Roger Waters Tourmanager kündigt Europa-Tour für Sommer 2018 an!

Roger Waters 2017 Promo

Ein interessanter Artikel auf der Webseite des „New Orleans Advocate“ widmete sich den organisatorischen Abläufen von Roger Waters Nordamerika Tour. Der Autor sprach mit Sean Evans und dem Tourmanager der „Us+Them“ Tour Chris Kansy!

Evans war voll des Lobes für Kansy, der, abgesehen von Waters und dessen Band, Boss sämtlicher Mitarbeiter ist. Das bedeutet, dass er die Verantwortung für 65 Crew-Mitglieder trägt, die wiederum dafür sorgen, dass die Technik und das ganze rundherum rechtzeitig fertig werden und die Konzerte reibungslos stattfinden können! Dazu kommen zwei Dutzend LKW- und Busfahrer, die Musiker und mehr als 100 Helfer, die am Veranstaltungsort für das Ent- und Beladen der Trucks benötigt werden!

Kansy, dessen Zusammenarbeit mit Waters 2006 begann, war 2010 bis 2013 Tourmanager der The Wall Tour und trug maßgeblich zum Gelingen, der in vielerlei Hinsicht gigantischen Tournee bei. Er macht gar keinen Hehl daraus, dass für die neue Tour noch kein Ende in Sicht ist.

Chris Kansy: Roger hat Ambitionen. Er ist fitter als je zuvor. Er will weiter arbeiten.

Nach den 61 Konzerten, die bis zum 29. Oktober in Nordamerika auf dem Tourneeplan stehen, wird die Tour im Frühjahr 2018 in Neuseeland und Australien starten! Danach folgt Europa, die Konzerte sollen im Sommer stattfinden! Das klingt nach Open Air Shows! Konzerte in Südamerika und Asien sind wahrscheinlich, denn die Tour soll 2019 fortgesetzt werden!

Quelle: Roger Waters‘ right-hand man: New Orleans‘ Chris Kansy brings the former Pink Floyd frontman’s vision to life

Ich danke Arne für den Hinweis!

16 Antworten

  1. TW sagt:

    Das klingt wirklich sehr nach Open Air Shows, besonders wenn man bedenkt, dass es in Australien und Neuseeland kaum geeignete Arenen gibt!
    Dann hoffe ich mal auf das Olympiastadion in München!

  2. Oliver sagt:

    Ich glaube und hoffe nicht, dass er 2018 in Stadien spielt. Die In The Flesh Tour war ähnlich angesetzt und ging in Europa auch in den Sommer rein. Und auch in AUS/NZ hat er bisher immer nur in Arenen gespielt.
    Ich möchte ihn nicht wieder in einem nur halb gefüllten Olympiastadion sehen wie 2013 in Berlin. Lieber eine ausgedehnte Hallentour, gerne mit 10 Konzerten in D wie 2002. Auf Stadionkonzerte tippe ich erst 2019 nach der Südamerikatour…

  3. Timo sagt:

    Ich hoffe, er spielt keine Stadien. Diese Massenabfertigung macht wenig Spaß. Hallenkonzerte sind viel schöner. Außerdem ist es von Anfang an dunkel und nicht erst für den zweiten Teil der Show.
    Zu Zeiten der In The Flesh Tour musste Roger aber noch kleinere Brötchen backen, ich befürchte das kann man nicht vergleichen. Ich habe den Eindruck, dass er seit der Wall Tour auf den Stadion Geschmack gekommen ist. Aber ich täusche mich gerne.
    Wir werden sehen und ich hoffe auf viele Hallenkonzerte.

  4. Yucateco sagt:

    Ich hoffe auch auf Hallen. 2011 hat er mit The Wall ja auch noch die recht kleine Olympiahalle in München gespielt, das hat richtig Spass gemacht. Ausserdem bin ich ein Fan der „Trennwände“ bei der aktuellen Show, bei Stadionkonzerten würden die ja wahrscheinlich wegfallen.

  5. Udo sagt:

    Am Dienstag dieser Woche hat in der Gelsenkirchener Arena Depeche Mode
    gespielt, – bei geschlossenem Dach wohlgemerkt. Also die entsprechenden Stadien und OpenAir
    muß nicht zwingend auch wirklich Freiluft bedeuten.

    • TW sagt:

      Aber bei geschlossenem Dach fällt halt leider das große Schlussfeuerwerk weg…

    • jan sagt:

      Das stimmt. Ich habe erst letzte Woche Coldplay in Frankfurt gesehen und auch dort war das Dach wegen des Wetters geschlossen. Ich kann mich irren, aber in Deutschland fallen mir neben Frankfurt und Gelsenkirchen nur noch Düsseldorf als Städte mit „Cabrio“-Stadien ein. In aller Regel und bei gutem Wetter bedeutet Stadion dann doch Freiluft.

      • TW sagt:

        Das Problem bei solchen „Cabrio“-Stadien ist einfach, dass selbst wenn das Dach offen ist kein Feuerwerk hinter der Bühne abgefeuert werden kann.

