohen Preisen mehr als diese lustlose Band erwartet werden kann.

  4. GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

    Ja, echt wieder so eine Best-Of Playlist? Sagte ich ja schon, das ist schade, da der Back-Katalog so viel mehr bietet. Ich fände ein Set mutig, bei dem kein ABITW2 dabei ist. Bei dem Konzert, bei dem ich sie vor ein paar Jahren in München gesehen habe, fehlte MONEY, was ich wiederum schade finde und gerne sofort gegen ABITW2 getauscht hätte 🙂
    Trotzdem finde ich es sehr gut, das es sie gibt und sie quasi mit das musikalische Erbe von Pink Floyd aufrecht erhalten. Für die jüngere Generation. Besser als ein Pink Floyd Musical oder House Remixes. Optimal fände ich, wenn sie jetzt eine Pause für ein paar Jahre machen würden und erst, nach dem Rummel um David’s neuen Album/Tour wiederkämen. Wenn es still ist im echten Floyd-Lager, dann wünsche ich mir so eine herausragende Cover-Band: Ich habe sie vor ein paar Jahren gesehen, hmm, das ist sehr schade, dass Gitarrist und Bassist nicht mehr singen, ich fand den zusätzlichen Sänger nicht so überzeugend wie die zwei.

    Übrigens, andere fixe Idee von mir: Ich fände ein Biopic (Spielfilmbiografie) über die Band irgendwie cool, wenn er gut gemacht ist, wie z.B. der Film über die Doors. Dazu noch mit versteckten Cameo-Auftritten von RW, NM und DG, das würde Pink Floyd ein Denkmal in Hollywood setzen, was meint ihr? Nur so ne Spinnerei. LG

    • Oliver sagt:

      „Optimal fände ich, wenn sie jetzt eine Pause für ein paar Jahre machen würden “

      Nachdem sie die Erzrivalen von Brit Floyd erfolgreich vom europäischen und speziell deutschen Markt verdrängt haben, werden sie sich eine Pause nicht leisten können. Sonst steht die Konkurrenz sofort wird in den Startlöchern. Die Nachfrage nach jährlichen Touren ist ja da.

      • Andreas Andreas sagt:

        Kann mich allen Vorrednern, insbesondsere Arne, nur anschliessen, war deshalb dieses Jahr auch nicht bei ihnen und wie schon mehrmals an dieser Stelle vermerkt, ich bedaure es sehr, dass die Aussies die Brit Floyd vom deutschen Markt „verdrängt“ haben. Wobei der Fehler, also die fehlende Promotion, bei Brit Floyd selber liegt, das wissen sie aber auch – nur sie ändern unverständlicherweise nichts daran.
        Im Gegensatz zu den Aussies habe ich bei Brit Floyd immer Spielfreude gesehen und gehört, die Atmosphäre ist floydiger und was auf mich immer besonders schön gewirkt hat, waren die Originalfilme der Floyds auf dem Screen. Auch LTW spielen sie viel originaler, daher auch emotionaler, siehe die Clips bei You Tube.
        .

  5. tkwhm sagt:

    Klasse Idee, Geckofloyd!

    Ich wünsche mir Nick Mason als Regie-Assistent. Dann bleibt das ganze authentisch und hat noch eine Prise britischen Humor (siehe sein Buch).

    LG

    Thomas

  6. Werner Dornhardt sagt:

    Ich hab die Aussies zweimal gesehen, das war schön, muss ich aber icht mehr haben. Die Posts hier bestätigen mich in meiner Meinung. Ich spiele selbst in einer Band, selbstverständlich spielen wir auch Floyd, aber wir haben nie den Anspruch das 1 zu 1 zu machen. Was derzeit auch garnicht geht, weil wir jetzt ohne Keybord auskommen müssen. Wir haben einfach Spaß daran die Nummern zu spielen, und wenn wir mal irgendwo auftreten (was statistisch so 0,5 mal pro Jahr vorkommt), macht es auch dem Publikum Spaß. Wir spielen üblicherweise Green is the color, Fat old sun, Run like hell, und je nach Laune Breathe/Time/Breathe reprise, Welcome to machine, Hey you, Set the Controls, und standardmäßig zum Ende der Probe C-Numb. Whish you were here natürlich auch noch… Echoes hatten wir mal gut drauf, aber haben wir lange nicht gemacht. Da ich nicht wie Gilmour oder Waters klinge, versuche ich auch erst garnicht die zu kopieren. Meine Soli sind ähnlich „Langsam“ wie die von Gilmour. Ich versuche mehr die Stimmung der Soli wiederzugeben, als jede Note perfekt zu Kopieren. Es kommt auch vor, dass wir aus C-Numb ne schnelle Rocknummer machen. Ich würde mir von den professionellen Cover Bands da mehr Mut wünschen, die alten Nummern mal was zu entstauben. Außerdem: Gilmours Ton zu Kopieren funktioniert einfach nicht. Der steckt in seinen Fingern! Da sind schon ganz andere Gitaristen dran gescheitert z.B. Petrucci als DreamTheater Dark side gespielt haben. Die „Gilmour-Stimmung“ kam einfach nicht auf. Also liebe Coverbands: Mehr Mut!

