Louder Than Words Single wäre willkommen!

Nachdem der neue Pink Floyd Song „Louder Than Words“, als 4:20′ Radio-Edit-Version, vergangenen Donnerstag seine Radio-Premiere feierte und in der Floyd-Community für Aufregung sorgte, stellt sich die Frage, ob man den Song nicht auch als offizielle CD-Vinyl-Single (Download) zur Verfügung hätte stellen können.

Louder Than Words

Louder Than Words Single wäre willkommen!

Denn logischerweise wurde diese Radio-Version von vielen Fans aufgenommen und anschließend überall im Internet zum Download bereitgestellt. Warner geht streng dagegen vor, ihre Spione halten im Netz Ausschau.

Weshalb also nicht „Louder Than Words“ offiziell veröffentlichen? Anstatt die MP3 Datei unter der Hand weiterzugeben könnte man die offizielle Single, in welchem Format auch immer, kaufen und hätte den Song in exzellenter Qualität. Damit wäre doch allen geholfen. Ich hätte nichts dagegen einzuwenden! Eine allerletzte Pink Floyd Single hätte seinen Charme und wäre sicherlich ein schönes Sammlerstück!

Für alle die „Louder Than Words“ noch nicht gehört haben: Ihr könnt den Song noch bei BBC 2 oder am Ende des BBC 6 Music Interviews mit Nick Mason und David Gilmour hören.

Noch eine Ergänzung: Ihr erinnert euch vielleicht an den Artikel über eine geplante The Endless River Single? Die Story stammte von einem Kollegen, und hat bei den Offiziellen für großen Wirbel gesorgt. Einige unangenehme Dinge sind im Hintergrund abgelaufen, mehr kann ich dazu nicht schreiben.

Wie ist eure Meinung bezüglich einer Single?

11 Antworten

  1. Felix Untersteiner Felix Untersteiner sagt:

    vl kommt es ja noch, evtl. mit einem bonus song der nicht am. album vertreten ist…!?

  2. Oskar Oskar sagt:

    Meine Meinung diesbezüglich deckt sich mit deiner Werner! Man denke nur an die wunderbaren B-Seiten der High Hopes und Keep Talking Singles (live-versionen von „Astronomy domine“ und „One of these days“, die nicht auf dem Pulse-Album gelandet sind!) oder die gekürzten Versionen von High Hopes oder Keep Talking….
    Mir allerdings wäre schon eine Single lieb, die man angreifen und ins Regal stellen kann… das mit dem downloaden ist nicht so meins…

  3. manni sagt:

    Schon allein wegen dem Cover würde ich mir gern die LTW Maxi-Single auf Vinyl kaufen….
    …am besten sollte es den Song nur auf Vinyl geben.

    • GeckoFloyd GeckoFloyd sagt:

      Ja, finde ich auch! Mit Bonus-Track auf der B-Seite 😉
      Wär wirklich ein schönes Sammlerstück. Apropos Sammeln: Scheinbar steigen die Preise für Floyd-Platten bei Ebay im Zuge der neuen Euphorie. Da sind ja Sachen dabei, z.B Japan emily play promo (OR-1785) für sage und schreibe 9500,- Eur? Hallo, geht’s noch? Was haltet ihr davon? Finde ich übertrieben.
      (btw. hab noch gestern mein Exemplar vom Uncut-Magazin bekommen)
      schönen Sonntag noch!

  4. Jochen sagt:

    Die Veröffentlichung einer Single, auch wenn es sich „nur“ um die kurze Version handeln würde, hätte schon allein dadurch seine sinnvolle Berechtigung, um die Leidenschaft derjenigen Sammler zu befriedigen, die an verschiedenen Mixen interessiert sind, denn davon dürfte es nicht wenige geben. Ich selbst sammle „lediglich“ Alben, und das seit über 40 Jahren.

  5. scarecrow sagt:

    Ich würde mich über eine 12″ Maxi sehr freuen. Zum einen als Fan und zum anderen als Vinyl Maxi Sammler. Schön mit Radio Edit, Album Version und vielleicht einem Extended Mix o.ä. drauf als farbige Pressung (weiss oder auf clear Vinyl). Das wäre was schönes für die Sammlung… Die High Hopes 12″ hat damals auch optisch etwas hergemacht. Habe mir auch letztens von David Gilmour die 12″ von Blue Light gekauft. Da sind auch 2 Versionen drauf die es so nicht auf dem Album gab.

  6. Don Corleone sagt:

    Bitte nur als Langversion-wobei sooo lang ist die ja auch nicht 😉 . Ein Trance Dance Chill Out Remix (als B-Seite) wäre auch ganz toll.

    • Jochen sagt:

      Jeder hat so seine eigenen Vorstellungen darüber, wie so eine Single-Veröffentlichung aussehen sollte; warum macht man es nicht selbst mit der entsprechenden Software? Muss man immer das konsumieren, was einem andere als fertiges Produkt vorsetzen? Dies soll nur mal ein Anstoß sein.

  7. Florian sagt:

    Hab mich schon gewundert warum der Artikel über die Single hier so schnell wieder verschwunden ist. Vor allem weil es da ja auch um das im-vorhinein-reinhören des spanischen Kollegen ging (hat man da noch mal was von gehört? Oder ist das der Kandidat der Ärger bekam? Oh je …).

    Zum Thema Single: ich hab mir noch nie eine gekauft. Nur mal eine Maxi, die auf keinem Album drauf war. Aber eine gekürzte(!) Version, deren Vollversion in 3 Wochen auf dem Album erscheint? Ist für mich nichts. Aber wenn daran Sammler Spaß haben, stört es mich natürlich nicht.

