David Gilmour 19.9.2015 Oberhausen König-Pilsener-Arena

David Gilmour 19.9.2015 Oberhausen

Das goldene Buch der unvergesslichen musikalischen Momente!

von Hans-Jürgen Müller

Nach einer fast 4-stündigen Fahrt traf ich mich mit meinem Freund Bernd in der Nähe der Arena bei der riesigen Mall, mit ihren vielen Parkdecks, die eine problemlose Abfahrt nach dem Ende der Show garantieren sollten. Wir spazierten in der Mall herum und trafen andere Fans und Freunde. Insbesondere haben wir erstmals Werner getroffen, was bei mir nach rund 25 Jahren wirklich mal an der Zeit war! Schön, dass das geklappt hat!

Wir sind gegen 18:30 Uhr in die König-Pilsener-Arena gegangen (incl. einem Blick des Personals auf unsere Ausweise) und haben uns erstmal auf das Merchandising konzentriert. Ich dachte an das schwarze T-Shirt mit Gilmour und Gitarre und den Tourdaten auf dem Rücken und wollte dies zusammen mit den 2 Tourbooks nach der Show kaufen (was allerdings nie geschah, da diese nach der Show ausverkauft waren). Wir haben dann die Halle noch begutachtet und Bernd hat von unterschiedlichen Blickpunkten Fotos gemacht.

Nachdem wir uns intensiv die Bühne und das Mischpult angesehen hatten, kamen wir zu unseren Plätzen in Block 1, Reihe 10, direkt vor Phil Manzanera. Das waren perfekte Plätze um die Bühne in ihrer Gesamtheit, als auch alle Einzelheiten zu sehen.

Um 20:02 Uhr wurde das Hallenlicht ausgeschaltet und die Reise durch das musikalische Leben von Gilmour und Floyd begann. Ich will jetzt nicht die bekannte Setlist herunterbeten (dieses Mal wieder mit Coming Back To Life nach Fat Old Sun im zweiten Teil der Show), sondern einige interessante Punkte herauspicken.

Mit 5 A.M. wurde das typische Gilmour/Floyd-Feeling erzeugt und der nächste Song Rattle That Lock machte klar: Dies ist ein Rockkonzert mit einem tollen und überwältigenden (und atemberaubend lautem) Sound mit einem Gilmour in Höchstform bezüglich des Gitarrenspiels und Gesangs. Und dieser Song war auch perfekt für die Wiederkehr von Mr. Screen: Das Video des Songs wurde gezeigt!

Was die Videos auf der runden Leinwand betrifft: Sie haben mich zum Teil von der Musik abgelenkt, deshalb habe ich beschlossen, mich statt dessen auf die Musik von Gilmour und den anderen Musikern zu konzentrieren. Abgesehen von dem Video zu In Any Tongue waren alle anderen bereits bekannt (einige sogar seit Urzeiten, wie z.B. Money und Us And Them), so dass ich nicht allzu viel verpasst habe.

Wenn man über die visuellen Aspekte der Show spricht, kann man sagen, dass Gilmour diese in Vergleich zu der On An Island Tour vor 9 Jahren deutlich erhöht hat. Es gab erstaunliche Effekte im Zusammenspiel der Strahler an der Leinwand, an den Seiten und über der Bühne. Zwei Spotlights wurden manuell von 2 Helfern bedient, die hoffentlich schwindelfrei an den beiden Bühnenseiten schwebten. Bei Astronomy Dominé gab es einen pschedelischen Farbrausch mit einem intensiven Sound und Run Like Hell (die Band trug Sonnenbrillen) entfachte einen Farbsturm für ein Publikum, das sichtlich enthusiastischer wurde.

Gilmour selbst schien den Abend richtig zu genießen und tanzte sogar für ein paar Sekunden auf der Bühne. Er war sichtlich entspannt und sein Gesang war perfekt (nur bei In Any Tongue überließ der den Refrain den Backgroundsängern). Und sein Gitarrenspiel – nun, was soll man sagen? Es klang niemals besser!

Die Highlights waren für mich, neben den visuellen Aspekten, eindeutig auf der musikalischen Seite: Zu meiner Überraschung waren sogar die Songs vom Album, die mir nicht so gefallen ((A Boat Lies Waiting und The Girl In The Yellow Dress), live absolut in Ordnung. Zu dem jazzigen The Girl In The Yellow Dress wurde ein interessantes Video gezeigt, das auch beim Bonusmaterial des Albums enthalten ist. Der beste Song von Rattle That Lock ist (neben Faces Of Stone) ohne Zweifel In Any Tongue (oder sollte man besser sagen Comfortably Numb Part 2?), als DER perfekte LIVE-Song.

Vom „alten“ Material waren besonders High Hopes (mit akustischem Ende), Fat Old Sun mit einem furiosen Gitarrensolo am Ende und Sorrow, bei dem Davids Sound den Magen regelrecht umgestülpt hat, wirklich beeindruckend und jede einzelne Sekunde wert.

Während dem letzten Song Run Like Hell, standen viele Fans auf und kamen zur Bühne, aber die Security hat sie immer wieder zu ihren Plätzen zurückgedrängt. Nach stehenden Ovationen vom Publikum, kam die Band zurück und startete das Uhren-Intro und Video zu Time und Breathe Reprise.

Kann es eine Gilmour-Show ohne Comfortably Numb geben? Nein, natürlich nicht! Und so war der Abschluss des Abends natürlich dieser Song, für den Gilmours Name für immer im goldenen Buch der unvergesslichen musikalischen Momente der letzten 50 Jahre geschrieben steht. Was für ein Song, was für Emotionen, was für ein Gitarrensolo! Ich war tief bewegt und sah vor meinem geistigen Auge Bilder von Syd und Rick und auch von meinem lieben Freund und Sammlerkollegen Ingo, der leider 2011 verstarb. Ehrlich gesagt hatte ich Tränen in den Augen …

Zusammengefasst muss ich sagen: Ein perfekter Tag, mit alten und neuen Freunden und eine unglaubliche Show, die ich für immer in Erinnerung behalten werde. Eine emotionale Reise, die es schwer macht, wieder im richtigen Leben anzukommen.

Statistik:

Spielstätte: König-Pilsener-Arena
Kapazität: 10.000, ausverkauft
Adresse: Arenastraße 1, 46047 Oberhausen
Web: www.koenig-pilsener-arena
Ticketpreise: €100 / €85 / €75 / €60
Einlass/Beginn: 18h/20h

Band:
David Gilmour: Guitar, Vocals
Phil Manzanera: Guitar
Guy Pratt: Bass, Vocals
Jon Carin: Keyboard, Programming, Vocals, Lap Steel Guitar
Steve DiStanislao: Drums, Vocals
Kevin McAlea: Keyboards, Harmonica
Theo Travis: Saxofon, Klarinette
Louise Clare Marshall: backing vocals
Bryan Chambers: backing vocals

Setlist:

Set 1:
01. 5 A.M.
02. Rattle That Lock
03. Faces Of Stone
04. Wish You Were Here
05. A Boat Lies Waiting
06. The Blue
07. Money
08. Us And Them
09. In Any Tongue
10. High Hopes
Set 2:
11. Astronomy Domine
12. Shine On You Crazy Diamond
13. Fat Old Sun
14. Coming Back To Life
15. On an Island
16. The Girl in The Yellow Dress
17. Today
18. Sorrow
19. Run Like Hell
Zugaben:
20. Time
21. Breathe Reprise
22. Comfortably Numb

Presse:
David Gilmour glänzt in Oberhausen Mal entfesselt, mal introvertiert
10.000 Fans feiern David Gilmour in Oberhausen

123 Antworten

  1. Oliver sagt:

    Mir ist immer noch nicht ganz klar, wie Oberhausen es im kontext zu den anderen Spielorten in den Tourplan von Gilmour geschafft. Die Halle gehört zum Centro, welches das größte Einkaufs- und Freizeitzentrum in Europa und gleichzeitig Deutschlands größtes Einkaufszentrum ist und ab diesem Sommer renoviert werden soll: oberhausen/im-sommer-baut-die-koepi-arena-um

    • Werner sagt:

      Gilmour hat die Arenen ausgewählt. Oberhausen wird wahrscheinlich die einzige Halle gewesen sein, die Veranstalter Lieberberg zur Verfügung stand! Schade das er kein zweites Konzert in Deutschland spielt, das hätte ich schon gehofft!

