Olympia-Abschlussfeier: Nick Mason Auftritt mit Ed Sheeran

13.8.2012: Nick Mason hat es also getan und ist bei der Schlussfeier der Olympiade in London aufgetreten! Gemeinsam mit seinem guten Freund von Genesis Mike Ruhterford, an der Gitarre, spielte Mason Schlagzeug zu „Wish You Were Here“! Gesungen wurde das Lied von Ed Sheeran. Ich habe die Performance selbst nicht gesehen, kann also nicht beurteilen ob es Floyd auch gerecht wurde! Während des Songs wurde das „Burning Man“ Cover von „Wish You Were Here“ auf dem Stadiondach nachgestellt!


12.8.2012: Pink Floyd haben ihren Beitrag zum gelingen der olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier bereits geleistet. Ihr Erscheinen bei der Abschlussfeier ließen sie schon mehrmals dementieren.

Zuletzt gab es aber Gerüchte, dass zumindest einer der Floyds aktiv ins Geschehen eingreifen könnte. Der Sänger der Band „The Lego House“ Ed Sheeran, ich hab noch nie was gehört von denen, hat in einem Interview gesagt, dass er bei der Abschlussfeier mit Nick Mason „Wish You Were here“ spielen wird!?

Er äußerte sich darüber folgendermaßen: „I’m playing the closing ceremony – which I think is kinda cool right? A lot of people think that I’m doing a song with The Who but I’m not – I’m doing a song with Pink Floyd. I’m doing ‚Wish You Were Here.“

Keine Ahnung ob da was dran ist. Wir sind gespannt ob Nick Mason tatsächlich am Schlagzeug sitzen wird!

74 Antworten

  1. Thorsten sagt:

    Na ich würde es uns und vor allem Nick wünschen,der gute ist ja dank seiner verbliebenen Kolegen leider etwas eingeschränkt,jedenfalls endlich mal was Positiv klingendes was nix mit „The Wall“ oder dergleichen zu tun hat^^

  2. Anja sagt:

    Nach dem Auftritt eines ganz speziellen 86jährigen Bond-Girls traue ich den Engländern inzwischen alles zu! 😉

    Es würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn wenigstens Nick Mason auftreten würde. Zumal er ja in den letzten Jahren immer wieder Andeutungen gemacht hat, dass er durchaus noch Lust auf solche Aktionen hätte …

  3. Sunny sagt:

    ich war erleichtert, daß Floyd nicht live für dieses kommerzielle Großunternehmen namens Olympia aufgetreten sind. Ich würde es auch vorziehen, weiterhin keinen Werbespot im Fernsehen mit unterlegter Floyd-Musik sehen. Dies alles mit Verlaub und in aller Bescheidenheit.

  4. Oskar Oskar sagt:

    auf seiner facebook page schreibt Nick Mason in Bezug auf dieses Gerücht:

    Although this has been discussed as far as I am aware it is not yet confirmed…

    • Heiner sagt:

      Naja, das it ja typisches englisches Understatement.
      It has not be confirmed, heißt:
      Ja ich komme, darf es aber offiziell nicht bestätigen.. 🙂

  5. Lothar sagt:

    Natürlich ist Olympia ein Großunternehmen, dass ist Realität.
    Mit Spendengeldern aus der Sammelbüchse lassen sich solche Veranstaltungen nicht mehr finanzieren!
    Ich hätte nichts gegen einen Auftritt von Floyd einzuwenden gehabt.

    Und den Fehler mit der Werbung werden die „Jungs“ nicht machen
    (das Geld reicht auch so).

  6. Anja sagt:

    Bei den Berichten über verschiedene Sportarten hat man in letzter Zeit aber auch öfters floydsche Töne gehört. Erst heute wurde ein Bericht über Usain Bolt mit „Run like Hell“ unterlegt, was absolut passt … 😉

  7. Anja sagt:

    In einem Artikel auf der Website von n-tv steht Folgendes:

    …, Pink Floyd werden durch Drummer Nick Mason vertreten.

    Die Anzeichen verdichten sich also!

