Letztes Deutschland-Konzert: Nick Mason & The Saucers Live in Leipzig!

Nick Mason's Saucers 17.9.2018 Leipzig

Fotos von H-Joachim Lingelbach

Konzert-Statistik:

Spielstätte: Haus Auensee
Plätze: 1.500
Adresse: Gustav-Esche-Straße 4, 04159 Leipzig
Tickets: € 60.75, € 72.25, € 83.75
Beginn: 20 Uhr | Einlass: 19 Uhr

Band:

Nick Mason: Drums, Percussion, Gong
Gary Kemp: Gitarre, Vocals
Guy Pratt: Bass, Vocals, Cymbal, Gong
Lee Harris: Gitarre, Vocals
Dom Beken: Keyboards, Vocals

Emma Tricca: Vocals, Guitar (Vorgruppe)

Setlist:

01. Intro (Tape) 5:00
02. Interstellar Overdrive 5:10
03. Astronomy Domine 4:10
04. Lucifer Sam 3:00
05. Fearless 5:20
06. Obscured by Clouds 5.50
07. When You're In 1:40
08. Arnold Layne 3:10
09. Vegetable Man 2:20
10. If (Medley mit Atom Heart Mother) 1:53
11. Atom Heart Mother 7:30
12. If 1:30
13. The Nile Song 3:15
14. Green Is the Colour 3:50
15. Let There Be More Light 3:30
16. Set the Controls for the Heart of the Sun 10:05
17. See Emily Play 3:00
18. Bike 2:30
19. One of These Days 5:10
ZUGABEN
20. A Saucerful of Secrets 9:50
21. Point Me at the Sky 3:00

27 Antworten

  1. Johannson sagt:

    Es gibt hier so tolle Berichte, kann immer nur zustimmen, ich muss diesen Abend erst mal sacken lassen.
    Einfach unglaublich!

  2. Bonden sagt:

    Eine Reihe vor mir erlebte ich ein Pärchen, welches offenbar mit etwas falschen Erwartungshaltungen in das Konzert gegangen war. Nach dem sechsten Titel maulte sie: „Ich dachte, die spielen hier was von Pink Floyd! Nee, lass uns gehen.“ Und er nickte nur zornig, schnappte seine Jacke und beiden waren nicht mehr gesehen.
    Ich hatte im zarten Alter von 12 Jahren meine erste akustische Begegnung mit PF in Form einer Radiosendung, in der Ummagumma vorgestellt wurde. Und ab da war ich fasziniert, infiziert und floydisiert. Und an diesem Zustand hat sich im Laufe der vielen Jahre nur insofern etwas geändert, dass ich mittlerweile das gesamte Werk dieser Göttercombo inhaliert habe (auf Konserve und in etlichen Konzerten des Originals, der Soloprojekte und diverser Coverbands) und die Begeisterung ständig gewachsen ist. Aber gerade die Frühwerke werden m.E. viel zu wenig beachtet und vor allem so gut wie nie irgendwo live gespielt, auch nicht von Coverbands. Auch deshalb war dieser Abend mit Nick und seiner Band ein echtes Konzerthighlight.

    • Werner Werner sagt:

      Danke für deinen interessanten Bericht! Und wieder einer den es mit 12 Jahren erwischt hat! 🙂

      • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

        ebenfalls 12 🙂 haha scheint ein gutes alter zu sein

        • Peter M. sagt:

          Noch ein Wort zu Pink Floyd Fans in jungen Jahren: In Berlin saß neben mir in der zweiten Reihe (links vom Mittelgang) ein ziemlich junges Mädel, etwa 17-18 Jahre alt. Sie kam aus Poznan – und ihre Eltern saßen vor ihr in der ersten Reihe. Sie war so was von begeistert, hat aus voller Brust mitgesungen – bei Astronomy Domine mitgeheult – und war das ganze Konzert über glückselig. Am Ende von OotD war sie eine der ersten, die über die vordere Stuhlreihe zur Bühne gesprungen ist, sie stand dann direkt vor Guy Pratt.
          Da kann man nur sagen: Sehr gelungene musikalische Früherziehung der Eltern ,-)

          Rechts neben mir saß übrigens Kevin „Bootleg“ aus England – den kennen doch auch bestimmt einige hier? Er hat inzwischen über 300 PF- und Solo-Konzerte abgereist 😉 Nach dem Konzert hat er wieder seine Fast-Original-Schnäppchen-Poster verkauft 😉 Musste aber wieder die politische Diskussion mit ihm aufgreifen, die ich beim Frühstück in Pompeii vor dem ersten Konzert mit ihm begonnen hatte – er ist doch tatsächlich für den Brexit!!! Kopfschüttel …

