Roger Waters stellt neuen Song „Déjà Vu“ vor!

Roger Waters Song Déjà Vu

Seit heute gibt es einen weiteren Song von Roger Waters Album „Is This The Life We Really Want?“ zu hören! Es handelt sich um Track 2, „Déjà Vu“, aka „If I Had Been God“, der als Stream verfügbar ist! Amazon bietet die Mp3 Version zum Download an: Roger Waters – Déjà Vu (4:27).

Ich konnte mir den Song heute früh leider nur einmal anhören, werde erst Morgen die Zeit haben mich dem Lied gebührend zu widmen! In der Zwischenzeit interessiert uns eure Meinung zu dem Lied!

60 Antworten

  1. Oskar Oskar sagt:

    Gänsehaut!!! Ich bin ganz baff! Übertrifft meine Erwartungen!

  2. Ingo sagt:

    HI!
    Auch verfügbar bei Apple Music!

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      auch auf spotify, zwar wie immer compressed aber verkürzt das warten auf die LP/CD

      der song ist der burner, auch sein schrei erinnert massiv an final cut zeiten…bis jetzt sind beide songs volltreffer, kanns gar nicht mehr erwarten, spricht mich extrem an

  3. mick Nason sagt:

    ein Song nach dem Motto: „schau mer mal, was früher gut geklappt hat und mach ma’s nochmal“

  4. Malone sagt:

    Sehr schöner Song. Mit gefallen besonders die Orchestrierung und die zurückhaltende, konzentrierte Produktion.

  5. Markus sagt:

    If I had been god,
    I would have rearranged the veins in the face to make them more resistant to alcohol and less prone to ageing
    If I had been god….(1 Vers ) ich finde diesen Song einfach großartig. Sound ein bisschen nach Mother.
    Lg Markus

  6. Fabian Fabian sagt:

    Nachdem ich ihn jetzt über den Tag hinweg ein paar mal gehört habe, muss ich sagen mir gefällt der Song – besonders die Melodie. Zwar typisch Roger Waters und musikalisch einfach gehalten, aber so passt der Song nun mal.

    Nun muss ich aber auch das erste Mal Kritik üben: ich habe von diesem Song mehr erwartet. Nachdem Roger ihn unter anderem Titel (If I Had Been God (Lay Down Jerusalem)) schon mehrfach gespielt hat, hatte ich sehr gehofft, dass der Song nicht gekürzt wurde. Ich denke mal Nigel Godrich ist dafür verantwortlich und hat Roger dazu überzeugt ihn zu kürzen. Da muss ich leider sagen, dass mir das so nicht gefällt. Ich hätte das Ende wo „Splish Splash Hallelujah“ gesungen wird definitiv drin gelassen, ebenso den Teil wo er von 10 Leuten erzählt und nach jedem „Splish Splash“ eine Zahl runter geht.

    Dieser Song hätte wie ‚Amused To Death‘ langsam aufbauen können, dann einen starken epischen Teil haben können und dann zum Ende hin langsam ausklingen können. Mir egal ob der Song dann 6,8, oder 12 Minuten lang gewesen wäre.

    Roger hatte ja schon im Times Interview gesagt, Nigel hätte ihn beeinflusst und ohne ihn, Sachen anders gemacht. Er hatte auch eine fehlende Strophe aus diesem Lied vorgelesen, die er gerne drin gehabt hätte. Da muss ich Roger zustimmen und das ist meiner Meinung nach eine Fehlentscheidung gewesen. Bei ‚Smell The Roses‘ habe ich mich noch neutral gehalten und fand den Song erfrischend gut – auch wenn Roger’s Vocals zwischendurch schlecht gemixt waren. Bei diesem Song scheint es besser zu sein. Ebenso gut finde ich die Soundeffekte – typisch Floyd und Water’ish. Ich freue mich zwar sehr auf das Album, allerdings schraube ich nun meine Erwartungen erstmal wieder etwas runter. Ich hoffe dann doch, dass Roger seinen Willen an anderen Stellen durchgesetzt hat.