      Ich freue mich aber auch sehr auf diese große Halle! Eine Indoor-Halle nach den Open Airs, das wird sicher auch interessant! Schön dunkel, die Lichtshow kann zur Geltung kommen etc… ! Außerdem werde ich dort viele von euch treffen, das könnte ein sehr kurzweiliger Nachmittag werden!!! 🙂

      • PETE sagt:

        Ja, freu mich auch SEHR darauf…von Anfang an DUNKELHEIT… 😉 – Was mich allerdings wundert, das DG, der ja auf „spezielle“ Konzerte steht, nicht auf der LORELEY spielt…, das wäre GANZ SICHER auch sehr schön geworden…!!

      • Michael G. sagt:

        Hallo Werner, noch tief beeindruckt von einem tollen Abend mit euch und David Gilmour!!!
        Würdest Du mir Deine E-mail Add mitteilen damit ich Dir meine Gemälde und die Geschichte zu der Pink Reihe schicken kann.
        Danke und liebe Grüße aus Bonn.
        Michael Gaydoul

  2. Michael sagt:

    Das frag ich mich auch…
    Allerdings haben wir in Deutschland nicht vergleichbare altrömische Amphietheater, aber die Loreley oder die Berliner Waldbühne haben auch Flair. Anderseits kann ein Open Air Konzert in Deutschland in der 2. Septemberhälfte ziemlich ungemütlich werden.
    Ich hatte wieder auf die Alte Oper in Frankfurt gehofft, gerne auch mehrmals hintereinander…

  3. Andreas sagt:

    Hier in Trier gibts das grösste römische Amphitheater nördlich der Alpen, welches dem heutigen Aussehen nach Pompeii schon recht ähnlich kommt.
    Kann ich quasi von meinem Dach drauf spucken, das wär was, würde Gilmour vor der Haustür spielen…finden auch regelmässig Veranstaltungen statt, leider passen heutzutage nicht mehr als 2000 Leute rein, früher waren es mal deutlich mehr:
    Amphitheater Trier

    • Frank Goebel sagt:

      Da sollte mal eine Pink-Floyd-Coverband auftreten – und dann wurden nicht genug Karten verkauft und sie sind in die Europahalle ausgewichen! Vielleicht sollte Ingo Popp mal einen Versuch mit der Australien Pink Floyd Show dort starten… das wäre doch DER Hammer!

  4. Daniel sagt:

    Ich bin auch dabei! Ich war ebenso etwas überrascht, dass Oberhausen als Konzertort ausgesucht wurde, zumal die Loreley, die wunderbar zu den übrigen Arenen gepasst hätte (von der Geschichte der Bühne mal abgesehen), ja gerade in den letzten Jahren wieder vermehrt große Konzerte gesehen hat. Aber man will ja nicht meckern, schließlich bin ich auf Knien dankbar, Gilmour überhaupt nochmal sehen zu dürfen!

  5. CTI sagt:

    Es wird wohl so sein wie Werner mutmasst, dass keine andere Halle zur Verfügung stand.
    Sicher sind die Open-Air-Orte sehr schön gelegen und es wird sicherlich toll. Aber habt ihr schon mal an die Akustik gedacht?
    Ich habe noch nie ein Open-Air-Konzert erlebt, wo die Akustik besser oder gleich gut war im Vergleich zu einer halbwegs vernünftigen Halle, auch nicht bei PF.
    Was die Arena in OB betrifft, ich kenne sie und bei Künstlern die wirklich Wert auf Klang legen kommt sie gut rüber.
    Also freut euch!!!

  6. Timo H. sagt:

    Genau richtig… Oberhausen bzw. das Gelände rund um die Arena ist jetzt nicht sonderlich sexy,
    dies gilt aber für’s gesamte Ruhrgebiet (und das sag ich, obwohl ich hier geboren/aufgewachsen bin).
    Die Arena selbst ist aber völlig ok, akustisch wie ausstattungsmäßig und ich denk, daß wir alle
    zufrieden sein werden, egal auf welchen Plätzen wir dann sitzen…
    Ich werd mit meiner Frau dort sein und an diesem Abend Abschied nehmen von einem meiner
    verehrtesten Künstler, sprich: 2015 wird fett !!!

  7. Michael sagt:

    Das zu dem Zeitpunkt keine andere Halle in Deutschland zur Verfügung stand kann ich nicht glauben…

    • Heiner sagt:

      Denke schon, das viele Hallen, die von der Größe passen, mit der September Planung schon lange durch sind.
      Hamburg und Berlin zB ganz sicher

      • Michael sagt:

        Das Gilmour Management plant die Tour ja auch nicht erst seit letzter Woche.
        Hallen gibt es reichlich…

        Aber wir sind froh und dankbar, dass er überhaupt nach Deutschland kommt.

  8. Udo sagt:

    Das Schöne an der Arena ist, das sie im Vergleich zu anderen Größeren Events nahezu ClubCharakter bietet.
    Man ist nirgends wirklich weit weg von der Bühne wie bspw. Ddorf oder Köln.
    Das macht es relativ „gemütlich“.
    Und der Sound in der Halle ist unstrittig.

  9. Christian sagt:

    Man muss das relativieren: Ich wohne nicht weit weg von der Halle und habe dort schon jede Menge Konzerte gesehen. Der Sound war nicht immer optimal !! Der Sound ist hier im Ruhrgebiet in der Dortmunder Westfalenhalle viel besser, als in der Köpi Arena. Wenn man aber Karten für den Innenraum und Unterrang erwischt hat, ist der Sound meist recht gut. Im Oberrang gibt es Rückkopplungen, wie in fast allen modernen Mehrzweckhallen oder Stadien.

    Ich bin natürlich froh, das David direkt vor meiner Haustür spielt ! Ich sitze in Reihe 2 im Innenraum und es wird ein Fest !! Bedenkt bitte, dass normalerweise in Deutschland es keine Open Airs mehr im September gibt. Das Wetter ist einfach zu schlecht. Und mit Oberhausen haben sie eine Halle gefunden, die auch für die Holländer gut erreichbar ist. Umgekehrt funktioniert das auch, ich schaue mir dieses Jahr Paul Mc Cartney und The Who in Amsterdam an !

    Und ich gehe mal davon aus, dass David größere Hallen nicht wollte, so dass damit Oberhausen ein guter Kompromiss war….sooo gemütlich ist es aber in der Halle auch nicht, wenn man im Oberrang sitzt, ist die Bühne auch sehr weit weg, wie überall….:-)

    Ich hätte auf Dortmund getippt, da doch die Floyd Tourneen immer dort losgingen oder Station gemacht haben. So ja auch seine letzte Solotour im viel zu kleinen aber tollen Konzerthaus zu Dotrtmund…so intim wird es leider diesmal nicht….

    Ich sehe ihn dann ja nochmal in London, da bin ich echt gespannt, wie das Konzert in der Albert Hall rüberkommt…..:-)

    Gruss

    Christian

    • Thorsten sagt:

      Was den Sound betrifft, ich denke das hat viel mit den Ton-Ingenieuren zu tun. Anders kann ich mir diese Unterschiede von grottig zu perfekt nicht erklären.
      Und David wird sicherlich mit gutem Personal unterwegs sein 😉

  10. Dirk sagt:

    Hallo,

    leider habe ich keine Karten:-(. Hoffe David Gilmour überlegt nochmal und spielt nächstes Jahr noch einige Konzerte. Wäre gerne dabei gewesen. Queen und co. haben dies bessser gelöst.
    Wünsche euch allen viel Spaß. Würde mir einer ein T-shirt besorgen?

