David Gilmour Interview Johnnie Walker

David Gilmour 18.1.2002 London Royal Festival Hall

Um seine „In Concert“ DVD medial bekannter zu machen, gab David Gilmour 2002 zahlreiche Interviews. Eines der interessanteren Interviews wurde von Johnnie Walker für BBC Radio 2, am 27. September 2002, geführt. Nicht nur dass David Gilmour einige interessante Aussagen machte; er spielte live im Radio und ist somit immer wieder für Überraschungen gut!

Hier eine unvollständige Auflistung einiger Berichte und Artikel:
12.09.2002 O Globo: It’s the end of the road. (Brasilien)
27.09.2002 BBC Radio 2: Interview with Johnnie Walker. (England)
01.10.2002 Toronto Sun: Freedom 56. (Kanada)
04.10.2002 Toronto Sun: Pink Floyd ‚beast‘ won’t be unleashed. (Kanada)
07.10.2002 Reuters: Pigs Might Fly Before Pink Floyd Reunites.
25.10.2002 Guardian : We had vast amounts of fun. No one seemed to spot that. (England)
26.10.2002 The Times: My Cultural Life. (England)
04.11.2002 UPI: Interview with Gary Graff (USA)
05.11.2002 Rocky Mountain News: Out of the Pink. (USA)
06.11.2002 Launch: Gilmour Flies With ‚Chitty Chitty Bang Bang‘ Song On New Home Video. (USA)
20.12.2002 Classic Rock: Sinking The Pink. (England)
10.01.2003 Guitar Player: A Saucerful Of Strings, David Gilmour’s Chamber Odyssey. (USA)

David Gilmour Interview 27.9.2002 BBC Radio 2

Übersetzung von Werner Haider

David Gilmour – In Concert

Schon mehrmals war Gilmour bei Johnnie Walker zu Gast, einem BBC Radio Urgestein. Gilmours Interview begann mit „One Slip“ (Studioversion) um 18:25 Uhr. Das Interview war nicht live sondern wurde wahrscheinlich bereits am frühen Nachmittag aufgezeichnet. Man konnte während der Ausstrahlung per Studio Webcam Johnnie Walker alleine im Studio sitzen sehen, kein Gilmour mehr im Studio.

Johnnie Walker: Es ist eine große Freude David Gilmour hier bei Radio 2 willkommen zu heißen. Guten Abend.
David Gilmour: Guten Abend Johnnie.

JW: Großartig, Dich zu sehen. David ist heute zu Gast, um uns etwas über die bevorstehende Veröffentlichung der DVD/VHS „David Gilmour In Concert“ zu verraten. Der Konzertfilm hat ja so manches zu bieten, er ist sehr vielfältig. Er besteht hauptsächlich aus seinem Auftritt beim Meltdown Festival in der Royal Festival Hall und noch einigen anderen Nummern vom Januar 2002, als Du das ganze noch einmal wiederholt hast. Als „Kammer-Rock“ wurde es beschrieben!
David Gilmour: (lacht) Ja … interessant!

JW: Also, es begann alles mit Robert Wyatts Einladung beim Meltdown Festival teilzunehmen.
David Gilmour: So war es; ich schätze das war im April oder Mai 2001. Er rief mich an und fragte, ob ich auftreten würde. Ich sagte „Ja, sicher“ und ab dem Moment, in dem ich den Hörer auflegte, überkam mich der völlige Angstzustand. Ich dachte ‘Oh mein Gott, das sind ja weniger als drei Monate bis dahin – was zum Teufel soll ich denn bloß tun? Es sollte ja ein wenig esoterischer und einfach ein bisschen anders werden. Man geht dort ja nicht einfach hin, um genau das zu tun, was man auch in der Vergangenheit schon gemacht hat, Dinge, die die Leute sowieso kennen.

JW: Aber Du hattest doch diese Idee, wie das Ganze dann klingen sollte, mit einem Cello, dem Double-Bass und dem kleinen Gospel Chor?
David Gilmour: Ja, das war der erste Gedanke den ich hatte, noch während ich telefonierte. Mehr oder weniger akustisch – eine akustische Gitarre für mich, ein Cello und der Double-Bass und der Gospel Chor. Wir haben es dann ja ein wenig ausgebaut – mit ein wenig zusätzlicher Perkussion, die manches Mal ja noch dazukam.

JW: Und dann die ausgeprägten Proben auf Deiner Farm in Sussex, das kann man ja auch auf der DVD sehen…
David Gilmour: Ja, der erste Probetag mit dem Chor ist da zu sehen, sehr zur Freude und zur Unterhaltung von allen.

