Neuauflage des Amused to Death Albums

15.1.2013: Roger Waters veröffentlichte 1992 „Amused to Death“. Das ist auch schon etwas über 20 Jahre her! Derzeit wird an einer Neuauflage gearbeitet. Analogue Productions will das Album als SACD und Doppel-LP auf den Markt bringen. Tontechnisch soll alles auf den neuesten Stand gebracht werden. James Guthrie ist selbstverständlich in das Projekt involviert. Weitere Infos findet ihr unter folgendem link: Analogue Productions reissue Amused to Death

Info von Bert van Kalker

52 Antworten

  1. Chris sagt:

    Aha. Über Bonus-Tracks würde ich mich freuen!

  2. Lukas sagt:

    Für mich gerne 5.1 SACD 😉

  3. Arne Arne sagt:

    SACD… das ist doch 90er 😉 Leider ist das Format doch schon ausgestorben… 🙁

  4. Oliver sagt:

    Tolle Neuigkeit! Auf die SACD bin ich wahnsinnig gespannt. Ich habe die Gold-CD des Albums, die schon hervorragend klingt, das ganze dann noch in 5.1 wäre ein Traum!

    @Arne: Ausgestorben würde ich nicht sagen. Im Klassikbereich gibt es -soweit ich weiß- immer noch viele Neuerscheinungen, und in den letzten beiden Jahren haben Warner und Universal auch zahlreiche Rock-/ Popklassiker auf SACD herausgebracht. Neuerdings gibt es auch wieder Hardware, zuletzt hat Phillips wieder SACD-kompatible Player herausgebracht.

    • Jens sagt:

      Marantz, Denon, Mac, haben die letzten Jahre immer neue SACD-kompatible Player heraus gebracht, das beschriebene Format ist sicherlich weit weg vom aussterben.

      • Arne Arne sagt:

        Tatsächlich spielen auch viele Sony Blu Ray Player SACDs ab – allerdings nur in Stereo :-(. Problem ist, dass der 5.1 Mix in keinem der bekannten Digitalen Formate daher kommt (DTS-HD o.ä.) daher ist man auf den analogen Chinch 5.1 Ausgang des SACD Players angewiesen…. und nun finde mal heute noch eine aktuellen Vestärker der einen analogen 5.1 Chinch eingang hat…

        • Timo H. sagt:

          Och, mein Sony BluRay kann SACD in 5.1 ausgeben; sogar (bzw. logischerweise) über HDMI. Nutz ich aber selten – ich mag einfach Stereo lieber (echt wahr!)…

  5. Christian sagt:

    Grandioses Album.

    • scarecrow sagt:

      In der Tat. Zusammen mit „David Gilmour“, „On An Island“, „Wet Dream“ und „Pros&Cons…“ mein Lieblings PF Solo Werk 🙂

      Dieses Album wäre im 5.1 Mix wahrscheinlich noch eine größere Offenbarung. Gerade mit den vielen Sound Samples. Die normale CD ist schon, vor allem über Kopfhörer, ein Klangerlebnis.

  6. Joachim sagt:

    Herr Waters hat während seiner WALL Tour laut eigener Aussage einen neuen Song geschrieben,ok bis heute dürften es vieleicht zwei sein.Somit ist also davon auszugehn das ein neues Album noch Jahre auf sich warten lässt.Also warum nicht noch einmal dieses angebliche Meisterwerk für teures Geld neu veröffentlichen ? Ehrlich ,wer braucht das denn?Also ich nicht…

  7. Joachim sagt:

    „Also ich nicht… „
    Also einfach nicht kaufen…

    Da mach sich mal einer keine Sorgen,werde ich auch nicht !

  8. Tom sagt:

    Sehr schön! Könnte mir dann den Vinyl Kauf vorstellen!

    grüße, tom: Im Roboter Fieber;-)

  9. Manuel sagt:

    Es ist echt schade,dass das Album nur auf SACD veröffentlicht wird. Wieso keine Blue-Ray mit den verschiedenen Mixen. Ich hab keinen SACD-Player. Leider wird The Wall, wenn es denn mal einen 5.1 Mix geben sollte, wohl auch nur auf SACD erscheinen.

  10. Sunny sagt:

    Interview mit RW
    „Amused to Death is I think a kind of classic masterpiece [laughs]. I think it’s a really great record.“
    „As good as Dark Side of the Moon or Wish You Were Here?“
    RW „Absolutely. I don’t think there is any question that if that record had Pink Floyd written on the front of it, it would have done huge numbers. … „Perfect Sense“ I love. I love „It’s a Miracle.“ I’m still … they’re kind of all floating around the air at the moment. If this goes well, I’d love to do some more.“
    http://www.pink-floyd.org/artint/cdnow.htm

    – Amused to Death so gut wie Dark Side of the Moon und Wish you were here?