  7. Martin F sagt:

    Also ich fand den Gig in Linz am 14.05. gut! Gleiches Programm wie in Salzburg. Hatte meinen 14jährigen Sohn dabei – sein erstes „großes“ Konzert – und er war auch begeistert. Da sich PF in den verdienten Ruhestand begeben haben bin ich froh, dass es Leute gibt, die die Songs spielen. Die wenigen Konzerte David Gilmours sind in den ersten Minuten ausverkauft – na super! Und wenn wir schon von Qualität reden – Leute was legt Ihr für einen Maßstab an! The Floid Council und andere begeisterte Tributbands wären heil froh über das Gerät und die Lichtshow, die die Aussis bieten! Das sind eben nicht die genialen Schöpfer dieser Songs, behaupten sie auch nicht. Denkt mal an die letzten Konzerte mit Syd; in welchem Zustand und in welcher Quali müssen die runter gegangen sein! Wenn ich das Original von PF hören will, zieh ich mir die DVD oder Blu Ray rein – und live kann ich mich da durchaus an TAPF begeistern. Mir hat es gefallen und ich bin froh, dass es die Aussis gibt.

  8. stefan sagt:

    Na dann geb ich auch noch mal meinen Senf dazu. Ich habe sie vor ein paar Jahren gesehen und war sehr enttäuscht. Die ganze Sache klingt irgendwie zu standardisiert, fast freudlos. Wiederwillig habe ich mich dann noch mal auf Brit Floyd eingelassen und war davon sehr angetan. So sehr, dass ich auch nach London zum Konzert in der RAH geflogen bin. In dieser Location kam das ganze dann noch besser. Schade, dass die schon lange nicht mehr nach Deutschland kommen. Ich finde, die haben sich seit ihrer Entstehung immer mehr weiterentwickelt. Sowohl vom spielerischen als auch vom Gesang. Auf jeden Fall kommen sie nach meiner Meinung deutlich näher ans Original als TAPF. In Wetzlar hatte ich die Möglichkeit die Band nach dem Auftritt zu treffen, sie waren wirklich sehr nett und nahmen sich Zeit.

    • Andreas Andreas sagt:

      100 %ige Zustimmung Stefan! Ich habe auch schon überlegt, ob ich ihnen mal nachfliege, vorzugsweise ebenfalls nach London. Das habe ich noch nie für eine Cover-Band getan, bei Brit Floyd würde ich es aber wohl machen, wenn sie tatsächlich nicht mehr herkommen sollten, was unendlich schade wäre. Ich habe sie hier in Berlin bisher 3 Mal erleben dürfen und es liegen meiner Meinung nach Welten zwischen beiden Bands, hauptsächlich was die Atmosphäre während des Konzerts an sich betrifft, aber auch in der Spielweise. Schon der Beginn der damaligen Konzerte, bevor überhaupt das erste Stück richtig begann: Licht aus, das eindringliche Herzschlagwummern, abwechselnde, kurze Sequenzen aus vielen Stücken und dazu die Originalbilder unserer eigentlichen Helden auf dem Screen – für mich Gänsehaut pur.

      • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

        Dito! Gut geschildert, Andreas! Geht mir ganz genauso: Ich habe BritFloyd nur einmal 2011 in der kleinen Olympiahalle/München (im Tiefgeschoss beim Olympiaturm) gesehen und war auch sehr angetan von der Atmosphäre, das ging mir in der Tat bei TAPFS bei weitem nicht so. Es gab übrigens eine DVD kostenlos im Konzert verschenkt, haste bestimmt auch und muss ich mal wieder reinschaun 🙂

        • Andreas Andreas sagt:

          @ GeckoFloyd
          Danke Dir, wenigstens einer der wenigen neben mir aus dem Forum hier, der diese Top-Truppe genauso schätzt :-))
          Wie schon mal hier geschrieben, nichts gegen die Aussies, alles gut, aber irgendwie bewegt sich bei mir nichts, wenn ich die nach meinem Empfinden lustlosen Musiker erlebe, die (schlecht) nachgemachten Filme auf der Leinwand sehe und sich irgendwann das aufgeblasene Kängeruh seinen Weg ins Licht bahnt (beim allersten Mal war es ja noch relativ witzig, aber jedesmal?). Im Gegensatz zu der Spielfreude, den Originalfilmen und dem Schwein bei Brit Floyd.
          Stimmt, bei meinem ersten Konzert verteilten sie die DVD´s gratis und man konnte sie auch gratis (bis auf die Portokosten) auf der Brit Floyd Website ordern.
          Seit letztem Jahr gibt es ja nun die wunderschöne DVD „Live at Red Rocks“. Die kostet nun 5 GBP plus Versand. Beide sind genial und ich freue mich sehr, sie zu besitzen. Wer mag, unter http://www.britfloyd.com/
          Was man den Aussies bzw. deren Management hingegen lassen muss, die klotzen gleich mit CD´s, DVD´s und Blurays und dass diese eben bei allen Händlern wie Amazon u.ä. zu erhalten sind. Das machen sie eben im Marketing weit besser als Brit Floyd. Ebenso, dass bei den Konzerten bereits Flyer mit den Tourterminen des Folgejahres auf den Sitzen liegen. Deshalb sind die Aussies hier in Berlin inzwischen immer ausverkauft, bei BF war es vorletztes Jahr gerade nur mal halb voll, und sie sind 2016 sogar zum ersten Mal bei uns in der O2 World (siehe dazu auch Arnes Beitrag weiter oben). Ich hatte vor 2 Jahren mit Damian Darlington (dem „Macher“ von BF) auch darüber gesprochen, er war sich dieser Unterschiede auch sehr bewusst, nur leider haben sie an ihrer Promotion, zumindest was Deutschland betrifft, bisher leider nichts zum Positiven verändert. Im Ergebnis heisst das nun bedauerlicherweise: Die Aussies kommen jedes Jahr und haben volle Hallen (und ich gehe nicht hin) und die weitaus bessere Alternative kommt inzwischen gar nicht mehr oder nur noch selten und spielt dann unverdientermaßen vor halb leeren Rängen…. Verkehrte Welt!

