Albumcharts: The Endless River

Das neue Pink Floyd Album The Endless River kletterte in Deutschland, der Schweiz und Österreich sofort auf Platz 1 der Verkaufscharts hoch! Das Album war in den folgenden 17 Länder sofort von null auf Platz 1: Deutschland, Schweiz, Österreich, Belgien, England, Irland, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Tschechien, Kroatien, Slowenien, Portugal, Dänemark, Frankreich, Schweden und Polen. The Endless River war insgesamt in 21 Ländern auf Platz 1! Uns fehlen jedoch Daten aus Südamerika und Asien, diese Zahl könnte also noch höher sein.

England: Pink Floyd nach 19 Jahren mit einem Album wieder auf dem ersten Rang. In der ersten Wochen wurden über 140.000 Alben verkauft. Das Album hat bisher über 410.000 Stück verkauft. Platin.

Frankreich: 220.000 Alben wurden bis zum 1.2.2015 verkauft.

Griechenland: Beim durchsehen der internationalen Album-Charts fallen die 18 Pink Floyd Alben, die derzeit in Griechenland in den Top 60 aufscheinen, inklusive „A Great Collection Of Dance Songs“, doch einigermaßen auf!! In seiner sechsten Woche ging The Endless River auf Platz 1!

Italien: 4x Platin!

Kroatien: The Endless River war 5 Wochen auf Platz 1!!

Portugal: Nach fünf Wochen immer noch auf Platz 1, das ist beachtlich!

Tschechien: Das Album war vier Wochen durchgehend auf Platz 1!

USA: „The Endless River“ verkaufte sich in den USA in den ersten Woche über 170.000x und kam auf Platz 3 der Charts. Das wäre sich 1994 nie und nimmer für die Top 3 ausgegangen! Das Album fiel bereits nach drei Wochen auf Platz 33 zurück. Dafür platzierte sich Dark Side Of The Moon auf Rang 13! Bisher sind über 500.000 Alben verkauft worden, das bedeutet Gold-Status.

Allgemein gesehen sind die Verkaufszahlen weit, weit hinter jenen vergangener Tage. Die Bands verkaufen nicht mehr so viele Alben. Pink Floyd sind in dieser Hinsicht jedoch immer noch eine Ausnahme. Sie sind eine Albumband. Die Großen im Musikgeschäft, die verdienen ihr Geld mit Konzertkarten und Merchandising! Verträge mit Konzertveranstaltern, die bereit sind über hundert Millionen hinzu-blättern, lassen die Augen der Künstler feucht werden.

Laut Mediatraffic sind bisher über 2.000.000 The Endless River Alben gekauft worden!

Internationale Album-Charts:

1.Wo2.Wo3.Wo4.Wo5.Wo6.Wo7.Wo8.Wo9.Wo10.Wo11.Wo12.Wo13.Wo14.Wo15.Wo16.Wo
Australien**3612131211162121364649
Belgien*1222347971223232428
Dänemark16897763635
Deutschland**132357710122021222933
England**14588101314161630272941
Finnland41181221181925352650
Frankreich*13671312141921283944555172
Griechenland766213727275431928
Irland11016191920363359338562
Italien**213455445561115191828
Kanada*15788791215
Kroatien111112327474
Neuseeland**13365566810151818252230
Niederlande**1233544669101516202533
Norwegen11213556131821273537
Österreich*15571120213472647361
Polen*1535223771313152348
Portugal1211125567881617
Schweden1691314122443525650
Schweiz*14355981012192225323753
Slowenien1
Spanien610192427292931323343455258
Tschechien1111244976191813
Ungarn**134454585366109
USA*3 6333328303880100133

** Platin, * Gold

Wir danken Kowalski und Oliver für Infos!

34 Antworten

  1. Andreas Andreas sagt:

    Ebenso verdient wie von mir im Grossen und Ganzen erwartet bzw. erhofft.
    Schön zu sehen, dass nach diesem wirklich genialen Abschlussalbum solch eine weltweite Nachfrage besteht und David, Nick und Rick damit die mehr als verdiente Anerkennung und Würdigung dafür und für ihr Lebenswerk insgesamt erhalten.
    Mich würde brennend interessieren, a) was Roger zum Album sagte als Nick es ihm persönlich vorgestellt und vorgespielt hat und b) wie er sich später dazu anderen gegenüber äussert(e)!