  8. Christian sagt:

    A Surrogate Band

  9. Sunny sagt:

    an alle Olympioniken, nur zur Erinnerung: wish you were here ist ein melancholisches Lied über Verlust und Ent-Täuschungen. Danach kann nur noch Feuerwerk kommen. Das ist alles so sinnlos …

  10. Chris sagt:

    Als Nicht-Olympiafan muss ich ganz ehrlich fragen: Wann kann man diesen Abschluss von diesem Unsinn wo sehen? Wird das live im ORF übertragen? Zu welcher Uhrzeit? Würde mich nämlich interessieren Nick zu sehen…

  11. Karl sagt:

    Als grosser Pink Floyd Fan muss ich ganz ehrlich fragen:“Was ist so spannend Nick beim Olympiaabschluss trommeln zu sehen?“
    Zwei Mitglieder sind tot, PF ist Geschichte, basta….
    Ist leider so.

    • Sunny sagt:

      … und wollen wir nie vergessen, worum es in den Liedern geht und warum sie geschrieben wurden. Sie sind nicht für die Kirmes.

    • scarecrow sagt:

      Richtig. Und wenn Mason lust hat musikalisch etwas zu machen dann kann er sich ja ein paar Mitmusiker suchen (Leute wird er ja genug kennen) und dann ab ins Studio gehen (am Geld wirds ja wohl nicht scheitern) und ein Album aufnehmen.
      Aber ein Auftritt bei Olympia oder ständig dieses „Ich würde ja mit Roger und David auf Tour gehen…“ geht mal gar nicht.

  12. Daniel Komarek sagt:

    Ed Sheehan hat einen Song geschrieben, der Lego House heißt. Er singt nicht in einer Band. Er ist Solo-Künstler. Nur so nebenbei

    • Karl sagt:

      Ich habe ja auch nichts gegen Ed Sheehan, aber was hat er mit Pink Floyd zu tun ?

      • Sunny sagt:

        du sagst es – nichts. Vielleicht wird jemand gesucht, der wish you were here interpretiert, und er möchte die Gelegenheit, da aufzutreten, ganz gern nutzen. Würde seiner Karriere ja nicht unbedingt schaden. Na ja, wir werden sehen. Vielleicht bleibt uns diese Absurdität erspart.

  13. Daniel sagt:

    Die Welt war mal so mutig, den Auftritt von Nick Mason zu bestätigen. Mal schauen ob sie recht behalten …

    http://www.welt.de/aktuell/article108579172/Olympia-Abschlussfeier-wer-tritt-auf-wer-feiert.html

  14. Christian sagt:

    The time is gone, the song is over…

  15. Thomas sagt:

    Wenn ich Nick da sehe, tut er mir fast schon leid.

    • Simon sagt:

      Hätte er wenigstens mit ein paar gescheiten Musikern auftreten können – aber so wirkte das tatsächlich nur wie so ein nettes Gimmick, welches über den schlechten Auftritt hinwegttäuschen soll bzw. ihm ein wenig Glanz, welchen er nicht hatte, verleihen soll.

      Hoffentlich kommen wenigstens noch The Who!

    • Sunny sagt:

      mir auch. Das hätte er nicht nötig gehabt. Und was für eine jämmerliche Interpretation. Hätten sie doch irgendetwas aus der Konserve eingespielt.

  16. Dennis Uhl sagt:

    Also Nick’s Schlagzeug-Spiel hat sich gegenüber Live 8 verbessert und gesteigert!!! Wenn man Wish you were here von 2005 und 2012 vergleicht. Man merkte er hatte richtig Bock!!!
    Echt cool.

  17. Chris sagt:

    Ahhh! Das ist jetzt ärgerlich – leider verpasst. Kann mir jemand Einzelheiten dazu geben? Wer, wann, wo, warum?

    • Sunny sagt:

      du hast nichts verpaßt, dir ist was erspart geblieben.

    • scarecrow sagt:

      Habe mir den Auftritt gerade auf der ARD Website angeschaut. Sunny hat leider recht. Das war mal gar nichts. Und irgendwie wirkt so ein Pink Floyd Song, zumal er noch richtig langweilig und ohne Dynamik präsentiert wurde, bei dem ganzen Kasperletheater da völlig deplatziert. Da holt ja Dave beim Gitarrestimmen mehr Sound raus… Ganz traurige Vorstellung und die große Frage WARUM NICK???