  3. Arne Arne sagt:

    Die Band wird von Abend zu Abend besser, eine wahre Freude. Das Haus Auensee wird hingegen von Konzert zu Konzert schlechter. Offenbar wurden Tickets mit unterschiedlichen Saalplänen verkauft. A1 un A2 wechselten plötzlich die Seiten. Bewusst hatte ich den linken Block gekauft, fand mich aber auf der rechten Seite wieder. Die Security benahm sich wie in alten Tagen. Unmöglich! Arrogant und desinteressiert, positionierten während des Konzerts ihre Schergen stehend vor der Bühne, direkt im Blickwinkel der Zuschauer in den ersten Reihen. An der Tür gab’s handgreifliche Auseinandersetzungen und Drohen mit „Ticketentzug“ weil sich wohl einige Leute aufgrund schlechter Beschilderung an der falschen Schlange angestellt hatten. Jeder Veranstalter blamiert sich so gut wie er kann. 🙁 Das Publikum aus Leipzig war auch nicht gerade höflich. Bei allen anderen 4 Konzerten, die wir vorher erlebten, war es still als Emma den Vorgruppenpart übernahm. In Leipzig herrschte ein Lärmpegel wie in einer vollbesetzten Kneipe. Jedes Bundesland arbeitet dauerhaft an seinem Image. 😉

  4. Andreas sagt:

    Es war ein Super Abend. Nick Mason live zu erleben, war der absolute Höhepunkt nach mehrmaligen Konzertbesuchen von Roger und David. Wir konnten sogar unsere Eintrittsticket von Nick signieren lassen. Klasse.
    Das beste war eben auch mal die älteren Titel von Pink Floyd zu hören.
    Das mit dem Bundesland finde ich nicht gerade fair. Das am diesem Abend einiges nicht stimmte, darüber waren wir auch nicht glücklich. Angefangen von zu spätem Einlass, Warteschlangen beim Essen und Getränke, das sollte eigentlich nicht mehr vorkommen. Hier sollte der Veranstalter unbedingt nachbessern. Sonst ist das ein super Saal.
    Das Konzert hat aber dies alles vergessen gemacht.
    Wir wünschen Nick und seiner Manschaft alles Gute für die nächste Konzerte.

  5. H.-P.Weiske sagt:

    Ich stimme Arne in vielen Dingen zu. Oben sitzend hatte ich auch den Eindruck das einige dachten solange es nicht mit dem Hauptact losgeht ist das hier ne Wartehalle.
    Ich muss zugeben das ich Emmas Vortag auch nicht erwartet hatte aber was muss diese für nen Eindruck gehabt haben wenn vor ihr ständig Typen mit Bier und Co hin und her rennen. Zumindest auf dem Rang gab es keinerlei Beschwerden über die Security, ganz im Gegenteil..

  6. Volker sagt:

    Ich bin ja sonst hier nur stiller Mitleser, aber heute muss ich doch mal schreiben: Das war für mich ein echtes Highlight, die ganzen alten Titel live zu hören. Man merkte der Band ihren Spaß und ihre Spielfreude an. Welch ein Kontrast zu den tollen, aber eben inszenierten Shows von Roger – wobei mir auch das gefällt 😀
    Wir waren uns einig, ein Konzertmitschnitt ist ein absolutes Muss.

    Nun habe ich wenigstens einmal Pink Floyd 1994 als Band erlebt und alle mal als Solisten (Rick allerdings nur bei David). Mein Pink-Floyd-Leben ist sozusagen abgerundet, nächste Woche noch nach Dortmund. Hätte ich mir vor 30 Jahren nicht träumen lassen.

    Emma fand ich persönlich ziemlich unpassend als Vorband, letztlich hatte sie natürlich unter dem organisatorischen Versagen und der daraus entstehenden Unruhe am meisten zu leiden.

    Und weil ich einmal schreibe, ein ganz dickes Dankeschön an Werner als Seitenbetreiber, zum Glück gab es in den letzten Jahren ja auch noch einmal richtig viel Neues und Interessantes zu berichten.

  7. GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

    Sehr schöne Fotos! Besonders von Guy und Nick. Dankeschön!

  8. Christian sagt:

    Ja war ein wirklich schöner Abend. Am Nachmittag noch Guy Pratt in der City getroffen. Kann man mehr von haben…

    @arne

    Ich weiß nicht wo du sonst so zu Konzerten gehst, aber das ist eigentlich Standard in Leipzig. Die Security hier sind in der Tat nicht immer die Besten und stellen sich auch manchmal etwas an, aber ich fand die jetzt nicht unpassend oder so. Störender war eher der seitliche Vorhang, so dass man Dom Beken von der rechten Seite überhaupt nicht sah.

