Roger Waters 29.9.2016 Mexiko Foro Sol

Das zweite Konzert von Roger Waters im Foro Sol, ist das ein Baseballstadion oder nicht? Egal, dass Konzert fand auf alle Fälle bei besserem Wetter statt. Beim Premierenkonzert ging leider ein heftiges Gewitter mit Regenschauer nieder!

Die Setlist ist dieselbe geblieben! Ich habe bisher nichts gegenteiliges recherchiert! Also wiederum mit den Songs „Pigs“ und „Dogs“, die wir schon lange wieder einmal hören wollten! Habe mir einige Fotos von der neuen Show angesehen und selbstverständlich ist das beeindruckend was man sieht! Ich habe keine Ahnung wie das dann live sein wird. In einer 10.000er Arena wird das ein Hammer sein!

Ich hatte kaum Zeit mir Videos anzusehen! 10 Minuten hab ich mir gegeben! Der Ruf der Sirene vor „Pigs On The Wing“ ist möglicherweise meine Lieblingsstelle! Diese rauchenden Schornsteine zu sehen, überhaupt das ganze Gebäude der Battersea Powerstation beim Konzert vor sich zu haben, derzeit sind die Schornsteine tatsächlich abmontiert, das weiß zu berühren! Also mich, der das Animals Album und die Konzertmitschnitte der 77er Tour rauf und runter gespielt hat, kann das nicht kalt lassen!

Momentan kommt mir das alles beinahe zu gigantisch vor. So viele Bilder und Dinge die auf dieser Wand abgehen! Ich hoffe auf eine Arena-Tour 2017.

#rogerwaters #thelegendhimself #pinkfloyd #rogerwatersmx

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uno mas

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Spielstätte: Foro Sol (Baseballstadion)
Kapazität: 50.000, ausverkauft
Adresse: Av. Viaducto Rio de la Piedad y Rio Churubusco S/N, 08400 Ciudad de México
Web: Foro Sol
Ticketpreise: $300 bis $3500 (Peso)
Einlass/Beginn: 19/21Uhr

RW-Mexiko-Poster

Band:
Roger Waters: Bass, Guitar, Vocals
Dave Kilminster: Guitar, Bass
Snowy White: Guitar
Graham Broad: Drums
G.E. Smith: Guitar, Bass
Jon Carin: Keyboards, Guitar, Vocals
Harry Waters: Keyboards, Harmonica
Robbie Wyckoff: Lead Vocals
Ian Ritchie: Saxophon, Bass
Jess Wolfe: Backing Vocals
Holly Laessig: Backing Vocals

Set 1:
01. Speak To Me
02. Breathe
03. Set The Controls For The Heart Of The Sun
04. One Of These Days
05. Time
06. Breathe (Reprise)
07. The Great Gig In The Sky
08. Money
09. Us And Them
10. Fearless
Set 2:
11. Shine On You Crazy Diamond (Pt. 1-5)
12. Welcome To The Machine
13. Have A Cigar
14. Wish You Were Here
15. Pigs On The Wing (Pt. 1)
16. Dogs
17. Pigs
18. The Happiest Days Of Our Lives
19. Another Brick In The Wall (Pt.2)
20. Mother
21. Run Like Hell
22. Brain Damage
23. Eclipse
Encores:
24. Vera
25. Bring The Boys Back Home
26. Comfortably Numb

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14 Antworten

  1. Werner sagt:

    Und hielt er nicht auch eine Ansprache an den mexikanischen Präsidenten?

  2. Henning sagt:

    Das Konzertgelände ist wohl Teil der dortigen Formel1/Autorenn-Strecke.

  3. Arne Arne sagt:

    Snowy White spiele wohl sein Bridge-Solo zwischen Pigs on the Wiong pt 1 und pt2. Die Ansprache an den Präsidenten thematisiert wohl die 43 verschwundenen Studenten. Ich habe da viele Buh-Rufe gehört, die Roger offensichtlich irritierten. Wem die Buhs galten, kann ich aber auch nicht einschätzen.

  4. Oskar Oskar sagt:

    Ausserdem hat der Veteran von MusiCorps, der schon Oktober 2015 mit Roger Waters und Tom Morello Shine on you Crazy diamond gespielt hatte einen Gast-Auftritt bei SOYCD, bei welchem er die ersten beiden Gitarrensoli des Songs gespielt hat. Es stimmt mich immer wieder traurig den armen jungen Mensch im Rollstuhl zu sehen ohne Beine und nur mit 1 ein halb Armen. Trotzallem spielt er Gitarre, dass sich die Balken biegen.

