RPWL plays Pink Floyd „The Man & The Journey“

Seit nunmehr über sechzehn Jahren sind RPWL nun schon ein fester Bestandteil der globalen Artrock-Szene und von den Bühnen dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Zuletzt waren sie mit ihrem, von der Kritik einhellig begeistert besprochenen Konzeptalbum „Wanted“ unterwegs, das sich mehrere Wochen nicht nur in den deutschen Albumcharts gehalten hat.

Für ihre Herbsttour 2015 haben sich RPWL etwas ganz besonderes ausgedacht: „The Man And The Journey“ hieß die legendäre erste Konzeptshow von Pink Floyd aus dem Jahre 1969. Ein Klassiker sozusagen, der es im Ganzen dennoch nie auf einen Tonträger geschafft hat. Auschnitte aus diesem Programm werden RPWL auf ihre ganz eigene Art interpretieren, die sie bei den Fans so beliebt gemacht haben. Außerdem werden es sich RPWL nicht nehmen lassen, einige Songs aus ihren mittlerweile 12 Alben zu spielen, die schon lange nicht mehr live aufgeführt wurden. Natürlich dürfen bei so einem besonderen Event die Video-Artworks und der quadrophone Surround-Sound, der RPWL berühmt gemacht hat nicht fehlen.

Die bisherigen Termine:
09.09.2015 Reichenbach
10.09.2015 Rüsselsheim
11.09.2015  Verviers
12.09.2015 Hannover-Isernhagen
13.09.2015 Oberhausen
14.09.2015 Bremen
15.09.2015 Berlin
16.09.2015 Bydgoszcz
17.09.2015 Poznan
18.09.2015 Piekary-Slaskie
19.09.2015 Lilienfeld

Wir danken Pete Z. für die Info!

7 Antworten

  1. Kalli sagt:

    Konzertbericht, RPWL mit The Man & The Journey in Aschaffenburg.- Am Freitagabend hat sich mit einer kleinen Zeitreise in das Jahr 1969 für mich ein lang gehegter Wunsch erfüllt. Ich hätte nicht zu träumen gewagt, dass dies eines Tages überhaupt in Erfüllung gehen kann, aber die Jungs aus Freising haben es möglich gemacht. Dieses Set in voller Pracht und derart adäquat dargeboten zu bekommen war ein echter Ohrenschmaus. Zusammen mit der sehr gelungenen Bühnenshow und dem Quadrosound genau das Richtige für einen Liebhaber der frühen psychedelischen Phase. Die Jungs waren verdammt nah‘ dran würde ich sagen. Die Bühne war in mittlerer Ebene mit halbtransparenten Tüchern behangen, was einen interessanten 3d-Effekt ergab. (Etwas Ähnliches habe ich letzthin bei Steven Wilson gesehen.) Jetzt stelle man sich mal ein Pow R Toc H vor, bei dem ein Duzend Filmchen von tanzenden Paradiesvögeln auf eben diesen Tüchern tanzen – phantastisch!

    Eine Stimme aus dem Publikum: „Das hört sich gar nicht an wie Pink Floyd.“ – Doch, genau das tat es! Ein weiterer Höhepunkt war Biding My Time, das hat derart die Stimmung hochgepeitscht, einfach klasse. Sleep alias Quicksilver, Cymbaline, The Narrow Way, Behold the Temple of Light, das ist mal eine Set-List! Ich bin froh, dass sich doch noch Bands finden, die auch derartiges Kulturgut bewahren. Zum Abschluss wurden dann noch Auszüge vom Dark Side und WYWH Programm gesielt, auch diese sehr gekonnt abgewandelt und mit ausgedehnten Soloparts garniert. Als Zugabe gaben sie noch eine beachtenswerte Eigenkomposition zum Besten.

    Eine durch und durch runde Sache, ein Konzert von dem ich sicher noch lange zehren kann. Ich hoffe sie kommen mit dem Programm noch mal in die Gegend. Eine Veröffentlichung in 5.1 auf DVD wäre angebracht. Für jeden Fan der frühen Floyds eine glasklare Empfehlung. – Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, nicht verpassen!

  2. Kalli sagt:

    Hier ist auch eine interessante Veröffentlichung geplant . „The man and the Journey“ live auf CD und DVD von RPWL. Der Trailer auf deren Homepage ist vielversprechend.

  3. PETE sagt:

    …und sie gehen damit erneut auf Tour im Oktober/November 2016 – für alle die diese Songs einmal LIVE erleben wollen (und ich meine ERLEBEN), denn RPWL machen das hervorragend (siehe Bericht von Kalli oben) kann ich einen Konzertbesuch wärmstens EMPFEHLEN !!! Im Oktober erscheint auch das neue Album von BLIND EGO (dem RPWL Gitarristen Kalle Wallner`s „Nebenprojekt), eine Tour erfolgt hier im Januar 2017 – HINGEHEN Leute, es lohnt sich !!!

    • Herwig Henseler sagt:

      Danke für den Tipp. Habe mir Karten für Bremen besorgt, ich bin gespannt!

      • Herwig Henseler sagt:

        Ich antworte mir mal selber: Definitiv empfehlenswert. Der totale Kontrast zu einem Gilmour-Stadionkonzert oder einer Coverband. So in etwa muss das früher mit Pink Floyd gewesen sein. Ein kleiner Club, ungezwungene Atmosphäre, Klangexperimente. In der zweiten Hälfte wurde eine art „Best Of“ RPWL gespielt, darunter waren auch einige Sachen, die zu gefallen wussten.

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