JW: Es könnte ja gar nicht unterschiedlicher sein – auf eine ganz spezielle Art, denke ich. Ich meine, bei Floyd gab es immer diese enorme Kraft, unglaubliche visuelle Effekte, und das hier ist so sparsam und minimal wie es bloß geht, und es lastete doch ein viel größerer Druck auf Dir, nicht wahr?
David Gilmour: Ich muß schon zugeben, daß ich an diesem Abend sehr nervös war und auch in den vorangegangenen zwei oder drei Monaten, aber es ist doch um vieles leichter, sich so etwas vorzunehmen als damit vor die Menschen zu treten, hinauszugehen, so etwas in dieser Art zu machen; man kann ja wirklich spontan sein. Nicht gänzlich zwar, aber – ich könnte diese Leute zusammentrommeln und alles hinbekommen, unterwegs sein für ein paar Shows, wenn ich das wollte, könnte ich das in wenigen Monaten machen, und das wäre ja ein Ding der Unmöglichkeit mit Pink Floyd.

JW: Es ist einfach wunderbar, daß Du für uns heute Abend spielen wirst und dann ist ja auch noch Melvoin Duffy an der Slide Gitarre hier. Es hatte da jemand eine Frage, Ian McKenzie, (wir hatten eine Unmenge an e-mails): wenn man daran denkt, daß Du deine beiden letzten Konzerte als Solo Künstler gespielt hast, warum hast du keinen einzigen Song deiner beiden Solo Alben gespielt?
David Gilmour: Hmm. Gute Frage. Kann ich wirklich nicht beantworten. Ich weiß es ehrlich nicht! Es gab da nichts, was sich von selbst angeboten hätte und was ich auch spielen wollte. Es gibt da schon ein paar, die ich mir für das nächste mal vornehme, wenn ich so etwas mache, aber diesmal habe ich es einfach nicht ganz zu ihnen geschafft.

JW: Okay. Was gibt es denn heute Abend?
David Gilmour: Nun ja, ich denke wir spielen „Fat Old Sun“, das ist ja das letzte mal …. ich glaube, wir haben das vor 32 Jahren aufgenommen, da war ich 23 Jahre alt!

JW: Und Du musstest es Dir wieder anhören und den Text extra herausschreiben?
David Gilmour: Ja, das mußte ich, stimmt (lacht)

JW: Also, worauf spielst Du denn, aus Interesse?
David Gilmour: Auf einer netten alten Martin G35 Gitarre, die habe ich von einem Typen auf der Straße, vor „Mannies“ in Manhattan gekauft, der dort versucht hat sie 1972 zu verkaufen; die war damals schon ziemlich alt. Das ist nämlich auch die Gitarre, die ich auf der Originalaufnahme von Wish You Were Here spiele und noch auf einem Dutzend anderer Aufnahmen auch. Ein altes Lieblingsstück von mir.

JW: Okay. Hier ist es also – Melvoin Duffy und David Gilmour, live auf Radio 2….

Live im Radio: Fat Old Sun, eine wunderschöne Version!

JW: Wunderbar gespielt.
David Gilmour: Nun ja, Danke. (lacht)

JW: Als Du das in der Royal Festival Hall gespielt hast, hat David Cheal vom Daily Telegraph folgendes geschrieben ‘auf sehr drastische Weise wiedergegeben, entpuppte sich Fat Old Sun von Atom Heart Mother als ein fantastisches, melodisch reiches Lied.’
David Gilmour: Mmm. Grandios beobachtet. Ich hab ja sehr hart daran gearbeitet, die anderen Mitglieder von Pink Floyd davon zu überzeugen, es auch auf unserer Echoes Greatest….wie auch immer, was wir letztes Jahr veröffentlicht haben, dass wir es auch da drauf haben, aber das passte ihnen nicht, also,…

JW: Viele Leute haben uns gemailt und sie scheinen nun zu akzeptieren, dass es keine neuen Pink Floyd Sachen mehr geben wird – Album oder Tour – ich nehme an, das stimmt auch?
David Gilmour: Weißt Du, darüber kann ich mir im Moment einfach nicht den Kopf zerbrechen. Darüber denke ich einfach nicht nach; ich konzentriere mich darauf, was ich im Moment mache und ich muß dir gestehen, es ist sehr angenehm, was ich jetzt mache, ich genieße es dieses etwas leichtere Zeug im Moment zu machen – und das betrifft nicht nur den Inhalt, sondern einfach die Art der Präsentation. Es fällt mir einfach so leicht, mich mit diesen großartigen Musikern zusammenzutun, dass der Gedanke an ein Pink Floyd Projekt bis jetzt einfach nicht in meinen Kopf wollte,…also, wer weiß?

JW: Du hast ja einen wunderbaren Status erreicht und es scheint auch so, dass Dir das sehr gut steht, die Rolle des „elder statesman“ des Britischen Rock – ein sehr reifer Staatsmann!
David Gilmour: (lacht) Oh ja. Man muß ja seinen Platz finden, … schließlich sind wir ja keine Kinder mehr und man muß nach einem Weg streben und mit Stil voranschreiten, um mit einer Art Würde durchs Leben zu gehen und das scheint mir wirklich entgegen zukommen.