  9. Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

    im bezug auf cover bands.. wer von euch spielt selbst ein instrument, und hätte lust auf eine band?

    um den stein mal ins rollen zu bringen, ich spiele seit 23 jahren e gitarre, inkl. david gilmour signature black strat, und passenden equipment:) vl findet sich ja etwas zusammen, wäre ja etwas schönes.

    • Andy sagt:

      Hey Felix,
      coole Idee das hier mal nachzufragen.
      Ich habe nach dem 1994er PULSE Konzert in Hannover direkt mit dem Gitarre spielen angefangen und immer PF als Motivation gesehen.
      Mittlerweile habe ich mir das DG Tonabnehmersystem zugelegt und meine Strat bestückt.
      Für die Signature müsste ich laaaaaaaaaaange arbeiten gehen. Neid!
      Habe mir für meine Roland TD 12 V-Drum das von Nick Mason und Alan Parsons gesamplete Ludwig (DSOTM) für BFD geladen. Very nice….
      Auch kann ich von der Leadsounds (S4K Team) Website die PF Packs empfehlen, habe für mein Korg M50 und das Kurzweil K2000 die Patches gezogen und bin damit gut bedient.
      Ich wäre sofort dabei eine Cover Band aufzubauen, jedoch lebe ich in Hamburg.
      Weiss ja nicht wo du her kommst aber ich wünsche dir ausserordentlich viel Erfolg bei der Suche.
      Vor allem wünsche ich dir motivierte und ausdauernde Mitspieler.
      Hatte mit den gegenteiligen genug zu tun, kostet nur Zeit und Nerven.
      Ganz lieben Gruß.

      • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

        ja ich dachte mir das passt irgendwie zum konsens des themas, und leider ist es schwer leute zu finden die den gleichen musikstil bevorzugen, sofern er abseits von gewissen gängigen mainstream sachen ist.

        Leider ist Hamburg sehr weit weg, mich findet man im süden österreichs zur grenze an italien.

        Deine gear beschreibung klingt ja sehr gut. ich nutze hauptsächlich die gilmour strat, und sonst verwende ich eine mexiko strat mit den EMG DG 20 aber hab das pickguard getauscht perlmut geht mal gar nicht meiner meinung nach

        betrieben wird das ganze über fender hot rod deville 420, Electronic orange Rams head, Coloursound booster, Moon Vibe, TC flash delay, MXr phase 90 Custom, Wampler velvet fuzz, MXR La machine, RAT destortion, usw aber das wären meine main pedale, als nächstes will ich mir den hermida dover driver zulegen.

        und danke für die wünsche, wäre natürlich fein, es muss ja nicht mal für auftritte oder so sein, einfach gemeinsam musik zu machen, in einer coolen runde was gibt es besseres.)

      • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

        vl bist du ja auf skype vertreten, dann können wir mal fachsimpeln

        zu finden recht einfach der name meines lieblingsgitarristen 🙂 zusammengeschrieben jeweils mit großgeschrieben „D“ave und „G“ilmour, und eine 2 hinten dran:)

        • Andy sagt:

          Wow. Dein Equipment ist der Hammer. Ja schade wegen der Entfernung. Ich wäre sofort dabei. Auch mit Auftritten. Habe leider kein Skype Account. Lohnt sich auch nicht bei meinem Laptop. Der gute PC steht im Musikzimmer und ist Offline. Man hätte sich auch Daten ( Instrumentenspuren ) schicken können um sich ggf. zu ergänzen. Hmm, ich überlege mir nochmal was.
          Schönen Abend wünsche ich.

        • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

          ja ein teures hobby, auf die 2 pedals von electronic orange habe ich fast 1 jahr gewartet..also rams head clone und moon vibe, aber hat sich ausgezahlt…sage nur any colour you like…

          ja skype wäre da schon praktisch auch zum schicken von daten und co, oder einfach zum schreiben.

          ja ich hab zuerst fast ausschließlich die EMGs verwendet, aber der unterschied auf die black strat war massiv, hätte ich nicht gedacht, viel erdiger, und vielseitiger, vorallem auch wennst sie out of phase stellst

