David Gilmour 7.11.2015 Brighton College

David Gilmour 25.9.2015 London
Run Like Hell

Viele von uns haben vergangenes Wochenende die BBC Dokumentation „Wider Horizons“, in der es ungewöhnlich viel privates über David Gilmour zu sehen gab, gesehen. Man sah Gilmour und seine Familie am Lagerfeuer sitzen, Manzanera und er spielten Akustikgitarre, die Tocher Romany sang. Toll. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

David Gilmour eröffnete Musikschule

Anlaß der Eröffnung der neuen Musikschule des Brighton College. Die Eröffnung durch David Gilmour fand am 7. November statt. Begleitet wurde er dabei von Guy Pratt am Bass und einem Studenten am Schlagzeug. „Wish You Were Here“ und „Rattle That Lock“ waren die Songs die er gespielt hat. Bei „RTL“ ersetzte ein Studentenchor den „Liberty Choir“!

Einen Bericht und Fotos vom diesem Auftritt, im Publikum saßen viele Eltern und Professoren der Studenten, findet ihr auf der Argus Website: Pink Floyd legend David Gilmour plays in front of a small crowd at Brighton College und auf der Brighton College Website: David Gilmour eröffnet Musikschule.

15 Antworten

  1. Hanno sagt:

    Ich finde dieser Auftritt passt sehr gut zu dem Eindruck, den man von Gilmour in der BBC Dokumentation gewinnt. Er ist ganz offenbar sehr glücklich damit ein „normaler“ Bürger seines Landes und insbesondere der Orte zu sein, an denen er selber privat viel Zeit verbringt. Als Fan seiner Musik muss man wirklich froh sein, wenn er sich die Zeit nimmt von diesem ihn erfüllenden Leben v.a. mit seiner Familie eine Auszeit zu nehmen um zu touren. Die Doku zeigt, dass Gilmour auch völlig zufrieden wäre mit Polly Samson seine Kinder groß zu ziehen und für sich ein bisschen Musik zu machen. Beeindruckend, gerade auch wenn man ihn mit anderen Musikern seiner Generation vergleicht die sich schwer tun ihr Rockmusikego der Familie unterzuordnen.

  2. Felix sagt:

    Warten wir in Wirklichkeit nicht alle darauf, dass David noch mal Animals und The Wall macht?

    Die Sachen hat er (bis auf ein paar wenige Stücke) seit 1981 nicht mehr gespielt. DAS wäre doch mal eine wirkliche Sensation….

  3. Andreas (der andere) sagt:

    Ich nicht! Dogs wäre toll, aber sonst brauche ich von Gilmour nichts von Animals. Und abgesehen von CN und gerne noch Hey you möchte ich von Gilmour nichts von The Wall hören!

  4. Felix sagt:

    Naja, das neue Album, „The Endless River“ und auch On an Island würde Roger Waters vermutlich mit den Worten „Absolute Rubish, Laddie“ kommentieren.

    So ganz Unrecht hat er damit meiner Meinung nach nicht…

    😉

    • Werner sagt:

      Mir gefallen beide Alben sehr gut. Ist mir egal ob Roger es vermutlich für Mist hält oder nicht.

      • Felix sagt:

        Naja, die letzten beiden Albem (Endless River + Rattle that Lock) kommen meiner Meinung nach in keinster Weise an Animals oder The Wall heran. Und David Gilmour würde sich sicherlich nichts abbrechen, wenn er von beiden Alben 2-3 Lieder Live spielen würde, auch wenn sie (zum Teil) aus der Feder von Roger Waters kommen. Die Tantiemen dürfte er sich leisten können.

        Da gäbe es ja z.B. vom The Wall Album Klassiker wie Another Brick in The Wall Part X, Mother, Hey You, etc.

        • Daniel sagt:

          Dass David nichts von Rogers Sachen spielt, kann ich mehr als nur verstehen. Er spielt die Songs, auf die er Lust hat und das finde ich genau richtig so. Es würde nicht zu ihm passen, wenn er, nur um ein paar Fanwünsche nicht zu enttäuschen, Material auf die Bühne bringt, mit dem er sich unwohl fühlt.
          Und wer The Wall live hören möchte, hatte ja in den vergangenen Jahren ausreichend Möglichkeiten dafür!