JW: Auf der DVD gibt es ja viele Extras, wie auch die verschiedenen Konzerte in der Royal Festival Hall; Du hast da das Home Movie, Texte der Songs und so manches mehr – es gibt da drei Nummern – auch die Elvis Presley Nummer ‘Don’t’, die Du beim Lieber and Stoller Tribute Konzert gespielt hast. Warum hast du dir gerade das ausgesucht?
David Gilmour: Warum ich mich für dieses Lied entschieden habe? Na ja, es war ein Lieber & Stoller Tribute Konzert und die haben mir da eine lange Liste von Elvis Songs gegeben und ich hab mir das durchgesehen. Und Don’t habe ich immer gerne gehabt, ich habe mir einfach gedacht, dass ich das ein wenig anders bringen könnte. Und dann habe ich mir noch gedacht, dass wahrscheinlich alle anderen sowieso Yakkety Yak und alle diese drrp-drrp-drrp Nummern von Lieber & Stoller, die großartig sind, spielen werden und ich dachte mir einfach, dass, wenn ich etwas spielen würde, das nur ein wenig anders ist, würde das sicher gut ankommen, und das war dann ja auch so … ich habe das wirklich genossen. Und anscheinend wurde das ganze Konzert nie veröffentlicht oder gezeigt, also haben wir die Produzenten angerufen und gefragt, ob wir denn irgendeine Chance hätten, uns das ganze auszuborgen um es auf meine DVD zu geben und sie sagten uns zu: ‚fein, bitte macht nur.’

JW: Exzellent. Und da war ja noch eine andere Benefiz Show (21.6.2002 „An Evening Of Beatles Music“ u.a. mit Donovan, Bob Geldof, Ringo Starr, Roger Taylor, Mike Rutherford, Paul Carrack und Damon Hill) die Du für die White Lotus School in den Himalajas gespielt hast. Was hat Dich an diesem Projekt gereizt?
David Gilmour: Naja, ich bin nicht in die Himalajas gegangen!

JW: Nein, aber das Konzert zu Gunsten der Schule hast Du ja gespielt!
David Gilmour: Die „Cowdrays“ haben mir den Arm verdreht und die sind große Anhänger von allem Tibetischen.

JW: Und ein anderer Teil der DVD, unter ‘Spare Digits’…
David Gilmour: Unter „Spare Digits“?(lacht)

JW: Da gibt es sechs Gitarrensoli vom Hauptkonzert. Das schlägt ja irgendwie sogar Bert Weedon’s Guitar Tutor?
David Gilmour: Nun, David Mallet, der Direktor dieser Sachen (Filmdirektor, Videodirektor), will sichergehen, dass er die Gitarrensolos erhält, während er filmt. Sehr oft passiert es, dass die Regisseure und Kameraleute alle etwas machen aber diese Solis verpassen. Also lässt er einen Kameramann auf meine Finger zielen und das die ganze Nacht lang. Es ist nun seine Aufgabe, die Kamera auf meine Finger zu halten. Also hatten wir diese Aufnahmen und jemand schlug vor, dass wir so etwas auf der DVD machen sollten. Und weil wir sehr viele spare digits in diesem Medium haben, dem Digital Medium, kannst du meine kleinen dicken Finger sehen wie sie es machen.

JW: Yeah. Die Noten verbiegende Technik. So gibt es Pläne für mehr Konzerte im folgenden Jahr?
David Gilmour: Mein Plan, und ich verspreche gar nichts, ist es, eine neues Studioalbum zu machen, etwas in dieser Richtung. Obgleich, noch einmal, ich werde keine … wenn ich meine Meinung, ändere, wie es werden soll, dann ist es so! Aber momentan beabsichtige, einige Konzerte nächstes Jahr zu spielen, denke ich.

JW: Offensichtlich bist Du sehr beschäftigt mit vier Kinder. Die beanspruchen sicher viel Zeit Deines Lebens. Wie viele? Sorry! Acht! Acht! Ich meine, um die vier Kinder leben mit Dir, ist es so?
David Gilmour: Das ist richtig! Vollzeitbeschäftigung, ja!

JW: Aber … hast Du nicht noch diese Liebe des Fliegens und solche Sachen? Wie steht es um Intrepid Aviation? Ich liebe diesen Firmennamen. Ich erhalte mir diese Vision von Dir in einer Fliegerjacke: Biggles Gilmour und Sachen wie das!
David Gilmour: Intrepid Aviation war ein Weg mein Hobby sich selbst abbezahlen zu lassen, aber leider, in den letzten Jahren wurde Intrepid Aviation immer mehr zum Geschäft. Plötzlich fand ich mich, anstatt bei einem Hobby mich vergnügend, in einem Geschäft wieder. Deshalb habe ich es verkauft. Intrepid Aviation gehört mir nicht mehr. Ich habe einen schönen alten Doppeldecker, mit dem ich am Himmel wandere.

