Buch: Pink Floyd – In eigenen Worten

»Die ersten fünf Minuten von ›A Saucerful Of Secrets‹ führten zu einem Quantensprung in meinem Hirn. Man sollte Pink Floyd nicht zu verstehen versuchen, sondern sich von ihrem magischen Konzept bewegen lassen, Genialität zu konservieren.«

Diese klugen Worte von Edgar Froese (Tangerine Dream), der das Vorwort für „Pink Floyd – In eigenen Worten“ schrieb, schließe wir uns mich gerne an.

Dieses Buch enthält viele wichtige Äußerungen von Pink Floyd aus einer Vielzahl an Interviews, Pressekonferenzen und Talkshows. Für mich der gerne Interviews liest interessant. Wahrscheinlich habe ich alle im Buch abgedruckten Interviews irgendwann gelesen. Die Magazine in denen sie veröffentlicht wurden, als Kopie oder im Original. Einige Interviews davon findet ihr auf der Pulse & Spirit Webseite.

Der Vorteil des Buches liegt darin, dass es jederzeit griffbereit ist und in die deutsche Sprache übersetzt ist. Beim Lesen stößt entdeckt unwillkürlich viele bereits vergessen geglaubte Aussagen unserer Pink Floyd Lieblinge. Ich kann dieses Buch weiterempfehlen.

Kapitel:
Vorwort von Egar Froese
Einleitung von Bernd Gürtler
Anfangsjahre (Arnold Layne, See Emily Play, The Piper at the Gates of Dawn)
Trennung von Syd Barrett (A Saucerful of Secrets)
Experimentierphase und Neuorientierung (Ummagumma bis Meddle)
Syd Barrett (Soloalben)
Phänomenaler Erfolg und erst Spannungen (Dark Side of the Moon und Wish You Were here)
Roger Waters übernimmt (Animals bis Pros and Cons)
Getrennte Wege
Live 8
Roger Waters (Leaving Beirut, Ca Ira, The Wall 2010/11)
David Gilmour (Solo)
Nick Mason (Ficticious Sports)
Rick Wright (Soloalben)
Unveröffentlichtes Material (Household Objects)
Coverbands
Anmerkungen
Diskografie & DVDs
Bibliografie
Webguide (ohne Pulse & Spirit :-()

Roger Waters: »Wenn ich sage: I’ll see you on the dark side of the moon, will ich damit sagen: Wenn du denkst, du bist der Einzige, der verrückt zu sein scheint, weil du glaubst, dass alles verrückt ist, dann bist du nicht allein.«

David Gilmour: »Egal, welches Floyd-Stück man auflegt, es hat immer so ein gewisses Underground-Feeling – schwer zu definieren, aber es liegt wohl vor allem an den Texturen, der Atmosphäre, dem Einsatz von Raum. Nur selten an der Technik.“

„Noch Jahre, nachdem er die Band verlassen hatte, stand Syd unsichtbar im Raum, wenn es um Pink Floyd ging. Er war der Klebstoff, der uns alle verband.«

Das Buch „Pink Floyd – In eigenen Worten“ vom Autor Bernd Gürtler (geboren 1958, lebt als Musikjournalist in Dresden) enthält 230 Seiten, 27 Fotos, und ist im Palmyra erschienen.

Pressetext: In diesem Buch berichten erstmals alle Pink-Floyd-Mitglieder gemeinsam in einer Veröffentlichung über ihr Leben und ihre Musik. Neben dem 2006 verstorbenen Gründungsmitglied Syd Barrett erzählen Roger Waters, David Gilmour, Nick Mason und Rick Wright »In eigenen Worten« über die Geschichte der epochalen Band.

Das sich daraus ergebende beeindruckende Porträt umfasst alle wichtigen Pink-Floyd-Themen: die psychedelischen Anfänge in der Underground-Szene von Cambridge und London, der große Einfluss des »verglühten Genies« Syd Barrett, die Entwicklung des revolutionären neuen Musikstils (als Elektronik-, Space- oder Progressiverock bezeichnet), die spektakulären Bühnenshows, die einzelnen Platten und Songs, die meist tiefgründigen und gesellschaftskritischen Songtexte, die Spannungen mit Roger Waters und dessen Ausstieg 1983 sowie die verschiedenen Film- und Soloprojekte.

Das facettenreiche Gesamtbild macht deutlich, warum die Band bis heute nichts von ihrer Popularität verloren hat. Das Buch wird somit zu einem absoluten Muss für alle Pink-Floyd-Fans.

Falls ihr Interesse an dem Buch habt, könnt ihr uns mit Bestellungen über unsere links unterstützen! Danke!

1 Antwort

  1. Ina Ina sagt:

    Danke für den Buchtipp!
    Habe viele der Interviews gelesen und werde das Buch gleich bei amazon bestellen, um mich nochmal konzentriert an den Aussagen zu erfeuen. Vielleicht kann ich auf deutsch neue kleine Details entdecken.
    Gruß
    Ina

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