  7. chrishb sagt:

    Also eindeutig Roger Waters. Die musikalischen Parallelen zu früheren Songs sind da – stecke ich aber in die Schublade, die eindeutig Roger Waters ist. Das alte tut dem neuen nicht schlecht, außer dass man vielleicht sagen könnte, dass dieser Song praktisch auf jedes Album von RW einschließlich Final Cut hätte passen können. Die Dynamik der Musik wird bei Waters ja massgeblich durch die Dynamik der Texte beeinflusst. Bei Gilmour ist es meist andersherum. Und auch, wenn mir viele Solosachen sehr gut gefallen, nehme ich sie meist als „irgendwie unvollständig“ wahr. Ist eine ewig alte Diskussion, schon klar – aber gerade bei Waters- Kompositionen fehlt mir manchmal der musikalische „Flow“.

  8. Christian sagt:

    Es wird wirklich nicht besser…Gilmour wird vorgeworfen altes neu aufzuwärmen..aber was macht denn Waters? Er kopiert sich selbst…schade.

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      wüsste nicht wer einem künstler vorwirft wie er selbst zu klingen
      das jemand nach sich selbst klingt ist wohl eine logische angelenheit, waters soll nach waters klingen und gilmour nach gilmour, oder was sollen sie machen? soll gilmour ein death metal album rausbringen, und waters ein trance-techno album rauswerfen, damit keiner der beiden auch nur irgendwie nach sich selbst klingt?Um was genau zu bewirken? wenn ich keinen waters sound will, kauf ich mir ne take that scheibe (wird nicht passieren). was wollt ihr denn von ihm? Smell the roses hat den riff von have a cigar ja, entwickelt aber eine eigendynamik – dejavu ist ein ruhiger song, und klingt somit, ja wie ein ruhiger song, pink floyd hatte ruhige songs, roger waters hatte auch ruhige songs, darf er jetzt keine ruhigen songs mehr schreiben?

      • Michael sagt:

        Dem ist nichts, aber auch gar nichts hinzuzufügen! Danke!

      • Johannson sagt:

        Zwei Wochen nicht am Nabel der Welt (P&S) und vieles verpasst. Ich bin da bei Oskar und bei Dir,- Gänsehaut. Nun bin ich da auch ziemlich einseitig gestrickt, Floyd und Bach auf der anderen Seite. Die sachliche Kritik nehme ich interessiert zur Kenntnis, damit da keine Zweifel kommen…

  9. karl sagt:

    Alles schon mal so ähnlich da gewesen, leider. Nix neues.

  10. Christoph Buesge sagt:

    Gänsehaut!Interessante Songstrukturen.wenn man smell. In any tongue folgen lässt und deja vu und faces of stone abschliesst hat man das Gefühl einer echten Pink Floyd Scheibe.Kommentare nichts neues?Jagger/Dylan/Bono kopieren ihren Style auch.Da sind undere Helden immer noch kreativer und besser.-Mir brennen die Augen.Das schaffen nur meine Kinder,Rogers Stimme und Davids Gitarre.

  11. Matthias sagt:

    Irgendwie kommt auch mir der Song so vor als hätte ich ihn schon in den vergangenen Jahren immer mal wieder von Waters gehört.Kommt mir doch alles sehr bekannt vor.Nach dem doch recht passablen SMELL THE ROSES ein Sehr schwacher Song.Schade das sich Waters hiemit zum xten mal wiederholt.Bin sehr gespannt auf das ganze Album.

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      bin sicher er wird demnächst auf hip hop umsteigen um einige zu befriedigen

    • chrishb sagt:

      Ja, der Song könnte auf jedem Album RW seit Final Cut sein und sich dort unauffällig einfügen. Ein ehrlicher Waters-Song. Getragen vom Text – klasse strukturiert – das gewisse „Etwas“ fehlt. Bei Gilmour kaum anders, allerdings ist die Gitarrenarbeit so prägnant und beliebt, dass auch das bei ihm fehlende leichter zu verschmerzen ist. Waters hat meisterhafte, eigenständige Songs komponiert – diese beiden gehören irgendwie nicht dazu.

    • Oskar Oskar sagt:

      Lieber Christian und Matthias. Ich versteh dieses Gemeckere nicht. Wenn ich an Roger Waters denke oder Waters hören will, dann stelle ich mir genau diese Art von Musik vor und keine andere. Genau deshalb hat Waters mit den beiden Songs genau meine (und die vieler anderer Fans) Erwartungen getroffen.
      Sollte er mit 74 Jahren auf einmal einen Stilwechsel vollführen? Dann würde er wahrscheinlich erst recht mit einem Kopfschütteln belächelt. Es ist doch genau dieser Kompositionsstil den ich mir von ihm erwarte. Wenn ich andere Musik hören will, muss ich mich halt an wen anderen halten.
      Das selbe gilt natürlich auch für David Gilmour.