    Für die Qualität eines Konzeptalbums ist „Kohärenz“ ein entscheidender Faktor, also wie die einzelnen Stücke sich zu einem Ganzen fügen. Meines Erachtens ist AtD eine herausragende Platte, aber sie hat denselben Schönheitsfehler, den auch Waters‘ Neubearbeitung von The Wall hat: er will zuviel, er will die allumfassende Wundertüte und packt darum zuviele Themen und Ideen hinein, im Glauben, daß das Ganze schon irgendwie ein roter Faden zusammenhält. Die Folge ist, daß das Werk vielschichtiger und offener wird – aber auch, daß es intellektuell ausfranst, inhaltlich schwammiger und episodischer wird und an Zusammenhang verliert. Bei AtD ist ganz offensichtlich, wo der rote Faden des Themas gerissen ist, daß er Songs ins Werk genommen hat, schlichtweg weil er sie hatte. Dark Side und Wish sind in diesem Sinne bescheidenere und doch bedeutendere Werke, weil sie den Fokus auf ein bestimmtes Thema setzen, was sicherlich auch daran lag, daß damals noch vier stimmberechtigte kritische Köpfe am Werk waren. – Waters‘ Defizit – natürlich nur nach meiner unmaßgeblichen Meinung – ist seine fehlende Akzeptanz eines Regulativs, daß er auf niemanden hört als sich selbst.

    • Christian sagt:

      Amused to Death, keine Kohärenz? Da muß ich dir leider widersprechen.
      Bei der „neuen“ The Wall, gebe ich dir diesbezüglich absolut Recht.
      Gruß, Christian

      • Sunny sagt:

        Ein Beispiel – „Three Wishes“. Für mich das schwächste Lied auf diesem Album und ein Fremdkörper, der sich eingeschmuggelt hat, ein bloßer Lückenfüller.

        • Herbert sagt:

          Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Für mich ist »Three Wishes« ein Höhepunkt auf dem Album, und die Gitarre von Jeff Beck bei diesem Stück finde ich grandios. 🙂

    • Timo H. sagt:

      Ich denke ATD ist vielleicht ein paar Songs zu lang, aber dennoch ein sehr gutes Soloalbum – das war aber auch sehr 90er-like, Alben aufzunehmen, die eine komplette CD einnehmen… why not? ATD hat´s ganz gut getan (gibt auch viele Negativbeispiele)… Gruß

  11. Markus sagt:

    Ich kann nur Herbert rechtgeben. Three Wishes ist eines der besten Songs von ATD. Jeff Beck Solo grandios sowie auch bei What God Wants (part 3). Für mich ist Amused to death mit Wish you were here, Animals und Meddle mein Lieblingswerk.
    Gruß Markus

    • Werner sagt:

      Es zeigt sich wieder mal, dass Einschätzungen was gefällt oder nicht, rein subjektive Urteile sind. Mir gefällt „Three Wishes“ sehr gut! Besonders schön finde, dass Waters ab Minute 5:05, dem Song seinen „Raum“ gewährt, Piano, Bass und das ausklingen mit Jeff Beck!

  12. Christian sagt:

    Ich denke, so ein grandioses,
    sowie perfektes Album kommt sehr gut ohne Outtakes aus.
    Gruß

    • Sunny sagt:

      naja, jeder kommt sehr gut ohne seinen Müll aus. Verstehe mich nicht falsch, Christian, auch ich schätze AtD sehr und höre das Album oft. Aber ist es perfekt? Ohne die geringste Schwäche? Gerade wenn einem etwas perfekt erscheint, sollte man dahinter doch eigentlich sehr viel Mühe, Arbeit und Schweiß vermuten, Entwürfe, erste, zweite und dritte Fassungen, Bearbeitungen, einen vollen Papierkorb – und in der Musik eben doch auch ein paar Outtakes. Es sei denn, man hält den Künstler für ein unfehlbares Genie, größer als Picasso, Proust etc – um ein paar Künstler mit P (und keinen Papst) aufzuzählen, die uns ganze „Müllhalden“ hinterlassen haben hinter ihrem betörend vollkommenen Werk.

  13. Oliver sagt:

    Analogue Productions hat das Album jetzt gelistet. Leider, leider wird es die SACD nur in Stereo geben, dafür allerdings wieder in Q-Sound. Die SACD wird bei acoustic sounds 30, die LP 50 USD kosten, Erscheinungstermin 15. Oktober, also noch ein bisschen Zeit zu sparen.
    Vor 21 Jahren war ich zu geizig, 19,99 DM in die LP zu investieren, was sich als ganz grober Fehler erwiesen hat. Das wird mir nicht nochmal passieren!