  2. Philipp sagt:

    Ebenso ein gutes Signal an Pink Floyd (und die Plattenfirma) dass zukünftige Veröffentlichungen aus den Archiven durchaus erfolgsversprechend sind. Ein überarbeiteter Delicate Sound of Thunder Film oder die Aufnahmen vom Versailles Konzert 1988 in guter Qualität wären auf meiner Wunschliste sehr weit oben.

  3. Oskar Oskar sagt:

    Nun ist TER auch Nummer 1 in Italien und hat Vasco Rossi auf den 2. Platz verdrängt! Und das will was heißen, denn Vasco Rossi ist in Italien ein Heiligtum!

  4. GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

    Was wohl Roger über den superben Erfolg denken mag? Bestimmt gönnt er das seinen alten Kumpanen 🙂
    Wir „Floydianer“ müssen auch bedenken, das wir alles doppelt und dreifach kaufen, ich hab die Deluxe-CD/BD und Vinyl und werde mir auch noch irgendwann die CD zulegen 🙂 Schönes Wochenende!

  5. ChrisHB sagt:

    Sieh mal an – so stark ist die Marke Pink Floyd – auch heute noch. Daran wird nochmal deutlich wie groß das Konsummonster damals geworden war und warum so sehr um den Markennamen gestritten wurde. TER ist ein tolles unerwartetes Geschenk – aber nicht auszudenken, wie sehr komplett neues Material in den Markt „eingeschlagen“ wäre. Das schaffen die Soloalben nicht – und ich würde vermuten, das hier die Qualität der Musik sowieso eine untergeordnete Rolle spielt. so sehr ich mich über das Erscheinen und die Qualität von TER auch freue – es bleibt ein von mehreren Produzenten erstellter Mix von ausgemusterten Demotapes. Da ändern auch ein paar zusätzlich drübergespielte Drums und Vocals nichts. Ich bin froh – dass das Ergebnis so ansprechend ist – alle Beteiligten haben das Beste daraus gemacht. Es hätte auch alles nach Anisina klingen können – für mich ein echter Tiefpunkt der Platte. Und selbst dann hätte die Maschine funktioniert. Ein neues Pink Floyd Album war, ist und bleibt etwas das man haben „muss“.

  6. Andreas Meindl sagt:

    Hallo, Ihr Burschen
    So oft habe ich das Album jetzt schon gehört, daß mir nur noch ein Wunsch übrig bleibt. Live, Live, Live mit Roger „in Memorian to Rick Wright“. Dieses Album „muss“ Live aufgeführt werden, sonst hätte diese Veröffentlichung keinen Sinn. Null Sinn! So wunderschön diese Aufnahmen sind, aber ich will Pink Floyd Live sehen und Rick noch einmal fühlen. Noch ein einziges Mal. Das ist mein Traum. Und ich glaube, diesen Traum träumen viele von Euch.
    Gruß, Andreas

  7. Andreas Meindl sagt:

    Auch wenn ich Euch jetzt nerve. 1970 hörte ich Pink Floyd das erste mal. Seitdem bin ich eingefleischter „Pink Floyd Fan“. 1973 riss mich DSOTM aus meinem musikalischen Leben. TER hat es geschafft, was ich seitdem nie wieder verspürte. Es ist ein absoluter Wahnsinn, was diese Platte in sich verbirgt und sich erst nach mehrmaligen hören erschliest. Ein komplettes „Pink Floyd Universum“. Danke David. Danke Nick und vor allem…Danke Rick.

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Nein, Du nervst auf keinen Fall! Ich habe Pink Floyd zum Bleistift erst 1979 das erste Mal gehört! Und trotzdem sprichst Du mir voll und ganz aus der Seele, was TER betrifft! Ich sage immer DSOTM und WYWH sind für mich zeitlos geniale „Reisen“ ins Floyd-Universum 🙂 Diese „Fähigkeit“ hat für mich auch TER. Und hin und wieder „gehe/schaue/tauche“ ich natürlich auch hinter die „Wall“ 😉 Schönen Sonntag!