    Grüße
    Dirk

  11. Oliver sagt:

    Wie die WAZ gerade berichtete ist es so, dass die Arena Oberhausen derzeit recht agressiv um „Exklusivkonzerte“ wirbt, um sich gegen die Konkurenz aus Köln zu behaupten. Dazu gab es ein Interview mit dem Hallengeschäftsführer, der u.a. auf die Frage „Ist Oberhausen im Konzertgeschäft eine Marke?“ sagte: „Auf jeden Fall. Das sehen wir bei Nicki Minaj oder David Gilmour, die ihre Konzerte nur bei uns spielen. Wir wollen Shows zeigen, die in Nordrhein-Westfalen nur in Oberhausen zu sehen sind. Oberhausen hat in der Konzertbranche einen hohen Bekanntheitsgrad, speziell im Ausland.“

    Für mich ist die Arena Oberhausen eine genauso attraktive bzw unattraktive Konzerthalle wie alle anderen MuFu-Arenen auch. Hallen mit etwas mehr Flair fallen mir spontan auch nicht ein, außer vielleicht die Festhalle in FaM. Open Airs werden in Deutschland inzwischen auch bis weit in den September hinein gespielt, insoweit wäre zB die Waldbühne sicherlich ein Alternative gewesen.

    Was mich in Oberhausen immer sehr gestört hat, waren die Getränke-, Eis- und Brezelverkäufer, die sich während des Konzertes permanent durch die Reihen gedrängelt haben. Wegen denen gehe ich nicht gern dort hin, für Gilmour mache ich aber nochmal ne Ausnahme!

    • Muecke sagt:

      Mal im Ernst: Eisverkäufer während eines Konzerts? Ich glaube, mit Verlaub, Sie verwechseln die Arena mit einem schlechten Kino in der Nähe. Selbst die Platzanweiser und Ordner, welche im Anzug durch die Arena gehen, ziehen Köpfe ein und sind permanent fast penetrant zuvorkommend.
      Aber gut, dass Sie für Gilmour „nochmal ne Ausnahme“ machen….
      Ansonsten nehme ich die Karte wohl. 😉

      • Oliver sagt:

        „Ich glaube, mit Verlaub, Sie verwechseln die Arena mit einem schlechten Kino in der Nähe.“

        Nein, leider nicht. Allerdings war ich jetzt auch schon 10 Jahre nicht mehr dort, vielleicht hat sich ja was verbessert. „Fast penetrant zuvorkommend“ hört sich allerdings nicht danach an.
        Zumindest hatte ich das Glück, bisher noch nicht im Kino von Eisverkäufern belästigt worden zu sein.

  12. Philipp sagt:

    Letztlich wird Herr Lieberberg auch einen guten Draht nach Oberhausen haben und sich das wird sich auch in den zu zahlenden Hallenmieten wiederspiegeln. Köln wäre für Gilmour sicher zu groß gewesen, auch wenn er das locker ausverkauft hätte. Andere Optionen wären sicher auch zu haben gewesen, aber letztlich wird halt auch beim örtlichen Veranstalter aufs Geld geguckt. Ich halte Oberhausen nicht für eine glückliche Wahl, letztlich muss man aber froh sein, dass der Meister überhaupt noch einmal auf Tour kommt. Ich wünsche allen Besuchern viel Spaß beim Konzert! Die Akustik wird sicher gut sein, Gilmour kennt diesbezüglich ja keine Kompromisse.

  13. Uli Rinshofer sagt:

    Ich bin glücklich, habe eine Karte. Leider Unterrang Block 102. Also seitlich. Hoffentlich ist da der Sound gut. Aber gut, wenigstens bin ich dabei. Und ich komme extra aus München. Das Open-Air dort in 2006 war einfach phänomenal. Es war einer meiner größten Wünsche, dass David noch mal auftritt und ich das erleben darf.

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Ich bin auch ganz in der Nähe von München, werde wohl mit dem Zug nach Oberhausen fahren. Wie kommst Du hin, vll. trifft man sich? Zusammen ist man weniger allein 🙂 Ich war 2006 auch auf dem Königsplatz, hatte bei Echoes Pippi in den Augen… LG

  14. Andreas Andreas sagt:

    Wir waren damals auch auf dem Königsplatz, glücklich darüber überhaupt sehr gute Tickets im vorderen Block erhalten zu haben und extra dafür aus Berlin angereist, und es war eines der besten und schönsten Konzerte, die wir je erlebt haben.
    Interessant, wie viele wohl Pippi in den Augen hatten, mich mit eigeschlossen. Der Wolkenbruch passte irgendwie zu den ersten Stücken nach der Pause und nach Davids Ansage, das Konzert abbrechen zu müssen wenn es nicht aufhört, traf mich wie ein Messerstich. Glücklicherweise hörte es dann nach bzw. während, ich glaube, Dark Globe auf und als Rick dann das erste Ping setzte wurden die inzwischen wieder trockenen Augen erneut feucht, diesmal aber von innen. Dass ich Echoes jemals live hören würde und dann auch noch in einer so exzellent und grandios gespielten Version, das hätte ich vorher niemals für möglich gehalten.
    Ganz bewusst hatte ich auch vorher nicht im Netz nach den Setlists der bereits gespielten Konzerte gesucht und das werde ich diesmal auch wieder genauso machen, nicht nachschauen, was in Pula gespielt wurde und mich dann in Verona überraschen lassen.
    Sehr subtiler und von mir geliebter Humor kam auch von David selbst rüber, als einige bei Beginn des Wolkenbruchs gingen, dies auch noch direkt vor der Bühne vorbei, und er ebenso freundlich wie sarkastisch „Auf Wiedersehen“ sagte. Erinnert Ihr Euch noch? Es war Strafe genug für diese Menschen, was sie danach deshalb verpasst haben.

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      muss das korrieren, das „tschuss“ von david galt einem fan bzw einer person die von der security entfernt wurde, ….:-) weil er sich ziemlich aufgeführt hat

      hab das sogar noch wo zufällig auf video, ebenfalls das happy b day ständchen an rick

      • Andreas Andreas sagt:

        Danke Felix, das habe ich dann wohl nicht so genau mitbekommen. Naja, wir saßen ja auch „nur“ Reihe 15 statt 1 :-)) Er hat aber ziemlich sarkastisch Auf Wiedersehen gesagt, daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Kram mal wieder Dein Video raus und btw, das würde mich auch interessieren :-)) Die auf You Tube sind ja soundmässig leider nicht so doll und trotzdem schaue ich sie mir immer wieder mal an.

        • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

          video folgt heute noch…impressionen von münchen, da ist es dabei..sofern werner den link auf meinen kanal bzw mein video freigibt, teile ich es sehr gerne mit dir (euch).

        • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

          zu finden unter youtube unter david gilmour – on an island tour 2006 munich impressions

        • Andreas Andreas sagt:

          Danke für den youtube Hinweis Felix. Schön, mal wieder in Erinnerungen zu schwelgen. Das „Tschüss“ war ja noch in der ersten Konzerthälfte und das habe ich damals gar nicht so richtig mitbekommen. Das „Auf Wiedersehen“ hingegen war in der zweiten Konzerthälfte während des Regengusses. Ein höflicher Mensch unser David :-))

        • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

          stimmt und bitte gerne, war für mich auch wieder anlass die uralten aufnahmen rauszukramen, ein wahnsinn was sich technisch getan hat…heuer mit 30fach optik zoom,kristalklarem stereo, full HD, und das ganze in einer kompakt cam:)

          damals war die cam so die ich benutzt habe so circa die spitze der kompakt cam klasse…heute schmunzelt man da nur mehr darüber:)

  15. Tony sagt:

    Dave Kilminster wird in Amerika Mitglied von Steven Wilsons Band sein.

  16. Dirk sagt:

    Moin,

    Ich suche nach einem Poster oder Plakat für das Konzert. Gibt es da was?
    Denn ich habe Karten bekommen und so kann meine Tochter David Gilmour noch live erleben.
    Da wäre ein Plakat für unseren Flur eine schöne Erinnerung.
    Gruß
    Dirk

    • Lukas Kehrer sagt:

      Zurzeit gibt’s glaube ich noch nichts. Die beste Möglichkeit wird wohl der Merchandise-Stand beim Konzert sein. Vielleicht wird’s auch im Onlineshop von David eines zu kaufen geben.

      Ich glaube wir müssen uns aber noch bis zum Tourstart bzw. zum Albumrelease gedulden bis wir uns mit Merch versorgen können. 🙂

  17. Uli sagt:

    Hallo, ist es denn noch möglich zwei Tickets für Oberhausen zu bekommen?
    Wenn jemand abspringen sollte würde ich diese sofort kaufen, sollten aber zwei Plätze nebeneinander sein.
    Vielen Dank im voraus.

