Effektgerät „Pink Flow“ ehrt den Sound von David Gilmour

Das ist für alle Gitarristen unter uns ein interessante News. Die Firma Jam Pedals ehrt den Sound von David Gilmour und Pink Floyd mit dem Effektgerät „Pink Flow“. Auf Amazona beschreibt man das neue Pedal wie folgt: Das neue Pedal enthält eine Reihe von Effekten, die bereits in Jam Pedals Stompbox-Linie vorhanden sind, sowie eine Schaltung, die Gilmours Technik des Feedbacks zwischen dem Input und dem Output eines Wah-Wah-Pedals nachahmt, hier Seagull-Effekt genannt.

Ich schramme auch dann und wann über die Saiten. In diesem Leben benötigt meine Spielkunst kein solches Pedal aber vielleicht einer von euch!? Aktuell kostet es schlappe €990!

Webseite: Jam Pedals: Pink Flow

22 Antworten

  1. Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

    hui nettes ding, wie nett wird sich zeigen.

    • Werner Werner sagt:

      Hab schon an dich gedacht!

      • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

        hehe ja normal wäre ich da sofort zur stelle, nur hab ich in jahrelanger sammelwut schon alle pedale einzeln zusammen bzw mich an mein optimum heran „geshoppt“, wer sich diesen spaß des suchen und tüftelns nehmen will oder da null bock drauf hat, fährt mit so einer komplett box aber sicher nicht falsch. und jenen denen 1000 euro zuviel sind, es geht auch weit billiger, oder weit teurer 🙂

        • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

          Alle Pedale? Wow! Gibt‘s denn ein untersteinertes gilmourlike-Solo von Dir irgendwo im Web zu hören (yt) ? 😉 Im Gegezug würde ich auf Wunsch meinen abgefuckten 74er Preci auspacken und dazu jammen… hehe… LG

          • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

            das klingt ja verlockend, naja „alle“ nicht, aber halt den BK butler tube driver, einen rams head, den coloursound powerbooster, ein binson echorec tapedelay echo, moon vibe, rotary leslie pedal, der passende compressor usw ein schöner plexi drive, dann ist man eigentlich gut dabei:)

          • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

            und da bitte zwar nicht das neueste video aber damals mein erster versuch den sound über ein MIC abzunehmen, und dann etwas zu „mastern“, siehe YouTube: Pink Floyd – Mother Extended Solo (Cover) Live Version 80/81 (Felix U.)

          • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

            und hier der Roh sound nur über das handy aufgenommen – Money Ausschnitt (YouTube: Pink Floyd – Money Sound Test (Felix U.) jetzt hol den 74er preci raus:)

          • René sagt:

            @Felix: Hab mir gerade Deine Kostproben angeschaut und -gehört. Zunächst Hut ab vor Deinem amtlichen Equipment. Da kommt mir meine Mex-Strat, der ich das Gilmour loaded Pickguard aus Fenders Custom-Shop gönnte sowie ein GT 10, in das ich einen Big Muff einschleife, doch etwas dürftig vor … .
            Jedenfalls Kompliment für das Ergebnis Deiner Sound-Tüftelei!

          • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

            Da wahnsinn, spitzmässig! Richtig goil, Felix! Zum niederknien… muss ich mir wos einfallen lassen… to be continued… LG

          • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

            ich bedanke mich für die lieben worte, übrigens, kleiner tipp wer etwas weniger geld ausgeben will, für ebenfalls gilmour in a box, von „keeley dark side“ sieht auch richtig toll aus, da ist alles abgedeckt, in toller qualität und für ca 350 euro. gibt massiv videos dazu auf Yt

  2. Michael Weickenmeier sagt:

    Es gibt noch ein weiteres Floyd Tribute Pedal speziell mit „Dark side“ Effekten (Fuzz, Multi Head Tape Delay, Rotary/Flanger U-Vibe/Phaser) von Robert Keeley:
    Robert Keeley: Dark-Side
    Kostet viel weniger.

  3. Johannson sagt:

    Hallo, Felix,
    ich hatte erst jetzt die Möglichkeit Hörbroben von Dir zu inhalieren. Wahnsinn, habe generell großen Respekt vor jedem der ein Instrument bedient.
    Chapeau!

  4. Leos sagt:

    Mag ja sein, dass wertige Effekte verbaut worden sind und das Ding für Sammler reizvoll ist.
    Für mich ist das nur Augenwischerei und es wird versucht mit der Marke „Pink Floyd“ Geld zu scheffeln.
    Die Klangbeispiele von „Comfortly numb“ und „seagull“ haben mich leider nicht überzeugt.
    Den „seagull“ bringt man besser zustande, indem man ein Wah Wah pedal für ca 80 Euro nimmt und einfach
    Ein-und Ausgang des Pedals vertauscht.
    Außerdem behaupte ich, dass 90 Prozent des Sounds von denjenigen abhängt, an dem die Gitarre
    hängt. Wenn man einmal die Spielweise drauf hat, dann kann man auch den Sound mit Effekten und der richtigen Instrumenten- und Verstärkerwahl entsprechend verfeinern.
    David Gilmour klingt immer nach David Gilmour, egal auf welchen Instrument er spielt.