  18. Thomas sagt:

    Nick ab ins Archiv und beehre uns mit einer Animals Immersion.

  19. Sunny sagt:

    interessant wird sein, wer nicht vertreten sein wird (Einspielung oder live): das sind die Verweigerer dieser lächerlichen Veranstaltung. Bis jetzt kein Radiohead, kein Led Zeppelin, kein Deep Purple.

  20. Brock sagt:

    Schade, dass sich David keine Stunde frei machen konnte….

  21. Sunny sagt:

    von Brian May und Monty Python abgesehen, was ein dünner Scheiß. Christian, wo bleibt dein Kommentar? Fills me with the urge to defecate.

  22. Joachim sagt:

    Ne Ne,das soll der Herr Mason ruhig nochmal machen,wenn er denn Lust dazu hat.Iss ja eh sonst nix zu tun.Und die olle Immersion Boxen lass er mal da lassen wo sie sind,die sind nämlich wirklich etwas was kein Mensch braucht.

    Und im allgemeinen ist das ganze Olympia Abschluss Spektakel eine super Show bei der ich gern dabei gewesen wäre.Brian May war sich einer der Highlights,auch super wie John Lennon und Freddy Mercury mit eingebunden wurden.Alles in allem eine gigantische Super Show.
    Und sorry,als „Unsinn“ kann ich nur den Kommentar bezeichnen mit dem diese klasse Veranstaltung umschrieben wurde.

  23. Simon sagt:

    Es treten aber auch so viele Bruchstücke von Bands oder halbe Besetzungen auf – das ergibt aber keinen ganzen Kuchen. Alles was jetzt noch helfen könnte, wäre ein Comeback von David Bowie 😀

  24. Sunny sagt:

    ja, hast recht. Lennon und Freddie. Das war klasse. Bei so viel Potpourri hatte ich das schon nicht mehr präsent. Mir hängt auch noch wish in den Knochen. Sorry für meine aggressiven Kommentare. (Jedoch bin ich immer noch meiner Meinung)

  25. Sunny sagt:

    Who. All is vorgiven.

  26. Heiner sagt:

    Was habe ich geschrieben ?

    Aber das hätte man/Nick sich schenken können.
    Ohne David und ohne Roger….
    Und warum eigentlich WYWH und nicht Money… 😀

  27. Martin Meier sagt:

    Hallo Leute,

    jetzt lasst den Nick doch einfach mal in Ruhe seinen Auftritt bei der Olympiafeier genießen.

    Ich meine, es ist doch ein schönes Event und eine hervorragende Feier.

    Da ist es doch keine Schande, wenn man dabei sein möchte und dies auch noch kann!!

    Uns war doch allen klar, dass hier kein heroischer Auftritt stattfindet, jedoch finde ich es sehr schön, dass Pink Floyd in Bezug auf die musikalische Geschichte Englands gewürdigt wird und wenigstens einer der Herren persönlich erscheint.

    Eine Olympiade im eigenen Land ist und bleibt etwas Besonderes (auch wenn einige hier dies gerne versuchen ins lächerliche zu ziehen) und da waren sich auch andere Künstler nicht zu schade dabei zu sein.

    Mir hat der Auftritt gefallen und auch wenn es nur ein Cover war, so kann ich verstehen, dass man diese Event nicht verpassen möchte

    Mit freundlichen Grüßen
    Martin.

  28. scarecrow sagt:

    „und da waren sich auch andere Künstler nicht zu schade dabei zu sein.“

    Leider. Mason zwischen Spice Girls, Taio Cruz, One Direction…
    Wenn da wenigstens Bands wie „The Killers“ oder „Kasabian“ bei gewesen wären…

  29. dieter sagt:

    Ehrlichgesagt weiss ich nicht wieso die Abschlussfeier in den Medien so gefeiert wird. Da war doch kein einziger TopStar dabei?! Oasis, die SpiceGirls und George Michael sind doch eher acts für The Dome bei RTL2 🙂

    Cool wären LedZep, die Stones, Deep Purple, Genesis etc. gewesen…….

