Brain Damage Tango

Spielen den Brain Damage Tango

Wem Akkordeon, Tango, Jazz- und oder Klezmermusik gefällt der wird an dem neuen Album „Akrobat“ von Tango Transit gefallen finden! Auch deshalb, weil das Trio aus dem Frankfurter Raum ihr Album mit dem Pink Floyd Titel Brain Damage enden lässt. Fairaudio schreibt in ihrer Rezension von „Akrobat„:

Tango Transit - Akrobat (2014)Mindestens ebenso behutsam, könnte man zunächst meinen, schließt das Album mit der Roger-Waters-Komposition „Brain Damage“, doch wiegt sich der Hörer hier in trügerischer Sicherheit, es ans rettende Ufer geschafft zu haben, denn der Closer legt über die Minuten mit allerlei Geräuschfreuden und einem Akkordeon, das wie der Wiedergänger einer Hendrix-Gitarre klingt, ordentlich zu, bis in dem ganzen psychedelischen Tohuwabohu endlich der Groschen fällt: Roger Waters! Klar! Der Roger Waters von Pink Floyd! Sorry, in meiner Generation hat man das nicht mehr so präsent. Aber es erklärt vieles und vor allem auch den fulminanten Abschluss eines erstaunlichen Albums, dem es gelingt, einen Bogen von der Romantik über Tango Nuevo und Psychedelic Rock – wobei sich der „Libertango“ und „Brain Damage“ mit 1973 das Entstehungsjahr teilen – bis in unsere Zeit zu spannen und dabei trotzdem komplett in sich geschlossen, organisch gewachsen, unteilbar zusammenhängend zu klingen.

Tango Transit sind Martin Wagner (Akkordeon), Hanns Höhn (Bass) und Andreas Neubauer (Schlagzeug). Seit 2008 hat das Trio aus dem Frankfurter Raum bei mehr als 250 Konzerten im In-und Ausland überzeugt sowie vier CDs und eine Live-DVD veröffentlicht.

Die Art, nach der hier Energie und Ausdruckskraft des klassischen Tangos mit modernem Sound verschmilzt, sucht hierzulande ihresgleichen: Elemente aus der Cajun Musik Louisianas mischen sich mit der Rohheit des Balkans, französische Musette trifft auf orientalische Klänge; hinzu kommen bisweilen gar House Bass Drum oder Wah-Wah und Verzerrer beim Akkordeon, wie auf dem aktuellen Album „Akrobat“ (JAZZNARTS) zu hören ist. Dieses enthält neben Kompositionen der Band erstmals auch drei Bearbeitungen (Roger Waters „Brain Damage“, Astor Piazzollas „Libertango“ und F. Mendelssohn Bartholdys „Elfentanz“) und ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit von drei aussergewöhnlichen Instrumentalisten.

Die Musik von Tango Transit ist kraftvoll, filigran, melancholisch und schweißtreibend und live äußerst beeindruckend.

Tango Transit:
Martin Wagner – Akkordeon
Hanns Höhn – Kontrabass
Andreas Neubauer – Schlagzeug

Akrobat
01. Early Bird 3:24
02. Three Towers 6:22
03. Transit Tango 5:33
04. Elfentango 2:32
05. Transylvanian Tango 3:20
06. L’Air D’en Temps 3:07
07. Akrobat 6:34
08. Libertango 7.16
09. Taumler 3:06
10. Cool 6:50
11. 1209 North Orange Street 3:33
12. Schlaf 3:58
13. Brain Damage 6:32

Ich danke Christian für die Info!

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