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Hey, coole Sache, zwei Gitaristen, die sich einig sind, das ist ja schon mal ein vielversprechender Anfang 🙂 Tätäää: Da wär ich doch gaanz gern euer Bassist! Spiele seit 1985 Bass, habe schon ewig von Fender einen ’74er Precision (sieht zufällig so aus wie der von RW), doch gepimpt mit EMG’s, ’78er Jazz und einen ’89er Warwick Streamer Stage 1 (noch made in Germany). Bin aus München/Kreis FFB, also auch viel zu weit weg, schade.
      Welche Songs habt ihr denn mit Band von PF schon gespielt? Spiele mit meiner Soul/Rockband (soulcontainer.com) nur zum Spass vll. ein- zweimal bei irgendeinem Privatfest im Jahr live. Wir hatten Mal ernsthaft HEY YOU im Programm, sehr cool mit unserer Sängerin!
      Vor ewigen Zeiten spielte ich auch mal WYWH (mangels zweiten Gitaristen die Akkustikklampfe am Anfang) das war’s dann auch schon. Ich würde ger MONEY spielen, ist meinen Mitmusikern aber zu schräg…oder ECHOES wär ein Traum (!) Brauchen wir ja „nur“ noch nen Keyboarder und Drummer, ja und mindestens einer von euch und/oder ich oder gar Werner würden singen, gell? Hehe, man darf ja noch träumen… 🙂

      • Andy sagt:

        Wie schnell sich eine Band gründen lassen könnte….So schade mit der Entfernung.
        Ich habe schon immer einen gelernten Bassisten gesucht. Und dann auch noch mit fertigen professionellen Equipment.
        Wollen aber alle Gitarre spielen…
        Ich würde sogar Mr.Wright seinen Part übernehmen und von der Gitarre absehen um endlich eine ordentliche PF Tribut Band auf die Beine zu stellen. Aber irgendwie klappt das nicht wirklich.
        Ich habe im Alleingang One of these days (Pulse Version) aufgenommen. Allerdings Spurenweise da ich momentan alleine arbeite (Bass, Keyboard, Slide und Rhythm Gitarre und Drums). Ist mir gut gelungen, habe sogar den original Sprachsample von Mason im Netz gefunden den ich dann eingebaut habe.
        Ausserdem auch Money 😉
        Astronomy Domine habe ich vor langer Zeit mal mit der Ex Band gespielt, hat unheimlich Spaß gemacht.
        WYWH, SOYCD (Saxophon fehlt), Breath, Time, the great gig… ich könnte die Liste noch fortführen…
        Natürlich ist das mit der Qualität und Authentizität nicht so wie mit einer gemasterten PF Scheibe aber ich bin zufrieden.
        Mich macht es bloß echt fertig alle Instrumente selber einzuspielen, alle Effekte etc. selbst einzustellen und dann noch den Mixmaster zu machen.
        Harte Arbeit.
        Also, wenn jemand in Hamburg oder Umgebung echten Bock drauf hat….
        LG an alle

        • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

          ja wirklich schade mit der entfernung, in bayern bin ich übrigens sogar recht regelmäßig 😉

          singen könnte übrigens auch ich übernehmen, wie es der zufall will kommt mir gilmours stimmlage sehr nahe, dafür wäre es mir unmöglich etwas im stil von robert plant oder ian gillan zu singen:)

          und ja das das eine arbeit ist das selbst alles einzuspielen kann ich mir vorstellen, wie mike oldfield bei tubular bells 1 🙂

          aber in einer gruppe machts dann halt auch nochmal mehr spaß. um es zu wiederholen wirklich schade wegen der entfernung, ich hätte sogar die räumlichkeiten für so einen spaß….120m² keller

          und was songs angeht im moment und bedingt durch meine neuen pedale ackere ich any colour you like durch (die wembley 74er version, travel sequence steht auch an demnächst), und das time solo klingt halt durch den vibe effekt endlich auch mal so wie auf der platte, es verleiht dem ganzem mehr breite und es wirkt organischer, schwer zu beschreiben. es liegt natürlich an den fingern, aber auch die verwendeten effekten machen viel aus, vorallem bei dieser band, gilmour ist halt der sound fetischist schlechthin

        • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

          Ey , wenn Du Mr Wright übernimmst, habe noch einen KORG M1 im Ü-Raum stehen, den hat doch immerhin Jon Carin auf der AMLOR-Tour gespielt, siehe auch Video von DSOT, den kannst Du gerne bei ’ner Session verwutzen… :-)…. LG

  10. Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

    übers internet könnte man ja problemlos die spuren einspielen und es koordinieren, trotz entfernung, ist halt leider nicht so lustig wie live, und wenn man den gleichen draht hat, zusammen spiel paar bierchen trinkt, und einfach spaß hat.

    ist halt wirklich lustig, in all den jahren hätte ich viele gelegenheiten gehabt mit bands was zu machen, aber es war halt nie die musikrichtung die ich machen will. da sieht es leider hier in kärnten sehr traurig aus, weil man sollte den gleichen draht haben, oder zumindest ein verständnis und gefühl für diese musik. war mal kurzzeitig bei einer metal band dabei sehr an metallica angeleht, war zwar funny, aber für mich auf dauer nicht das wahre, und umgekehrt hätten sich die andren nicht mit der space rock stoner doom schiene anfreunden können, weil musikalisch bin ich nun mal sehr sehr stark in den 60er verankert, dann doom metal (candlemass, pagan altar, pentagram, black sabbath usw), viel blues (buddy guy, stan webb, ten years after usw), und stoner rock [Blues pills, Re-stoned (Übrigens hammer cover von julia dream), count raven, black moutain usw)….oder typen wie dax riggs (acid bath usw)

    dafür kann cih wieder mit leuten wie steve wilson gar nichts anfangen,steinigt mich bitte nicht 🙂

