Roland Petit Ballett: Pink Floyd 13.1.1973 Paris, Palais des Sports

Pink Floyd wurden immer als die Experimentalisten bezeichnet, und so war es eigentlich keine große Überraschung, als sie mit dem Tanzchoreografen Roland Petit und seiner in Marseille ansässigen Ballettgruppe die auf den ersten Blick eher ungewöhnliche Allianz eingingen. Die ersten Aufführungen fanden vom 22. bis 26.11.1972 in Marseille statt. 32.000 Leute kamen damals zu diesen „Konzerten“.
Am 13. und 14. Januar und am 3. und 4. Februar 1973 fanden diese „Ballettabende“ mit Pink Floyd in Paris statt, jeweils zwei pro Tag. Die Aufführung war in drei Teile gegliedert: ALLUMEZ LES ETOILES • LA ROSE MALADE • PINK FLOYD BALLET, mit der Band, Lichtanlage und Pyrotechnikeffekten. Für Improvisationen blieb kein Raum, da das Ballett natürlich zu den offiziellen Alben ihr Programm einstudiert hatte.
Zu Musikaufnahmen von PINK FLOYD wurde am 20. und 21. Januar und am 27. und 28. Januar getanzt.
Konzert-Statistik:
- Tour: Roland Petit Ballet
- Termin: 13.1.1973
- Spielstätte: Palais des Sports
- Besucher: 4.600
- Adresse: 34 Boulevard Victor, Paris
- Tickets:
- Einlass: 19:00 Uhr | Showtime: 20:00 Uhr
Ballet de Roland PETIT en Quatre Mouvements
Musique des Pink Floyd
Besetzung:
- 1er Mouvement:
- La Troupe
- 2e Mouvement:
- Danièle JOSSI – Rudy BRYANS
- 3e Mouvement:
- La Troupe
- 4e Mouvement:
- Danièle JOSSI
- Rudy BRYANS
- Woytek LOWSKY
- Christian TAULELLE
- Gilberte GUIS
- Jean-Louis IVANOFF
- Jean-Etienne RAYNAUD
- Patrice MALGUY
- Denys GANIO
- Richard DUQUENOY
- Les Ensembles
- ROLAND PETIT: Künstlerischer Leiter und Choreograf
- Arthur MAX: Licht
- Jean FANANAS: Licht
Pink Floyd:
- David Gilmour: Guitar, Vocals
- Roger Waters: Bass Guitar, Vocals
- Richard Wright: Keyboards, Vocals
- Nick Mason: Drums
Setlist:
- One Of These Days
- Careful With That Axe, Eugene
- Obscured By Clouds
- When You’re In
- Echoes
Informationen u. a. von Glenn Povey. Thanks a lot!






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14 1/2 Minuten gibt es auf der DVD/BlueR auf Obfusc/ation. Und auf der Video Anthogy Vol. Four. Es war experimentell, wie immer.
Frage:
Was bedeutet denn “zu Musikaufnahmen wurde am 20. und 21.01. + 27. und 28.01. getanzt” ???
Wurde dann im Gegensatz zum 22. – 26.11.1972 + 13. und 14.01. + 03.02. und 04.02.1973 gefilmt?
Da lief die Musik vom Tonband.
Also Ballett zu der Studiomusik von den Floyds.
Yes, ohne Floyd Live in Concert auf der Bühne!
Also in den Filmausschnitten kann man sehen, dass PF live hinter dem Ballett spielt. EIn Sprecher sagte dann, PF hätte eigens ein 40-minütiges Stück “komponiert”. Waren dann aber Auszüge aus bekannten Stücken, wie z.B. “Echoes” und “One Of These Days”. Letzteres Stück in Zusammenarbeit mit dem Ballett war dann sicherlich bestimmend für den Animationsfilm “One Of…” Die Filmaufnahmen aus Marseille sind mäßig, die aus Paris besser.
Ich war gestern bei “The Wall – live” in Mönchengladbach. Hier ein kurzer Bericht :
Musikalisch gesehen war es sehr gut gespielt, sauberer und nicht zu lauter Sound. Solider Basser, die Gitarrensounds klasse, die Keyboards haben sich gut eingefügt – Harry Waters spielte nur auf der Hammond Orgel, aber dafür Grossartig und sehr present. Die Namen der Sänger, alle gut, habe ich vergessen, allerdings ist einer der Leadsänger aufgefallen, weil er wie der junge Roger geklungen hat.
(Eine Sängerin von der Momentary lapse of Reason, ein Sänger von Alan Parsons Project – leider nicht Graham Broad am Schlagzeug )
Die Lichtshow war bescheiden, im Hintergrund eine grosse Leinwand.
Die Soundeffekte waren die aus dem Orginalalbum, die Projektion bei The Trial waren die aus dem Film (Danke Papa)
Musikalisch hat man sich aus veschiedenen Versionen bedient : Good bye, blue sky wie auf Rogers Wall tour. Another Brick 2 , Inros von Hey You und Run like hell wie Pink Floyd 1994. (sorry Papa, war einfach besser so)
Ansonsten alles wie auf dem Album (auch What shall we use/Young lust)
Was das Gesamte angeht muss ich sagen, dass es technisch gut gemacht, aber alles in allem recht steril und lieblos runtergespielt wurde (Vielleicht lag es auch am trägen Publikum, welches bei Run like Hell zum mitmachen animiert werden musste – von da an ging es). Es gab eine Zugabe : Wish you were here