  5. Kalli sagt:

    Mir sind die Kommentare von Waters in Richtung DG und seinen PF zu einseitig. Da ist es mir auch lieber er schweigt.
    Wenn ich bei den Herren einen Wunsch offen hätte, würde ich mir von DG live weniger Die üblichen Standard-Klassiker und mehr Eingemachtes aus seiner Feder wie Narrow Way, Chilshoods End etc. wünschen. Auch auf seinem erstes Soloalbum schlummern ein paar echte Perlen, die er von mir aus gerne wieder mal ausgraben dürfte.
    Waters dagegen hat zwar mit seiner Wall Tour offenkundig einen gigantischen Erfolg eingefahren, für mich ist die immer wiederkehrende Reproduktion des Klassikers aber auch Ausdruck seiner kreativen Lähmung, die sich hoffentlich mit seinem neuen Album, auf das ich mich sehr freue, lösen wird.
    Mein Wunsch wäre, dass sich auf einem nächsten Waters Konzert ein roter Vorhang auftäte und The Piper At The Gates Of Dawn in voller Länge märchenhaft inszeniert würde. – Man draf ja wohl noch träumen.

  6. Hannp sagt:

    Ich stimme Kalli zu! Mehr von On An Island und bitte überhaupt mal etwas von den ersten beiden Alben. Die originalgetreue Denkmalpflege von Floydklassikern kann er RW überlassen. Natürlich bin ich auf dessen Album auch gespannt, bin aber sehr skeptisch, ob es was wird. Ich kann mich natürlich auch täuschen, aber mein Eindruck ist, dass die konzeptuelle Aufladung und bedeutungsschwere Message-Übertragung ans Publikum bei Waters zu Lasten der Musik geht (und beim neuen Album gehen wird).

  7. klaus krah sagt:

    Guten Morgen zusammen. Ich hab grad mal die einzelnen Gedankengänge der David Gilmour Fans gelesen. Ich möchte mal völlig gelassen meine Meinung dazu geben. Bevor die Trennung sich vollzog, waren wir froh, wenn es irgendwas von PF neues gab. Nach der Trennung passierte das gleiche was bei einer Scheidung von 2 Eheleuten sich darstellt. Jeder vergab seine Sympathien an einen der EX Partner. Haben wir nicht alle gehofft, das es irgendwann eine Reunion geben würde ? Ich habe viele Konzerte von Pink Floyd 1988 – 89 und 1994 gesehen, hab die Konzerte von Roger Waters ebenfalls alle gesehen. Beeindruckenst damals 2002 in the flesh Hannover. Seine Dark side tour, the Wall in HH und die Stadiontour in Berlin. Jetzt grade Oberhausen erlebt, auf der setlist : Money – Us and them – stammt allein aus der Feder von Roger Waters. Mein Fazit nach dem finalen cut : Ich habe mir alle Pink Floyd, Roger Waters, David Gilmour touren gegönnt und mich nicht zu einer fatalen solidaritätskundgebung hinreissen lassen, ich habe alles mit schönsten Augenblicken erlebt. Natürlich habe ich auch 2005 vor dem Fernseher gehoggt um gehofft, das dies kurze Reunion sich zu einer möglichen “ Farwell “ Tour entwickeln könnte. und…………………Ohne Roger Waters gäbe es nur 3 Alben von Pink Floyd.

    • Hanno sagt:

      Ich stimme in vielem zu. Ich bin allerdings kein Freund der ohne hätte wäre Gedankenspielen. Auch ohne Mason wäre Pink Floyd nicht DIE Pink Floyd gewesen, ohne Wright hätte Pink Floyd nie DIESEN Sound gehabt, ohne Gilmour keine Gitarrenseligkeit und auch nicht diese Musikalität und natürlich ohne Waters nicht diese Texte und diese Konzepte. Bei fast jeder großen Band gibts diese Spielchen, je bedeutender die Band desto leidenschaftlicher die Diskussion. Ich gehe in diesem Punkt ganz mit Chris Martin von Coldplay, der mal meinte jeder Außenstehende könne nicht nachvollziehen, welche Dynamiken sich in einer Band entwickeln. Und auch wenn, so Martin, der maßgebliche kreative Kopf oder die maßgeblichen kreativen Köpfe natürlich wichtiger sind, ändert auch der Austausch des nicht songschreibenden Drummers sofort die Band. Also wage ich zu behaupten: Ohne Mason nicht Dark Side, nicht Wish You Were Here, nicht The Wall in der Form, wie wir sie heute hören dürfen. Schönes Wochenende euch allen. PS: Ach so, ich bin trotzdem Gilmourianer, er steht mir einfach näher und Waters respektiere ich natürlich sehr!

    • Hanno sagt:

      Stimme zu. Aber: die hätte wäre könnte Spiele bringen nichts. Ohne Mason, Ohne Wright, Ohne Waters, Ohne Gilmour, Ohne Barrett nicht Pink Floyd…

    • Andreas (der andere) sagt:

      Sorry für den Klugschiss: Us & Them ist von Waters und Wright!

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