    • Andy sagt:

      Wollt ihr nicht einfach nach Hamburg ziehen. Felix, genau wie du habe ich etliche Combos durch. Doch die Pink Floyd Sachen wollen die meisten nur anspielen. Denke es liegt daran das diese Musik von Architekten gemacht wurde. Meiner Meinung nach ist bei PF nicht immer viel Platz zur Improvisation. War am Anfang des Monats bei einem PF Tribut im CCH HAMBURG und die haben alle Instrumente im original auf der Bühne stehen gehabt. Wollte eigentlich noch ein paar Sätze dazu schreiben… Aber wer das Solo von Comfortably numb ohne Bezug zu Dave spielt, hat bei mir verloren. Nicht mal die herzerwärmenden hohen Töne waren dabei. Egal, anderes Thema. Ich versuche die Tage mein guten Pc Online zu bekommen und meld mich über Skype.
      Ist schön mit euch zu schreiben aber Werner denkt bestimmt schon das P+S keine Partnervermittlung ist. Wo er recht hat.
      LG

      • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

        hehe guter plan, ja ich habe werner 2013 mal kurzzeitig versucht über skype das gitarre spielen beizubringen:) war ein spaß:-)

        perfekt andy, dass mitn skype bekommst du sicher hin!

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      oh, krass, Felix, von den metal bands kenn ich nur (natürlich) good-old Black Sabbath (hab ich letztes Jahr auf dem Königsplatz gesehen), stoner rock nix, 60ies und Blues klaro, Wilson ist auch nicht so mein Ding, muss ich mich vll. noch mehr mit beschäftigen, die Sachen von Porcupine Tree gefallen mir teilweise sehr, z.B. Voyage 34 (ABITW lässt grüssen).
      Mein Basslehrer hat mir damals Steve Harris (Iron Maiden) von der Fingertechnik empfohlen bzw, gleich beigebracht, sagenhaft der Typ, spielt alles ohne Plektrum, wobei mir nur wenig von der Band gefällt. Aber ich habe extem viel von Platten mitgespielt, am Anfang sehr viel von Blondie und Duran Duran, hehe… an Pink Floyd hab ich mich dann erst später gewagt, ausser natürlich ABITW2: mein Plattenspieler hatte ne automatische Wiederholfunktion, und so lief die Single x-mal hintereinander, meine Mutter ist schier durchgedreht 🙂
      Meine erste Single hatte ich schon sechs Jahre bevor ich Bass gelernt hab und besitz ich sogar immer noch: „I was made for loving you“ von KISS in pink vinyl, heute immernoch auf Partys gern gehört 🙂 Eine zeitlang habe ich auch sehr gerne MARILLION gehört und mehrmals live gesehn (mit Fish 1x) , kennt ihr die denn überhaupt ein bisschen? Der Gitarrist, Steve Rothery ist schwer von DG beeinflusst, was er auch gern zugibt. Von den jüngeren Bands hat es mir besonders ARCHIVE angetan! Besonders die ausgedehnten Stücke, z.B. AGAIN, NOISE oder LIGHTS, das wär absolut der Sound, den ich gern machen würde, wenn es denn eigenes Material wäre, da hätte ich viele Ideen.
      1997 hatte ich dann nochmal ein Schlüsselerlebnis als Hobby-Musikant, nämlich ich war in einem Konzert von drei Soulgiganten: Erst spielten THE SUPREMES (ohne Diana Ross), dann THE TEMPTATION, scheisse, waren die cooool und dann the Godfather himself: JAMES BROWN !!!
      Ich war danach wie ausgewechselt. Und ich dachte ich kann Bass spielen! Ich war die nächsten Tage wieder wie ein Anfänger am Üben, aber nicht ton-für-ton, sondern quasi improvisiert, d.h. groovy, also CD eingelegt und dazuspielen, und ich meine in der Art aus dem Bauch heraus, nix Kopf!
      Ahh, höre ich gerade, kennt ihr vierleicht schon, habe ich mir am Wochenende erst die LP gekauft: Shine On You Crazy Diamond von Kendra Morris, Soul meets Pink Floyd, dem Gitarrist sei sein 60ies Sound/Stil verziehen, da er die berühmten vier Töne im Into nicht spielt 🙂
      Was waren denn sonst noch Deine/ eure ersten Scheiben, die euch als Musikanten beeinflusst haben?
      Muss noch sagen, PINK FLOYD war immer und ist für mich ganz großes Kopfkino beim Hören und quasi Eintauchen fast bis zur Bewußtlosigkeit, ein großartiges Gesamtkunstwerk, dem praktisch nichts hinzuzufügen ist. Nachspielen ja, aber dann muss es richtig gut sein und trotzdem nicht mit zuviel Kopf sondern mit viel mehr Bauch gespielt sein, eigentlich viel mehr LIVE AT POMPEJI (Improvisation) und weniger PULSE (Superperfekt)
      …dazu müssten wir zusammen in einem Raum sein, ahh, denke mein Drummer Chris wär übrigens bestimmt auch gleich mit dabei, der ist für alles zu haben, was gut ist, spiele jetzt schon über 16 Jahre mit ihm zusammen, im Jahr 2000 haben wir sogar eine 3-Track-Promo-CD (auf echtem Label) aufgenommen, Stil NuMetal/Crossover als JOHN DOE (da ist nur mein Fender Jazz-Bass zu hören, mit auf D gestimmter E-Seite, damit passte das auch besser zu den geiden Gitarren 🙂
      So far so good, schönen Abend…. achja, mein skypename ist geckorose…LG. 🙂

      • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

        interessant zu lesen, beeinflusst hat mich stark mein dad und meine mum wo ich klein war, ich hab schon immer musik mit stimmungen und erlebnisen verbunden, zb wird für alle zeit der urlaubssoundtrack wenn man richtung meer fährt aus them – its all over now baby blue, beach boys songs, und REM automatic for the people bestehn:) also in frühen jahren beeinflusst hat mich klingt, jetzt lustig weil ich 28 bin 🙂 otis redding, deep purple, simon and garfunkel, Easybeats, Spooky Tooth, Small Faces, Uriah Heep, Iron butterfly, unter 15 jahren viel hippiemusik und blues und soul, dann wurde mal die cd sammlung vom dad erkundet, und dann wurde es auch stilistisch härter, led zeppelin, black sabbath, dann hab ich dark side of the moon entdeckt, und dann die blinkende PULSE im jahr 2000, und dann wurde die VHS bestellt, und kurz danach auf amazon.de alles was ich von pink floyd gefunden habe, sogar diese seltsame cd tony palmer plays pink floyd oder so irgendwie hieß die haha, circa seit damals bzw kurz danach stehe ich auch in kontakt mit werner, der mir damals auch im sektor bootlegs etwas weitergeholfen hat, war ja erst 14/15, da begann auch der e gitarre unterricht, habe vorab mit 5 jahren schon mit klassicher begonnen gehabt, aber hatte nie spaß daran, weil ich auch den falschen lehrer hatte rückblickend, also hab ich ab circa 9 gitarre gehasst, dass muss man auch mal zusammenbekommen als lehrer…vorallem so wichtig wie mir musik ist und schon immer war.

        also was bands angeht und deine frage zu beantworten pink floyd all time no1, dann led zeppelin, deep purple (mit blackmore), doors, judas priest, Black sabbath, dann ist mal pause:)

  11. tkwhm sagt:

    Mein lieber Mann, sind hier Spezialisten! Schön, das alles zu lesen. Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass da was draus wird.
    Ich halte meinen Kopf beim lesen eurer Beiträge ganz weit unten, wenn ich da an mein Gitarrenspiel denke. Bin das Greenhorn.
    Würde euch gerne dabei zusehen und -hören und vor allem viele Fragen stellen, aber ich wohne bei der Entfernung zwischen euch etwa in der Mitte. Das wird also auch nichts werden…
    Ihr seid zu beneiden, denn ich höre zwar die Musik mit Herzblut, Tränen und Leidenschaft aber ihr könnt sie spielen und somit erleben. Das ist doch noch was ganz anderes.

    LG

    Thomas

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      ja ich hab mit 12 jahren die pulse dvd und das solo von comfortably numb gehört und gesehn, und von diesem zeitpunkt an stand fest…e gitarre pflicht 🙂

      aber nur keine falsche bescheidenheit, man lernt nie aus! und wichtiger als die skills und die geschwindigkeit ist das die sache seele hat, 1 ton kann viel mehr sagen, als 50

  12. Andy sagt:

    Vielen Dank Thomas. Schön zu lesen das wir mit den Unterhaltungen auch positive Meinungen erhalten. Hätte auch nerven können. Brauchst den Kopf nicht neigen. Ich wette wenn du ein paar km mehr mit der Gitarre hinter dir hast, wirst auch du in den Genuss kommen. Ich kann um gottes Willen nicht alles auf Anhieb spielen. Auch nicht die schon von mir aufgenommenen Songs. Es bedarf immer Übung und Fleiß. Wenn ich ein Song ein halbes Jahr nicht gespielt habe, würde ich das nicht allen vorspielen. Aber das ist wohl bei jedem (Hobby) Musiker so.
    Wenn ich zukünftig Skyper bin könnte man ja mit Felix und Gecko die PULSE AND SPIRIT TRIBUT ONLINE BAND gründen.
    Bye

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      hehe ja das klingt nach einem guten plan;-)

      und freut mich natürlich ebenfalls, dass mein gedankenanstoß positiv angekommen ist! und wer weiß was sich daraus noch ergibt!