    Gruß Uli

  18. Christine sagt:

    Hallo Werner,

    es gibt wieder einige VIP-Tickets bei der Köpie Arena. Nun allerdings für 299 € statt wie vorher für 149 €.

  19. Hallo Werner,
    ich werde auch in Oberhausen dabei sein. Ich freue mich natürlich auf das Konzert, aber auch darauf, dich endlich mal persönlich kennenzulernen 🙂

    lg aus Leipzig, Achim

  20. @ Andreas: Auf dem Königsplatz in München war ich auch dabei, die in der Pause verteilten blauen Regencaps habe ich heute noch 🙂

    • Andreas Andreas sagt:

      Da wurden Regencapes verteilt H.-Joachim? Das habe ich gar nicht mitbekommen…… Wahrscheinlich war ich einfach nur hin und weg von der ersten Hälfte und voller Zuversicht und Träumerei auf die zweite. Ich weiss, dass mich der Wolkenbruch eigentlich gar nicht richtig gestört hatte, sogar ein bisschen das Gegenteil, es passte irgendwie zu den Stücken von Syd und nach Davids Ansage, er müsste das Konzert abbrechen wenn es so weiter geht, da gab es bei mir einen kleinen Schock. Aber, gleich danach hörte es ja eben so plötzlich auf, wie es begonnen hatte und dann kam ja auch das sagenhaft gespielte Echoes. Das war so schön, das werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen. Einer der schönsten und bewegendsten Momente in meinem Leben. Einer neben mir sagte sinngemäß: Nun habe ich Echoes live gehört, nun kann ich auch sterbern, was soll sonst noch kommen? :-)) Damals teilte ich die Aussage bis zu einem gewissen Punkt, rückblickend gilt es natürlich zu sagen, es kommt noch so viel und einiges davon bereits in den nächsten 4 Wochen.

  21. Marian sagt:

    Hallo!

    Leider werden zwei Freunde für das David Gilmour Konzert in Oberhausen ausfallen. Aus diesem Grund möchte ich gerne zwei Tickets zum regulären Preis verkaufen. Pro Ticket habe ich 120 € bezahlt, also für insgesamt 240 €. Die Plätze befinden sich neben meinem Vater, auf dem die Tickets registriert sind. Die Plätze befinden sich im Block 2, Reihe F: Plätze 6 und 7, also Top-Plätze vor der Bühne. Ich werde auch vor Ort sein, so dass eine ordentliche Übergabe und Einlass erfolgen kann. Bei Interesse bitte eine persönliche E-Mail mit Telefon-Nr. und Anschrift an: rush197676@gmx.de. Ich werde mich dann telefonisch mit den Interessenten in Verbindung setzen.

    Viele Grüße
    Marian Knauff

  22. Heiner aus Berlin sagt:

    Wer will noch eine Karte für Oberhausen?
    Ich fahre nach Oberhausen. Aber meine Frau kann nicht mitkommen.

    Also habe ich noch eine Karte für Oberhausen übrig — neben mir im Unterrang 109. Die Karten sind über eventim auf meinen Namen personalisiert und eine kostet mit Gebühren und Versand 127,10 Euro.
    Ich wäre ca 1 Stunde vorher da.

    Gibt es hier noch einen Interessenten für Oberhausen? Ich fänd es schade, wenn der Platz leer bleibt.

    Falls das hier die falsche Stelle für das Angebot ist, gebt mir einen Tipp wo ich es besser platzieren könnte.
    Danke

  23. Marian sagt:

    Hallo! Meine Tickets sind bereits verkauft. Danke an Alex! Viele Grüße Marian

  24. Rolf Tombült sagt:

    umständebedingt habe ich 1 Karte für Oberhausen übrig.

    Der Platz ist im Oberrang 204, Reihe J.

    Ich verkaufe zum Einkaufspreis ohne irgendwelche Zuschläge (Versandkosten, die mir entstanden aber anteilig, also 2,50 €), d.h 100,40 € zzgl. 2,50 €.

    bei Interesse bitte hier melden oder bei meiner Mailadresse rolf.tombuelt@gmx.de

    Die Karte würde ich vor Ort gegen das Geld übergeben. Ich bin natürlich beim Konzert (zum Glück) auch dabei.

  25. PETE sagt:

    …haben ebenfalls noch 1 TICKET für den OBERRANG direkt gegenüber der Bühne über, da jemand ausfällt…, bei Interesse hier melden bis spätestens 12:30 Uhr…Direktübergabe vor Ort an der Halle !!!

  26. Norbert B. sagt:

    So, in ’ner reichlichen Stunde gehts los (bei reichlich 400km Anreise will man ja jedes verkehrsbedingte Risiko ausschließen) und ich bin aufgeregt wie ein kleines Kind zu Weihnachten kurz vor der Beschehrung!
    Das neue Album wird in den vier Stunden Fahrt wohl mehrmals durchlaufen! Ich muß sagen, musikalisch gefällt es mir deutlich besser als On an Island. Es wirkt auf mich als Ganzes deutlich geschlossener. On an Island war im Vergleich dazu doch eher eine Aneinanderreihung (zugegebenermaßen guter) einzelner Songs. Ich weiß nicht ob ich mich richtig ausgedrückt habe, aber ich hoffe man versteht einigermaßen was ich meine (will On an Island jetzt auch nicht schlechtreden).
    Nun habe ich die Wartezeit doch noch halbwegs rumgekriegt und kann mich langsam in die Spur machen meinen Kumpel abzuholen. Ich hoffe alle hier angebotenen Karten haben einen „würdigen“ Abnehmer gefunden, es wäre eine Schande wenn auch nur ein Platz leer bliebe, und wir finden auch nachher noch ein Plätzchen im Louisiana (auch wenn ich vor Aufregung wohl nicht viel runter bekommen werde 😉 ).
    Viel Spaß brauche ich wohl nicht mehr zu wünschen. Den werden wir heute Abend alle haben, da bin ich mir sicher!

  27. Jan sagt:

    Heiner,

    melde Dich gerne mal. Ich hätte Interesse. jnchristp@googlemail.com

    Danke

  28. Birgitt sagt:

    Hallo zusammen,
    ich freue mich unbeschreiblich auf heute Abend und fühle mich in Zeiten meiner Jugend zurückversetzt. See you tonight!

  29. Michael G. sagt:

    Guten morgen zusammen. Jetzt ist es tatsächlich soweit. Heute spielt Gilmour, und ich bin dabei!!!
    Da tritt für mich als grosser u langjähriger 1.FC Köln Fan das Derby gegen B.M’Gladbach vollkommen in den Hintergrund.
    Was kann es größeres geben als “ An evening with David Gilmour“!!!!!!
    Wünsche allen eine problemlose Anreise

  30. Karsten sagt:

    Der SoundCheck läuft und man kann es durch die Tür beobachten!

  31. Tom sagt:

    Ich hoffe doch sehr auf Konzerte im nächsten Jahr. Diese ‚Mini‘ Tour scheint eher ein einspielen für London zu sein. Oder ein paar Konzerte in den Herbstferien der Gilmour/Samson Kids mit einer Europa Rundreise zu verbinden. Kurz vor Weihnachten noch ein Sprung nach Südamerika und Ostern 2016 in den Staaten. Ja und Oberhausen ist für mich definitiv ein Rätsel.

  32. Jürgen sagt:

    Allen, die beim Konzert waren einen herzlichen Glückwunsch; da habe ich ja etwas großartiges verschlafen:-(
    In dieser Halle habe ich im Übrigen einige großartige Konzerte gesehen, mit sehr guter Sicht und sehr gutem Sound (z.B. Peter Gabriel und Sting).
    Ich freue mich auf eure Berichte.

  33. donmarc sagt:

    Was für tolles Konzert, bin immer noch sprachlos.
    Super geliefert Mr. Gilmour.
    Es ist mir ein Rätsel, wieso Oberhausen, bei so anderen tollen Konzertorten.
    Aber egal, wir hatten dadurch einen Anreiseweg von 60 Kilometer.
    Vielen Dank für so einen tollen Samstagabend.