      • Jalle Junior sagt:

        Moin allerseits!

        Generell stimme ich hier den Waters-Verteidigern zu – wenn ich ein spätes Waters-Werk kaufe, erwarte ich nicht mehr, dass er musikalisch gesehen das Rad neu erfindet (und mal Hand aufs Herz: Fast JEDER in Würde gereifte Musiker neigt doch dazu, sich mehr oder weniger selbst zu zitieren – siehe z.B. Gilmour…!). Mir persönlich gefallen „Smell The Roses“ und „Déjà Vu“ sehr gut, und wenn der Rest des Albums diesem Muster folgt, wäre das für mich kein Weltuntergang.

        Aaaber: Als ich erfuhr, dass „Is This The Life…“ von Nigel Godrich produziert wird, hatte ich die Hoffnung, dass er, ähnlich wie bei Paul McCartney auf „Chaos And Creation In The Backyard“, ein paar frische Impulse aus Waters herauskitzelt – in den beiden bisher veröffentlichten Songs kann ich das leider nicht wirklich erkennen. Aber vielleicht sollte ich mit meiner Kritik warten, bis wir das vollständige Werk zu Gehör bekommen – gespannt bin ich auf jeden Fall!

      • Matthias sagt:

        Lieber Oskar

        Der von mir geschriebene Kommentar ist kein Gemeckere sondern nur eine Meinung. Eine Meinung von vielen, meine Meinung.Wem der Song gefällt..ok! Wem nicht …auch ok oder? Ich sage ja auch nicht das dieser Song grundsätzlich schlecht ist, sondern nur das sich Waters wiederholt in seiner Musik. Auf die ersten Takte von DEJA VU kann man auch die erste Strophe von MOTHER singen wenn man will. Darüber hinaus glaube ich das man erst nach dem hören des gesamten Albums alle Songs richtig beurteilen kann,wir werden sehn…is ja nicht mehr lange bis dahin.

        • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

          „schlecht“ wurde nicht gesagt, aber ein „Sehr schwacher Song“.
          und das ist er mit sicherheit nicht, konsequent wäre es dann hier zu sagen mir gefällt der song nicht. würde auch zur antwort oben passen:

          „Eine Meinung von vielen, meine Meinung.Wem der Song gefällt..ok! Wem nicht …auch ok oder? “

          ich verstehe aber das bashen ohnehin nicht, ich gehe mal davon aus das hier pink floyd fans sind, so nun kommt nach 25 jahren ein neues album eines floyds raus, und es klingt oh überraschung nach ihm selbst..das geht ja mal gar nicht, als pink floyd fan wäre das letzte was ich will ein album das nach pink floyd klingt…

          zuerst wird jahrelang gemeckert das er nichts tut, macht er etwas wird gemeckert das es nach ihm klingt…die einzige logische schlussfolgerung die ich hier ziehen kann, ist wohl der spaß am meckern.

          • Christian sagt:

            @Felix

            „bashen“ tut niemand. Man äußert seine Meinung und das muss erlaubt sein. Ich erhebe nicht den Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Zu Toleranz gehört auch, dass man negative Meinungen akzeptieren muss und ich finde, man kann sich schon Rückbesinnen, nur sollte man da nicht mit zweierlei Maß heran gehen…

  12. Christian sagt:

    Déjà vu trifft’s ganz gut. :/

    • Frank Gäbener Frank Gäbener sagt:

      Da muss ich dir zustimmen.
      Ist für mich nichts anderes als eine Aneinanderreihung altbekannter Sequenzen.

      • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

        lieber frank, du weißt aber selbst das good old dave auch zu 95% auf altbekannte sequenzen zurückgreift, außer aktuell bei the girl in the yellow dress, und da wäre mein tipp gewesen, doch bitte auf alt bekanntes zurückzugreifen:) soll heißen, du hast hier waters und gilmour bzw allgemein musiker, die ihr inneres durch die musik sprechen lassen, deine seele und deine inneres und deinen grundstil hast du und verlierst du nicht, man kann ihn erweiter ja, aber die basis bleibt. somit ist es nur fair wenn man es gilmour zugesteht es auch waters zuzugestehn!

