Konzert des Jahres 2016: David Gilmour – Schloss Schönbrunn

Konzert des Jahres 2016: David Gilmour Schloss Schönbrunn

Die Meldung vom Preis für das Konzert des Jahres (deutscher Live Entertainment-Preis), den David Gilmour für seine beiden Shows vor dem Schloss Schönbrunn vergangene Woche erhielt, reiche ich verspätet nach! Der Schauplatz im Ehrenhof vor dem Schloss war wirklich etwas besonderes gewesen! Ich hätte es mir nicht erträumt, dass ich jemals zwei Konzerte von Gilmour hintereinander in Österreich sehen werden und schon gar nicht in Schönbrunn!

So schön es dort auch ist, die Organisation während der Konzerte, die hätte insofern stark verbessert werden können, indem die Menschenströme, die ständig vor einem herum geisterten, außer man saß ganz vorne dort bekam man das nicht mit, etwas besser in gelenkte Bahnen geführt hätte. Soll z.B. heißen, dass die Besuche von Bier- und Merchandising-Verkaufsständen, die zahlreich auf dem Gelände platziert waren, nur in den Song Pausen zu erlauben! Das hätte zu einer deutlichen Verkehrsberuhigung gesorgt! Ich glaube es war bei einem Konzert in England, das ich vor langer Zeit gesehen habe, bei dem man erst auf seinen Platz zurückkehren durfte, wenn kein Lied gespielt wurde.

Dass das herum schlendernde Publikum nicht nur mich und andere sehr störte, das bewies ein Gespräch, das ich mit den drei Background SängerInnen, am Tag vor dem zweiten Schönbrunn Konzert, in der Wiener Innenstadt führte! Natürlich fragte ich was sie von der magischen Location hielten! Sehr schön, sagten die drei einhellig und ergänzten, dass sie den Teil des Publikums, der ständig in Bewegung war, als störend und irritierend empfanden! Nicht nur wir ärgerten uns über die Streuner sondern auch die Musiker auf der Bühne! Das wäre in der Wiener Stadthalle bestimmt nicht so abgelaufen. Die Magie eines Ortes ist das eine, die Tauglichkeit für ein Konzert das andere!

KONZERT DES JAHRES

Neben Gilmour waren Adele, Andreas Gabalier, Iron Maiden und Yello für den Preis „Konzert des Jahres“ nominiert! Gewonnen hat ihn Gilmour und die Wiener Agentur Barracuda Music, die seine Shows, im selten bespielten Ehrenhof vor Schloss Schönbrunn, veranstaltete. Bei der Preisübergabe bedankte sich Richard Hörmann von Baracuda bei Gilmour für dessen Loyalität, die erst solche Veranstaltungen möglich macht! Mehr dazu könnt ihr im Livestream, der noch Online abrufbar ist, ab 3:06h sehen: LEA-Verleihung!

Preisträger: David Gilmour – Wien, Schloss Schönbrunn | Barracuda Music

Laudatoren: Die Lochis

Nominierte:
• Adele – Barclaycard Arena, Hamburg | Marek Lieberberg Konzertagentur
• Andreas Gabalier – Olympiastadion, München | Manfred Hertlein Veranstaltungsgesellschaft
• Iron Maiden – Waldbühne, Berlin | Wizard Promotions Konzertagentur
• Yello – Kraftwerk, Berlin | Datasound AG / Nitro Booking

Preisträger 2017
Konzert des Jahres 2016: David Gilmour – Schloss Schönbrunn, Wien, Barracuda Music GmbH
Stadion-Tournee des Jahres 2016: Udo Lindenberg – „Keine Panik!‘ – Tour 2016“, Think Big Event- und Veranstaltungs- GmbH
Arena-Tournee des Jahres 2016: Zucchero – „Black Cat World Tour 2016”, Wizard Promotions Konzertagentur GmbH
Hallen-Tournee des Jahres 2016: Niedeckens BAP – „Jubiläumstour 2016“, Semmel Concerts Entertainment GmbH

Ich danke Thomas, Zulia und Werner für den Hinweis!

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3 Antworten

  1. Frank Sackermann sagt:

    Hallo,
    ja auch die Location Bowling Green in Wiesbaden war eigentlich toll, aber es gab da genau das gleiche Problem, der desinteressierten Bier und Bratwurstkäufer. Gut das London dann ein ganz andres Publikum hatte. Trotzdem toll das David den Preis abgeräumt hat.

    Gruß Frank

  2. Karl Jelinek sagt:

    Das liegt zum Teil auch leider beim Publikum selbst, ich bin auch 2 mal unterwegs gewesen, allerdings nur in den Musikpausen vom oder zum Platz gegangen, weil mich das auch selber gestört hätte. Das Konzert selbst war ein Traum in Schönbrunn, da muss man sich auch beim Wettergott bedanken.

    LG
    Karl

  3. Christian sagt:

    Wundervolles Konzert. Sah ihn im Vorjahr in Oberhausen und Wien war um Längen besser! Das Publikum indes machte auch mir einen Strich durch die Rechnung. Ein betrunkener Schweizer schrie die ganze Zeit über mehrere Reihen hinweg zu einem Freund, den er aufzog, verarschte und dazu bewegte, bei unliebsamen Songs mit ihm „Buh“ zu schreien. Recht frustrierend so etwas in den vordersten Reihen zu haben. Dave indes war in Höchstform und stimmlich besser denn je, wie ich finde.

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