    Zum Thema Downloads: ich habe schon bemerkt dass die „Louder Than Words“-Links immer schnell wieder weg sind. Die machen also Jagd. Warum machen sie dann eine Vorveröffentlichung? Das ist doch vorher klar, dass man das hinterher nicht mehr unter Kontrolle bekommt. Ich kapier diese Plattenfuzzis nicht. Letztlich macht jeder, der das Lied verbreitet doch Werbung für das Album. Und das ist doch das Ziel der Vorveröffentlichung.

  8. Don Corleone sagt:

    „Zum Thema Downloads: ich habe schon bemerkt dass die »Louder Than Words«-Links immer schnell wieder weg sind.“
    Das ist doch totaler Quatsch. War doch klar das die Radiosendung mitgeschnitten wird, bzw. irgendein Redakteur das absichtlich oder unabsichtlich ins Netz läßt. Anstatt die Betreiber diverser Fanwebsites für ihre ehrenatmliche (!) Tätigkeit zu unterstützen und zu danken wird noch Druck aufgebaut. Bei div. Sites zu Van Morrison (oder auch Pink Floyd: Pink Floydz.com) ist das ganz schlimm.“Music for the 21. Century“ mit Vertriebsmethoden aus dem 20. Jahrhundert. Mittlerweile dürften die Mitschnitte per Schneeballeffekt so weit verbreitet sein, das sich das sowieso nicht mehr kontrollieren läßt.

  9. Julian sagt:

    Ich glaube, daß die ganze Audio/Video-Branche immense Probleme hat, die alten Cash-Cows loszulassen, unter anderem weil die neuen Strukturen sich erst langsam herauskristalisieren. Es scheint, als ob ausgerechnet die großen Internet-Konzerne die Labels der Zukunft sind: Apple z.B. zuletzt die U2-Platte verschenkt.

    Während die klassischen Labels wie Ariola, EMI und Co. Angst haben, daß die Bits und Bytes Ihre CD-Verkäufe ruinieren macht iTunes über automatisierte Kleckerbeträge ohne Zwischenhändler die Millionen und eignet sich den Markt an.

    Amazon übernimmt gerade (nach der Vorarbeit von Watchever, Maxdome und Co) den Videomarkt und dann rollt ja auch noch Netflix an. Und da man fast jede Musik über YouTube kostenlos anhören kann denke ich, daß das Zukunftsmodell genau da liegt: Abo-Pauschalen und Online-Hören. In diesem Spiel haben die „alten“ Labels nichts zu sagen … was also sollen sie tun?

    Pink Floyd dürfte zu den wenigen Bands gehören, wo man noch auf „alte Gewinne“ hoffen kann. Sowohl von den Fans als auch von der Band fühlt es sich einfach „falsch“ an, PF per iTunes runterzuladen. Und ich könnte mir gut Vorstellen, daß DG und Co. gar kein aggressives Marketing wollten, weil es ja kein neuer „Knaller“ sein soll sondern nur ein Schlußpunkt, eine Würdigung von Rick und fast komplett ein Instrumentales Album. Wenn DG also den „modernen“ Methoden wie iTunes nichts abgewinnen kann, diese blockt, atmet das Label durch, große Werbung wird aber auch blockiert und am Ende kommt nichts halbes und nichts ganzes raus.

    Dennoch gefällt mir das noch immer deutlich besser als wenn irgendwelche alten Aufnahmen zum fünften Mal neu Abgemischt und in einer neuen „Best-Of“ gemolken werden sollen. Manch eine Immersion-Box war ja enttäuschend dünn, abgesehen vom Preisschild.

    Aber ganz egal, ich vermisse die alten Zeiten.
    Lange Vorfreude, zu Fuß in den Plattenladen, darauf hoffen, daß die neue Platte schon da ist, im Laden reinhören (die Platte durfte ich nicht selbst auflegen, das durfte nur einer der Mitarbeiter und der trug immer weiße Handschuhe), per Kopfhörer reinhören während ich das sich drehende Label in der Mitte der Platte beobachtete … und dann die lange Zeit vom Ende des Reinhörens bis nach Hause, wo ich sie dann selbst auflegen konnte.

    Der Weg durch die Stadt, mit der Tüte, wo eine große Platte drinnen war. Der „Schutz“, weil die neue Errungenschaft nicht versehentlich irgendwo anecken durfte oder verbogen werden sollte. Das genüßliche „Eintauchen“ in die Cover-Gestaltung während ich in der Straßenbahn saß. Der Blick auf die Innenhülle, wo oft die Texte abgedruckt waren.

    All das fällt heute flach. Entweder ich klicke bei Amazon auf „Kaufen“ und warte auf den DHL-Boten am nächsten Tag. Oder, noch schlimmer, ich klicke bei iTunes auf „kaufen“ und zwei Minuten später sind die Bytes auf meinem Rechner und ich höre rein. Konsumware, Fast-Musik in McDonald´s-Tempo zu konsumieren und wieder auszuspucken, weil eine derartig gekaufte Musik kaum länger als zwei Wochen „interessant“ scheint.

    Musik in Bits und Bytes hat einfach Charakter verloren. Klar, nur im Kopf, doch die Nadel, die durch die Rillen der Platte fließt, das war einfach was anderes. Klar ist es einfacher heute. Aber vermissen tue ich die alten Zeiten dennoch.

    Wie auch immer. Pink Floyd in Ehren … doch was die Vermarktung angeht waren sie nie so wirklich stark. Und an sich ist das doch auch ein tolles Zeichen dafür, daß die Musik/Kunst von PF überwältigend ist: Sie braucht gar kein Marketing. 😉

    Alles Liebe, Julian!

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