JW: Und ein bisschen in Gedanken gehen …
David Gilmour: Ja, das stimmt.

JW: Okay, ein weiterer Song. Wirst Du nun ein neues Lied spielen?
David Gilmour: Das ist ein neuer Song. Ich habe ihn mit meiner Frau Polly geschrieben. Er heißt „Smile“. Ich habe die Musik geschrieben und sie den Text. Er ist Schön.

Live im Radio: Smile, etwas veränderte Version.

David Gilmour: Yeah, ein kleines “Sigh” (Seufzer) wenn es doch ein “Smile” hätte sein sollen … aber so geht es im Leben!

JW: Yeah, es ist ein “Smile” wenn du nachhause kommst, es ist ein “Sigh“ (Seufzer) wenn du gehst! (beide lachen) Also das war David Gilmour, Gitarre, Gesang und Melvoin Duffy, der einen exzellenten Job auf der Slidegitarre machte und der neue Song „Smile“ der auf dem neuen Soloalbum sein wird, das nächsten März herauskommen wird.
David Gilmour: (Alarmiert) März? Nein, nächstes Jahr, irgendwann! Ungefähr in einem Jahr.

JW: Ich dachte, ich übe etwas Druck auf dich aus.
David Gilmour: Nicht du auch noch!

JW: Also, Du musst enorm zufrieden sein mit den Reaktionen, die Du nach dem Konzert von Publikum und den Kritikern erhalten hast.
David Gilmour: Nun, es war nervenaufreibend, es zu machen, aber es war sehr erfreulich, gute Reaktionen darauf zu erhalten und dafür hat es sich auf jeden fall gelohnt. Sehr gut auf jeden Fall um mein Vertrauen zu stärken ein Album in diese Richtung zu produzieren zu stärken.

JW: Musste dich jemand von der Seite hinein drücken auf die Bühne? Warst Du etwas nervös?
David Gilmour: Ich stand auf der Seite und wurde schließlich angesagt. Ich zitterte wirklich. Auf der DVD gibt es ein paar Stellen, eine Nahaufnahme von mir, wie ich ein Vibrato auf der Gitarre spiele und man tatsächlich meine Finger mehr als erwünscht zittern sieht. Ich war furchtbar nervös, aber man muß einfach diese Treppen hinaufsteigen, raus marschieren und sehr zuversichtlich dreinschauen.

JW: Dass Du durchaus ein schüchterner Mann bist, kann man in einer Weise sehen, dass sogar am Ende der Songs, den Applaus annehmend fast …
David Gilmour: Nun, ich mag es!

JW: Was war Dein Beweggrund wieder aufzutreten?
David Gilmour: Als ich jung war? Was veranlasste mich, auftreten zu wollen? Das weiß nur Gott. Exhibitionismus? Meine Güte, ich weiß es wirklich nicht. Ich liebte die Musik; als Heartbreak Hotel herauskam, das war es für mich. Ich wollte unbedingt eine Gitarre und lernen, sie zu spielen. Das erste Mal, das ich jemals mit einer Gitarre auftrat war bei den Pfadfindern. Ich spielte Gitarre ohne Noten, damals war ich 12 Jahre oder so. Ist Heartbreak Hotel auf der Elvis Nummer 1 CD drauf? Es war keine Nummer 1 in England!

JW: Yeah – gute Entschuldigung, um den Song zu spielen. Noch mal, vielen Dank, das Du zu uns gekommen bist …
David Gilmour: (unterbricht) Das ist die minimalistische – Heartbreak Hotel Version – Bassgeige, ein bisschen Gitarre, Piano – das ist wirklich nicht viel, Tonnen von Atmosphäre …

JW: Gut, nun das war wundervoll. Für alle die sich gerade mit ihren Autos auf den Strassen befinden, das war sehr entspannend. Vielen Dank.
David Gilmour: Ich danke dir sehr.

JW: Ihr könnt David Gilmour In Concert mit vielen Extras auf der DVD und VHS sehen. Es wird sehr bald veröffentlicht, 5. oder 6. Oktober denke ich … David, vielen Dank.

Das Interview endet mit Elvis’s Heartbreak Hotel. Thanx to Matt Johns (Brain Damage) der mir die englische Mitschrift zur Verfügung stellte. Johnnie Walker verfügt auch über eine BBC Homepage: http://www.bbc.co.uk/radio2/shows/johnnie_walker/index.shtml, dort kann man unter dem link Playback sich dieses Gilmour Interview herunterladen.

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