        • Johannson sagt:

          Alter Pyromane 🙂

          Jan, ich denke schon er würde die Stadien füllen, auch wenn ich hoffe er verzichtet zum Vorteil der Emotionen und der Akustik auf Stadien. Ich bemerke, sicherlich gefühlt, z. Zt. ein größeres Interesse an Politik und an Künstlern die es artikulieren, ich glaube das Pendel schwingt…The Tide is Turning

          • jan sagt:

            Johannson, das ist ein interessanter Punkt von dir. Aber welcher Künstler (und noch mehr: welcher Veranstalter) verzichtet zu Gunsten von Atmosphäre und Akustik auf die signifikanten Mehreinnahmen, die bei einer Stadiontour möglich wären? Die Entscheidung über den Veranstaltungsort wird sicherlich nur auf Basis der Nachfrage fallen, und da habe ich, wie gesagt, so meine Zweifel, ob diese im Jahr 2018 ausreicht, mehrere Stadien mit einer Kapazität zwischen 50.000 und 70.000 Zuschauern zu füllen.

            Und zur Frage der Politisierung des Publikums: Ja, auch ich sehe in meinem Umfeld und an mir selbst, dass politisch/gesellschaftliche Themen zuletzt eine größere Relevanz erfahren haben, als noch in den 90ern oder frühen 0er Jahren. Aber auch hier bin ich mir nicht sicher, ob dieses Interesse auch unmittelbar zu größeren Ticketverkäufen führt. Ich habe da zwar keinerlei Zahlen vorliegen, aber mein Eindruck ist, dass der typische Besucher eines Waters-Konzerts mindestens 40 Jahre alt ist und den Künstler seit Jahrzehnten kennt und schätzt. Bei der breiten Masse ist natürlich die Marke Pink Floyd bekannt, aber Waters (oder Gilmour und Mason) ziehen als Name nicht so und sein neues Album fliegt ohnehin weit unterhalb des Radars der großen Öffentlichkeit. Um es mal auf eine knappe Formel zu reduzieren: Das Thema Trump verkauft keine Tickets. Leider…

  6. jan sagt:

    Dann reihe ich mich doch gerne mal hinter meinen Vorrednern ein und wünsche mir für Frühjahr/Sommer 2018 ein paar schöne Shows in Hallen. Es ist einfach ein ganz anderes Erlebnis als im Stadion, man ist viel näher dran und natürlich kommt auch jeglicher visueller Schnick Schnack besser zum tragen. Außerdem glaube ich, und mache damit hoffentlich kein Diskussions-Fass auf, dass Waters die großen Stadien einfach nicht mehr füllen kann.

    • TW sagt:

      Ich denke diese Frage hat sich das Management auch gestellt. Deshalb gab es doch wahrscheinlich auch auf Eventim, Ticketmaster und co schon die Meldung, dass Waters im nächsten Jahr nach Europa kommt. So kann man anhand der Anmeldungen beim Ticketalarm, etc. abschätzen wie groß das Interesse ist.

  7. Johannson sagt:

    Hmm, trotz aller Unkenrufe, und in einem gespaltenen Land, bewegt u.a. dieser „verhaltensauffällige Onkel“ (sicherlich ungewollt) Menschen dazu, diese Konzerte zu besuchen. Aber Du hast recht, die Zielgruppe sind sicher nicht die Teenager.

  8. Christian sagt:

    Mich vor allem stört bei Stadien die oftmals deutlich schlechtere Akustik. Paul McCartney beispielsweise durfte ich ein Mal in Wien und ein Mal in München in einem Stadium erleben und es war kein Vergleich beispielsweise zu Herbie Hancock kürzlich in Wien oder davor in Ludwigshafen, zu Art Garfunkel, Donovan oder eben Roger Waters in München jeweils in Hallen.

  9. PETE sagt:

    Es gibt immer Vor- und Nachteile, wenn er wirklich Stadien spielt, können wir davon ausgehen die BATTERSEA POWER STATION vor uns zu sehen- und nicht – wie zur Zeit in USA – über dem Innenraum…, mir persönlich würde allein das schon besser gefallen VOR der Kulisse zu stehen, wie zB 2016 in Coachella geschehen…aber eben alles Geschmacksache, klar sind Hallenshows „intimer“, aber zB Düsseldorf 2013 und mit RW seinen 70. in einem GESCHLOSSENEN „Stadion“ zu feiern war schon auch was ganz Besonderes !! Warten wir es also gespannt ab…

  10. Hanno sagt:

    Ich wäre auch für geographisch sorgfältig verteilte Hallenkonzerte: Barclaycardarena in Hamburg, Mercedes Benz Arena in Berlin, Olympiahalle in München und für Westfalen dann eben doch Düsseldorf als Indoor-Stadion. Oder er spielt draußen, aber dann keine Stadien: Königsplatz in München, Wuhlheide in Berlin, Elbufer in Dresden und Stadtpark Hamburg (wie die Stones).

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