  5. scarecrow sagt:

    Also ich finde die Bilder, die man so zu sehen bekommt, beeindruckend. Vom visuellen Aspekt her muss das eine Show sein, die Maßstäbe setzt.

    Weniger bis gar nicht beeindruckt hat mich hingegen die Song Auswahl.
    Das wirkt doch alles recht zusammengewürfelt. Set the Controls nach Breathe?, Time dann irgendwann später… Dann wieder ständig diese Mini Liedchen wie „Pigs On The Wing“, „Vera“, „Bring the Boys Back Home“ , „Happiest Days…“.

    Klar, Fearless ist schon eine Überraschung wirkt aber irgendwie fehl am Platz. Das wirkt so, als ob da irgendwie ein Song rein musste, mit dem so gar keiner gerechnet hat.

    Und unter dem Namen Roger Waters aufzutreten und dann 100% Pink Floyd Songs zu spielen mag zwar sein gutes Recht sein, ich persönlich hätte mir da ein bisschen was anderes vorgestellt. Wie gerne würde ich mal Songs wie „Go Fishing“, „Sexual Revolution“, „Home“, „Watching TV“ oder „Three Wishes“ hören.

    Dennoch hoffe ich, dass Waters auch hier in der Gegend nächstes Jahr eine Tour macht. Da wäre ich mit Sicherheit dabei. Aber vorher sollte er dann nochmal in sich gehen und etwas an der Setlist arbeiten.

    Ps. Die Battersea Bühne sieht so klasse aus, da würde sich doch anbieten das Animals Album komplett zu spielen.

  6. scarecrow sagt:

    Ich sehe gerade im Video, dass er von Pigs On The Wing die 8-Track Version gespielt hat. Sehr schön.

  7. Rudi sagt:

    Kein Mr. Screen? Geht gar nicht! Dafür Monster-Screen 😉 Die Bühne ist ein schöner Ausgleich zu der Wall-Bühne, zwar riesig, aber minimalistisch ausgestattet. Bin gespannt auf die Europatour – bis dahin wird er wohl noch einiges verändert haben …

  8. Thomas sagt:

    Irgendwie kommt mir das ganze als Tribut Band und Show rüber. Die Show ist gross aufgezogen. Die Setliste ein Best of allererster Güte. Doch musikalisch bin ich nicht überzeugt. Es wird Zeit das Waters neues Material bringt. Irgendwie ist Roger auf einer Mission. Jeder auf dem Planeten muss wissen, dass ich Pink Floyd bin. Musikalisch und vom Feeling her, wird er dies nie erreichen. Ein guter Mix von alten und ganz neuen Songs würde der Show gut tun.

  9. bluno sagt:

    Ich muss Thomas Recht geben: Tribut-Band trifft die Einschätzung m.E. gut. Ich habe mir jetzt diverse Videos rauf und runter angesehen (auch über Beamer, um einen besseren Eindruck von der riesigen Bühne zu bekommen), in der Hoffnung, dass ich von meinem bisherigen Eindruck, dass es sich tatsächlich eher um eine Tribut-Band handelt, ein wenig wegrücken kann. Aber: es klappt einfach nicht! Mich packt es einfach nicht; das war bei den YouTube-Videos, die von den Gilmour-Konzerten zu sehen waren, einfach anders. Wenn ich an die Ausschnitte des Hollywood Bowl-Konzertes oder Pompeij denke, dann kommt da ein ganz anderes „Feeling“ rüber. Selbst die ureigensten Waters-Songs (z.B. Brain Damage und Eclipse) bringt Gilmour besser und dynamischer auf die Bühne (vgl. Pulse-Tour). Comfortably Numb, Run Like Hell, Us and Them: Ich fasse es nicht; solch eine gigantische Bühne und so langweilig in Szene gesetzt; auch hier die musikalische Umsetzung nicht unbedingt Floyd-würdig. Einfach schade. Ebenso „One of these days“. Da ist Power in der Musik, die sich m.E. auch in der Show widerspiegeln sollte. Hier wird „nur“ ein Filmchen gezeigt, der bestimmt seine Aussagekraft hat. Zu „The Wall“ passt das Konzept mit den riesigen Videoleinwänden, aber hier m.E. nicht. An die Pulse-Tour und größtenteils an die Rattle that lock –Tour kommt Waters visuell und besonders musikalisch für mein Empfinden nicht heran. Dass, was ich bis jetzt gesehen habe, ist nicht anderes als ein eher enttäuschendes „Best of Pink Floyd“-Konzert mit Tribut-Band-Charakter auf einer gigantischen Bühne, mit der man hätte viel mehr machen können. Wenn er mit dieser Show so nach Deutschland kommen sollte, werde ich da wohl eher nicht hingehen. Ich hoffe, dass Gilmour jetzt noch mal angespornt wird, seine nächste Tour vielleicht doch noch einmal etwas „mehr floydiger“ ausfallen zu lassen, um die Floyd-Songs musikalisch und visuell richtig in Szene zu setzen…