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      @leos stimmt absolut, auch ich finde das pedal maximal „Nett“ und ja beides richtig, um wie schuhmacher zu fahren musst du schuhmacher sein, aber du brauchst halt auch einen ferrari. sprich im groben sollte der geforderte gear schon übereinstimmen, dass geht aber für weit weniger als 1000 euro. alles andere musst du in den fingern haben. der rest ist persönliche präferenz. ich steh zb extrem auf die vintage ära mit binson, rams head, coloursound booster – so bis 73 herum. und an gewissen dingen kommt man nicht vorbei sorrow intro wird nie nach sorrow klingen wie es sollte ohne die richtigen effekte und settings, da können auch die finger von gilmour nichts ändern, wenn du ihm die pedale wegnimmst:)

      @johannson vielen lieben dank.

      aber es gibt definitive bessere firmen für den gilmour sound, aber halt meist in form von einzelbedalen, aber wie sagt man so schön, „ich bin zu arm um billig zu kaufen“, lieber ein overdrive, dass ich für immer behalte, als 10 billige jedes jahr:)oder ein multieffekt wo nur die häfte passt.

  5. Werner Dornhardt sagt:

    Ich hatte letztens die Gelegenheit einen HiWatt Amp bei mir zu Hause zu testen. Leider war nicht genug Budget frei… Jedenfalls: Mit diesem Hiwatt und dem geilen Clean Kanal war ich ganz ganz schnell beim Gilmour Sound. Etwas Delay und Hall dazu und hurra, das war echt geil. Ich hab noch nen alten Zerrer vorgehangen, und etwas vorsichtig mit dem Gain.. und Zack: Da war der Sound. Zumindest für meine Ohren. Geht übrigens tatsächlich nur mit Single Coil, bei Humbuckern stimmt das Ansprechverhalten nicht mehr. ICh kann nur jedem Gilmourista mal raten, nen echten HiWatt Amp zu testen wenn er die Gelegenheit hat. Die Simulationen von Line 6 (hab ich zu hause) sind zwar hübsch, aber nicht so richtig lebendig. Einen Nachteil haben die HiWatts allerdings: Geil ist wenn es laut ist….

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      Hiwatt und die Wem boxen von pomeii das wäre mein traum:) da gibt es sogar ein mini signature stack mit 50w – “ hiwatt little D rig“

      ich hatte für 10 jahre den großen fender hot rod deville 410 der war perfekt aber leider auch erst ab irrer lautstärke wirklich zielführend, jetzt bin ich auf orange umgestiegen, auch mehr als fein. aber hiwatt steht sicher mal an, früher oder später:)

      • Christian sagt:

        Hiwatt ist nicht mehr so recht das Hiwatt von früher – ich empfehle, mal nach „Hi-Tone“ zu googeln. Ich habe einen HT 50 DG im Proberaum – nebst 2×12 Eclipse… 🙂

  6. Christof sagt:

    Hi. Wenn sich jemand intensiver mit Gilmours Sound und Technik befassen möchte, da kann ich nur die Website von Bjorn Rise „gilmourish.com“ empfehlen. Dort erfährt man bis ins Detail alles über Davids Gear nach Perioden, Platten und Touren sortiert. Außerdem hat Bjorn so ziemlich alle Pedale durchgetestet und Reviews dazu geschrieben. Letztens auch das Keeley Pedal. Er gibt auch Empfehlungen zu Pedalen, welche Davids Sound am nächsten kommen z.B. „Gilmour in a Box“. Gruß Christof

  7. René sagt:

    Neben Gilmourish kann ich auch noch die Big Muff Pi Page unter kitrae.net empfehlen, die sich u.a. den von David genutzten Big Muffs widmet. Überhaupt findet man ja diverse Sachen zum Floyd- oder Gilmour-Sound, um sich Anregungen zu holen. Dennoch glaube ich, welchen Weg man auch wählt – ob Multieffekt oder einzelne Pedale – diesem Sound kann man sich nur mehr oder weniger annähern. Und wenn ich mir Davids Pedalboard anschaue, in dem es von verschiedenen Effekten ja nicht nur ein Exemplar gibt, bestärkt mich das in meiner Meinung. Da ich nur für mich und weil es mir Spaß macht spiele, suche ich den für mich akzeptablen Kompromiss und versuche anzuerkennen, dass ich kein Profi wie Pete Cornish bin. Das ist zugegeben oft nicht so einfach, das schöne Beispiel von Felix zu Sorrow kommentiert das umfassend und da David ja ziemlich experimentierfreudig war und ist, könnte man die Liste der Songs, die nur mit bestimmten Effekten „funktionieren“ mit Run Like Hell fortsetzen, um nur einen zu nennen. Und selbst bei scheinbar simplen Sachen, frage ich mich oft, wie bekommt der das hin. Ich bastel schon lange an einem 5 a.m. – Sound herum, aber allein der erste Ton wie in Pompeji scheint unnerreichbar. Aber ich hab dazu eben auch nur meine Strat und die kam dabei ja gar nicht zum Einsatz. In dem Zusammenhang fiel mir bei der Pompeji-Doku die extrem flache Einstellung der Single-Coils der Black Strat auf und ich vermute, es gibt eine Reihe von Tricks, die mir wohl immer verborgen bleiben. Aber dennoch: Keep on rocking!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.