  8. Phi Strider sagt:

    Ach ist das schön, eine vernünftige Rockband, wieder ganz oben in den (mir viel zu oft bedeutungslosen vorkommenden) Charts zu sehen. Wenn es noch dazu unsere, plötzlich von den Toten wiederauferstandenen, Lieblings – Space Cadets sind, ist es natürlich umso schöner 🙂

    Die Kritiker mögen über The Endless River so viel Mist schütten wie sie wollen und wie sie es eh schon immer taten…Fakt ist doch, dass die Floyd jenes (sehr gut) gemacht haben, was sie ohne den Konzeptionisten und prinzipiellen Songwriter Waters am besten können. Eine Rückkehr zu alten psychedelischen und „jammigen“ Soundlandschaftender der 60er und frühen 70er. Das TER nicht mehr die Brillianz, und vor allem, die Innovatiion erreicht, wie zB. ein Echoes, ist im zeitlichen Kontext doch verständlich. Gilmour und seine findigen Produzenten, die er nun mal braucht wenn kein Waters im Regieraum sitzt, wollten das aber sicher auch zu keinem Zeitpunkt, und besannen sich auf alte Stärken und Akkordprogressionen. Klar, manchmal fehlen die Höhepunkte oder die einzigartige Architektur der alten Tage, und vor allem ein bisschen mehr Drive. Gerade Louder than words hätte es (meiner Meinung nach) gut getan, mit ein wenig mehr Schwung ( ich denke da an Songs wie „Childhoods End“ oder „Time“) ausgestattet zu sein. Die Zeit hat sie eben ein wenig sanfter gemacht, die Floyd.
    Aber nichtsdestotrotz, ist es eine sehr gelungene Platte geworden, die so gut produziert ist, dass von langweiligen B-Sides keine Rede mehr sein kann. Und eine Starke Präsenz von Wright kann nie schlecht sein! Hätten sie dieses Konzept schon 1994, bei The Division Bell umgesetzt, wer weiß was und da erwartet hätte 😉
    Aber so bekommen wir immerhin noch einmal die Gelegenheit, den drei Floyd, bei einem wahnsinnig gutem Jam zu lauschen. Ein würdiger Abschied!

    Ps: Ich bin für keine Tournee, sondern für einen Konzertfilm vor einer Geisterkulisse, im Stil von „live in Pompeii“.
    Vielleicht am Deck der Astoria, würde sich doch anbieten…. Kann das jemand an Gilmour weiterleiten? 🙂

  9. Ina Ina sagt:

    Habe gestern all unsere blu rays von PF hintereinander gehört: WYWH, Dark Side, Devision Bell und dann noch TER. Einfach genial!
    Die restlichen 2 lebenden Floyds und dazu Roger zu einem Gedenkkonzert vereint wäre mein Traum. Dafür würde ich sofort nach London düsen. Der Flieger geht jede Stunde.
    Von einer neuen PF Cd habe ich noch nicht mal zu träumen gewagt und das ist nochmal wahr geworden!!! Vielleicht werden all unsere anderen Wünsche und Träume was Veröffentlichungen und Konzertwünsche angeht doch noch erhört. Drücken wir die Daumen. Eine tolle David-Altherrentour wäre schon mal ein guter Anfang!
    Viele Grüße
    Ina

  10. Maccabros sagt:

    Ich kann mich vielen Vorschreiber nur anschließen – ein tolles Album, ein wundervolles Dokument, ein Abschluss und :

    „Ein neues Pink Floyd Album war, ist und bleibt etwas das man haben »muss«.“ !!!

  11. Jochen sagt:

    Nachdem sich die allgemeine Aufregung gelegt hat und ich das Album mehrfach durchgehend gehört habe – überwiegend als BRD -, sehe ich es als gelungenen Abschluss von PF an, wobei Anisina ein wenig nach unten ausschlägt. Allerdings besitze ich mit Ausnahme von TDSOTM und WYWH kein Album irgendeines Interpreten, bei dem mir alle Stücke gefallen. Lasst uns also die Musik genießen wie einen guten Wein.

  12. kowalski sagt:

    Wäre auch interessant zu wissen, Mexico und suedamerikanische Länder. Ja die Verkäufe sind mit früher nicht mehr zu vergleichen. Wäre amused to death oder ein anderes Soloalbum heute mit den damaligen Verkaufszahlen erschienen, wären sie mindestens top 5. Kein Vergleich zu früher. Acdc können auch nicht an ihren Vorgänger anknüpfen.

    • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

      ein großes problem ist sicher das man zeitgleich wenn nicht früher alles gratis über das netz bekommen kann, und das nicht gerade schwer…ich will gar nicht wissen wieviel dadurch verlust aufkommt zb wie oft the endless river weltweit runtergeladen wurde auf nicht legalem wege

      • Julian sagt:

        Sollen wir etwa Mitleid haben mit den „armen Labels“?
        Als die Platten von den CDs abgelöst wurden haben sich die Preise erhöht, während die Herstellungskosten in den Keller gesunken sind. Gerade die großen Namen (und nur die!) Verdienen zusätzlich kräftig (und undurchsichtig) an der GEMA. So unterstützt selbst die Gebühr, die ich für meinen Drucker oder für CD-Rohlinge (für Software!) zahle die großen Labels.

        Unternehmen müssen überleben, keine Frage. Doch wir sprechen hier von Unternehmen die gerne immer wieder das Maximum aus der Tasche der Kunden geholt haben, ohne jegliche Rücksicht. Ich wüsste keinen Grund, warum wir nun Mitleid haben sollen, wenn manch ein Jugendlicher einfach nicht in der Lage ist, phasenweise über 30 Euro für eine CD auszugeben.

        Daß die Preise nun in den Keller gehen ist einfach eine Reaktion auf den Markt. Das hat nichts mit „fairen Preisen“ zu tun, sondern damit, daß CDs sich kaum noch hochpreisig verkaufen lassen.

        Und die 13 Euro, die TER heute kostet, sind noch immer deutlich mehr als die übliche 20-DM-Platte vor 20 Jahren. Wie gesagt: Bei weit geringeren Produktionskosten!

        Alles Liebe, Julian!

  13. aj sagt:

    Die komplette Floyd-Discography gibts übrigens bald in HighResAudio 24-Bit/192 kHz bei Ponomusic!

  14. aj sagt:

    Sehrsehr löblich Werner, ich werde mir auch einen Pono zulegen!
    Neil Young hasst einfach komprimierte Musik und es ist schon erstaunlich, dass ein knapp 70jähriger den Markt mit so einem Gerät beglücken muss. Beim Fernsehen kann die Auflösung nicht hoch genug sein, bei Audio tut es offenbar eine blechern klingende MP3, Hauptsache die Kopfhörer sehen schick aus und kosten 200€ ;-). Mit Erstaunen musste ich ja feststellen, dass sich auch hier einige Leute die MP3 Version von TER runtergeladen haben….

    • scarecrow sagt:

      Also eine mp3 Datei muss nicht automatisch blechern klingen. Das liegt entweder daran dass der Song/das Album schon im Studio schlecht gemixt wurde (Death Magnetic von Metallica zum Beispiel) oder ein schlechtes/altes Encodierverfahren benutzt wurde.
      Was mich interessieren würde ist wie Neil Young bei einem Blindtest (Pono vs. iTunes) abschneiden würde 🙂

      • Julian H sagt:

        Ist doch merkwürdig, wie Hi-Res immer als Wunderwaffe gegen MP3 angeführt wird, wenn es doch schon CD gibt, die bereits mehr Frequenzen enthält, als menschlich hörbar sind…
        Man sollte lieber etwas gegen diesen unsäglichen Loudness-War unternehmen (von dem Pink Floyd ja zum Glück größtenteils verschont worden sind)

      • Double Bubble sagt:

        Bei der Metallica-Edition des Pono-Players war Death Magnetic in 88,2/24 mit dabei.
        Ob die Version besser klingt?

  15. Double Bubble sagt:

    Leider kann der Pono im Moment kein gapless playback, das muss für Android anscheinend erst noch programmiert werden und soll dann im Frühjahr nachgereicht werden.
    Dass man allerdings bei so hohen Ansprüchen den Player so fehlerhaft ausliefert, ist schon etwas seltsam.

  16. manni sagt:

    Komisch….bei den Viva-Charts sehe ich gar keine Floyds auf Platz 12…

  17. speaktome sagt:

    Warum ist „The Endless River“ ausgerechnet in Griechenland immer noch so hoch in den Charts?
    Gibt es da eine Erklärung?

  18. Oliver sagt:

    In Deutschland hat TER übrigens auch längst Platin. Da mußt Du noch 2 Sterne setzen, Werner!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.