  13. Yucateco sagt:

    Gänsehaut pur. Zwei Songs wie man sie sich seit zwanzig Jahren herbeigesehnt hat. Floyd Feeling pur mit typischen, so lange vermissten, bissigen Waters Texten. Wenn der Rest des Albums ähnlich wird hat sich das Warten mehr als gelohnt.

  14. GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

    Du sagst es Yucateco, kann ich nur sagen: If i had been god, i might have make Roger and David very close friends working together as PINK FLOYD along with Nick as long as is physically possible… 😉 Sehr schön, macht die Freude auf das neue Roger Waters Solo-Album nur noch größer, gefällt mir sehr, matter of fact, it was indeed worth waiting. Cheers.

  15. Oliver sagt:

    Das ist seit langer, langer Zeit der erste Song aus dem Hause PF, der mich gleich beim ersten Hören gepackt hat und den ich jetzt wirklich einen Tag lang in Dauerschleife gehört habe. Ok, Crystal Clear Brooks hätte das auch geschafft, wenn es eine Aufnahme in besserer Qualität gegeben hätte.
    Das Zusammenkürzen war meines Erachtens zwingend nötig, ich fand die „Ur-Version“ viel zu lang und damit auch langweilig. Und bei dem vielen Text hätte man da auch nichts anderes daraus machen können, wie Fabian oben meint.
    Die Live-Version gestern in der Stephen Colbert Show war übrigens noch besser!

  16. Tom sagt:

    Die Wurzel allen Übels ist der Vergleich!
    Aus diesem Muster werden „wir“ wohl in diesem Leben nicht mehr herauskommen. Seis drum. Es ist natürlich völlig in Ordnung den Song nicht zu mögen und immer wieder Bezüge/Vergleiche zum musikalischen Leiter seiner früheren band zu ziehen. Ich bin froh, dass „Killer“ (räusper) Kilminster keine Solos spielt (man stelle sich die Diskussionen vor;-)) und Roger eben klingt wie ich es erwarte. Ihm jedoch „vorzuwerfen“ in altbekannten Mustern verhaftet zu sein und immer die „gleichen Sequenzen“ aneinanderzureihen, finde ich dann doch zu kurz gegriffen, vorallem vor dem Hintergrund, dies womöglich bei RTL zu tolerieren. Auch dort kommen altbekannte Muster hauptsächlich Strophe/Refrain/Solo/Strophe…usw. zum Einsatz. Wenn die Emotionen bei David nicht mehr in Worte zu fassen sind, (oder es der Autorin nicht gelingt;-)) dann jault so wundervoll seine Strat. Roger zieht das bis zum Ende durch:-)
    Auch bei Deja Vu. Mich berührt dieser Song außerordentlich. Wenn Roger zu Beginn “ If had been God“ ins Mikro haucht, stellt sich bei mir jedes Haar auf und dieses Gefühl, als sich die Nadel das erste mal auf die Final Cut Platte gelegt hat. Wenn dann die großartigen Waronker Drums einsetzen und die Streicher das ganze so wunderbar einhüllen gibt es kein Halten mehr. Roger greift auch in diesem Song viele Themen auf, die ihn bewegen und mir fehlt am Ende des Liedes kein Solo! Großartig gemacht, Roger!
    Tom

  17. Yucateco sagt:

    Und die Live Version aus der Late Show mit Stephen Colbert gestern nacht ist fast noch besser. Rogers Stimme klingt sehr gut (zu finden by youtube).

  18. Michael sagt:

    Kann mir jemand die letzten 2 Zeilen erklären? Ich verstehe sie inhaltlich nicht.
    „And under my Gulf Stream, in circular pools
    There’s ninety-nine cents worth of drunkards and fools“

  19. René sagt:

    Ich habe den Song noch gar nicht gehört, weil ich diese Vorauskopplungen insbesondere dann nicht mag, wenn ich – wie von Roger – ein Konzeptalbum erwarten darf. Allerdings konnte ich mich bei Smell The Roses nicht zurückhalten. Bei Davids Rattle That Lock habe ich bis zum Erscheinungstag gewartet und lediglich die kurze Sequenz von 5 A.M. im Vorfeld angehört. Mich hat immer begeistert, dass die Songs „unserer Helden“ eben keine Aneinanderreihung von Einzeltiteln und deren Wirkung im Kontext ungemein stärker war. Ich erinnere mich auch, dass meine Begeisterung für alle Floyd-Alben seit den Siebzigern und den Solowerken von David und Roger nicht beim ersten Hören entstand, sondern sich entwickelte.
    Ansonsten möchte ich jetzt gerne wiederholen, was jemand hier im Forum erst vor kurzem schrieb, nämlich wie glücklich wir uns doch schätzen können, dass unsere musikalischen Idole noch immer kreativ sind (und uns Diskussionsstoff liefern)!

