Roger Waters überrascht mit Auftritt beim Newport Folk Festival

Roger Waters wird am 24. Juli beim Newport Folk Festival, das vom 24. bis 26. Juli stattfindet, als Headliner auftreten. Das ist eine schöne Überraschung. Waters soll für diesen Auftritt eine ganz besondere Songauswahl angekündigt haben, das verriet ein Insider dem Rolling Stone!!

Roger Waters will make his first-ever Newport Folk Festival appearance when he headlines the long-running fest on July 24th. The former Pink Floyd bassist will craft a „very special“ set list especially curated for the Rhode Island fest, a festival rep tells Rolling Stone.

Wie von Murph und Oilver kommentiert unterscheidet sich dieser Auftritt sehr von der Waters’schen Routine der vergangenen Jahre. Keine The Wall Supershow dieses Mal sondern etwas das außerhalb seiner Komfortzone liegt! Respekt dafür! Vielleicht eine Art der Gesundschrumpfung (bevor er es wieder optisch krachen lässt?)!

Der Song „Wish You Were Here“ ist sicher gesetzt. Ich würde mir bei Waters Folk-Festival Debüt den Song „If“ wünschen! Er hat ihn schon sehr lange nicht mehr gespielt. Welche Songs sollte er eurer Meinung nach spielen?

19 Antworten

  1. murph sagt:

    Wow! Das klingt interessant – bin neugierig, wie weit er sich hinauslehnt. Es ist doch ein großer Schritt vom Riesenspektakel „The Wall“ zu einem akustischen Auftritt, ohne Technik und 10-köpfige elektrifizierte Band!
    Andererseits ist Roger ja schon immer gerne (und oft auch sehr gut und überzeugend) mit Klampfe und in kleinem Rahmen aufgetreten.

  2. Oliver sagt:

    Wow, da bin ich gespannt! Mit Lip Synch kann er da nicht auftreten. Zufälligerweise (?) der Tag der ATD-Wiederveröffentlichung. Das ganze Album wird sich wohl nicht unbedingt für ein Folk-Festival anbieten, aber freuen wir uns auf Watching TV und unplugged Versionen von Bravery und What god Wants;-) Dazu natürlich Flickering Flame, If, Free 4 usw.
    Das Newport Festival hat einige tolle Auftritte hervorgebracht, ich erinnere mich da zB an das Konzert von Beck im letzten oder vorletzten Jahr.

    • chrishb sagt:

      LipSynch? Die Wall Shows waren nicht echt? Ist da was an mir vorbei gegangen?

      • Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

        ja das steht schon länger im raum, sage nur gunners dream rock in rio auf youttube zu finden…

        aber keine ahnung wie viel der shows echt oder „unecht“ ist, bzw woher das playback stammt, sicher nicht von den original sources von 79?! auch keine ahnung wie man das vom timing her machen kann…das bestimmte parts selbst gesungen werden, und manche nicht ohne das es abgehackt klingt oder unschlüssig…no idea

      • Simon sagt:

        Schau mal unter Roger Waters Rock Rio bei YouTub

        Ab Minute 45:50 (RW guckt zur Seite, Gesang geht weiter) 😉

        • tkwhm sagt:

          Hallo Simon. Ich denke, das ist ok. Auf dem Album TFC von 1983 sind teilweise mindestens zwei Gesangsspuren von Roger. Einmal singt er „normal“, gleichzeitig aber auch eine oder sogar zwei Oktaven höher. Das geht natürlich nie gleichzeitig. Wenn er das dann bei einem Auftritt genauso macht, bringt er seinen Gesang dem Original möglichst nahe.

          LG

          Thomas

        • chrishb sagt:

          Okay – angeschaut und für harmlos befunden. Dass bestimmte Vocalfragmente oder Instrumente oder Orchestrierungen als Einspieler eingeflochten werden ist bei bestimmten Produktionen sicherlich unvermeidlich. Mir ging es mehr um ganze Songs oder Konzertteile, die live „aussehen“ sollen und nicht live sind. Ich hab mich das immer wieder mal gefragt, wie Waters das schafft, die ganze Show – Abend für Abend – mit seiner brüchigen Stimme zu tragen. Gibt es denn sonst eindeutige Hinweise zu LipSinc bei den Liveshows von The Wall? Kann mich nicht erinnern, dass es bislang thematisiert bzw. diskutiert wurde.

        • Simon sagt:

          Auf youtube habe ich ein interessantes Video gefunden, siehe Roger Waters Lipsyncing PROOF

          Ich selbst hatte mal einige Songs verschiedener Bootlegs der Wall Shows verglichen und war zum Entschluss gekommen, dass die Stimme zu ähnlich klingt, als dass es keine Aufnahmen vom Band sind.

        • Simon sagt:

          Habe jetzt mal mir die ersten Strophen von ‚In the flesh‘ auf youtube von den beiden Düsseldorf Konzerten angeschaut und verglichen (welche ja zwei Jahre auseinanderlagen), und ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass es ein und dieselbe Gesangsspur ist,

        • chrishb sagt:

          Danke Simon – klingt schlüssig. Scheint ja viele nicht sehr zu beeindrucken – die Empörung hält sich in Grenzen. Mir persönlich gefällt diese Art von Entertainment nicht – aber das mag jeder auf seine Weise sehen. Bei der Live DVD „In the Flesh“ gibt es eine feine Version von Dogs. Job Carin spielt den eingängigen Akustikpart – da habe ich mich immer drüber gewundert und gefragt, ob das ein eingewebter Part ist – es ist einfach zu perfekt gespielt und ausbalanciert.