      • tkwhm sagt:

        Wenn ihr einen Fotografen braucht: Das ist mein Hobby und, wenn ich mir das erlauben darf, mein Umfeld ist von den Bildern angetan. Wenn ich also mal einen Gig fotografieren soll: Mein Honorar wäre a) das Zuhören und b) Antworten auf viele Fragen zu eurer Musik.
        Ich habe kein teures Equipment, ich fotografiere mit dem Herzen. Das wird (fast) immer besser als mit einem Objektiv, was einen Monatslohn kostet…

        LG

        Thomas

  13. Roman sagt:

    Also eine feine Diskussion entstanden über Tribute Bands 🙂
    Nachdem ich ja selber in einer singe ( Floyd Division), glaub ich ein wenig mitreden zu können.
    Nun es gibt zwei Arten meine ich……die eine die sich damit begnügt Floyd Songs zu spielen egal aus welcher Epoche, und im Normalfall auch auf die bombastische Show verzichtet, und somit meistens in den kleinen Clubs spielt.
    Und die anderen die versuchen das Gesamtwerk zu kopieren und hier auch die größeren Konzerte spielen inkl. soweit wie möglich, mit der großen Show.
    Nun, die Set List der zweiteren hängt auch immer vom Publikum ab , und ich spreche da aus eigener Erfahrung, man kann es nie jedem recht machen.
    Ich habe unzählige Stimmen nach unseren Konzerten gehört, sowie im April im Gasometer Wien (im übrigen doppelt so viele Leute wie Brit Floyd beim letzten Konzert), die das klassische PULSE Set, Best of hören wollen, und wenn sie nicht „High Hopes“ hören, kommen sie nicht mehr 😉
    Und dann gibt es die, die noch mehr psychedelische Orgien aus den 70igern hören möchten.
    Kein leichtes Unterfangen wenn man nicht 4 Stunden spielen kann/möchte 🙂

    Ich glaube die Mischung macht es aus, und man darf ja nicht vergessen das die Bands kommerziell ausgerichtet sein müssen ab einer bestimmten Größe, den es kostet ja auch 😉
    Nichts desto trotz bin ich bei euch, egal welche Größe, welcher Set, und welche Band, und wie oft der Set auch schon gespielt wurde, wichtig ist Herzblut und die Fähigkeit die Musik von Pink Floyd zu spüren….das bleibt meiner Meinung nach beim Publikum hängen.
    Im übrigen war ich beim letzten Brit Floyd Konzert im Gasometer Backstage, und hatte die Möglichkeit mit den Jungs zu plaudern. Weil ja vorher gesagt wurde das die Promotion bei der Band selber liegt….Nö…..das machen alles die örtlichen Promotor, in der jeweiligen City…und der hatte versagt in Wien, da nicht mehr als 460 zahlenden Gäste.
    Und wenn ihr Leidenschaft hinter der Musik von Pink Floyd zelebriert von einer Tribute Band sehen und hören wollt,dann freu ich mich wenn ihr uns mal live besucht 🙂
    In diesem Sinne Shine On und cheers roman

    • Andreas Andreas sagt:

      @ Roman
      Sorry, dass ich mich weiter oben vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt habe, die schlechte Promotion bzgl. Brit Floyd in einigen Städten/Ländern liegt selbstverständlich bei den lokalen Promotern und nicht bei Brit Floyd selbst. Und wie geschrieben, daüber war sich Damian auch bewusst, nur leider wechseln sie offenbar diese relativ unfähigen Leute nicht, stattdessen kommen sie in letzter Konsequenz gar nicht mehr und das ist einfach sehr unverdient und schade für alle Beteiligten, Musiker wie Zuschauer.
      Euch Praktikern hier wünsche ich, dass Ihr Euch über dieses Medium hier vielleicht gefunden habt und doch was auf die Beine stellen könnt. Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute dafür!
      Und in der Tat sehr bemerkenswert, wie sich aus einer ursprünglichen Diskussion über Tribute-Bands so etwas entwickeln kann :-))

    • Andy sagt:

      Hey Roman. Interessant was du schreibst. Das sind gute Tipps! Wenn Floyd division nach Hamburg oder Umgebung kommen würden, wären schon mal mindestens 6 Karten gebucht.
      Was die Sets angeht bevorzuge ich ebenfalls ein Mix aus kommerziellen und alternativen Songs. Richtig gut finde ich, wenn ich auf Tribut Konzerten bin, wenn zwischen Songs wie SOYCD und Comfortably numb z.B. Careful with that axe gespielt wird. Sprich ich wäre jemand für kleine Locations mit weniger Lasershow usw. Bin aber durchaus von Monsterproduktionen wie die Brits begeistert.
      Ich werde zum Anfang nächsten Monats, wenn ich alle Utensilien für mein PC zusammen habe, Felix per Skype kontaktieren und denn schaun mer ma. Bei der Entfernung zwischen Felix, Gecko und mir funzt das nur per Internet. Wäre man unabhängiger (Familie und Kinder) könnte man da sicherlich mehr rausholen. Alleine der riesige Keller von Felix würde perfekt zur Vorbereitung auf die Bühne passen.
      Aber alleine um sich gegenseitig zu motivieren und sich auszutauschen, dafür hat sich die Frage von Felix, wer Lust hat eine Band zu gründen, gelohnt. Ich finde dein Angebot das du bei uns bist genial. Egal wie das ausschauen sollte: ob unterstützend oder aktiv mit deiner Stimme…
      Denke wenn wir alle Nachbarn wären würden unsere Vorhaben Früchte tragen. Ich wäre glücklich einmal im Leben ein PF Tribut so auf die Beine zu stellen, womit alle Band Mitglieder zufrieden sein können. Du hast das ja wohl bereits erreicht. Kannst dich glücklich schätzen.
      Bis dann.

