Details über den „Roger Waters The Wall“ Film

Roger Waters 1.4.2011 Mailand

Erste Berichte von der Premiere des Roger Waters The Wall Filmes sind verfügbar. Wie erwartet handelt es sich nicht einfach um einen Konzertfilm bei dem ein Song nach dem anderen zu sehen ist! Waters hat den Konzertfilm mit einem zweiten Handlungstrang verwebt.

Der Film beginnt damit, dass man Waters sieht wie er von der Bühne geht, in ein Auto steigt und nachhause fährt! Dort zoomt die Kamera auf eine Wand, auf der die Todesurkunde seines Vaters zu sehen ist! Danach sieht man Waters wie er mit dem Auto auf einer englischen Landstrasse fährt.

Filmpremiere in Toronto

Der Tod seines Vaters spielt eine wesentliche Rolle in diesem Film. Man begleitet ihn auf der Fahrt zum Soldatenfriedhof, dort packt er die Trompete aus und beginnt darauf zu spielen. Ab diesem Moment sieht man den Konzertbeginn mit der abstürzenden Stuka! Ab Another Brick Part 1 ist man wieder unterwegs mit Waters, der seine Reise im Auto fortsetzt, begleitet von sich abwechselnden Gästen, wie z.B. seinen Kindern India, Jack und Harry. In dieser Tonart geht es noch ein zwei Mal weiter.

Diese sehr interessanten Details, inkluse einem Video der Q&A Session, findet ihr auf folgender Website: T-Mak World: Roger Waters – The Wall Movie Review.

Eine Auswahl weiterer Berichte über die The Wall Premiere gibt es hier:

Viele Fotos von Waters, der mit seiner Frau Laurie und seinen beiden Söhnen Jack und Harry und Sean Evans zur Premiere erschien, gibt es hier zu sehen: Getty Images: Roger Waters Toronto 6.9.2014.

Wir danken Double Bubble für die Info! Waters Foto von Thomas Zeidler!

12 Antworten

  1. scarecrow sagt:

    „Wie erwartet handelt es sich nicht einfach um einen Konzertfilm bei dem ein Song nach dem anderen zu sehen ist! Waters hat den Konzertfilm mit einem zweiten Handlungstrang verwebt.“

    Hoffentlich ist das im Ergebnis nicht so schlimm wie es sich anhört bzw. hoffentlich wird es eine „Konzert Only“ Version geben. Es gibt genügend Beispiele wo Konzertfilme durch Interviews oder ähnliches unterbrochen werden und jedes mal macht es das Konzertfeeling kaputt. Ein zweiter Handlungsstrang schön und gut aber ist „The Wall“ nicht schon Handlung genug, die Show nicht schon optisch genügend ausgestaltet und nicht schon reichlich (politische) Aussagen dabei? Bei einer Konzertaufnahme möchte ich die Show haben. Für alles Andere ist eine Bonus DVD/Blu-ray da.

  2. murph sagt:

    Klingt sehr gut! Mir gefällt die „persönliche“ The-Wall-Version von 1980 insgesamt eigentlich besser als die allgemeinere und gesellschaftlich/politisch breiter aufgestellte Inszenierung 2010 – 2012. Insofern finde ich es interessant, wenn die Hauptfigur Waters und seine persönliche Geschichte wieder im Mittelpunkt steht. Ich bin gespannt.

  3. Christian sagt:

    After the screening, Waters did a 25-minute Q&A session, telling the audience at the Elgin Theatre he hoped this new film version of The Wall is “more universal and ecumenical and anti-war and humanitarian than the original version that I did with my much loved old colleagues from Pink Floyd, Dave and Rick and Nick.”
    He added another hope — that we’d “find a different way of organizing our politics and our commerce that don’t require that we murder each other.”
    (billboard)

  4. guntmar sagt:

    nach wie vor bevorzuge ich einen durchgehenden Konzertmitschnitt. Gerade bei TW wäre eine Aufnahme vom Mischpult – so wie Roger sie sich nach jedem gig angesehen hat – das was ich am liebsten hätte. Gerne auch die Version wo Roger Witze erzählte, weil sich das Hotelzimmer nicht runterklappen liess, die Wand angehoben wurde beim Aufbau und dann wieder runtersackte oder als das Konfetti schon bei CN runterrieselte. Diese outtakes sind ebenso unentbehrlich wie Rogers Dokumentationen, die er in Frankreich, England und Italien nachgedreht hat. Aber sie gehören in die Bonus- oder Extrasektion!

  5. Marcus sagt:

    Ich stimme der Einschätzung von scarecrow voll und ganz zu!

    The Wall ist/war schon ein Multimedia-Overkill – und leider unnötiger Weise weiterentwickelt. Was sollte der neue Song in der 2013-Tour oder das Spartakus-Opening generell? Die weltpolitischen Aussagen wurden neu in ‚The Wall‘ hinein interpretiert, ich empfinde sie mehr störend als das Gesamtwerk abrundend oder erklärend. Nicht der Aussagen wegen, sondern weil ‚The Wall‘ wohl dafür nicht konzipiert wurde.

    ‚Konzert Only‘ – das wünsche ich mir auch, am besten wahlweise das ganze Konzert in der Totalen.