    • Arne Arne sagt:

      @Christian: Vorsicht, dass Dir dir die Aussage nicht als Sachsenbashing ausgelegt wird 😉 Ich bin sehr viel in Berlin unterwegs, aber sonst auch „im Westen“. Normalerweise sitzt die Security überall. Sich direkt aufrecht vor jemanden, der in der ersten Reihe zu stellen ist schon eine Provokation. Wir sind hier nicht bei den Böhsen Onkelz sondern bei einem 74 jährigen netten alten Mann, bei dem man 80 Euro für einen Sitzplatz in den ersten Reihen zahlt. Wer das als Veranstalter nicht unterscheiden kann, versteht seinen Job nicht.
      Als sich die Dame beschwert hat, wurde gelacht und auf der anderen Seite gleich noch ein Hansel direkt vors Publikum gestellt. Sätze wie „Ich mach nur was mir gesagt wird, ich kann hier nicht weg, ich kann meinen Chef jetzt nicht rufen“ zeugen ebenfalls nicht davon, dass man sich in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt hat. Wenn das in L immer so ist, kann ich nur raten: boykottiert den lokalen Veranstalter und fahrt nach Berlin oder anderswo hin.

      • Holger sagt:

        Ich kann Arne sehr gut verstehen. Auch ich war speziell wegen den Security-Leuten ziemlich „angefressen“. Habe schon viele Konzerte von David & Roger und anderen Act’s besucht, auch in Leipzig. War aber zum ersten Mal im Haus Auensee, wobei mir die Halle, das ganze Ambiente sehr gefallen hat.

        ABER: Gegen 19.15 Uhr z.B. ging ich von draussen den seitlichern Aufgang rauf, um ein oder zwei Fotos von der Halle von oben, von der Empore, zu machen (ich erkunde immer gerne die Veranstaltungsorte aus allen möglichen Perspektinven). Am Security-Mann war aber kein vorbeikommen. Auch als ich ihm freundlich und lächelnd sagte: Bruder ich möchte doch von der Empore nur ein/zwei Fotos in den Saal hinein machen, das dauert keine 30 Sekunden, du kannst doch sogar mitkommen (übrigens, da oben war es zu dieser Zeit so gut wie leer!!!!!!! ), wies er mich schroff zurück und drohte sogar mich gewaltsam zu entfernen!!! So etwas hab ich noch nirgends erlebt! Nach One of this Day’s strömten ja alle nach vorne zur Bühne. Ich stand übrigens genau links neben Arne Sigge. Der Security-Mann der direkt vor uns stand war völlig überfordert und versuchte doch tatsächlich ängstlich erschrocken ,mit hoch erhobenen und nach vorne gestreckten Armen uns Fans auf unsere Plätze zu verweisen (Bestuhlung!!!) Anscheinend hatte er nicht begriffen, auf einem Rock-Konzert mit dankbaren und freudig erregten Fans zu sein, die nur ihre Helden hochleben lassen wollten!

        Mit grießgrämigen Gesicht fügte er sich schließlich seinem Schicksal, wobei Guy Pratt sogar half, denn kaum hatte die Band die Bühne verlassen, setzte ein wildes Klatschen ein, worauf Guy sofort zurückkam und auf sehr schöne Art und Weise Saucerful einläutete. Wenig später war die Band dann komplett und es ging nochmal richtig ab. Der Security-Mann aber stand vor uns allen mir einem Gesicht „Wie sieben Tage Regenwetter“, er verstand die Welt nicht mehr.

        Mit „Sachsenbashing“ haben Arnes Gedanken also nichts zu tun. Ich komme übrigens aus Schönebeck bei Magdeburg, und das liegt in Sachsen/Anhalt!

        • Christian sagt:

          @arne

          ich sags mal so…die Löwen Security in Leipzig ist schon speziell. Das liegt zum Teil auch am Veranstalter…schreibt doch einfach mal eine Kritik an den Veranstalter…Mailadresse dürfte Werner ja haben, da der fotograf, wie dieser mir erzählte, ja über P+S akkreditiert war.

  9. Johannson sagt:

    […]Als sich die Dame beschwert hat, wurde gelacht und auf der anderen Seite gleich noch ein Hansel direkt vors Publikum gestellt. […]
    Genau, sie hatte sich beschwert, und kleiner „Hansel (Scherge)“ stand dann genau vor mir. Er war am Ende (Zugabe) sichtlich ängstlich als plötzlich die Gäste an die Bühne traten.

