Charlie Gilmour’s Kurzbiografie „Benzene Dreams“ erscheint 2019

Charlie Gilmour mit Benzene

Der Name Charlie Gilmour (28) sagt uns erst seit „The Division Bell“ etwas. Es ist er, der nach „High Hopes“ dem Pink Floyd-Manager Steve O’Rourke das Leben schwer macht und den Telefonhörer auflegt! Im Jahr 2010 erlangte Charlie traurige Berühmtheit, als er, wie soll man es am besten ausdrücken, nach vergeblichen Versuchen einen guten Kontakt zu seinem leiblichen Vater Heathcote Williams herzustellen, der dieses Jahr starb, sich an den Studentenprotesten beteiligte und dabei ausrastete. Für die Art des Protestes erhielt Charlie 16 Monate, vier Monate davon musste er 2011 im Gefängnis absitzen! Das war für die Familie Gilmour sicher ein schwerer Schlag gewesen! Dies alles ist überstanden. Längst steht er wieder auf beiden Beinen. Vergangenes Jahr hat er die Designerin Janina Pedan geheiratet!

Benzene Dreams

Zweifelsohne ist er selbst künstlerisch begabt. Er arbeitet als Journalist, steht als Model zur Verfügung und seine Beziehung zur Elsterdame Benzene war der BBC in der Sendereihe „My Unusual Life“ einen Beitrag wert: The Man Who Lives With a Magpie, darin zu sehen ist auch sein Bruder Gabriel. Für Ende 2019 ist die Kurzbiografie mit dem Titel „Benzene Dreams“ angekündigt! In dem Buch erzählt Charlie Gilmour von seiner Liebe zu diesem Vogel und verwebt darin seine eigene Lebensgeschichte! Das hört sich nach einer interessanten Geschichte an.

Is the story of this love affair between man and bird. It is also about freedom and captivity; adoption and parenthood; birth and death. Charlie weaves his own story into Benzene’s year of growing, learning to fly, moulting and nesting.

Benzene Dreams will be published by Weidenfeld & Nicolson in hardback and e-book in late 2019.

Der Rowohlt Verlag wird das Buch in deutscher Sprache raus bringen!

Quelle: Charlie Gilmour memoir sold into multiple territories.

Foto von Polly Samson

3 Antworten

  1. Ich weiß genau, dass ich einmal einen obskur betitelten WordPress-Blog gefunden habe, der offenbar von Charlie Gilmour betrieben wurde. In einem der ganz wenigen Einträge lästerte er über einen „dicken Mann mit Glatze im Ei-verschmierten Bademantel, der sich immer so bescheiden gibt, aber in Wahrheit für einen Giganten unter den Menschen hält“. Das war schon ziemlich krass. Mir kam das damals so vor, als wäre das Strategie für den Knastaufenthalt: Lieber vom reichen Rockstar-Daddy distanzieren oder so.

    In diesem tollen Guardian-Artikel kommen erst Charlie und dann David Gilmour nacheinander zu Wort und schildern ihre wahre Beziehung zueinander. (Mir wird immer ganz schwummerig, wenn ich höre, wie viel Musik im Hause dauernd gemacht wurde und was David wohl alles für Dinge aufgenommen hat – unter anderem ein Vollcover eines Lady-GaGa-Albums!)

    Guardian: David Gilmour i’ve been bonded to charlie since he was three we were incensed by the injustice

  2. Patrick sagt:

    Brauch ich persönlich nicht. Gerade weil er auch nur das schwarze Stiefscharf von Gilmour ist. Da wäre mir schon Harry Waters lieber. Ich glaube ja immer noch das er es war der seinen Vater wieder die liebe zur Liveshow beibrachte.

    • Roman sagt:

      was ist denn bitte ein nur schwarzes stiefscharf?

      mich persönlich beeindruckt der bericht im guardian, zeigt er doch mindestens eine weitere persönliche stärke von david gilmour auf, und durchaus auch andere prioritäten als „nur“ die schöne musik in seinem bisherigen leben.

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