Miami’s Bürgermeister verhindert Auftritt der Kinder bei Roger Waters Konzert

Foto: Richard Fischer

Gerade erst schrieb ich darüber wie reibungslos Roger Waters US-Tour bisher gelaufen ist, als die Meldung von Miami’s Bürgermeister, der den Auftritt der Kinder bei „Another Brick in The Wall“ untersagte, in den Nachrichten lief! Warum er das tat? Der Grund dafür das Herr Regalado sich dazu bemüßigt sah, der hatte nichts mit Waters Angriffen auf seinen Parteikollegen Donald Trump zu tun, sondern mit seinen Aktivitäten gegen die israelische Politik! Die jüdische Gemeinschaft Miami’s machte im Vorfeld u.a. durch Zeitungsinserate gegen das Konzert mobil!

Waters reagierte am Ende der ersten Konzerthälfte. In seiner Rede stellte er seine Position klar. Ein Ausschnitt davon wurde auf seiner Facebookseite gepostet!

Waters verlas die Namen der Schulkinder, die nicht auftreten konnten, weil es ihnen „durch den Bürgermeister von Miami Beach verboten wurde“. Er beschuldigte die „israelische Lobby“, die ihn wegen seiner Unterstützung palästinensischer Menschenrechtsgruppen gezielt angreife.

Roger Waters: I carry with me the burden of everything I learned from my mother and my father, who were both great humanists, and who cared deeply about every other human being in the world. And they cared about civil and human rights all over the world, no matter who the people were.

TV Bericht: Anti-Israel Controversy Hangs Over Roger Waters’ Miami Beach Concert
Konzert Bericht: A great gig by Roger Waters in Miami

Ich danke Arne Sigge für den Hinweis!

1 Antwort

  1. Murph sagt:

    In wenigen klaren und wahren Worten („ill-informed officials and political propaganda „) wurde die Sache auf den Punkt gebracht.
    Wenn man sich Teile der US-Presse zu dieser Thematik ansieht, kommt einem echt ein großer Schrecken. Das hat nichts mehr mit Fakten oder auch nur Meinungen gemeinsam, das ist pure und bewusst auf Lügen und Verfälschungen aufgebaute Propaganda.
    Aber auch zum Konzert in Miami findet man gute (=fundierte) Reviews, die auch diesen politischen Hintergrund differenziert betrachten bzw. in das rechte Licht rücken.

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