  10. Max sagt:

    Moin, das ist traurig zu hören, ich finde es auch ein unding, wenn man eine Menge Geld für liveacts zählt und dann die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Das sage ich mit 28. 🙁
    Da war ich überrascht wie locker Stuttgart war. Wir könnten sogar Wein und den Rucksack mit nehmen und hatten unsere Freude.

    Ein Tipp, manchmal hilft ein ehrliches Feedback in Schriftform an den Veranstaler, nicht den Reseller.
    Bei Gilmour in Wiesbaden führte dies zu einem tollen Dialog und VIP Einladung zu Sting.
    was nicht heißt das ich jetzt immer was zu nörgeln habe…
    aber wenn es Grund gibt muss es halt sein, und die Rezessionen auf Eventim bringen keinem einen Mehrwert.

    Nick war genial und es war ein Erlebnis.
    ich wuchs mit PF auf und habe mit meiner Mutter nun eine wahre Zeitreise erlebt.

    LG Max

  11. Thomas sagt:

    Hallo zusammen,
    zuerst möchte ich mal die Gelegenheit nutzen und alle hier ganz lieb Grüßen, besonderer Dank an Werner für diese immer aktuelle und hoch interessante Fan Seite.
    Ich schreibe zwar nicht, lese aber täglich Eure Kommentare, Erlebnisse und Neuigkeiten über unserer „Helden“, mit Begeisterung!!!

    Jetzt aber zum Abend in Leipzig….,

    es war der Zug der mich buchstäblich überrollt hat, ich habe jede Sekunde genossen und am Ende des Konzertes habe ich mir gewünscht, dass es nur eine Pause ist und danach geht es weiter….
    Jeder Song war für mich ein Höhepunkt, bei STCFHOTS dachte ich das wir alle gleich samt Halle abheben, unbeschreiblich.
    Vielleicht lag es auch daran, dass Nick jetzt Seinen Gong selbst spielen darf, dieser Schelm…
    Da standen die absoluten Profis auf der Bühne, alle Songs auf den Punkt gespielt. Mitten drin ein immer gut ausgeleuchteter, sympathischer Nick Mason, dessen Sache es nicht ist „Frontmann“ zu sein und große Reden an das Publikum zu geben, dafür aber relaxt Seine Drum Line spielt, ein toller Typ….

    Danke Sauceres für diesen unvergesslichen Abend!!!

    Was kann man sich da noch wünschen, vielleicht einen Live CD, DVD eine Wiederholung dessen, am besten alles in diese Richtung, 🙂

    Leider kann auch ich am Veranstalter kein gutes Haar lassen, Block B1 musste auch mit B2 hin und her tauschen, mitten in der Halle , rechts/links Bierverkauf während Emma auf der Bühne stand, sowas geht überhaupt nicht, da sind die üblichen 10% Dauerbiersäufer und Rumlatscher voll auf Ihre Kosten gekommen, der Rest war durchaus ein aufmerksames Publikum (auch bei Emma die Ihre Sache gut gemacht hat), am Bundesland lag es jedenfalls nicht, ich bin übrigens auch kein Sachse 😉
    Den Veranstalter zu boykottieren schadet auch immer dem Künstler, kann man keinem wünschen…..
    denen das mal mitzuteilen ist eine gute Idee, wir sind ja einige 😉

    So Ihr Lieben, nochmals Grüße an Euch alle und an Gecko von Basser zu Basser (wenn ich das richtig in Erinnerung habe)

    Werner, bitte weiter so…..

    …..ich sag ja schon nichts mehr….. ;-))

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      „…von Basser zu Basser…“: Richtig! Bin i a seltenes Exemplar der Spezies „Viersaiten-Tier“ mit obskuren Körperteilen, wie „Fender Precision BJ 1974“ und „Warwick Streamer Stage l“) 😉

  12. Tom sagt:

    „Eine Reihe vor mir erlebte ich ein Pärchen, welches offenbar mit etwas falschen Erwartungshaltungen in das Konzert gegangen war. Nach dem sechsten Titel maulte sie: „Ich dachte, die spielen hier was von Pink Floyd! Nee, lass uns gehen.“ Und er nickte nur zornig, schnappte seine Jacke und beiden waren nicht mehr gesehen“

    Großartig! Kann man sich nicht ausdenken. Fantastisch. Auf dem Heimweg dann sicher „Poles Apart“ oder „Dogs of War“ im CD Player;-)

    • Bonden sagt:

      Ich nochmal. Wenn ich gewusst hätte, was da gleich kommt, hätte ich die Szene mit dem Smartphone für die Nachwelt festgehalten. *lach* Und ich vermute mal, die haben dann nur die Dark Side, die Wish you und The Wall gehört – mehr kannten sie vermutlich nicht…

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