Roger Waters mit neuem Antikriegsalbum auf Konfrontation!

Ein weiteres gutes Interview mit Roger Waters wurde von der ‚Toronto Sun‘ veröffentlicht. Ich habe drei seiner Antworten übersetzt. Dabei spricht er das neue Album und wie begeistert er an der dazugehörigen Arena-Show bastelt!

In den vergangenen Jahren haben sie The Wall neu interpretiert. Glauben Sie, dass sie das auch mit anderen Werken ihrer Vergangenheit tun könnten, oder ist The Wall einzigartig?
Roger Waters:
Ich habe keinen Zweifel daran das es auch andere Werke gäbe. Sofort in den Sinn kommen mir The Final Cut und Amused to Death. Ich bin sicher, dass sie eine ähnliche Behandlung ertragen würden. Ich bin froh sagen zu können, dass ich ein paar neue Ideen habe. Ich habe eine Menge neuer Songs und bin in der Mitte eines neuen Albums. Ich bin voller Enthusiasmus eine Arena-Show, die aus dem neuen Album und alten Songs die zusammenpassen besteht, zu machen. Das habe ich schon einmal mit einem Ding namens Radio KAOS getan, damals verwendete ich die neue Platte und warf einen Haufen alter Lieder dazu. Ich glaube, ich weiß wie man das jetzt besser tun könnte. Und es zu tun wäre eine völlig legitime Sache. Denn eins das ich über Rock ’n‘ Roll-Publikum weiß, ist, dass sie viel glücklicher sind, wenn es einige Oldies in der Setlist gibt, und nicht nur Songs, die völlig neu sind.

Ist es der Perfektionismus, der Sie so langsam arbeiten lässt?
Roger Waters:
Ja, Perfektionismus ist ein großer Teil davon. Ich kümmere mich sehr um die Bedeutung der Wörter, die ich verwenden. Das klingt vielleicht zimperlich und prätentiös, aber das tue ich. Die neue Platte, die ich mache wird mehr vom gleichen sein. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich plötzlich aufhören werde, mit meiner Art von Arbeit, die ich die letzten 50 Jahre gemacht habe und etwas anderes beginne. Die neue Arbeit wird in ähnlicher Weise auf Konfrontation, Anti-Krieg und dem ganzen Rest gerichtet sein. So wie all meine Arbeiten über die Jahre hinweg es waren. Ich entschuldige mich dafür nicht.

Gibt es noch etwas das sie tun möchten
Roger Waters:
Nun, ich arbeite mit einigen Leuten an einer Theaterversion von ‚The Wall‘. Wir haben ein paar Workshops durchgeführt, und nachdem wir die Menschen mit nur acht Schauspielern und einem Klavier zu Tränen gerührt haben, denkt man: ‚Wow, da bekommt man Gänsehaut‘. Also ich denke, dass wir das machen werden. Hoffentlich komm ich irgendwann dazu mein Buch zu veröffentlichen. Abgesehen davon, weiß ich nicht was kommt.

Das komplette Interview findet ihr unter folgenden link: Pink Floyd’s Roger Waters puts the final brick in ‚The Wall‘

Ich danke Oliver Thöne für die Information!

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