  6. Oskar Oskar sagt:

    Ihr seid echt ein Wahnsinn! Jetzt wartet doch erst mal ab bis ihr den Film gesehen habt! Auch Live in Pompeii hat Filmsequenzen während des Live-Konzerts (nicht nur der Director’s Cut auch schon die Originalversion), oder Led Zeppelin’s „The Song remains the same“ Video hat auch Filmsequenzen während der Live-Aufführung. Ich finde beide Filme recht gelungen und deshalb verfrühte Kritik hier Fehl am Platz. Also abwarten und sich erstmal anschauen was man beurteilt.

    • Christian sagt:

      Guten Morgen & vielen Dank!
      „verfrühte Kritik“ nennt man umgangssprachlich auch gerne: nörgeln.

      • scarecrow sagt:

        Von mir aus. Aber gerade das von Oskar angesprochene Led Zeppelin Video oder auch Deep Purple „Come Hell Or High Water“ sind eben für mich negative Beispiele. Von daher klingt es für mich persönlich eben auch nicht besonders reizvoll wenn in den Beschreibungen steht dass das Konzert mit Aufnahmen von Waters beim Autofahren etc. vermischt wurde.

        „Live“ in Pompeii ist da wohl eine Ausnahme da es ja kein richtiges Konzert im eigentlichen Sinne war sondern eine Kombination aus Studio Aufnahmen (Paris) und eben drei Songs aus Pompeii.

        • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

          stimme bei come hell or highwater absolut zu, aber da kommt noch hinzu das das konzert nicht mal komplett ist….

        • Sunny sagt:

          Im Falle von „The song remains the same“ waren die eingerückten Traumszenen eine Notlösung, weil manche Strophen der songs nicht gefilmt wurden. Jimmy Page vermutet, daß die Kameraleute während des Konzerts stoned waren.

  7. Werner sagt:

    Ich habe im Fleeting Glimpse Forum ein paar Berichte von Leuten gelesen, die den Film in Toronto gesehen haben. Alle waren sich zumindest dahingehend einig, dass die „Überblendungen“ zwischen Konzert und Dokumentation sehr geschmackvoll gemacht sind! Es sind sehr persönliche Einblicke in Waters Privatleben/Familie die man zu sehen bekommt. Und so viele „Konzert-Ausstiege“ sind es nicht, wenn ich das richtig heraus gefiltert habe, vielleicht zwei oder drei und diese sind nicht sehr lange! Es fehlen auch keine Songs!

    Ich habe damit kein Problem. Das Konzert kenne ich gut, habe 11 davon gesehen, freue mich auf die Konzertaufnahmen und die neuen Aufnahmen und dessen Handlung! Für mich war The Wall nie ein normales Konzert, und das Waters die Antikriegsbotschaft ernst meint, das beweist er mit der Ausrichtung dieses Filmes! Konsequent geht er den Weg weiter! Ich habe mich bei den Konzerten oft gefragt inwieweit sich manch begeisterter Fan über dessen Botschaft im klaren war! Ob es vielleicht auch etwas wäre über das man außerhalb der Arena/Stadion nachdenken könnte/sollte!

    Bei den Möglichkeiten einer Blu-ray, könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht eine Option auf der Blu-ray geben wird, bei der man nur Konzert auswählt usw..

    Gerade muss ich an eine meiner Lieblings-DVD denken, die ich mir wieder einmal ansehen muss, „Phish – Bittersweet Motel“! Auch kein Konzertfilm sondern ein Dokufilm!

    Habe ich richtig gehört.. als Waters auf die Frage: Wann der Film auf DVD kommt?, antwortet, dass das nicht in seiner Hand läge? Und er keine Angaben dazu machen kann?

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Ja, es ist doch so, dass die Show unmöglich in der Atmosphäre, wie sie Live war auf Bluray/DVD einzufangen ist. Ich habe die Show 4 Mal gesehen und 1990 in Berlin. Die DVD vom Spektakel 1990 bringt das auch kaum rüber, wie es damals wirklich war (klar, wurde auch noch kräftig nachbearbeitet).

      Richtig, es ist kein normales Konzert, die Frage einer klassischen Konzert-DVD/Blu-ray-Aufbereitung stellt sich somit eigentlich gar nicht. Kompromiss wäre höchstens eine Blu-ray, bei der man die Kameraeinstellungen selber schalten kann, um dann meiste Zeit die „Totale“ einzuschalten, um die kompletten Effekte/Filme auf der Mauer mitzubekommen. Ich hätte mir das ganze auch noch in 3D gewünscht, so dass bei Run Like Hell das Schwein durchs Wohnzimmer fliegt…;-)

      Fazit: Da es nicht machbar ist und Kompromisse nix für Perfektionisten ist, kann doch jede andere, kreative Aufbereitung nur wünschenswert sein. Besonders, weil Roger inhaltlich das weiterentwickelt hat, wie es scheint sogar noch persönlicher (Privataufnahmen) und weiteren Generation seine Antikriegsbotschaft vermittelt.
      Ich freue mich sehr auf die DVD/Blu-ray und alles was da noch kommt! Alles Roger 😉

      Btw, habe gerade über den Partner-Link Karten für Bryan Ferry gekauft, meinen Infos zufolge spielt GUY PRATT den Bass!
      LG aus München

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