    Zu Nick Masons Auftritt…..ich fands ok, wenn er Spass dran hat, wieso denn nicht. Die Version war allerdings absolut grauenhaft und weichgespült…..

  30. Jürgen Schlegel sagt:

    Habe mir den Auftritt gerade angesehen. Ich muss sagen, das hätte man besser machen können. Das Stimmchen von „denNamenhabeichwiedervergessen“ im roten Kapuzenpulli wird dem Song einfach nicht gerecht. Nick hätte George Michael singen lassen sollen, der war doch vor Ort.

  31. Thomas sagt:

    Ich hab nur einmal kurz reingeschaltet und genau in dem Augenblick wurde eine Konzertfassung von „Running up that hill“ gespielt. Nun hab ich sie selbst nicht ausfindig machen können aber ich nehme an, dass Kate Bush diese Fassung eigens fuer die Abschlussfeier aufgenommen hat ? Oder hat sie einfach nur eine aeltere Aufnahme freigegeben ?

  32. Julian sagt:

    Meine Güte, was seid Ihr doch immer wieder Hardcore-Fans. Die Messlatte von einer „Fan-Szene“ ist nunmal eine andere als die einer weltweiten Mainstream-Veranstaltung.

    Die Olympische Zeremonie soll das Land reflektieren. Und musikalisch hat das die Londoner Zeremonie wohl mehr getan als jede andere Olympia-Veranstaltung.

    Guckt Euch z.B. Peking an, vor vier Jahren. Glaubt Ihr, die Trommler fühlen sich „angemessen präsentiert“? Sicherlich war es ein grandioses Intro, aber mit Taiko-Trommeln und Tradition hatte das nicht soooo viel zu tun, wie viele Menschen denken. Es war das, was es sein sollte: Ein Ausschnitt aus der Tradition, der Massenwirksam gezeigt werden kann.

    Mit all den Musikern und Band-Ausschnitten und so weiter in London war das doch nicht anders. Hat Daniel Craig etwas gezeigt, wo die Geschichten von Flemming „angemessen“ präsentiert werden? Oder konnte die Präsentation der Queen als „Bond-Girl“ die Monarchie angemessen präsentieren?

    Eine Show wie Olympia ist nichts weiter wie die Steigerung eines „Best-of-Albums“. Millionen von Menschen hören „Wish you where here“ und halten es für ein Liebeslied. Queen (Brian May) insziniert das Musical „We will Rock you“, das noch die Melodien trägt, aber nur selten das wirkliche Thema der Songs aufgreift. Beim ABBA-Musical ist das noch schlimmer.
    Das Stück „Ring of Fire“ von Johnny Cash wurde in den USA sogar als Melodie in dem Werbespot eines Mittels gegen Hämmoriden genutzt.

    Pink Floyd, so groß die Band ist, ist eben auch nur „ein kleiner Teil“ der englischen GEschichte. Und daß es einen recht großen Spot, nämlich für ein ganzes Stück, für Pink Floyd gab, das ist beeindruckend.

    Was also nehmen? Naheliegend wäre sicherlich „The Wall“ gewesen, es ist nunmal das populärste Album, und wie wäre es gewesen mit „ABITWII“? Jeder hätte es erkannt, jeder fände es klasse bis auf die Fans, die losgebrüllt hätten: „Waters-Soloproduktion“ und „nichts mit PF zu tun“.
    Die Auswahl „WYWH“ erscheint mir ideal. Es gibt wohl kaum ein Stück, was aus der „kernigeren“ Zeit von PF kommt und welches gleichzeitig so beliebt und auch anerkannt wird wie dieses.

    Schaut Euch andere Teile an: Die Dr WHO Fans mussten mit einem kurzen „Ton“ zufrieden sein, über den es seit Tagen die Diskussion gibt, ob es nun ein „Dr-Who-Ton“ war oder doch nicht.

    Viele andere, wertvolle und wichtige Teile der Geschichte waren gar nicht präsent. Egal, wie PF insziniert war, es war eine große Anerkennung der Band und Ihrer Produktionen.