  20. Kowalski sagt:

    Waters 100 Prozent. Hier können manche meckern, daß ist mir egal, das wird auch Waters egal sein. Ich hab gewußt, er wird abliefern. Neue Musik erfindet keiner mehr. Ich brauche auch keine andere. Soviel Musik von großen Bands hab ich, doch was kann ich immer und immer wieder hören… Pink Floyd. Das Traurige ist nur, ein Ende ist absehbar.

    • Michael sagt:

      So sieht’s aus! Ich höre Pink Floyd, seit ich 12 bin… Weil es nach Pink Floyd klingt… Die einzige (!!!) Musik, die mich mein ganzes Leben hindurch bis heute begleitet hat! Seit 35 Jahren! Und ich höre bei Gott sehr viel Musik! ICH freue mich auf Waters‘ neues Album wie ein kleines Kind und kann es kaum erwarten. Und ich freue mich drauf, dass es nach IHM klingt! Denn ich erwarte nichts anderes! Mögen unseren „Jungs“ noch viele Jahre bei guter Gesundheit beschieden sein!

      • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

        Sehr schön gesagt, Dito Dito Dito – jenauso isses, auch bei mir, erstes Lied Another Brick In The Wall (Part 2) … we don’t need no thought control… wie zeitlos wahrhaftig noch im Zeitalter der alternativen Fakten 😉

  21. scarecrow sagt:

    Ich höre mir die einzelnen „vorab“ Songs nicht vorher an. Wenn das Album da ist werde ich es mir natürlich holen und dann in einem Stück hören. Wahrscheinlich wird es sich aber nicht nach 1-2 Durchgängen gleich erschließen.

  22. Floydi sagt:

    Ich finde den Song einfach nur genial und mit kamen beim Hören spontan die Tränen wie damals bei Amused To Death. Waters versteht es wie kaum ein anderer Musiker Gefühle und Stimmungen in Musik auszudrücken. Die Streicher, die Stimme verdoppelnden Sängerinnen, das Geräusch des Einschlagens beim Fenster, welches den nach oben ansteigenden typischen Schreigesang von Waters wieder zunichte macht und notenmäßig wieder nach unten transformiert – genial –
    Die musikalischen Wiederholungen und Anspielungen an ältere Alben sind typisch Waters und das macht er absichtlich !
    Man braucht nur Amused to Death mit Kopfhörer intensiv anzuhören und die Anspielungen sind in fast jedem Song durch Geräusche vorhanden (z.B. das typische Echoes „Ping“ und dann der Seufzer im Text als Botschaft an uns „Don´t be afraid, it´s only Business“.
    Das alles und die versteckten musikalisch zu entdeckenden „Rätsel“ sind und waren schon immer Bestandteil von Pink Floyd. The Endless River ist genauso.
    Also lasst die Anklage das er sich wiederholt einfach weg. Er hat es immer schon gemacht.

  23. Hanno sagt:

    Wow, sehr interessant von dem Song zu hören, dann den Song selber zu hören, dann hier die Diskussionen lesen, dann nochmal den Song hören und nochmal und nochmal und wieder hier rein lesen…und am Ende wünsche ich mir in völliger Unkenntnis aller Waters/Gilmour/PF Songs ganz unbedarft den Namen Roger Waters auf einer Plattenhülle zu lesen, das Cover interessant zu finden und dann einfach mal reinzuhören. Genauso habe ich mir dann gestern abend in totaler Verdrängung ohne allen Kontext nochmal Deja Vu angehört. Eine simple Ballade mit einem absolut un-balladigen Text, hier singt ein alter Mann in der größtmöglichen Sanftheit und ja, Einfachheit, über Drohnen. Fast eine Kindermelodie, aber so funktioniert der Kontrast erst recht. Deswegen wäre hier noch weniger noch mehr gewesen. Gitarre und Klavier hätte gereicht. Und wenn hier schon ein alter Mann singt, warum die Stimme auch nicht altersgemäß brüchig lassen und nicht zurecht mixen.
    Fazit, wieder in größter Mühe alles zu vergessen, was man weiß: Toller, mutiger Text in simplem musikalischen Gewand, zu dick aufgetragene Produktion

