Deutschlandfunk über die „Beautiful Extremes“ John Martyn, Kevin Coyne und Robert Wyatt

Robert Wyatt, Then I Close My Eyes

Vergangene Woche berichtete der Deutschlandfunk in seiner Sendung „Beautiful Extremes“ über die vergessenen, unbekannteren britischen Popmusiker John Martyn, Kevin Coyne und Robert Wyatt, die uns so unbekannt nicht sind. Robert Wyatt ist sicherlich der für uns bekannteste Unbekannte. 1973 stürzte er aus einem Fenster und ist seither im Rollstuhl. Pink Floyd spielten im November des selben Jahres zwei Gigs an einem Abend für ihn.

Robert Wyatt: „Ich war im Krankenhaus die ersten sechs Wochen bewusstlos und stand unter Medikamenten. Es brauchte sechs Wochen, um herauszufinden, was permanent zerstört war und was nur ein Trauma. Wie auch immer, Ronnie Scott hat etwas Geld geschickt und dann haben Pink Floyd ein Benefizkonzert gespielt – und dieses Konzert bedeutete, dass wir, die nichts besaßen, auf einmal einige Tausend Pfund zur Verfügung hatten. Eine Freundin von Alfie schenkte ihr dann ihr altes Auto und Julie Christie hat uns eine Wohnung gekauft, denn unsere Wohnung hatte Treppen, die ich niemals mit dem Rollstuhl überwinden konnte. Und mit dem Geld von Pink Floyd begannen wir wieder zu leben, aber es war sehr bescheiden.“

Nick Mason und Gilmour arbeiteten in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit Wyatt zusammen.

John Martyn wurde nicht nur von Eric Clapton für einen außergewöhnlich guten Gitarristen gehalten, auch David Gilmour war von seiner Spielweise angetan und zeigte ihm seinen Respekt bei einem Gastauftritt bei Martyn’s Konzert am 31.3.1990 im Shaw Theatre in London! Gilmour spielt auf Martyn’s Album „Couldn’t Love You More“ bei zwei Songs Gitarre!

Mehr über diesen sehr gelungenen Beitrag findet ihr auf der Website des Deutschlandfunks unter: Eine Lange Nacht über britische Pop-Originale!

Ich danke Thomas Huber für den Hinweis!

3 Antworten

  1. Floydophile sagt:

    Hi Werner,

    meintest Du Kevin Coyne oder Kevin Ayers? „Joy Of A Toy“ bzw. „Religious Experience“ stammen m.W. von letzterem.

    Aber auch der Kevin mit „C“ hat mit seiner „Opera For Syd“ (1999 dargeboten in Leipzig) eine gewisse Floyd-Affinität bewiesen!

    😉

    Servus aus Berlin,

    Christoph

  2. ChrisHB sagt:

    Also nach wie vor: One World von Martyn live mit DG ist der Hammer.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.