Sinéad O’Connor wollte Roger Waters verprügeln

29.1.2013: In der März „Uncut“ Ausgabe beantwortet Sinéad O’Connor die Fragen ihrer Fans. 

Roger Waters - The Wall BerlinEine Frage behandelte ihren Auftritt beim The Wall Spektakel von Roger Waters in Berlin 1990. Wir erinnern uns, dass genau bei ihrem Auftritt, als sie „Mother“ singen wollte, die Stromversorgung streikte. Bei so einer Veranstaltung, über 300.000 Menschen vor der Bühne, eine Fernseh-Liveübertragung, plötzlich mit solchen Problemen konfrontiert zu sein, das muss für Waters schon eine große Belastung gewesen sein!

Und so verwundert es mich nicht, dass er sie bat so zu tun, als ob sie singen würde. Genau dafür wollte sie ihn nachher verprügeln.

Sinéad O’Connor: „Ich mag es nicht das Publikum zu belügen, sobald ich hinter der Bühne war und ich Roger sah, jagte ich den ….., ich wollte die Scheiße aus ihm raus prügeln. Er war sehr agil, wie ich mich erinnere.“

Auf dem „The Wall in Berlin“ Album wurde O’Connor´s Rehearsal-Gesang verwendet, weil sie sich weigerte auch nachdem Konzert „Mother“ nochmals zu singen.

18 Antworten

  1. Sunny sagt:

    Waters on the run – das hätte ich gern gesehen 🙂

  2. Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

    sie soll sich mal nicht so wichtig nehmen…. ist ja lachhaft

    • Kowalski sagt:

      Das enttäuscht aber von der Sinead. Da hat Waters gleich professionell gedacht. Naja da weiß man wenigstens, das man Sinead für solche Anlässe nicht einlädt.

  3. Christian sagt:

    „The world has moved on.“

  4. Sunny sagt:

    Sie mußte wohl überredet werden, bei Tide is Turning überhaupt noch einmal auf die Bühne zu kommen und steht da wie ein trotziges Kind unter den Erwachsenen. Wenn ich mich recht erinnere, war das sinngemäß auch RWs Formulierung im Bonusmaterial der DVD. Eine Kratzbürste scheint sie wohl immer noch zu sein. 🙂

    • murph sagt:

      nun ja, sie war ja damals auch fast ein kind – 23 jahre jung. und dann unter all den alten (maennlichen) rockhelden – ist jetzt nicht verwunderlich, dass man die nerven wegwirft. und nach aussen hin war ihr auftritt ja trotzdem sehr gut.

      • Sunny sagt:

        das stimmt. Ich fand sie auch immer sehr interessant, auch wegen ihrer unangepaßten Art, und wie hübsch war sie einmal. Aber sie hat wohl auch große persönliche Probleme, es heißt, sie habe das Borderline-Syndrom. Dazu vier gescheiterte Ehen, glaube ich, und mindestens einen Selbstmordversuch. Sehr traurig.

        • Steffen sagt:

          Ich kann mich dem anschließen. Zwar konnte ich mich nie wirklich mit der Akkordeon-Begleitung bei „Mother“ anfreunden, aber ihren Auftritt und ihren Gesang bei „Mother“ finde ich selbst heute noch sehr gut und sehr eindrücklich – egal wie sich Roger Waters später zu diesem Thema geäußert haben mag. Wenn ich hin und wieder mal in die DVD reinschaue, ist ihr Auftritt für mich immer einer der Höhepunkte der Show. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich diese Generalprobe, von der die Aufnahme stammen dürfte, live miterlebt habe ;-).

        • scarecrow sagt:

          Ich fand auch ihre Gast-Vocals auf „Broken China“ vor allem „Breakthrough“ extrem gut.
          Und sie selbst hat auch einige sehr gute Solo Alben gemacht (The Lion And The Cobra, Faith & Courage…).

          Den Auftritt in Berlin fand ich auch klasse, zumindest das was man beurteilen kann. Man weiss ja weder bei der CD noch beim Film was da am Ende alles „nachbearbeitet wurde“ 🙂

  5. Hupsi sagt:

    kapier‘ ich nicht!
    das wurde ja damals live im TV übertragen, da war doch ihr gesang zu hören!?!

    • Oliver sagt:

      Stimmt. Sineads Part war vom Stromausfall doch gar nicht betroffen! Jedenfalls hat sie dann weiter gesungen.
      Welcher Dabeigewesene kann das aufklären?

      • Hans-Jürgen sagt:

        Das ist ganz einfach: Es gab ZWEI verschiedene Übertragungen!

        Die erste Übertragung war die Live-Übetragung incl. aller Fehler und technischer Pannen. Die zweite Übertragung war zeitversetzt und die Fehler wurden mit Aufnahmen der Generalprobe ausgeglichen. Ich besitze beide Varianten.

        • Oliver sagt:

          Das ist schon klar. Wir reden über die Live-Übertragung, bei der es meines Wissens nach nach „Mother should I build a wall“ zu einem kurzen Ausfall kam. Das war aber kaum der Rede wert:

        • Steffen sagt:

          Ja, stimmt. Auf Youtube gibt es Clips von der Version mit Stromausfall, die unter dem Stichwort bzw. Zusatz „unedited“ zu finden sein sollten.

      • Christian sagt:

        Ich war dabei.
        Einfach nur Text vergessen.
        Gruß

  6. GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

    Ich war auch dabei…:-) Habe damals auch nur kurz das Gefühl gehabt, da stimmt was mit dem Mikro nicht, ist aber kaum der Rede wert – habe noch die Live-TV-Aufnahme auf VHS-Tape, muss ich echt mal reinschaun…

  7. Werner sagt:

    Als die Probleme auftraten, wurden im TV die Aufnahmen von der Generalprobe gezeigt! Findet Rogers Erklärungen dazu bei Youtube unter: Pink Floyd Roger Waters Wall Berlin documentary (1990) (ab Minute 24)!

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