  34. ChristianM sagt:

    Lieber Werner, ich habe Dich gestern in Reihe 3 gesehen aber es war ja ständig eine Traube an Leuten um Dich herum :-). Daher mache ich das jetzt hier: Vielen vielen Dank für Deine Arbeit. Wegen Dir und Deiner zeitnahen Info konnte ich ihn in Block 3 in Oberhausen und nächste Woche Freitag in London sehen. Oberhausen war schon genial, London wird die Steigerung. Ist schon irgendwas durchgesickert zum Thema Gaststars auf der Bühne in London ? Gruss ChristianM

  35. Tomusic sagt:

    Tach zusammen,

    ich treibe mich nun schon eine ganze Weile hier herum. Ohne diese Seite hätte ich nie Karten ergattern können. Danke dafür.
    Oberhausen erlebte einen richtig tollen Abend.
    Auffällig war, dass sehr viele junge Menschen in der Halle waren und nicht alle waren mit Eltern auf Zeitreise. Ganze Grüppchen waren da. Staun !!!!
    Die Stimmung war prächtig. Wasser in den Augen, Bässe in den Hosenbeinen und selbst Polly hat getanzt.

    Ich hoffe auf mehr im nächsten Jahr.

    Grüße vom linken Niederrhein

    Tom

  36. Ren'e sagt:

    David Gilmour in sehr guter Form ( einige kleine Patzer, z.b. beim ende von „Sorrow“ und das Gitarrensolo in der mitte bei „Time“) aber egal er war großartig. Sehr schade fand ich nur für solch einen großartigen Ausnahmemusiker die Akustik in der Halle, die teilweise schlecht war. Bitte, lieber David, zukünftig nicht mehr Köpiarena Oberhausen.

  37. Jürgen sagt:

    Ich war gestern in Oberhausen dabei. Riesig. Den Screenfilm von Shine on you crazy Diamond hatte ich garnicht mehr im Gedächtnis. Genial. Gibt es eigentlich irgendwo Infos oder Dokus über die Screenfilme?

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Die Screenfilme zu den Songs von DSOTM und WYWH findest Du auf den Immersion Editions der beiden Alben, welche auch wegen der Mehrkanal-Mixe auf Blu-Ray sehr zu empfehlen sind! Grüsse.

  38. Daniel sagt:

    Was für ein Abend! Ein atemberaubendes und denkwürdiges Konzert, ein David Gilmour in der Form seines Lebens und viele tolle Menschen kennengelernt! Ich bin noch so überwältigt von all den grandiosen Eindrücken, muss sie noch ein wenig sortieren. Ein genauerer Bericht folgt. Im Moment jedenfalls müsste man mir mein chronisches Dauergrinsen wegoperieren …

  39. Kalli sagt:

    Bin nach zweieinhalb Stunden Fahrt gerade aus Oberhausen zurückgekommen. – ein tolles Konzert, für mich mit einigen Überraschungen. Zunächst mal finde ich ich, im Gegensatz zu einigen anderen, dass das jazzige Yellow Dress einer der interessantesten Songs war, untermalt von einer tollen Videoproduktion. Es ist super, dass Gilmour sich die Animateure mit in Boot geholt hat. Damit fördert er junge Künstler umd was dabei herausgkommt, passt genial zu seinen Songs. Der Film zu In Any Tongue hat mit seinem Bezug zu aktuell kriegerischen Auseinandersetzungen eine gwisse Intensität und Tiefe. Dieser Song und besonders Yellow Dress setzen so neue Akzente in Gilmours Oeuvre, die mir sehr gut gefallen.
    Es hat mich bei vielen Stücken immer wieder aus dem Sitz gerissen, aber bei Run Like Hell und CN gab es kein Halten mehr. Ich saß hinten im Parkett und hatte richtig Platz zum Dancen. Was für ein Solo – einfach perfekt!
    So, genug des Lobes, jetzt muss ich zwischendurch auch mal ein bisschen meckern: der Sound hätte, zumindest da wo ich gesessen habe, etwas besser sein können. Ich habe schon oft auf Hallenkonzerten bemerkt, dass eine Beschallung nur von vorne extrem problematisch sein kann. Man bekommt dann zu viele Reflexionen mit und das führt zu einem verwaschenen Klangbild. Das habe ich gestern leider auch wieder mal feststellen müssen. Abhilfe schaffen zusätzliche Lautsprecher über die Halle Verteilt. Ich bilde mir ein, dass außerdem der Hochmittenbereich etwas überbetont war. Das klang etwas blechern. – würde mich mal interessieren, ob das andere auch so wahrgenommen haben.
    Gilmour selbst war in Top-Form. Besonders hat mir gefallen, wie er bei Fat Old Sun zum Übergang auf den Solopart über die Bühne tänzelte. Dafür gab es Szenenapplaus! Ich bilde mir ein, die eine oder andere Unsicherheit im Gitarrenspiel und bei den etwas druckvolleren Gesangspassagen gehört zu haben. Das blieb aber absolut im Rahmen und tat der Sache bei weitem keinen Abbruch. Damit ist man auch sicher, dass live gespielt wurde. Bei einigen anderen Künstlern habe ich da so langsam meine Zweifel…
    Ein tolles Konzert, ich hoffe er kommt nächses Jahr noch mal nach Deutschland!

  40. Kowalski sagt:

    Konzert war fantastisch und zählt für mich zu den ereignisreichsten und besten Konzert, das ich erleben konnte. Parken ist etwas schwierig in Oberhausen, Zufahrt war durch aufkommenden Verkehr verstopft, Ampel wollte auch nicht auf grün umschalten. Auf mein selbstgemachtes T-Shirt haben mich viele Leute angesprochen, wo sie es kaufen könnten. Sehr schön zu sehen, viele trugen ein Floyd-Shirt und dies in allen Variationen. Hatte gute Sicht – Oberrang rechts hinten 208. Es gab viele Höhepunkte – Sorrow hat mich richtig durchmassiert, so fett habe ich noch keine Distortion erlebt. Bei Run Like Hell ging die Post richtig ab, Lichtspektakel, sauber gesungen. Muß sagen, Money war nie mein Lieblingstitel von Floyd, hat mir sehr gut gefallen. High Hopes war eindeutig Verspieler mit Akkustikgitarre (nicht richtig abgetastet) wahrnehmbar, aber was solls, ist auch nur ein Mensch, passiert jedem Profi auf der Welt. Comfortably Numb ist der krönende Schlußpunkt gewesen, da mußte ich meinen Sitz verlassen, dies war einfach nur übermenschlich…ohne Worte. Außerdem staunte ich, daß viele junge Leute, viele Frauen zum Konzert kamen. Ohrenbetäubender Applaus und teils fanatische Fans konnte ich erleben. War doch etwas fertig von der Fahrerei und etwas grippegeschädigt, daher sehnte ich mich ins Bett. Wäre gern zum Treffen mit Werner und Fans erschienen. Im Radio gezappt, nach dem nur Müll zu hören war, kam doch tatsächlich „Today“. Schöner Abend. Fazit: Neues Album, bekommt von mir 5 Sterne. In Any Tongue…huahh Gänsehaut. Amazon-Kritiken gibt es auch schon wieder Leute, die einen Punkt vergeben, ist für mich nicht nachvollziehbar, was solls. Möge David 100 Jahre leben. Ich kann mich nur bedanken, daß ich sowas erleben durfte.

    • Kalli sagt:

      Hallo Kowalski. Ich denke, ich habe das Konzert ähnlich wahrgenommen wie Du und arbeite mich gerade durch die Cd Box, die mich auch vollständig begeistert. – Gut, dass Du die Amazon-Kritiken ansprichst, die verstehe ich auch nicht. Ich habe langsam den Eindruck, dass mit Gilmour und Co. hier allgemein besonders hart ins Gericht gegangen wird. Andere Künstler, wie etwa Keith Richards, kommen da wesentlich glimpflicher davon. Ich frage mich, woran es liegt, dass die Musik rund um PF so polarisiert. Scheinbar fühlen sich hier auch immer wieder diejenigen animiert, die mit der Musik eigentlich wenig bis gar nichts anfangen können. Es käme mir als Beispiel nie In den Sinn, öffentlich Herrn Richards wegen eines belanglosen Albums runter zu putzen. Ich habe nichts gegen berechtigte Kritik, aber was hier vom Stapel gelassen wird, ist teilweise unter der Gürtellinie.

