David Gilmour und die Bienen

1.8.2006 OÖN: Als David Gilmour kurz nach 20 Uhr am Donnerstagabend auf der Meierhofwiese unterhalb der Burg Clam loslegte und ein sensationelles Konzert gab, war die Aufregung der vorangegangenen Stunden vergessen.

Gegen 17 Uhr war der Star plötzlich starr vor Schreck geworden. Er hatte im Backstage-Bereich im Garten der Burgbrauerei einen Bienenschwarm entdeckt. Dieser hatte sich in einer alten Linde eingenistet. Der Manager erklärte Veranstalter Michael Ehrenbrandtner die Aufregung seines Superstars. Gilmour ist seit Jahren schwer allergisch gegen Bienen- und Wespenstiche. „Wenn ihn eines der Tiere sticht, dann bedeutet das für David einen längeren Spitalsaufenthalt. Die Folgen wären klar: keine Konzerte und ein Millionenschaden“, sagte Ehrenbrandtner den OÖN.

Ein telefonisch kontaktierter Imker wusste Rat. „Wir entfernten alle Süßigkeiten des Caterings und mussten Ruhe einkehren lassen. Sprich, es gab keinerlei Herumgekicke, wie das sonst oft üblich ist. Um 19 Uhr war alles vorbei, da gehen die Bienen angeblich schlafen.“

Sowohl während des Gilmour-Konzertes als auch tags darauf bei Seeed brach dann das Handynetz zusammen. Der Grund war laut Telekom einleuchtend: „Sie sagten uns, dass zeitweise bis zu 5000 Fans gleichzeitig mit dem Handy telefoniert haben“, so Ehrenbrandtner. (eku)

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