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Ja, die Produktion der Studio-Version finde ich auch fett, doch gelungen, die Streicher sind quasi Cinemascope-Breitbild ala Michael Kamen (RIP). Ich kann mir dabei schon gut vorstellen, wie bombastisch das beim Kompletthören des gesamten Albums im Kontext an der Stelle eingebettet zwischen den anderen Songs wirken wird. Cheers.

    • Oliver sagt:

      Hm, ich fand die Produktion eigentlich angenehm zurückhaltend. Klar klingen die Streicher „fett“, aber in Verbindung mit dem Piano und der Akustikgitarre keineswegs überladen. Das scheint im übrigen ein typisches Stilmittel von Godrich zu sein, das man auch auf den von ihm produzierten/ gemixten Alben von Beck, Macca, Radiohead oder REM immer wieder findet.
      Mir hat Deja Vu schon nach dem ersten Hören gezeigt, was ich an den Post-Waters vermisse bzw beanstande: Waters kann mit relativ einfachen (sich in der Tat oft wiederholenden) Kompositionen und trotz vieleicht wirklich eher beschränkten eigenen handwerklich-musikalischen Fähigkeiten eine bestimmte Dramaturgie erzeugen, sowohl innerhalb eines Songs, als auch über ein gesamtes Album hinweg. Gilmours Musik ist vielleicht koplexer oder um mal ein Bild aus dem NY Times-Interview mit Waters zu bemühen: Er kennt inzwischen deutlich mehr Akkorde als Waters. Aber diese Spannung aufzubauen gelingt ihm einfach nicht, bzw eher selten. Und oft klingt mir der Versuch dann zu bemüht, wie zuletzt zB in In Any Tongue. Dort treffen Streicher auf unzählige Gitarren-, Synth-, Orgel- und Piano-Spuren, dazu noch der Backgoundgesang. DAS ist für mich zu dick aufgetragen, wobei das Solo es dann wieder ein Stück weit „versöhnlich“ auflöst. Genauso High Hopes, das ist so überproduziert, dass man einzelne Instrumente gar nicht mehr hört. Aber: In 5.1 klingt beides phantastisch!

  24. Christoph Buesge sagt:

    Das man bei Deja Vu ein Deja Vu Erlebnis hat mit Mother und Show must go on sowie Southhamptdon dock, ist sehr sehr Wahrscheinlich beabsichtigt oder Floydi’s

  25. Aart sagt:

    Genau der Grund warum ich viele Musik von Waters nicht mag. Es gefällt mir nicht.

  26. Matthias sagt:

    Um mal das Image des Meckerers los zu werden muss ich jetzt mal ehrlich zugeben,ich mag Waters schon sehr.Als Typ und auch als Musiker.Sonst hätte ich mir wohl kaum sein neues Album als Vinyl u. Cd vorbestellt.Auch wenn mich DEJA VU jetzt nicht grade vom Hocker haut,konnte ich doch jedem seiner Alben ne ganze menge abgewinnen.ITS A MIRACLE,AMUSED TO DEATH oder EVERY STRANGERS EYES sind großartige Songs.Selbst RADIO KAOS hat seine Momente mit ME OR HIM u. THE TIDE IS TURNING.Aber wie ich schon mal geschrieben habe ,erschließt sich einem die Musik von Roger Waters erst nach mehrmaligen anhören eines ganzen Albums.Und so wird es beim neuen auch wohl sein…..was mich angeht.

    Wenn man die Musik von Pink Floyd verehrt oder sogar richtiggehend liebt kann man dieselbe im Soloschaffen von Waters und Gilmour nicht pauschal ablehnen mit einem einfachen „Es gefällt mir nicht“.Ich glaube das ist einfach zu wenig.Auch kann man sie meiner Meinung nach nicht miteinander vergleichen,wer denn nun die „richtige“
    Floyd Musik macht.Dafür sind sie als Musiker viel zu verschieden,und das ist auch gut so.Denn das hat Pink Floyd zu dieser großartigen Band gemacht die sie eben sind.