  41. Clemens Götz sagt:

    Frage an die Runde: wieso war das Solo bei Time ohne den korrekten Sound? Ausfall oder Versehen? 😮
    War aber alles super super super – und super live 😀

    • Werner Dornhardt sagt:

      Ich glaube, da hat er sich im Sound vertan, was ihn auch verwirrt hat. Er hat dann den Faden verloren, und sich dann irgendwie durchgerettet. Das kann gerade bei dem Solo leicht mal passieren, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Wenn man einmal raus ist, muss man den Punkt finden wo man später wieder einsteigt, so hat er es auch gemacht. Das ist zwar schade gewesen, aber das ist halt live, und tat meiner Begeisterung keinerlei Abbruch.

  42. Werner Dornhardt sagt:

    Was mir sonst so aufgefallen ist…es fand viel Kommunikation auf der Bühne statt, die hatten sichtlich Spaß da oben, Fehler wurden mit Humor genommen, und man hat sich gegenseitig unterstützt. Was immer in Gilmours‘ Kaffebecher drin war, es hat seine Stimme durch das Konzert gebracht. All dies hat für mich dazu beigetragen, dass ich das Konzert so großartig fand. Die Pulse Tour hat mich damals nur sprachlos zurückgelassen, jetzt bin ich begeistert über diese Band, die Musikalität und die Emotion die ins Publikum schwappte, und dort von der Mehrheit dankbar honoriert, und zurückgegeben wurde.

    Die Setliste fand ich prima, Astronomy Domine war für mich ein absolutes Highlight, nur auf AOI hätte ich ganz persöhnlich verzichten können, The girl with the yellow dress ist einer meiner Lieblingssongs auf dem Album, das Saxofon ist so phantastisch gespielt, und kam auch live klasse.

    Erfreulich fand ich, dass die Handyknipser und Filmer sich einigermaßen zurückgehalten haben, teilweise mit sehr abgdunkelten Displays gearbeitet haben, um die anderen nicht zu sehr zu stören, sehr schön. zumindest da wo ich war, ist es so gewesen.

    Ja, es war auch ein Familienkonzert: Meine 16 jahre alte Tochter war total begeistert, und sie ist in einem Alter in dem sich die Begeisterung für Dinge die von den Eltern kommen, nicht immer sehr ausgeprägt ist.

    Und: Es gibt Leute, denen ist es wichtiger, schnell zum Parkplatz zu kommen, anstatt die Zugabe abzuwarten. Vor mir saß einer, der hat die ganze Zeit nur abgesessen, kaum applaudiert, nicht mal Run Like Hell hat ihn irgendwie in Bewegung bringen können. Warum besetzt so einer einen der begehrten Plätze?
    Das sind Dinge die ich nie verstehen werde, ob beim Fußballspiel, oder in Konzerten, warum geht man früher? Wenn ich bedenke, wie viel Durchhaltevermögen das Publikum früher mal hatte, da hat man die Band einfach nicht von der Bühne gelassen, und heute? (ich sage nur BAP im Satory Saal Köln 1984 oder 85, viereinhalb Stunden, bis sie alles gespielt hatten, was sie konnten, und das Saallicht schon lange an war)
    Der letzte Ton ist noch nicht verklungen, da springen einige wie von der Tarantel gestochen auf, und stürmen davon. Das kann ich einfach nicht verstehen.

    Links im Block neben mir, da hatte eine Reihe anscheinend kollektiv Blasenentzündung, sooft wie da welche aufstehen mussten…oder haben die Primanerblasen vorher zu viel Bier getankt?

    Fazit: Viele entspannte und beseelte Gesichter im Publikum, und auch auf der Bühne, so soll es sein! Danke David und Band für diesen unvergesslichen Abend, und auf ein baldiges Wiedersehen hoffentlich in Köln 2016.

  43. ChristianM sagt:

    Ja sie hatten Spaß auf der Bühne. David tänzelte sogar und grinste sehr oft. Das hat man so auch sehr selten gesehen. Aber was war eigentlich da am Anfang los ? Direkt nach Rattle that lock ging David im Intro zu Faces of Stone zu der Backgroundsängerin und putzte sie voll runter. Er hat länger auf sie eingeredet und war auch am gestikulieren, man sah ihr auch an, dass das nicht freundlich war…..meiner Meinung nach hatte sie aber toll gesungen. Wer hat das auch gesehen ? Was David da wohl hatte ?

    • Simon sagt:

      Habe ich auch gesehen, aber anders wahrgenommen/interpretiert – auf mich wirkte das eher so, als würde er ihr eine ‚Anweisung‘ geben, DG wirkte dabei auf mich, wild gestikulierend, eher sogar euphorisch, sie motivierend. Irgendein Schimpfen/Abmahnen habe ich da nicht rauslesen können. Später im Set ging er meine ich auch noch mal zu den beiden rüber, um sich mit ihnen auszutauschen.

    • Christine sagt:

      Hi, Christian

      Ich habe in Block 102, rechts, ziemlich nah an der Bühne gesessen, aber ich habe diese Situation ganz anders empfunden als du. Mir kam es eher so vor, als ob David in richtig guter Stimmung war und das an die Backgroundsänger weiter gegeben hat. Sein Gesicht war in dieser Situation alles andere als unfreundlich.

      Da ich echt glücklich war, so nah an der Bühne zu sein, habe ich meinen Gitarrengott während des gesamten Konzertes ständig im Blick gehabt. Ach war das schön!!!!!!!

      @Gabriele
      Melde dich doch mal, hat wirklich Spass gemacht am Samstag mit euch allen.
      chschumann@freenet.de

      • Jürgen sagt:

        Ich war ja leider nicht dabei:-(
        Kann aber sagen, dass ich den besten Sound in dieser Halle fast immer gegenüber der Bühne mittig, also oben im Unterrang oder unten im Oberrang hatte, immer mit guter Sicht, da die Halle nicht zu groß ist.
        Aber das hat ja auch mit mehreren Komponenten zu tun und gerade in den letzten Jahren erlebe ich häufig, das die Hauptakteure oftmals leicht bis stark übersteuert sind, hat also auch viel mit der Einstellung des Sounds und der Anlage zu tun. Das liegt dann aber auch an den Musikern und deren Technikern, wie gesagt, in dieser Halle habe ich bereits super Konzerte mit tollem Sound erlebt. Aber für viele schien es auch gut zu klingen.
        Die Presse ist querbeet voll des Lobes. Freut euch des Nachhalls.

      • ChristianM sagt:

        Gut dann habe ich das falsch interpretiert. Ich fand, dass die Sängerin danach komisch dreinschaute, ich habe im Block 3 in der 2. Reihe direkt ihr gegenüber gesessen. David ist ja Perfektionist und habe gedacht, na irgendwas hat sie nicht so gemacht wie geplant. Aber egal, vielleicht habe auch nur ich das so gesehen und es ist falsch….

  44. Jan sagt:

    Sound war an unserer Position im Block 2 Parkett leider auch nicht immer toll, grade in den lauten Passagen war Davids Gitarre im Verhältnis zum Rest der Musik zu laut. Bei den leisen Stellen war es dann allerdings perfekt. Aber alles in allem ein (für mich) perfektes Konzert, grade kleine Fehler machen das ganze doch so sympathisch. Ich freue mich jetzt auf das Konzert in London am 24.09., für das wir, ebenso wie für Oberhausen, ohne diese Seite und den lieben Werner mutmaßlich nie Karten bekommen hätten. Dafür nochmals herzlichen Dank !

  45. Jochen sagt:

    Ich war mit meiner Frau im Unterrang Block 102. Über den Sound gab es da nichts zu mäckeln,; ein Superkonzert. Allerdings hatte ich mich schon vorher gewundert, dass nur über dem Bühnenbereich Boxen installiert waren, da ich bei Konzerten ähnlicher Größenordnung anderes gewohnt war und in den Berichten in verschiedenen Foren über die KöPi-Arenen von Acoustik-Problemen in weiter von der Bühne entfernten Bereichen gelesen hatte

    • Jürgen sagt:

      Ich war ja leider nicht dabei:-(
      Kann aber sagen, dass ich den besten Sound in dieser Halle fast immer gegenüber der Bühne mittig, also oben im Unterrang oder unten im Oberrang hatte, immer mit guter Sicht, da die Halle nicht zu groß ist.
      Aber das hat ja auch mit mehreren Komponenten zu tun und gerade in den letzten Jahren erlebe ich häufig, das die Hauptakteure oftmals leicht bis stark übersteuert sind, hat also auch viel mit der Einstellung des Sounds und der Anlage zu tun. Das liegt dann aber auch an den Musikern und deren Technikern, wie gesagt, in dieser Halle habe ich bereits super Konzerte mit tollem Sound erlebt. Aber für viele schien es auch gut zu klingen.
      Die Presse ist querbeet voll des Lobes. Freut euch des Nachhalls.