          • Werner sagt:

            „Scheint ja viele nicht sehr zu beeindrucken – die Empörung hält sich in Grenzen.“

            Doch, das beeindruckt sehr. Ich weiß seit 2002 von Waters „Gesangsunterstützung“, also schon eine ganze Weile! Selbstverständlich könnte man dies immer in die Waagschale werfen, wenn „DIE“ Diskussionen wieder losgehen.

            Schwieriges Thema, das in anderen Foren vereinzelt behandelt wurde. Auf meiner Webseite habe ich darüber kaum ein Wort verloren.

          • Roman sagt:

            Begeistert bin ich zwar nicht, aber ich kann es verschmerzen, da sich das Playback wohl nur auf einige Teile von Rogers Gesang bezieht. Eben die Stellen, an denen er es stimmlich nicht mehr ganz schafft. Die Musik selbst ist alles live, das sieht und hört man.

            Technisch ist das kein Problem, da die Musiker sicher einen Klick auf dem Ohr haben. Nur so können auch die ganzen Samples und Showelemente (Filme etc…) vom Timing passen., und so kommt auch Rogers Gesang immer zum richtigen Zeitpunkt.

          • Yucateco sagt:

            Das ist aber auch ein ganz komisches Thema. Zum einen klingt der Beginn von In the Flesh auf der Wall Tour tatsächlich sehr ähnlich (auf gleich möchte ich mich nicht festlegen), andererseits ruft bei Waters seine Parolen (Lights! Cue the Soundeffects! Drop it on them!) jedesmal anders. Und die Stimme ist in der Intensität, Lautstärke und Kraft einfach der Hammer in diesen Passagen. Auch bei Run like Hell und The Trial, beides ja wirklich mit die anspruchvollsten Passagen von The Wall, kann ich immer wieder Unterschiede bei den einzelnen Abenden hören. Warum wurden, wenn er angeblich eh nicht selber singt, auf der Tour einige Stücke in tieferer Tonlage gespielt um es singbarer zu machen, bei Playback wäre das ja unnötig? Das bei den 2002-2008 Touren einige Final Cut Stücke „Unterstützung“ hatten ist meiner Meinung nach allerdings nicht zu verleugnen.

            Ich erinnere mich auch ganz dunkel daran, dass Waters vor der Wall Tour zum ersten mal überhaupt Gesangs- und Atemunterricht hatte, damit er die Tour überhaupt singen kann, was bei seiner Stimme scheinbar Wunder bewirkt hat.

            Ansonsten ist mir das relativ egal, der Mann ist 70, ich bin froh dass ich die letzten 10 Jahre überhaupt die Chance hatte ein paar Spektakel a la Floyd nocheinmal zu sehen.

  3. scarecrow sagt:

    „Welche Songs sollte er eurer Meinung nach spielen?“

    „Cymbaline“ wäre eine echte Überraschung. Und auch ein paar Sachen von Pros&Cons wäre cool. „Go Fishing“ oder „Every Strangers Eyes“ z.B.
    „Hey You“ und „Grantchester Meadows“ bieten sich auch sehr gut an.

  4. Manuel sagt:

    Da wurden im Original aber einige Eurer Vorschläge von Dave gesungen bzw. mitgesungen.
    Roger hat schon oft bewiesen, das seine Stimme kaputt ist. Deshalb glaub ich auch nicht mehr an ein Album von ihm. Live ist sowas vielleicht zu verzeihen.

  5. PETE sagt:

    ROGER hat einfach „BOCK“, finds cool ! Bin mal gespannt, ob es wirklich bei dem einen Konzert bleiben wird, oder ob er sogar ne kleine „Sommer“-TOUR machen wird in Europa…, zB LORELEY wäre ne schöne Sache, werd nicht wirklich schlau drauss warum DG die nicht in Erwägung gezogen hat, anstelle in Oberhausen zu spielen…zumal er auf solche Locations steht! – Tja meine Wünsche wären da sicherlich auch mal was von den ganz alten PF-Scheiben zu hören, wie „IF“ und auch was von „PROS AND CONS“ und „RADIO K.A.O.S.“ sowie „ATD“…

  6. murph sagt:

    Wunsch-Setlist für Roger akustisch:

    Me or Him
    Watching TV
    Grantchester Meadows
    Green is the Colour
    Mother
    The Final Cut
    Southampton Dock
    Two Suns in the Sunset
    Pigs on the wing pt. 2
    Folded Flags
    Get Back to Radio
    Wish you were here
    Brain Damage
    Cymbaline
    Nobody home

    …..

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Supergeile Liste, murph, perfekto! Ich würde nur noch JULIA DREAM hinzufügen… Oh mann, wenn Rhode Island nicht so verdammt weit weg wär… hab dieses Jahr schon drei Flugreisen auf dem Schirm., sonst wär das schon was…. 🙂

      • tkwhm sagt:

        Hallo Murph,

        Auch ich finde deine Liste sehr gut! Trotzdem gestatte mir bitte meinen Senf dazu zugeben:
        Nach Brain Damage darf natürlich Eclipse nicht fehlen. Und als Zugabe würde ich mir ein nur auf der Akustikgitarre gespieltes Every Strangers Eyes wünschen!

        Danke für den Senf…:)

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