    Weitere Infos:
    http://www.analogueproductions.com/index.cfm?do=detail&Title_ID=89110
    http://store.acousticsounds.com/d/89109/Roger_Waters-Amused_To_Death-200_Gram_Vinyl_Record
    Sogar der alte Werbeslogan „Kino für die Ohren“ wurde wieder reaktiviert! Kann mich noch gut erinnern, dass unser örtlicher Plattenladen ein großes Schaufenster damit ausplakatiert hatte. Das waren noch Zeiten, den Laden gibt es schon lange nicht mehr…

    • Hans-Jürgen sagt:

      Hallo Oliver,

      nur für den Fall, dass du nach wie vor an der Vinyl-Ausgabe interessiert bist: Ich habe das Album dreifach – die „normale“ Ausgabe (NL) und zweimal die spanische Variante mit dem zusätzlichen LP-großen Booklet mit den Songtexten und Bildern. Insofern könnte ich mich von einem spanischen Exemplar trennen. Falls du Interesse hast, kannst du gerne über Werner meine Mail-Adresse erfragen und mir mitteilen, was dir dieser kleine Schatz wert wäre …

      Liebe Grüße,

      Hans-Jürgen

  14. Timo H. sagt:

    DM 19,99 für ein (Doppel-)Vinyl – oh, mann – warum bin ich so spät geboren??? Das waren noch Zeiten…

    • Oliver sagt:

      „warum bin ich so spät geboren???“

      Das kann ja auch Vorteile haben. Im Gegensatz zu mir erlebst Du vielleicht die 100th-Aniversary-Edition von Dark Side of the Moon. Obwohl ich mir da auch noch Chancen ausrechne…

      19,99 DM war damals der Händlereinkaufspreis, zu dem ich ein Exemplar hätte bekommen können. Im Laden hat eine Doppel-LP damals so um die 30- 35 DM gekostet, wenn ich mich recht erinnere. Doppel-CDs gab’s dafür billigstenfalls für 50 DM. Bei dem Preis ist heute mindestens noch eine Blu Ray dabei. Es war früher also nicht alles besser!

  15. Timo H. sagt:

    OK, das hätte mich auch gewundert… ich weiß zwar, dass (neue) LPs in den 80ern immer etwa um die DM 20,- (+/-) gekostet haben (zumindest erzählt das immer jeder so), Doppel-Vinyl aber auch damals und erst recht zu Beginn der 90er, als die schwarzen Scheiben nur noch in geringerer Auflage gepresst wurden, in Bereiche bis und über DM 30,- gingen. Als ich so um ´94/´95 anfing, CDs zu kaufen, waren Doppelalben bereits um DM 40 – 45,- zu kriegen, „normale“ CDs etwa DM 30 – 36,-. Auch ziemlich happig… war der Grund, warum ich ab 2000 (da war ich 15) mit Vinyl anfing, da man es (insbesondere „damals“) im 2nd-Hand sehr günstig bekam… CDs hingegen waren bis vor ca. 8 – 9 Jahren (selbst im 2nd-Hand) oft unverhältnismäßig teu(r)er.

    Wo (bei welchen Tracks) war beim ATD-Album eigentlich die Aufteilung in A/B/C/D-Seite gemacht worden?

    • Oliver sagt:

      Habe zufällig gerade eine hier liegen, die ich schon seit Ewigkeiten bei ebay einstellen wollte:

      Seite A geht bis Perfect Sense, B bis WGW2, C bis 3Wishes. Gerade der Schnitt zwischen WGW 2 + 3 ist schon etwas störend. Immerhin hat man die beiden Teile von PS nicht noch getrennt.

  16. Oskar Oskar sagt:

    Wie wär es eigentlich mal mit einer „Deluxe Edition“ des Radio KAOS Albums? Radio KAOS remastered und eine Extra-CD mit
    „Going to live in LA“
    „Get back to Radio“
    „Molly’s Song“
    „Fish report with a beat“
    Remixes von „Radio Waves“
    und Demos von songs wie „Mollys song“ die ja im Netz zirkulieren…

    aber mit diesem Wunsch steh ich wohl ziemlich alleine da….

    • scarecrow sagt:

      „aber mit diesem Wunsch steh ich wohl ziemlich alleine da.…“

      Nö 🙂 Auch wenn es nicht mein Lieblings Soloalbum ist würde ich bei deiner „Deluxe“ Edition sofort zugreifen 🙂

      Vielleicht noch eine schöne Live Aufnahme der Tour dazu…

    • Oliver sagt:

      Interessanter fände ich es in diesem Fall, die Bonus-Songs ins Album einzufügen, an die Stellen, an denen sie vorgesehen waren. Allerdings sind in ihnen teilweise noch die Charaktere Billy und Benny vertauscht, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Dann müßte man sie also erst neu aufnehmen. Dann könnte Roger bei dieser Gelegenheit doch gleich das ganze Album in zeitgemäßerem Gewand neu einspielen, so wie Gilmour das mit AMLOR ja wohl getan hat! Aber im Gegensatz zu dem Ruheständler hat Waters für sowas wahrscheinlich keine Zeit. Schade.