  46. Rene sagt:

    Hallo Werner,
    auch ich, möchte mich noch einmal für den unvergesslichen Abend bedanken!!!!

  47. Marek sagt:

    Hallo, ich besuche seit einiger Zeit diese Seite und wollte einen ersten kurzen Beitrag bezüglich der hier kritisierten Tonqualität leisten. Ich war im Block 111 und fand es zu 90% einfach gigantisch und perfekt. Beim Weiten die beste Akustik die ich je auf einem Konzert erlebt habe. Gelegentlich war Gilmours Gitarre für meie Ohren minimal zu laut, oder das Schlagzeug kam etwas zu dünn… aber wirklich nur sporadisch.. Ganz Perfekt für jeden wird der Sound in einer Halle mit Oberrank nie sein!
    Der grösste Patzer der offensichtlich war, war der Fehlgriff bei High Hopes. Bei Time dachte ich einfach..das wollte er einfach mit dem Sound so 🙂 Alles nicht so schlimm wie die Menschenmassen die entweder mit dem Bier in der Hand oder mit voller Blase hin und her gelaufen sind:)
    Ich kann nicht begreifen wie man sich auf diese Weise diese wertvolle Minuten entgehen lassen kann..
    Was für ein unvergesslicher Abend!

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Stimmt, das mit dem Pippimachen! Michael (von Werner’s Clique) machte den Vorschlag, gleich mal noch vorher profilaktisch austreten zu gehen, worauf ich ihn begleitet und vor lauter Ratschen mit ihm gar nicht bemerkt habe, dass ich in die falsche Richtung, weit weg von „meinem“ Eingang zu Block 114 gehe… hihi,
      Ich war hier links von Gilmour seitlich, konnte ihn gut sehen, die Akkusik war sehr gut, da auch seitlich Boxen waren. Das war übrigens im Circus Krone letzten Montag bei Bryan Ferry nicht, dort hatte ich einen ähnlichen Platz aber lange keinen so guten Sound!
      Allem in allem war es ein ganz tolles Konzert, habe mich sehr gefreut Werner zu treffen, und Karsten und all die anderen! Und COMING BACK TO LIFE war Spitze, hatte er ja in Brighton nicht gespielt! Es ist ein magischer Moment, David live zu sehen, ich sitze da voller Dank, dass ich das erleben darf! Das neue Album hab ich gestern das erste Mal gleich in 5.1 gehört und kann nur sagen, ich bin einfach nur vollends begeistert, das Solo bei IN ANY TONGUE bereitet mir Gänsehaut!
      @Michael: Du hast absolut Recht, so ein Glücksgefühl im Konzert ist mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen! CU in London, cheers!

  48. janos sagt:

    ich weiß, ich bin nicht der erste hier, aber ich muss es an dieser Stelle auch los werden. Ich saß ich direkt vor der Bühne, zwar „nur“ im Block 1 in der sechsten Reihe.. in Block 2 war nichts mehr zu bekommen. Es war ein unvergessliches Konzert, mit allem Zipp und Zapp, Pippi in den Augen, weiche Knie und absolute Freude. Danke für den Link zum pre sale, Werner. Auch wenn ich dich persönlich nicht kenne, werde ich Dir dafür auf ewig dankbar sein 😉 Bis spätestens im Juli in Köln!

  49. Norbert B. sagt:

    So langsam finden sich die Worte wieder zusammen um auch nur annähernd den Eindrücken dieses unvergleichlichen, unvergesslichen Abends gerecht werden zu können.
    Immer noch bekomme ich Gänsehaut wenn ich an Samstag Abend denke und das Grinsen im Gesicht wird wieder breiter. Das Album läuft mittlerweile fast in Endlosschleife und bringt immer wieder diese wunderbaren Eindrücke hervor:
    Ein sichtlich gut aufgelegter David Gilmour mit einer Band die genauso viel Spaß an der Sache zu haben schien wie er und das auch irgendwie von der Bühne rüberbrachte.
    Eine phantastische Lichtshow, auch ohne Laser.
    Die teilweise dreidimensional wirkenden Lichteffekte der Scheinwerfer von Mister Screen bei Astronomy Domine.
    Das nicht enden wollende Solo und die anrührende Animation bei In any Tongue, die mir Schauer über den Rücken jagten obwohl ich den Text des Liedes nicht verstehe.
    Alle auf der Bühne mit der gleichen Sonnenbrille bei Run like Hell (sah irgendwie cool aus, auch wenn ich weiß das das nicht aus „modischen Erwägungen“ geschah).
    Und schließlich Comfortably Numb als krönenden und würdigen Abschluß eines eigentlich unbeschreiblichen Konzerts. Bei dessen Solo (wie es SO wohl nur David Gilmour zelebrieren kann) schien sich David fast schon in Extase zu spielen. Steve DiStanislao schien das schon nicht mehr zu überraschen, zumindest würde ich sein immer breiter werdendes Grinsen, das dann schließlich in ein Lachen überging, so interpretieren.
    Und, und, und …
    Am Sound hatte ich absolut nichts auszusetzen (ich saß Unterrang Block 112, Reihe A, Platz 19). Ich fand ihn schlicht und ergreifend beeindruckend.
    Ich kann es jetzt schon nicht mehr erwarten daß die Live-Blu Ray dieser Tour erscheint!

    So Werner, da muuß Du jetzt durch:
    Auch wenn Du es schon tausend mal gehört und gelesen hast. Vielen vielen Dank, daß Du es mit den Infos auf deiner Seite möglich gemacht hast, daß mein Kumpel und ich diesen Abend erleben durften!!!

  50. Frank Hirsch sagt:

    Zunächst mal – bevor nachher ein wenig Kritisches kommt: Das Konzert war wirklich sehr schön, David Gilmour live ist per se schon eine Freude und er kommt sympathischer, lockerer und relaxter rüber als Roger Waters. Die Stimmung zu Beginn unter dem Publikum fand ich etwas verhalten, La-Ola-Wellen gab es nicht, auch das Herbeiklatschen des Konzertbeginns blieb aus. Als es aber begann – sehr warmer und herzlicher, anhaltender Applaus.
    Der Sound, und das ist meine Hauptkritik, wurde mit Verlauf des Konzertes schlechter, d. h. es wurde, besonders der Gitarrenpart des Meisters, zu/sehr laut im Vergleich zum Rest der Band ausgesteuert. Ich stellte das fest etwa zur Mitte der ersten „Halbzeit“. Nicht nur mir fiel das auf, sondern auch meine Zuhörer in der Umgebung hielten sich teilweise die Lauscher zu bzw. stopften sie – womit auch immer -zu. (Block 212) Erstaunlicher Weise fiel mir dieses Phänomen extremer Lautstärke besonders bei den alten Stücken auf, nicht bei den neuen. Sämtliche Stücke kamen übrigens kristallklar rüber! Die neuen Stücke gefielen mir live ausnehmend gut, dynamisch und stringenter als auf CD. Gimours Stimme schien mir noch sattelfest zu sein, bei „Coming back to live“ bekamen mein Nachbar und ich einen leichten Schrecken, da schien die Stimme zu kippen. Die Band war super, schön, dass Manzanera mal wieder zu hören war. Bei der Stückauswahl hätte ich mir ein verwegeneres Händchen des Meisters gewünscht. Statt zum x-ten Male „Money“ eher „Sheep“, statt „Run like hell“ UND „Comfortably numb“ lieber „Echoes“ – ok das sind persönliche Präferenzen, irgendwo erwartet die Masse wahrscheinlich die alten Gassenhauer.
    Die Vorfreude auf Köln 2016 (?) hat jedenfalls begonnen….