    • TW sagt:

      Genau meine Meinung.
      Die Laser bei Brain Damage/ Eclipse sehen zwar ganz nett aus, aber ansonsten hat man die Möglichkeiten dieser Riesenproduktion nicht ansatzweise genutzt.
      Und musikalisch war Waters schon immer bei Weitem nicht so gut wie Gilmour, was sich besonders bei den Floyd Songs zeigt.
      Er sollte mehr eigenes Material spielen und das meiste von Floyd Gilmour überlassen, der kann das besser.

      • scarecrow sagt:

        Naja es gibt schon Pink Floyd Songs die bei Waters Solo Auftritten sehr gut funktionieren. Set The Controls, Run Like Hell, Welcome To The Machine, Money…

        Aber:
        Songs wie Comfortably Numb, Breathe, Shine On sind meiner Meinung nach ohne David Gilmour zum scheitern verurteilt. Und Have A Cigar hätte sich Waters bei seiner Stimme auch nicht mehr antun müssen.

  10. Gerald_A sagt:

    Das erinnert mich an die Wall-Shows 2011-2013: ich war hin und weg nach den Konzerten, konnte es nicht erwarten, bis die DVD rauskam, von der ich mir flugs die audios extrahiert habe zum „Nur“-Hören. Und da war ich sowas von enttäuscht, was da rein musikalisch geboten wurde! Klang wirklich wie eine Cover-Band. Einzig C´numb, wo ich mir den Gilmour-Auftritt reingespielt habe, hat irgendwie was „mit Herz“. Find ich sehr schade! Und jetzt wird das wieder so? Riesentolle Video-Show, aber die Musik…

  11. GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

    Why does it have to be so terribly loud? Wow, ich hab mir jetzt auch einige Clips auf YT angeschaut, die Show ist ja obergigantisch! Ein Wahnsinn die Atmosphäre mit den rauchenden Battersea-Türmen! Der Sound muss doch heftig sein, denn die Video-Schnipsel, die ich gesehen habe sind ausnahmslos von weiter weg mit SmartPhones gemacht, dass da überhaupt was Erträgliches rüberkommt ist doch erstaunlich! Wie mag das gewesen sein, wenn man vor Ort war? Das mit den Lasern bei Brain Damage / Eclipse welche dann eine Pyramide bilden mag höchstens vielleicht kitschig sein, ich finds genial! Mass müsste das in echt gesehen haben!
    Also das ist meiner Meinung nach von Cover-Bands weit entfernt, am Anfang z.B. bei Speak To Me/Breathe spielt Roger richtig knurrigen Bass, und das auch bei den anderen Songs 😉 Und für mich wär es ein Traum einmal FEARLESS live von einem echten Floyd-Member zu sehen!
    Roger please come to Europe with your amazing giant Pink Floyd-Show, maybe in Berlin and/or Munich Olympic Stadium, and during your show, why not make a fool of Angela Merkel because she is talking about „Wir schaffen das“ which is a very cheap german Cover-Version of „Yes we can“ 😉

  12. Johannson sagt:

    Ich denke die diversen Filmchen geben nicht unbedingt einen richtigen Eindruck wieder, dies liegt aber wohl eher an den Dimensionen und Distanzen. Ich erinnere mich noch an das Jahr 2010 und den Beginn der The Wall Tour, Schwerpunkt der Kritik war damals überwiegend politisch motiviert, die Band war weitesgehend frei von Kritik.
    Menschen neigen zu Vergleichen, 1 1/2 nach Tourabschluss von Waters beginnt Gilmour seine Tour „und zeigt den Flitzefingern dieser Welt wo der Hammer hängt“. Unter diesem Eindruck seiner Tour und seinem Spiel ertappe ich mich nun ein Urteil über Waters/Band und dessen Qualität zu fällen. Die Protagonisten an der Gittare sind die selben. Einen Vergleich können sie nicht standhalten. Ich freu mich dennoch auf eine evtl. Tour von Waters.

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