Pink Floyd „The Endless River“ meistgekauftes Vinyl-Album in United Kingdom

The Endless River Vinyl

Das The Endless River Vinyl-Album, das am 7. November veröffentlicht wurde, verkaufte sich in den verbliebenen Monaten November und Dezember so gut, dass es zum meistgekauften Vinyl-Album des Jahres 2014 wurde! Ein schöner Erfolg für Pink Floyd, wenn auch die Verkaufszahlen weit hinter denen der 90er (von anderen Jahrzehnten reden wir gar nicht) hinterherhinken!

Das sich in den Top 10 der UK-Vinyl-Album Verkaufscharts ein weiteres Pink Floyd Album befindet, das soll nicht unerwähnt bleiben. Der Dauerbrenner „Dark Side Of The Moon“ scheint bis in alle Ewigkeit interessant zu bleiben.

Top 10 der meistgekauften Vinyl-Alben 2014 in UK:

01. Pink Floyd – ‚The Endless River‘
02. Arctic Monkeys – ‚AM‘
03. Royal Blood – ‚Royal Blood‘
04. Oasis – ‚Definitely Maybe‘
05. Pink Floyd – ‚The Dark Side Of The Moon‘
06. Jack White – ‚Lazaretto‘
07. The Stone Roses – ‚The Stone Roses‘
08. Foo Fighters – ‚Sonic Highways‘
09. Led Zeppelin – ‚Led Zeppelin‘
10. Oasis – ‚(What’s The Story) Morning Glory?‘

Quelle: NME The biggest-selling vinyl album of the year was Pink Floyd’s ‚The Endless River‘

2 Millionen The Endless River Alben verkauft

Der „British Phonographic Industry“ Boss Geoff Taylor bestätigte, dass sich der Musik-Streaming-Anteil in den vergangenen 12 Monaten verdoppelt hat. Ein Spotify Sprecher sagte: „Pink Floyd waren nie beliebter als jetzt bei uns. 80% ihrer Hörer sind unter 34. Pink Floyd scheint ein sehr junges Publikum zu erreichen.“

Bis zum Ende des Jahres 2014 verkauften Pink Floyd ca. 2 Millionen Endless River Alben (CD, LP). Das kann sich wirklich sehen lassen.

Verkaufte Alben
UK351.000
USA330.000
Frankreich215.000
Italien125.000
Niederlande50.000

Wir danken Thomas Z. für die Info!

8 Antworten

  1. Stefan sagt:

    Hey, ein frohes neues Jahr an alle!
    Zum Thema TER auf Vinyl, wie findet Ihr die Qualität der Pressung? Mich hat sie leider nicht so überzeugt. Es knackt und knistert und bei LTW zischen die S-Laute so sehr, dass es keine Freude macht, es zu hören. Leider habe ich diese Erfahrung auch bereits bei der Remaster von WYWH gemacht, auch diese war weit entfernt von wohlklingend. Ich frage mich langsam, was dieses ganze 180Gr bla bla soll? Vor ein paar Wochen habe ich mir eine alte REM Platte gekauft, für ein paar Euro, kein 180Gr und die läuft ohne ein einziges Störgeräusch. Aber PF bekommen das irgendwie nicht hin. Wie seht Ihr das?
    Gruß Stefan

    • scarecrow sagt:

      Dir (und allen anderen bei P&S) auch ein frohes neues Jahr.
      Zum Thema: Klanglich finde ich die Pressung ziemlich gut. Hast du die Platte vorher mal gereinigt? Das kann unter Umständen helfen.
      Mit dem 180g Thema: Da frage ich mich auch was da soll. Selbst Fabrikneue 180g Platten kamen bei mir oft mit einem mehr oder weniger leichten Höhenschlag an. Klanglich kann ich auch nicht gerade sagen dass 180g Pressungen besser klingen. Ich habe viele LPs aus den 80ern die recht „dünn“ sind aber soundtechnisch 1A klingen. Von R.E.M. habe ich mir vor ein paar Monaten „Automatic For The People“ gekauft, kein 180g, klanglich auch top. Ich glaube bald das ist auch eine Art Marketing Strategie um die teilweise doch recht hohen Vinyl Verkaufspreise (25€ aufwärts für ein Album) zu rechtfertigen.
      Ich persönlich kann mit einer 140g oder weniger Platte für 15€ (Neupreis) besser leben 🙂

    • Torsten Boye sagt:

      Danke, Stefan, dass Du das Thema der Vinyl-Qualität von „The Endless River“ aufgriffst. Ich habe insgesamt drei europäische Parlophon- und zwei amerikanische Capitol-Pressungen (alle 180 g) insbesondere aufgrund der sehr schlechten Vinyl-Qualiät (diverse Knister- und Knackgeräusche) zurückgesandt. Darüber hinaus wurden die Gatefold Cover der europäischen Pressungen durchgängig mit zu geringen Abmessungen gefertigt, sodass diese sich in der Tat wölbten. Bei einem Exemplar waren offensichtlich mehrere Labels übereinandergeklebt, sodass sich dieses ebenfalls wölbte. Die amerikanischen 180 g-Pressungen von Capitol Records weisen zwar diese Verpackungsfehler nicht auf und verfügen außerdem über Innenhüllen mit erleichtertem Eingriff, aber die Qualität der Pressung durch RTI in Camarillo (CA) ist ebenso mangelhaft. Meine letzte Hoffnung, dass wenigstens die von Quality Record Pressings (QRP) in Salina, Kansas gefertigte 200 g-Capitol-Pressung perfekt sein könnte, zerschlug sich leider auch, denn bei dieser ist zwar der Sound überwältigend gut, aber störende Nebengeräusche sind zumindest mit dem von mir verwendeten Tonabnehmer (Ortofon 2M Black) ebenfalls vorhanden. Ich finde hierfür einfach keine Erklärung – vielleicht liegt’s an der Qualität des verwendeten Vinyls selbst, oder gar an fehlerhaften Pressmatrizen. Ich habe das QRP-Exemplar behalten und das Thema Vinyl im Zusammenhang mit TER ansonsten abgehakt, tröste mich stattdessen mit der überragenden Surround-Abmischung der Blu-ray Disc.
      Das Album selbst finde ich fantastisch. Ich nutze meist den separaten Abspielservice für die vier Teile und habe so – natürlich rein subjektiv betrachtet – das Gefühl größtmöglicher Harmonie und Konzentration …

      Euch allen ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr! Gruß, Torsten.

  2. Timo H. sagt:

    Auch ich muss sagen, dass es sehr selten nur am Gewicht einer LP liegt, wie gut sie klingt.
    Als ich vor etwa 15 Jahren anfing, regelmäßig Vinyl zu kaufen, lagen die VK-Preise meist
    ohnehin deutlich unter den heute üblichen Wucherkalkulationen, egal ob 180g oder weniger.
    Seit etwa zehn Jahren fällt es mir immer mehr auf, dass Vinyl meist völlig unabhängig von der
    Ausstattung häufg zu teuer angeboten wird bei zeitgleicher Verschlechterung des Sounds.
    Will sagen: es ist oft ein Glücksgriff, gut klingendes Vinyl zu erwischen und das war um 2000-2004
    noch anders, nämlich akzeptable Preise bei akzeptablem Sound… Das TER-Vinyl find ich ok, aber nicht überragend, hör daher fast immer die CD, die dafür extrem gut klingt!!!!

  3. manni sagt:

    Der Klang der TER auf Vinyl ist schon recht gut….der Preis aber eine echte Unverschämtheit.

  4. Werner sagt:

    Von Seiten des Klangs habe ich keine Beanstandungen! Mich stört aber etwas anderes. Bei meinem Album wölbt sich das Cover, wenn die Vinyl-Scheiben eingelegt sind, auf eine unschöne Art und Weise. Als ob die Maße nicht genau stimmen oder aber der Karton ist etwas zu soft und macht deswegen so einen Bauch!? Sieht auf alle Fälle nicht gut aus! Und sollte in dem Preissegment nicht vorkommen!

  5. Kalli sagt:

    An die Klangqualität von der letzen Division Bell veröffentlichung auf Vinyl kommt TER leider nicht ran. Echte Störgeräusche höre ich bei meiner Platte allerdings nichdennoch höre ich die CD lieber.
    Insgesammt gibt es aber durchaus wieder sehr gute Vinyl Neuveröffentlichungen. Vor etwa 10 Jahren war das noch ganz anders: Kate Bush’s Areal Album auf Vinyl klingt katastrophal dumpf, David Gilmour’s On An Island album habe ich 2 mal wieder umtauschen müssen, weil’s geknackt hatte. – Die Nachfrage nach Vinyl ist seither wieder gestiegen. Vielleicht kriegen Sie’s ja doch eines Tages wieder hin.

    • Timo H. sagt:

      Ja, das stimmt… Die letzte Division-Bell-Vinyl war super vom Klang, von daher echt sehr schade,
      dass TER da nicht ganz mithalten kann… Wie man an den Einträgen sieht, leider kein Einzelfall,
      es sei denn, wir haben zufällig alle eine Montagspressung erhalten 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.