Roger Waters sprach vor der Uno

30.11.2012: Dass Roger Waters etwas zu sagen hat, das ist uns Pink Floyd Fans schon länger bekannt.

Dass er nicht nur bei Gala-Dinners und diversen Wohltätigkeitsaufläufen dabei ist, sondern auch dort hingeht, wo es richtig weh tut, in den Gazastreifen z.B., das unterscheidet ihn von anderen Prominenten. Vergangene Woche zeigte arte, anlässlich des „Why Poverty? Armut – eine globale Herausforderung“ Themenschwerpunkts, die interessante Dokumentation „Geld für die Welt – Bob Geldof und Bono“. Es wurde die Frage behandelt, „Warum treten gerade Prominente als selbst ernannte Fürsprecher der Armen Afrikas auf?“. Oft macht man gerade diesen den Vorwurf sich nur wichtig zu machen.

Roger Waters hat sich ganz dem Konflikt zwischen Israel und den Palästinenser verschrieben. Vergangene Woche sprach er zu diesem Thema sogar bei der Uno, als die Generalversammlung mit großer Mehrheit für den Beobachterstaat Palästinas stimmte.

Waters begann seine Rede mit den Worten: „Ich bin ein Musiker, kein Diplomat. Ich verschwende keine Zeit damit, mich mit protokollarischen Dingen auseinanderzusetzen.“ In weiterer Folge, schilderte Waters, der als Sprecher des Russell Tribunal auftrat, Ursachen für den jahrzehntelangen Konflikt. Er zählte viele Menschenrechtsverletzungen, die von Seiten der Israelis begannen wurden auf. Waters wurde in der Vergangenheit, für sein Engagement, von israelischer Seite heftig kritisiert, und in diversen Internetforen als Nazi bezeichnet.

In weiterer Folge zitierte Waters in seiner Rede den Song „The Gunners Dream“! Das Video seiner mehr als 20 Minuten langen Rede könnt ihr euch hier ansehen: Roger Waters spricht vor UNO.

Info: Henning Sigge

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