      • Christian sagt:

        Will man „Mona Lisa“ in einem neuen Gewand?
        Meiner Meinung nach ist es ehrlicher die Kunst so zu belassen, wie sie entstanden ist.
        Gruß

        • Sunny sagt:

          dem stimme ich zu. Ein Kunstwerk ist, was es ist, also auch immer ein Zeitdokument. Ich wüßte auch nicht, was musikalisch zu verbessern wäre. Zudem müßte sich RW dann mit 80 vermutlich noch einmal ins Studio schleppen, um dem sich ewig wandelnden Zeitgeist zu huldigen. Das wäre absurd.

        • Oliver sagt:

          Es gibt einen Unterschied: Die Mona Lisa ist zeitlos schön, die Musik der 80er nicht.

          Trotzdem hast Du natürlich recht. Man geht ja auch nicht her und schreibt Grimms Märchen um, weil die Sprache nicht mehr dem Zeitgeist entspricht. Eine zeitlosere Version von KAOS -genauso wie von AMLOR- fände ich dennoch interessant. Natürlich nicht als Ersatz des Originalalbums sondern als Bonus zum nächsten Remaster oder so. Die in den 90ern gespielten Versionen von Tide is Turning und Powers that Be zeigen ja recht eindrucksvoll, wie KAOS klingen könnte, wenn es außerhalb der 80er aufgenommen worden wäre.

          • Werner sagt:

            Als Alternative um das Original nicht anzutasten, gäbe es noch die Möglichkeit eines Radio Kaos Livealbums! Bestimmt hat Waters einige gute Tonbänder von der 87er Tour im Schrank zuhause!

        • Oliver sagt:

          Hatte Andy FL Dir nicht gesagt, es gäbe keine Aufnahmen?

  17. Oskar Oskar sagt:

    also sollte die KAOS Deluxe version so aussehen:
    CD1. KAOS Remastered
    CD2. KAOS B-sides, remixes, demos
    CD3. KAOS Live

    So wird das Original nicht angetastet und alle anderen Songs aus der Ära berücksichtigt….

  18. Chris sagt:

    Bezüglich einer zeitloseren Version von KAOS: So etwas wie Double Fantasy Stripped Down?

  19. Oliver sagt:

    „Bezüglich einer zeitloseren Version von KAOS: So etwas wie Double Fantasy Stripped Down?“

    Das würde auch nicht viel weiter helfen. Ich dachte eher an so etwas wie den geplanten Momentary-Remake, bei dem es ja auch darum geht, den aus der Mode gekommenen 80er Sound zu korrigieren.
    Eigentlich fand ich ja auch nur die Idee einer Expanded Edition mit GTLILA, MS und GBTR interessant, für die aber Neueunspielungen erforderlich wären, weil in diesen Songs Billy Benny heißt.

    „also sollte die KAOS Deluxe version so aussehen:
    CD1. KAOS Remastered
    CD2. KAOS B-sides, remixes, demos
    CD3. KAOS Live“

    Von mir aus. Aber dass sich hinterher keiner darüber beschwert, dass wir die Demos doch schon alle kennen! Und ich erwarte die gleiche kollektive Ablehnung beim AMLOR-Remix-Projekt!
    Remasters der drei Waters-Studioalben hatte Doug Sax ja bereits vor 2 Jahren angekündigt. Ganz unrealistisch sind unsere Überlegungen also nicht. Eine P&C Deluxe Edition mit Konzertmitschnitt aus ’84 wäre natürlich ein Hammer! Kommerziell auch nicht uninteressant, weil die Tour auch von Clapton-Fans geschätzt wird.

  20. Christian sagt:

    Mary Shelley lässt grüßen.

  21. Sunny sagt:

    🙂 Aber bei Dr. med. Frankenstein hatte alles Hand und Fuß …

  22. Sunny sagt:

    until the opera lingers:
    (Finde es bei Youtube: Roger Waters – Goodbye Mr. Pink Floyd!)
    7.11.87 Quebec

    1. Radio Waves 2. Welcome To The Machine 3. Money 4. In The Flesh 5. Have A Cigar 6. Pigs 7. Wish You Were Here 8. Mother 9. Final Cut 10. If 11. The Power That Be 12. Breath In The Air 13. Brain Damage & Eclipse (Medley) 14. Another Brick In The Wall 15. The Happiest Days Of Our Lives 16. Another Brick In The Wall

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