    • Christian sagt:

      Ich bin der Meinung, man kann durchaus auch als Pink Floyd Verehrer sagen „es gefällt mir nicht“. Ich liebe PF, in fast jeder Ausprägung – vor 69 „mag“ ich sie nur 😉 – Es gibt jedoch grade bei den Solosachen Dinge, die ich einfach nicht hören kann. Da gehören z.B. die frühen Waters Solo Sachen dazu. Auch Pros & Cons mag ich nicht gern hören – auch wenn ein Eric Clapton dabei ist, den ich verehre. Das hat nichts mit meckern zu tun. Das hat einfach etwas mit dem persönlichen Geschmack zu tun.
      Was ich jedoch finde, das absolut nicht geht – ich habs schoneinmal geschrieben – man kann nicht bei Gilmour geprägten Sachen bestimmte Dinge kritisieren und genau das bei Waters in den höchsten Tönen loben.

  27. Murph sagt:

    Werner sollte auf der Webpage eine Rubrik „Kindergarten“ eröffnen und alle entsprechenden / inhaltsleeren Beiträge (Gilmour vs. Waters, wo ist jetzt das Gitarrensolo, früher war mehr Lametta, etc.) dorthin verschieben…

    • Christian sagt:

      Hi Murph, ist denn alles was konträr zu Jubelausbrüchen steht gleich als Kindergarten anzusehen?

      • Murph sagt:

        Also ich habe nichts gegen Ablehnung und auch nichts gegen Jubelausbrueche, genau diese Gegensaetze machen ja interessante Diskussionen aus. Aber diese sinnbefreiten Gilmour-vs.-Waters- Textbloecke (ich kann es wirklich nicht als Argumentation bezeichnen) halte ich fuer wirklich kindisch und deshalb die gute Atmosphaere hier stoerend. Ich zitiere z.B.

        „Es wird wirklich nicht besser…Gilmour wird vorgeworfen altes neu aufzuwärmen..aber was macht denn Waters? Er kopiert sich selbst…schade.“ [man kann hier die Namen Gilmour und Waters vertauschen, es ist egal fuer das was ich als unpassend empfinde]

        1. „Es wird wirklich nicht besser…“ – was wird nicht besser?
        2. Wo oder von wem wird Gilmour etwas vorgeworfen? Oder wird dieses Statement nur als Einleitung benutzt, um den selben Vorwurf mit umgekehrtem Vorzeichen anzubringen?

        Es ist nicht persoenlich oder boese gemeint, aber ich empfinde solche Beitraege stoerend, weil wirklich inhaltsleer.
        Und wenn die Rubrik „Kindergarten“ wirklich kommt, bitte auch diese meinigen Anmerkungen dorthin verschieben, denn ich nehme mich dann gar nicht aus!

        • Christian sagt:

          Da du ja hier beide Male Beiträge von mir zitierst, muss ich darauf ja auch eingehen.

          zu 1. Damit meinte ich, dass Deja Vu nicht besser als der erste Song ist. Das Album ist für mich durch diese beiden Songs bisher keine Wucht. Wenn ich es noch anders ausdrücken soll, meine Meinung wird durch den zweiten Teaser nicht besser.

          2. Wo und von wem. Lies dir die Kritiken von Endless River und Rattle that Lock durch. Schon krass wie Gilmour da mit gleichen Worten kritisiert wurde und Waters wird für seine Selbstzitate gelobt.

          Das ist kein Kindergarten oder Inhaltsleere. Für dich vielleicht, für mich nicht.

        • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

          murph ich kann dir nur absolut und vollständig beipflichten!

          • Red Strat sagt:

            Floyd Freunde, jedem seine Meinung … ich finde die beiden Waters-Stücke viel besser als erwartet … primär wegen der wirklich starken Texte, aber ich kann auch die Wahrnehmung von Christian sehr gut nachvollziehen … in mehrerlei Hinsicht … anyway, solche Kommentare und Antworten mit Begriffen wie „Kindergarten“ haben immer ein Geschmäckle … und forcieren eine negative Kette von konträren Meinungen, dabei ist doch eine Debatte über unsere Helden wünschenswert, fragt sich bloss wie

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