    Nun also die Musiker: Sicherlich wurde DG auch gefragt, und es passt zu ihm, es einfach abzulehnen. NM hat zugesagt. Und? RW kann ich übrigens gar nicht einschätzen. 😉

    Wer seine Musik nur so präsentiert haben will, wie er es sich gedacht hat, wer stets in einem „insider-Kreis“ bleiben will und wer bloß keine anderen Interpretationen mag außer seiner eigenen, der sollte damit nicht an die Öffentlichkeit gehen.

    Die Struktur dieser Gedanken, daß etwas nur „auf eine bestimmte Art“ präsentiert werden darf, die erinnert mich dagegen schon fast an an nationalsozialistische Tendezen. Das soll kein Vorwurf sein, sondern nur zum Nachdenken anregen!
    Erlaubt ist nur die eigene Interpretation, andere Varianten werden abgelehnt und abgewertet. Es erinnert mich einfach daran, wie auch andere Kulturen oft „über einen Kamm geschwert“ werden.

    So also die Frage: Hat es mir gefallen? Daß PF vertreten war auf jeden Fall, die Inszinierung selbst eher weniger. Mir hat „The Wall Berlin“ ebensowenig gefallen, und die war genauso „Original“ wie die aktuelle. Ich weiß schon, was mir gefällt, aber ich werte andere nicht dafür ab, daß Ihnen was anderes gefällt.

    Wenn PF Geschichte ist, wie einige hier schreiben, wo soll es dann hingehen? Soll PF in STein gegossen werden und jeder medial hingerichtet oder mit einem Auftrittsverbot belegt, der es nicht als 100%ig perfekte Kopie des Originals aufbaut? Oder darf dieser Teil der Geschichte „bewegt“ werden, neu interpretiert und neu präsentiert?

    Das Potential „nicht zu gefallen“ kommt ebern nur auf, wenn es „lebt“. Und ein lebendiges Risiko ist mir allemal lieber als ein „toter Abklatsch“, wie ihn sich manch einer hier zu wünschen scheint.

    Alles LIebe, Julian!

    • Werner sagt:

      Die Struktur dieser Gedanken, daß etwas nur »auf eine bestimmte Art« präsentiert werden darf, die erinnert mich dagegen schon fast an an nationalsozialistische Tendezen. Das soll kein Vorwurf sein, sondern nur zum Nachdenken anregen!
      Das ist doch völlig normal, dass es dem einen mehr, dem einen gar nicht gefallen hat. Das dieser Teil der Musikgeschichte bewegt wird, das beweisen doch die vielen Interpretationen und die kommerziell erfolgreichsten Coverbands sind welche die Pink Floyd spielen, etc., dass regt wirklich doch niemanden mehr auf.
      Ich erkenne in den Kommentaren der anderen keine nationalsozialistischen Tendenzen! Und würde dich bitten nicht solche Vergleiche abzuleiten.

    • Julian sagt:

      Hi Werner,

      ich habe auch nicht geschrieben, daß ich in den kommentaren „Nationalsozialistische Gedanken“ herauslese, sondern daß mich die Struktur in Ansätzen (mein Wort war „fast“) wiedererkenne.

      Die Struktur: „Wenn es nicht so ist, wie ich es für richtig halte, dann ist es schlecht.“

      Kannst Du diesen Gedanken nicht erkennen in so einigen Kommentaren? 😉

      Alles LIebe, Julian!

  33. scarecrow sagt:

    „Die Struktur dieser Gedanken, daß etwas nur »auf eine bestimmte Art« präsentiert werden darf, die erinnert mich dagegen schon fast an an nationalsozialistische Tendezen. Das soll kein Vorwurf sein, sondern nur zum Nachdenken anregen!“

    Das hat nichts mit nationalsozialistisch zu tun (auf den Bogen muss man erstmal kommen…). Es ist ganz einfach: Man hat die Möglichkeit das „anders dargebotene“ anzunehmen und toll zu finden oder man kann es ablehnen und scheisse finden. So einfach ist das. Ich fand den Auftritt letzteres. Das ist nicht nationalsozialistisch sondern freie Meinung also quasi das Gegenteil. Man hat die Freiheit nicht alles dumm beklatschen zu müssen was einem hingeworfen wird…

  34. Manni sagt:

    Auf Youtube gibt es das Video von Nick Mason.