  14. Andy sagt:

    So. Nach längerem überlegen und auf sich wirken lassen, werde ich mal etwas über das Peter Jesche Best of Pink Floyd Tribut Konzert am 2.5.15 im CCH Hamburg schreiben.
    Mit Vorfreude für Karten der Klasse 1, Parkett, sassen wir zu viert ziemlich weit vorne und konnten die Bühne gut einsehen.
    Interessant war das der Lead Gitarrist komplett die Hiwatt Türme und die Black Strat auffuhr. Was auch der Klang sofort bestätigte…
    Der Keyboarder spielte einen Mini moog, eine Hammond oder ähnliches sowie weitere Keyboards die ich nicht wirklich einsehen könnte.
    Also bis auf das Schlagzeug klang alles seeeehr zufriedenstellend.
    Das Drum war sehr blechernd und fügte sich nur gut in das Gesamtkonzept wenn alle Bandmitglieder zusammen spielten.
    Der Frontmann hatte seine eigene Stimme und versucht auch gar nicht eine andere zu imitieren. Was auch sehr gut klappte- tolle Stimme Mr. Gillespie ( so sein Name).
    Er klampfte nebenbei die Rhythmen und akustischen Gitarren.
    Bass, Backgroundsängerin sowie Saxophonist waren vollendst überzeugend.
    Was ich erst später herausgefunden habe ist, das es diese PF Tribut Band auch selbstständig (unabhängig von Peter Jesche/ der Veranstalter) gibt.
    Und hier gab es Anfang des Jahres mehrere auch traurige Veränderungen.
    Erstens ist der langjährige Bassist der Band verstorben und auch der Drummer war das erste Mal neu mit dabei.
    Also:
    Die Lichter dimmen langsam aus und wir bekommen ein langes Intro aus selbst erstellten Sounds, in Anlehnung an unsere Helden,

    • Andy sagt:

      Hey habe den Eintrag irgendwie nicht löschen können sorry. Schreibe hier mit dem Smartphone und das ist mal echt anstrengend. Werde nochmal weiterschreiben aber nicht heute. Bye

  15. Roman sagt:

    Hi Andy nochmal….ähhh wie meinst du das ich bei euch dabei bin bzw. Angebot ?? versteh ich grad nicht 😉
    cheers roman

    • Andy sagt:

      Hey Roman. Mag sein das ich dich falsch verstanden habe. Du schriebst: Nichts desto trotz bin ich bei euch, egal welche Größe, welcher Set, und welche Band, und wie oft der Set auch schon gespielt wurde… Daraus habe ich geschlossen das du Interesse am Verlauf unserer Vornehmungen hast. Wie auch immer. Sorry wenn ich falsch lag. Gruß

  16. Lukas sagt:

    Wenn man, wie ich, noch nie ein Pink Floyd, ja sogar generell noch nie ein richtiges Konzert gesehen hat, lohnt sich dann ein Besuch eines Konzertes der Band?
    Ich bin kein riesen PF-Fanatiker und kenne vor allem von den alten Alben (Ummagumma, Atom heart mother…) eher wenig, mag die Musik aber trotzdem sehr gerne und würde sie wirklich gern live sehen. Nun schreiben hier aber einige, die Band spiele „lustlos“ und würde allgemein nicht wirklich die Erwartungen erfüllen. Wenn man aber keinen Vergleich hat, nichts besseres live gesehen hat, nur zu Hause die Alben rauf und runter hört…..lohnt es sich dann?

    • Oliver sagt:

      Du bist genau die Zielgruppe. Ich denke, Du wirst gut bedient. Die hier viel beklagte Lustlosigkeit fällt erst auf, wenn man schon mehrere Konzerte besucht hat oder sich sehr detailliert mit den PF-Alben auskennt.
      Sound und Licht sind bei den Aussies auf hohem Niveau und übertreffen so manchen „echten“ Act.

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      warte doch auf 2016 wenn david gilmour wieder kommt, orginal ist IMMER besser

  17. Andreas (der andere) sagt:

    Diese grossen Coverbands sind alle maximal nett! Und viel zu teuer für Coverbands!
    Spar dir das Geld, besorg dir ein Ticket für die kommende Gilmour-Tour, nimm dir unbedingt die Zeit. Es könnte die letzte Gelegenheit sein. Wenn du die verpasst, wirst du dir den Rset deines Lebens in den Allerwertsten beissen!
    Coverbands wirds immer geben.

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Dito!!! Voll mein Textblock, Andreas (der andere) 😉
      Lukas, jetzt lieber tiefer in die Tasche greifen, und God’s Guitarist einmal im Leben livehaftig erleben! Be there or be square!

      • Oliver sagt:

        God’s Guitarist? In der Musikwelt ist es völlig unstreitig, dass Clapton Gott ist. God’s Guitarist wäre dementsprechend Doyle Bramhall oder Andy Fairwether Low, aber bestimmt nicht Gilmour, den Du wahrscheinlich meinst. God’s Guitarist klingt bezogen auf Gilmour daher eher herabwürdigend – bei allem Respekt vor Bramhall und Andy FL!

        Eine Gemeinsamkeit fällt natürlich auf: Alle vier waren schon mal Gitarrist der Roger Waters Band;-)

  18. Andreas (der andere) sagt:

    In meiner Musikwelt ist Clapton nur ein Gitarrist von Vielen.
    Und natürlich ist Gilmour nicht God´s Guitarist.
    Er ist Gott!
    😉

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