  51. Dirk sagt:

    Hatte noch jemand von Euch den Eindruck, dass er „On an Island“ ziemlich verhauen hat? Mein Eindruck war, dass er sich in den Soli total verloren hat, vorallem die charakteristischen Einsätze nicht getroffen hat und teilweise sogar auf falschen Harmonien unterwegs war?

    • Pete der andere sagt:

      Hallo Dirk,
      es war leider so… wo das Island Solo gerade das zweite Solo so emotional ist und einen zu Tränen rührt. Bei Sorrow lag er im Intro auch auf dem ersten Anschlag nen halbton daneben. Aber schön ist das er auch nur ein Mensch ist und das macht ihn um so sympathischer.
      ansonsten war es ein toller Abend.

  52. GeckoFloyd sagt:

    Kurze Info: Es gibt heute einen ganz tollen Bericht im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung zum Oberhausen-Konzert! Ich habe ihn gerade gelesen und mich beim Lesen sehr betätigt gefühlt, in jeder Hinsicht sehr gut geschrieben, meinen Besten Dank an den Autor Alexander Gorkow, das ist Journalismus, wie ich ihn liebe!!!

    • Ina Ina sagt:

      Hi Geckofloyd,
      online kann man nur die gekürzte Variante lesen. Hast du Zugang zum vollen Bericht? Ich wäre sehr interessiert!
      Viele Grüße
      Ina

      • GeckoFloyd sagt:

        Hab ihn ganz oldschool, analog, also im Original auf Papier, woaßt eh, das war dieses weiße Zeugs, was man aus Lumpen und Bäume gemach hat 😉 Muss mal gucken, ob mein Scanner noch geht, Deine E-Mail hab ich ja, sonst bringe ich ihn nach London mit 😉

  53. CTI sagt:

    Hi,
    würde mich sehr freuen wenn Ihr mir einige Fotos von dem Konzert schicken könntet.
    Finde im Netz nur sehr wenige und habe ganz bewusst selber keine Kamera benutzt.
    Habe bei „web.de“ einen Account mit dem Namen „Fantasy2000“.
    Ansonsten fand ich es eigentlich, bis auf die Jazz-Nummer, absolut toll, Klang war gut (Innenraum vorne- Danke Werner).
    Schade, bei mir hat sich jetzt dieTrauer eingestellt. Das war’s…ein wenig wie ein kleiner Tod.
    Trotzdem ein schöner Abschied…

    • GeckoFloyd sagt:

      Nix Abschied, nächstes Jahr gibt es vielleicht noch das ein- oder andere Konzert, womöglich sogar in Deutschland! Grüsse

      • Gabriele sagt:

        Hi GeckoFloyd, war schön, Dich am Samstag persönlich kennen zu lernen. Auch all die anderen waren mir durch Werners Seite irgendwie vertraut. Hoffe sehr, wir treffen uns beim nächsten Gilmour-Konzert wieder !! Auch an alle anderen wie Christine, Karsten und Mirko ganz herzliche Grüße und auf ein baldiges Treffen. Gabriele

        • GeckoFloyd sagt:

          Bist Du etwa die Gabriele aus Ratingen, die ich in Oberhausen in der Traube um Werner herum getroffen habe? Hmm, was für nen Samstag magst Du wohl meinen? Am nächsten, den 26.9. sind die drei Konzerte in der RAH schon vorbei, guckst Du… 😎

          • GeckoFloyd sagt:

            ah, stopp, schon klar, ich konnte meinen Kommentar nicht mehr bearbeiten… ich war mal in D’dorf und hab mit Kuddel von den Hosen ein Alt getrunken – aber Samstag kein Köpi in der Köpi-Arena und kein Kölsch in Köln, schande über mich, aber war ja mit dem Auto unterwegs und da geht das nicht, sonst tanzen meine restlichen Hirnzellen wie David bei FAT OLD SUN… 😉

  54. Knut sagt:

    Ich habe noch Tickets für den 25.9. abzugeben (Loggia) – natürlich zum Originalpreis.

  55. Daniel sagt:

    Hi,

    wollte mal fragen ob noch jemand ein Programmheft zu verkaufen hat.
    Am Ende des Konzertes war doch tatsäclich nirgendwo mehr eins zu bekommen. Hatte gedacht ich verschiebe das Kaufen aufs Ende des Konzertes, da ich nicht die ganze Zeit damit rumschleppen wollte, aber das war wohl nichts.
    Ich muß da auch auf jeden Fall mal für den Link zum presale danken. Hatte einen super Platz in der 2 Reihe.

    Grüße
    Daniel

  56. deha sagt:

    Keine langen Vorreden: Das war ein himmlisches Konzert. David Gilmour ist wie Wein, je älter desto besser:-)

    Ich freue mich auf weitere Werke unserer Helden

    Vielen Dank an Werner für diese tolle und stets informative Site.

    lg,
    deha

  57. René sagt:

    Für alle, die die umwerfenden Eindrücke nochmal aus anderen Quellen zusammengefasst haben wollen (zum Lesen und Hören/Hören) :
    WDR: david-gilmour
    oder :
    deutschlandfunk.de/konzert-in-oberhausen-david-gilmour-auf-welttournee

    Ich hoffe, die Adressen werden als Link angezeigt …

    • Esther Schürch sagt:

      diese Kritik vom Konzert in Oberhausen gefällt mir am besten das muss ein Pink Floyd Fan sein der diesen Bericht geschrieben hat.

      • René sagt:

        Ich habe mehrere Konzertrezensionen gelesen und gehört und finde sie insgesamt sehr ausgewogen. Manchmal fragt man sich ja schon, ob die, die über ein Konzert schreiben, auch anwesend waren oder wo deren musikalischer Geschmack angesiedelt ist.
        Dass die Meinungen aber aushanmslos so positivausfallen, überraschte mich dennoch – aber: Wir reden ja schließlich auch nicht über irgend jemanden!!

  58. Dirk sagt:

    Ich habe mal noch eine Frage an diejenigen von Euch, die neben Oberhausen noch bei anderen Konzerten waren:
    Gab es ein Problem mit der Lichtshow bei „Run like hell“ oder war das beabsichtigt so?
    Auf einem Video hier: ……… sieht man gut, wie die Lichter bei 2:03 plötzlich alle weiß werden, gefolgt von einem relativ langweiligen Rot-Grün-Blau-Wechsel.
    Später flackert bei 2:45 wieder alles, doch dann kommt eine schnellere aber ebenso seltsame Rot-Grün-Blau Abfolge.
    Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das so beabsichtigt war? Danke für Eure Antworten.

  59. Gina sagt:

    Hi, falls gewünscht, hätte ich noch Pics von Oberhausen beizusteuern. War mein 1. Konzert von DG und ich schwebe noch immer auf Wolke 7…
    Danke für dieses informative Forum.
    VG

    • Werner sagt:

      Hi Gina, schön das es dir gefallen hat! Wenn du das eine oder andere Foto hast – sehr gerne! Ich bin gerade dabei, die Konzertberichte zu vervollständigen und Fotos usw. upzudaten!!

      • Michael G. sagt:

        Hallo Werner, wollte mal nachhören ob Dich die Photos von meinen Gemälden zu „Pink-Snapshots from the Familie Album“ erreicht haben.
        Wir hatten im Louisiana in Oberhausen drüber gesprochen. Ich war/bin der mit dem Pink Floyd Hut.
        Gruß Michael

  60. Knut sagt:

    Hallo Werner,
    ich kann noch Fotos vom 25.9. beisteuern. Wo muss ich sie denn hin mailen?
    Gruß
    Knut

  61. Gina sagt:

    Habe so 4-5 Fotos rausgepickt – aber wie soll ich die Übermitteln?
    VG

  62. mike sagt:

    ich hätte auch noch ein paar fotos^^
    Hab meine Pentax mitgenommen und eine Rolle S/W Film geschossen, ein paar sind auch ganz gut geworden.

  63. Heini M. sagt:

    Hallo zusammen,
    muß das Thema hier leider mal rauskramen. War 2015 auch in Oberhausen und bekomme immer noch Pipi in die Augen wenn ich daran zurück denke. Nun habe ich im WEB zufällig diese Seite hier gefunden.
    –link–gelöscht–
    Was ist davon zu halten, sind das offizielle Aufnahmen, Bootleg oder was sonst? Würde mich über Hinweise freuen.
    LG Heini M.

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