  35. Manni sagt:

    Jeder kann urteilen, wie er möchte! Mir gefällt der Auftritt nicht.

  36. Oskar Oskar sagt:

    ich habe schon schlechtere cover-versionen gehört, allerdings hat mir der „Burning Man“ als „Special effect“ noch am Besten an diesem Auftritt gefallen. Somit wurde ja eigentlich auch Storm Thorgerson geehrt!

  37. Micha sagt:

    Ach Leute ereifert Euch doch nicht so wegen dem gut gemeinten und letztlich netten Auftritt mit Mason. Er hat sich sicher wohl gefühlt dabei, Pink Floyd wurde mal wieder ins Gedächtnis gerufen und alles andere ist meiner Meinung nebensächlich. Es war eine schöne Idee am Ende des Songs den Mann in Flammen auf gehen zu lassen. Die Idee dazu könnte durchaus auch von Pink Floyd stammen! Das Musik Geschmacksache ist, das weiss ja sicher jeder!

  38. Sunny sagt:

    Julian, du schreibst „Wer seine Musik nur so präsentiert haben will, wie er es sich gedacht hat, wer stets in einem »insider-Kreis« bleiben will und wer bloß keine anderen Interpretationen mag außer seiner eigenen, der sollte damit nicht an die Öffentlichkeit gehen.“ – So pauschale Ablehnung ist meine Sache gar nicht, sicher auch nicht die der anderen, die die gestrige Interpretation von wish mißlungen fanden. Ich höre mir gern und – wie ich finde – unvoreingenommen, gecoverte Floyd-Stücke an. Einige findet man interessant und gelungen, andere nicht, weil sie zB den Geist eines Stücks verfehlen oder schlimmstenfalls sogar ins Gegenteil verkehren. Im Fall von wish ist die Bedeutungszuweisung des Stücks und seines Textes in seiner Mehrschichtigkeit recht klar, sie ist vorgegeben. Es gibt es zwei Gitarren, erst die eine aus dem Radio, dann stimmt die zweite ein, sie variiert das Thema, phantasiert, es entsteht ein vermeintlicher Dialog, der Kontakt ist aber nur eine Illusion, womöglich eine sehnsuchtsvolle Erinnerung, diese Interpretation legt der Text jedenfalls nahe. Schon auf Grund dieser musikalischen Versimplifizierung halte ich die gestrige Version für schlichtweg mißlungen. Stimmlich fand ich Sheerans Interpretation blaß und nichtssagend, und im ganzen die performance so banal wie den Katzenjammer eines pubertären Jünglings, der in seinem Weltschmerz seiner ersten Liebe nachtrauert. Schade um den song an diesem Abend, aber diese Version wird man vergessen, und es wird auch wieder bessere geben.

  39. Martin Meier sagt:

    @ Julian

    THX

  40. Joachim sagt:

    „Wer seine Musik nur so präsentiert haben will, wie er es sich gedacht hat, wer stets in einem »insider-Kreis« bleiben will und wer bloß keine anderen Interpretationen mag außer seiner eigenen, der sollte damit nicht an die Öffentlichkeit gehen.“
    Um Gottes Willen,ich hab ja schon ne Menge in Bezug auf Pf gelesen,wirklich sehr merkwürdige Sachen,aber das hier schiesst echt den Vogel ab.Wie kommt man nur auf so einen unmöglichen Vergleich?

    Und zum Song selber,“Wish you where here“ ist ein wahnsinnig toller Song.einer meiner liebsten von Pink Floyd.Aber ich glaube kaum das sich gestern Abend auch nur ein Zuschauer in London Gedanken über den Text und seine Bedeutung gemacht hat,wie das hier so viele „Experten “ tun.Die waren einfach nur froh diesen Song zu hören und dabei eine tolle Show zu sehen.
    Für Nick Mason war es bestimmt auch ein Spass,mal wieder live zu spielen.Mir jedenfalls hat es gefallen.

  41. murph sagt:

    ich finde, das war eine sehr, sehr gute version!

    stimmlich hervorragend, und äusserst unprätentiös – also genau so, wie der song angelegt ist. ein guter kontrast zum ganzen spektakel – so wie der song auch der ruhepol des albums ist. von mir ein dickes plus!

