Roger Waters will Bernie Sanders als US-Präsidenten

Roger Waters 24.7.2015 Newport Folk Festival

Roger Waters hat Angst vor einer möglichen US-Präsidentin Hillary Clinton.

Roger Waters: Ich habe die Sorge, dass sie die erste Präsidentin werden könnte, bloß um dann eine verdammte Atombombe auf jemanden zu werfen.

Waters sagte das in einem neu veröffentlichten Interview mit dem „Rolling Stone“. Die aussichtsreiche Kandidatin der Demokraten für die US-Präsidentschaftskandidatur habe „etwas beängstigend kriegerisches an sich“, sagt der in New York lebende 72-jährige. Dennoch sei Clinton „bei weitem“ die bessere Wahl als sämtliche republikanischen Bewerber, betonte Waters, der  nach eigenen Angaben den linksgerichteten Senator Bernie Sanders unterstützt.

Quelle: ORF

16 Antworten

  1. Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

    in amerika ist es sowiso egal welche marionette an der spitze steht, die fäden werden von anderen gezogen.

    die frage ist nur ob man das bessere oder schlechte übel wählt, als hätte man die wahl zwischen göring und himmler, etwas überspitzt formuliert 😉

    • GeckoFloyd sagt:

      „… Fäden werden von anderen gezogen…“ Genau, Du sagst es und wie Roger auch einst meinte in „The Powers That Be“ 😉

      • murph sagt:

        und wer zieht die fäden? kann man die auch beim namen nennen, oder ist das wie bei jeder anderen verschwörungstheorie auch hier nicht notwendig? oder wie gehabt die ostküste oder der militärisch-industrielle komplex?

        @felix: nicht alles was hinkt ist auch ein vergleich. hier göring und himmler ins spiel zu bringen, zeigt auch nicht wirklich von geschichtskenntnis bzw. erschliesst sich mir der zusammenhang nicht.

        ohne den einfluss großer wirtschaftskonzerne zu unterschätzen, etwas differenzierung wäre schon angebracht. die US regierung hat sehr wohl einen einfluss – man siehe nur, was GWB und seine minister-entourage im nahen osten angerichtet haben. und innenpolitisch bewirken demokraten und republikaner auch ganz unterschiedliches. aber genauso, wie der großteil der US-bevölkerung eine sehr einfache sicht auf den rest der welt haben, tendieren auch wir in europa dazu die staaten nur schwarz-weiss zu sehen.

        • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

          du kannst es als provokante überspitzung verstehn, dass haben beispiele so ansich.

          demokraten und republikaner trennt grundsätzlich wenig, nur das letztere noch extremer und konservativer auftreten, bei den demokraten erkennt man zumindest einen funken sozialismus was aber nicht gerne gesehen wird, weil das gerne mit kommunismus gleichgesetzt wird.

          und wer zieht die fäden, naja wer sponsert denn alles, dass fängt schon beim wahlkampf an, um überhaupt mal aufgestellt zu werden. hat auch überhaupt nichts mit verschwörungen zu tun…amerika lebt ja nicht nur was die medienlandschaft angeht von monopol stellungen im background;-) das ist in anderen belangen nicht anders;-) kaufen und lenken, wer das geld hat hat das sagen. und da werden die banken auch ein wörtchen mitreden, inkl weiterer lobbys die geld freilassen und ihre interessen vertreten haben wollen..usw

          • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

            hätte auch dick und doof sagen können;-) der vergleich passt insofern, als das beide keine wirklich grundlegenden unterschiede aufweisen.

          • GeckoFloyd sagt:

            Yes, absolutely in the right! Und – wissen wir doch alle: Money is the root of all evil today.

          • murph sagt:

            aber das stimmt nicht. sieh dir die bundestaaten an welche republikanisch und welche demokratisch regiert werden. in den letzteren gibt es ansätze von (für uns europäer…) vernünftigen sozialsystemen. es war auch der letzte demokratische präsident, welcher bundesweit (gegen gewaltigen widerstand der republikaner) eine pflicht-krankenkasse eingeführt hat. vor allem innenpolitisch trennen demokraten und republikaner welten, und wer regiert hat sehr wohl einen einfluss darauf wo das steuergeld hingeht.
            und aussenpolitisch sind republikaner generell viel aggressiver, kriegs- und interventionsfreudiger.
            lobbies etc.: ja ist das in europa viel anders??

            und nocheinmal die konkrete frage: du sprichst von „monopolstellungen im background“, „banken“, „lobbies“ ohne konkrete namen und fakten zu nennen? insoferne fällt es schwer, hier nicht die übliche verschwörungsschiene zu erkennen.

          • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

            ja ich halte es absichtlich kurz, weil hier nicht unbedingt ein politkforum ist:) aber kann gerne in fb weiter geführt werden! bin für ein konstruktives gespräch immer zu haben. da dann gerne mehr dazu;-) und hilfe ich bin absolut kein freund von verschwörungstheorien…. aber nur soviel, alleine was amerika in rüstung steckt,da sind die sozialleistungen die langsam kommen (wurde ja auch zeit) ein tropfen am heißen stein, außerdem wirf mal einen blick auf sein kabinett! 2 drittel sind aus der wall street..u obamas hauptspendern im wahlkampf 2008 : Goldman Sachs, JP Morgan Chase, Citigroup,usw… die vertreten ihre interessen. einfach mal auch etwas googeln und damit befassen das thema ist leider ein fass ohne boden.

            klar sind die republikaner noch schlimmer. aber man sollte sich nicht am schlechten orientieren…..

          • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

            oder ganz kurz gefasst solange die reichen immer reicher werden, und die armen immer ärmer, der mittelstand ausstirbt, die bildung sinkt, und stattdessen ein großteil des geldes für waffen, und co ausgeben wird, unter obama wie unter bush,usw… macht es unterm strich keinen unterschied ob reb. oder demo. bzw einen der nicht groß genug ist, dass europa langsam den selben weg beschreitet, ist eine andere traurige geschichte…

            obama der gegen den patriot act war, hat ihn wärend seiner amtszeit zb weiter verschärft, unterm strich verwischt sich die partei linie zu oft…es gibt übrigens eine tolle doku serie von oliver stone dazu, zwar leider recht knackig gemacht aber sehr interessant.

  2. bjarne sagt:

    Genau, deswegen geht ihr Beiden sicher auch nicht wählen….bringt ja eh nix….^^

    Ich behaupte, dass die kommende Präsidentschaftswahl in den USA, die wichtigste Wahl ist, seit es auf der Welt Demokratien gibt…

    • GeckoFloyd sagt:

      Hmm, ich darf gar nicht in USA wählen, bin kein US-Bürger 😉

    • Fabian sagt:

      Um Volker Pispers (sehr empfehlenswerter Kabarettist) mal zu zitieren: 🙂

      „1/3 der Bevölkerung geht nicht mehr wählen. Warum auch? Warum soll ein Hartz-4 Empfänger wählen gehen? Fragen Sie den mal was ihm lieber ist: Schwarz-Rot? Schwarz-Grün? Schwarz-Gelb? Rot-Grün? Rot-Gelb? Da sagt der: Wollen Sie mir scheiße in verschiedenen Geschmacksrichtungen anbieten“ 🙂

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      @bjarne da hat das orakel aber eine falsche mutmaßung ausgespuckt 😉 schöne bahauptung übrigens,kann man anders sehen 😉

      @fabian, ja volker ist extrem gut! kann ich jedem nur nahelegen

      • bjarne sagt:

        Wenn ich Deine Aussagen so lese, würde ich sagen, dass Du Dich zu wenig mit der amerikanischen Politik beschäftigst, Dein jugendliches Alter entschuldigt das aber.
        Grundsätzlich bin ich auch bei Dir und finde Deine Einstellung sympathisch…
        Aber Demokraten mit den Republikanern gleichzustellen, na ja.

        Wie sähe die Welt denn aus, wären Republikaner in den letzten sechs Jahren an der Macht gewesen? Mit grosser Wahrscheinlichkeit hätte man den Iran „destabilisiert“. Und nicht auszumalen, was in der Ukraine hätte passieren können. Auch die Lage in Syrien ist äusserst heikel. Und auch zwischen Japan und China gibt es Verstimmungen….

        Aber es reicht ja auch schon so, was die letzten republikanischen Regierungen angerichtet haben.

        Golfkrieg 1 wurde ausgelöst, weil angeblich irakische Soldaten Baybs aus Brutkästen genommen haben und auf den Boden geworfen haben.
        Golfkrieg 2 wurde ausgelöst, weil jemand eine Zeichnung von rollenden Giftgas-Lkws gefunden hat. Die europäische Anführerin, die man getrost als Marionette bezeichnen darf, stand damals übrigens an der Seite der Amis. Alleine das bezeichnet schon die politische Weitsicht unserer Selfiequeen.

        Achja, Felix und wo Du schon so gegen den Kapitalismus und die Glaubwürdigkeit von RW wetterst. Ich war nicht bei seiner Wall-Tour. Denn die war Kapitalismus in Reinkultur. The Wall ohne Gilmour an der Gitarre, ist wie Texas ohne Hinrichtungen…. 😉

        Aber versteh mich bitte nicht falsch, dass Du Dich damit auseinadersetzt ist sehrsehr löblich und die Richtung stimmt ja auch!

        Und als kleiner Anspielttip: Neil Young – Monsanto Years

        • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

          guten morgen ich glaube wir schreiben nur etwas aneinander vorbei 😉

          klar wäre es unter den republikaner noch schlimmer, aber auch obama ist nicht der heilige, heißt nicht das es keine guten ansätze gab!

          dankebetreffend dem jugendliche alter, sag das mal meinen grauen haaren 😉

          und the monsanto years kenne ich natürlich und habe ich, dass ist nur ein weiteres beispiel was alles schief läuft…

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