David Gilmour On World Cafe

Zum Interview auf die Astoria lud David Gilmour World Cafe’s Michaela Majoun. Das fast 30minütige Interview behandelte u.a. folgenden Themen: The Endless River, Rick Wright, Stephen Hawking und Syd Barrett.

Die Moderatorin erwähnt zu Beginn des Gespräches, dass Roger Waters auf Facebook geschrieben hatte, dass „The Endless River“ nicht sein neues Album sei sondern das von Pink Floyd und das die Leute, das endlich kapieren sollten! Gilmour muss davon schon gehört haben denn er zitierte Waters, bevor es die Moderatorin tat, mit „Get A Grip“. Außerdem sehr froh darüber, dass sie sich in diesem Punkt einig waren! Danach erwähnte die Moderatorin, dass Waters in einem Interview gestand einen Fehler gemacht zu haben, als er seine Bandkollegen wegen des Pink Floyd Namens verklagte. Gilmour reagierte darauf mit einem knappen „Hm“.

Talkin‘ Hawkin‘

David Gilmour: Als wir an The Division Bell arbeiteten nahmen wir den Song „Keep Talking“ auf, der inspiriert war von einer Fernsehwerbung eines Kommunikationsunternehmens mit Stephen Hawking. Er sprach darin darüber wie wichtig Kommunikation und das miteinander sprechen sei. Wir erhielten die Erlaubnis seine Rede zu verwenden. Es gab noch eine Menge mehr von ihm, dass wir damals nicht nutzten. Es ist dieselbe Rede und Polly schlug vor, dass wir uns anhören sollten was er sonst noch sagte und vielleicht etwas davon es wert sei zu verwenden. Es waren eine Menge toller Sachen, die er oder seine Maschine sagte und wir verwendeten es diesmal. Wir fragten nach, ob sie immer noch glücklich und einverstanden wären, wenn wir es wieder verwenden, was sie freundlicherweise waren.

Ich traf Stephen Hawking während wir The Division Bell machten und er kam zu einem unserer Konzerte im Earls Court in London. Es habe ihm sehr gefallen, sagte er mir danach.

The Endless River

David Gilmour:Wir verbrachten viel Zeit miteinander beim musizieren in einem Studio in London, damals im Jahr 1993. Und aus diesen Sessions wurde allmählich die Form von The Division Bell. Aber es gab eine Menge weiterer sehr gute Momente, die nicht genutzt wurdenWir kamen zu dem Schluss, viele, viele Jahre später, dass es eine Schande sei, wenn wir dieses Material nicht der Öffentlichkeit geben würden, die im Laufe der Jahre ihr Interesse daran zum Ausdruck gebracht hatte. Also gingen wir zurück und ich bat Phil Manzanera sich alle Originalbänder anzuhören, viele, viele Stunden und vielleicht eine Idee, einen Startpunkt zu erhalten wohin dieses Album gehen sollte.

Gitarrensound

David Gilmour: Es sind die Finger. Man legt den Schwerpunkt immer auf die Ausrüstung, die Saiten, welche Gitarre, welcher Verstärker und welche Effektpedale, die ein Gitarrist verwendet. Aber der Klang eines Gitarristen, der entsteht in seinen eigenen einzigartigen Fingern. Das der einzige Weg, wie ich es erklären kann.

Momentary Lapse Tour

David Gilmour: Wieder auf große Tour zu gehen und dabei zu sehen wie viele Menschen gekommen waren, die uns hören und sehen wollten, nach den heiklen Momenten, als Roger uns verlassen hatte, das war schon sehr erfüllend, sehr erfreulich.

Das Interview mit Gilmour ist derzeit unter folgenden link abrufbar: World Cafe: David Gilmour – The Endless River.

1 Antwort

  1. Kowalski sagt:

    Hab mir das Interview angehört. Sehr sympathisches Interview, sehr sympathische Moderatorin. Konnte man heraushören, das sie ein Floyd-Fan ist. Sie hatte sich bedankt bei ihm, für die Musik, die er geschaffen hatte… ja geschwärmt. Gilmours bescheidene Art, sich selbst gar nicht so ins Licht zu stellen und andere zu loben, machen ihn umso größer. Ich denke, eines Tages werden „einige“ Leute, die nur einen Punkt vergeben haben und sich abwertend über „The Endless River“ geäußert haben, dieses Werk neu entdecken und anderer Meinung sein.

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