Roger Waters: The Man Behind the Wall

23.5.2013: Ein interessantes Buch, das sich intensiv mit der Person Roger Waters auseinandersetzt, soll ab dem 17. September im Handel erhältlich sein.

Roger Waters - Behind the wall (2013)

Neues Buch: Roger Waters – Behind the wall (2013)

„Roger Waters: The Man Behind the Wall“ ist eine vollständige Biografie, voll gepackt mit exklusiven Interviews von Freunden und Kollegen. Das Buch demontiert die Mauer Stein für Stein und enthüllt den Mann dahinter, der sie in seiner ganzen Herrlichkeit errichtet hat, so der laut des Pressetextes.

Die Hardcover Version, in englischer Sprache, hat 288 Seiten und ist bereits vorbestellbar: Roger Waters: The Man Behind the Wall

5 Antworten

  1. Chris sagt:

    Das Cover erweckt bedauerlicherweise keinen seriösen Eindruck und der Titel gibt offenbar bereits einen Vorgeschmack auf die Gewichtung des Buches.
    Aber die Interviews interessieren mich trotzdem.

    • Martin sagt:

      Bezüglich „Seriösität“: Ein Blick auf den Autor hilft: Dave Thompson ist in Großbritannien aufgewachsen. Beeindruckt von der dortigen Punkwelle, brachte er Ende der 70er Jahre erste Fanzines heraus. Seit 1989 lebt und arbeitet Thompson in den USA. Er veröffentlichte seit 1982 über 100 Bücher. Zum größten Teil handelt es sich dabei um Biografien bekannter Künstler wie zum Beispiel Bono, David Bowie, Chris De Burgh, Duran Duran, Billy Idol, Eric Clapton, Kurt Cobain, T. V. Smith, Winona Ryder, Rod Stewart, John Travolta, Ron Wood oder Bands, wie The Caves, The Cure, Cream, Depeche Mode, John’s Children, Kiss, Nirvana, The Pogues, Red Hot Chili Peppers, Spandau Ballet, The Velvet Underground und The Who. Nun hat er sich mit Roger Waters beschäftigt. Ich glaube, das wird sicher nicht sooooo schlecht. 🙂

  2. Thomas Huber sagt:

    You are both right, actually 🙂

    Zum einen läßt das Titelbild tatsächlich eher auf ein schlechtes „Bootleg“ -Album schließen. Andererseits hab ich mir mal Besprechungen seiner Bücher durchgelesen und es scheint, als ob niemand etwas Schlechtes über ihn zu sagen hätte, nicht einmal die Künstler selbst !

    Außerdem scheint Thompson schon mal was über “Pink Floyd” verfaßt zu haben, denn Nick Mason äußert sich hier wohlwollend:

    http://www.rocksbackpages.com/Library/Article/pink-floyd-see-you-on-ithe-dark-side-of-the-mooni

  3. Sunny sagt:

    100 Bücher in dreißig Jahren? Und jeder der 100 (?) Beschriebenen fühlte sich angemessen dargestellt? Das läßt schwerlich etwas Interessantes erwarten und klingt eher nach Hofberichterstattung und fastfood für Fans. Jemand soll es kaufen, lesen und uns berichten, Freiwillige vor!

    • Martin sagt:

      Thompson ist ein Arbeitstier, daran ist zunächst nichts Schlechtes, oder?. Also ich habe einige seiner Bücher gelesen – es sind keine detaillierten psychologischen Studien und wer sich mit den Hintergrund des beschriebenen Künstlers schon auskennt, erfährt wenig Neues. Trotzdem, seine Bücher sind oft kurzweilig formuliert und angenehm zu lesen und das Buch über Waters wird sicher für alle interessant, die von Waters bisher noch nicht jedes Detail seiner Arbeit/Karriere kannten. „Hofberichterstattung“ und „Fastfood“ konnte ich in seinen Büchern bisher nicht feststellen und ich halte solche Floskeln nicht für angemessen – das hört sich eher nach wenig begründeter Voreingenommenheit an. Aus meiner Sicht bemüht er sich recht neutral zu formulieren. Große Leistungen werden allerdings gewürdigt – aber auch das ist gerechtfertigt. Wie das Waters-Buch konkret ausfällt, werden wir ja sehen, ich hab’s schon mal bestellt und melde mich „freiwillig“. 🙂

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