    • Thorsten sagt:

      ich mag das Olypiaspektakel zwar nicht sonderlich,aber ich denke das sich Nick dabei gut gefühlt hat,er is wohl der einzigste der gerne nochmal sehr gerne was mit „Floyd“ gemacht hätte,und ich gönne es ihm auch^^Aber Roger und Dave noch zusätzlich dabei wäre natürlich das Oberbrett gewesen,bei einer anderen veranstaltung natürlich.

  42. Tom sagt:

    ich wette, der germanist precht schreibt hier auch, also unter einem pseudonym, meine güte!

    den auftritt fand ich miserabel. natürlich war es recht nett, nick mal wieder lässig, locker den beat trommeln zu sehen, doch was in teilen vor dem kit geboten wurde war „not my cup of tea“. das dünne stimmchen von ES mag es in jede schulaula dieses landes schaffen, aber doch nicht bitte auf solch eine bühne und zu diesem Song! ich habe mich ein wenig fremdgeschämt, das gerade „WIR“ so vertreten wurden. Un das Intro erst, seufz. mist. wenn „ER“ dabei gewesen wäre, wäre das nicht passiert;-) ( Achtung: kleiner spaß in der lagerauseinandersetzung;-)).
    Ich habe mir dann nachträglich The Who angeschaut, waren die nicht großartig?

    Nunja, sei´s drum

    It´s only Rock´n Roll but we like it!

    Mir haben zumindest beiträge von Led Zep, Stones, Purple, Radiohead u.a. gefehlt.

    Grüße, tom

  43. Lothar sagt:

    Immerhin war das, leider vergessene „Electric Light Orchestra“ vom Band auch dabei!

  44. Christian sagt:

    „And if the band you’re in starts playing different tunes
    I’ll see you on the dark side of the moon.“

  45. Manuel sagt:

    Da es bei dem Auftritt darum ging Pink Floyd zu huldigen, konnte Roger nicht so ohne weiteres zusagen, da er offiziell kein Pink Floyd Mitglied ist.

  46. Julian sagt:

    Hey allerseits,

    mein „nationalsozialistischer Vergleich“ scheint ja doch einige gestört zu haben, daher nur kurz zur Richtigstellung (und auch zur Diskussionsbereitschaft):

    Ich habe nicht die Kommentare oder die User hier mit dem Nationalsozialismus verglichen, sondern die „Struktur der Kommentare“. Präziser: Das pauschale Ablehnen dessen, was nicht dem eigenen Geschmack entspricht.

    Es ist nunmal leider so in unserer Welt, daß die Menschen immer wieder gerne das ablehnen, was nicht „das eigene“ ist. Man liebt eine Version eines Musikstücks … und da kommt irgendein „Idiot“ und macht eine schlechte Version draus. Man liebt eine Band, und, oh graus, sie ändert sich. Dann wird unterstellt, die Band hätte „sich selbst verraten“ und abgeurteilt.

    Die Freiheit des Einzelnen geht dabei unter. Die Olympische Zeremonie ist sicherlich nicht mein oder Euer Verantwortungsbereich, also können die das ganze so inszinieren wie sie wollen. Wenn jemand dazu sagt „Mir hat das nicht gefallen“, dann ist das völlig okay. Das ist eine Meinung, und die ist weder „schlecht“ noch „gut“, die IST einfach.

    Die „böse Struktur“ habe ich da gefunden, wo es nicht mehr eine Meinung war, sondern zu einer „Aburteilung“ und „Forderung“ wurde.

    Alles Liebe, Julian!

  47. Tom sagt:

    Leider bestätigt sich immer wieder, dass es in Foren, etc. über kurz oder lang so verläuft, wie es „GODWINS LAW“ voraussagt……..

    ich mag nicht mehr lesen…….

  48. Tom sagt:

    p.s. für die 1, 2 user hier, die womöglich davon noch nicht gehört haben sollten.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law

  49. Sunny sagt:

    Interessante Aspekte, Julian, und Stoff für Diskussion „innerhalb der Familie“. Pauschal war die hier von Teilen der community geäußerte Ablehnung der „olympischen Kirmes“, aber das ist ein ganz anderes (gesellschaftliches/ weltanschauliches etc) Thema, ob sich Musiker für ein kommerzielles Medienereignis (denn nichts anderes ist die Olympiade) – haha: „instrumentalisieren“ (!) lassen sollten. Viele der zu Hause gebliebenen (und vom olympischen Komitee angefragten) Bands werden da ebenfalls eine ablehnende Haltung eingenommen haben. Es ist – besonders in unserer freien Welt – die Entscheidung des einzelnen, so oder so zu entscheiden. Auch wir, die Fans, dürfen, zB hier, unsere eigene Meinung zu diesem Thema äußern, ohne daß der Verfassungsschutz uns abholt. Die Freiheit dessen, der eine ablehnende Haltung einnimmt, geht nicht unter. Es ist im Gegenteil ein Zeichen unserer persönlichen Freiheit, daß uns niemand die Meinung verbieten kann. – Die Kritik an Sheerans Version war hingegen nicht pauschal, sondern ganz konkret und begründet. Sheerans Freiheit bestand darin, sich auf die Bühne zu stellen und mit dem song zu machen, was er wollte. Ob er dafür Ovationen erhält oder Tomaten erntet, ist sein persönliches Risiko, das Risiko jedes öffentlich vor einem mündigen Publikum auftretenden Künstlers. Der von mir hochverehrte Bob Dylan geht dieses Risiko seit Menschengedenken ein. Er hat im Leben noch nie zweimal denselben Song gespielt. (Warum kann man nie zweimal in denselben Fluß steigen?) Pink Floyd hat sich etwas dabei gedacht, wish you were here so zu strukturieren, wie wir es kennen. Es geht hier nicht um Hörgewohnheiten und ob man Improvisationen mag. Wenn Sheeran sagt „hier ist meine Version der Mona Lisa“ und er bringt ein Porträt von Daisy Duck, hat jeder Einzelne das Recht ihm das abzukaufen oder zu sagen, „der Louvre liegt nicht in Entenhausen.“

    • Werner sagt:

      Wenn Sheeran sagt »hier ist meine Version der Mona Lisa« und er bringt ein Porträt von Daisy Duck, hat jeder Einzelne das Recht ihm das abzukaufen oder zu sagen, »der Louvre liegt nicht in Entenhausen.«

      Danke für deinen ausgezeichneten Kommentar mit einem tollen Finale!!!!

  50. Joachim sagt:

    „Wenn Sheeran sagt »hier ist meine Version der Mona Lisa« und er bringt ein Porträt von Daisy Duck, hat jeder Einzelne das Recht ihm das abzukaufen oder zu sagen, »der Louvre liegt nicht in Entenhausen.«“

    „Die Struktur dieser Gedanken, daß etwas nur »auf eine bestimmte Art« präsentiert werden darf, die erinnert mich dagegen schon fast an an nationalsozialistische Tendezen“ und so weiter ,und so weiter…….

    Manchmal habe ich den Eindruck es geht hier garnicht mehr so sehr um die fantastische Musik der wohl grössten Band auf diesen Planeten.Sondern nur darum einen extrem wichtig und sehr schlau klingenden Kommentar abzugeben.Ich für meinen Teil kann mir Pink Floyd anhören einfach nur weil es mit die beste Musik ist die ich kenne,und das nun schon schon seit Jahrzehnten.Wenn DSOTM läuft kann ich mich hinsetzen,zuhören und denken „Wow,was für eine wahnsinnig tolle Musik“.

    Und genau das werde ich jetzt auch tun,mich in den Sonnenstuhl packen und mir genau das anhören.Und die „Experten“ hier unter sich lassen.

    Oder wie Tom es kurz und treffend geschrieben hat
    „Ich mag nicht mehr lesen“

    Ich auch nicht…..

  51. Joachim sagt:

    Paradoxon ? Wow,da hat aber einer im Lexikon nachgeschaut….

  52. Sunny sagt:

    wie wärs, sich mal über Lieblings-Textstellen auf den Alben auszutauschen? Zeilen, die ihr besonders schön findet oder zu denen ihr einen besonderen Bezug habt. Welche würdet ihr nennen?

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