Pink Floyd 23.1.1977 Dortmund Westfalenhalle

Am 23.1.1977 starteten Pink Floyd ihre „In The Flesh“ Tournee in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle! 16.000 Fans bereiteten Pink Floyd einen lautstarken Tourstart!

Als Sammler von allem das mit Pink Floyd zu tun hat, sammelte ich in frühen Tagen auch jede Menge alter Zeitungsberichte und Magazine in denen etwas über die Band berichtet wurde. Heute noch macht es mir große Freude, wenn ich mich an einem verregneten Nachmittag hinsetze und die Berichte aus vergangenen großen Pink Floyd Zeiten lese. Auch wenn viele davon fehlerhaft sind, gibt es immer wieder Neues zu entdecken, und wegen der Fotos alleine schon, sind sie von großem Interesse. Die Bravo Ausgaben 1977 Nr. 9 und 10 berichtete ausführlich über das Eröffnungskonzert der „In The Flesh“ Tour in Dortmund. Nick Mason, Pink-Floyd-Manager Steve O`Rourke und Cheftontechniker Brian Humphries kamen darin zu Wort und viele interessante Fotos werteten die Berichte auf!

Am 23.1.1977 starteten Pink Floyd in Dortmund ihre „In The Flesh“  Tour!

Bei der „In The Flesh“ Tour spielten Pink Floyd im ersten Teil das komplette „Animals“ Album, in der zweiten Hälfte das komplette „Wish you were here“ Album und als Zugabe „Money“ und „Us And Them“. Beim Konzert in Oakland am 9.5.1977 spielten sie zur großen Überraschung der Fans „Careful with that Axe Eugene“. Pink Floyd boten ihren Fans bei dieser Tour einiges! Nicht nur die größte Bühne, den besten Sound, Animationsfilme, geniale Lichtshow, zwei Beleuchter saßen in Kränen die wie Arme einer Krake aussahen, und auch musikalisch wußten sie zu überzeugten. „Animals“ strotze nur so von lauten Gitarrensolos!

„Dogs“ und Pigs“ wurden durch improvisieren gestreckt. „Pigs“ das auf dem „Animals“ Album 11:30 Minuten lang ist, wurde live auch schon mal über 20 Minuten gespielt! Und beim „Wish You Were Here“ Album ging es genau in diesem Ton weiter! Bei „Shine on you Crazy Diamond“ Part 6-9, ließen Pink Floyd ihrer Musikalität freien Lauf! Geniale Jamsessions bauten sich zwischen den Musiker auf.

23.1.1977 Dortmund:
01. Sheep 11:47
02. Pigs On The Wing (Part 1) 02:05
03. Dogs 18:16
04. Pigs On The Wing (Part 2) 02:20
05. Pigs (Three Different Ones) 18:47
Pause
06. Shine On You Crazy Diamond (1-5) 13:51
07. Welcome To The Machine 08:15
08. Have A Cigar 05:28
09. Wish You Were Here 06:36
10. Shine On You Crazy Diamond (6-9) 16:29
Zugabe
11. Money 09:44
12. Us And Them 07:47

Auch wenn die Tonqualität der Aufnahme nicht überragend ist, reicht sie immer noch aus um bei mir Begeisterung auszulösen! Einige Fehler schlichen sich beim Premierenkonzert auch ein, so setzte Waters bei „Pigs“ mit dem „Haha Whitehouse ..“ um einige Minuten zu früh ein. Vor dem finalen „Pigs“ Solo ruft Waters noch „One“, soll heißen das erste Konzert der Tour. Waters zog diese Nummerierung bis zum Tourende in Montreal durch. Die Fans in der Westfalenhalle tobten vor Begeisterung bei „Welcome to the Machine“, im Takt wurde bis zum Schluss mit geklatscht!

Bei „Wish you were here“ muss es irgendwelche technische Probleme gegeben haben, man hört lautstarke Geräusche, die Gilmour mit einem kurzen Lachen während seines Gesangs gutiert. Gilmour spielt das Solo mit der Black-Strat und nicht mit der Akustikgitarre! Und am das Ende gestaltet Rick Wright am Piano wunderschön! Wright der zum „Animals“ Album nichts beisteuerte, ist bei der konzertanten Aufführung bei jedem Stück vertreten! Und auch bei den Songs von „Wish you were here“ ist er ein tragender Teil! Großartig!

„Shine on you Crazy Diamond“ Part 6-9 ist die Krönung des Konzertes! Vor der erste Zugabe „Money“ wieder lautstarker Jubel! Und auch bei diesem Song improvisieren Pink Floyd!  „Come on Dick“, sagt Gilmour zu Dick Parry, der danach sein Saxofonsolo spielt!

Pink Floyd: Das 2-Millionen-Ding

Eintrittskarten von Pink Floyd sind zur Zeit in Deutschland am begehrtesten: Sie werden sogar zu Schwarzmarkt-Preisen gehandelt, denn alle wollen Pink Floyd hören und sehen. Und zu sehen gibt´s eine Menge. Die Gruppe rückt mit Geräten im Wert von zwei Millionen Mark an. Der Auf- und Abbau ist jedesmal Gerneralstabsarbeit.

Gähnende Leere in der Dortmunder Westfalenhalle. Mühsam hellen ein paar Scheinwerfer das Halbdunkel in der kalten Halle auf. Aber die 48 Roadies kommen erst gar nicht zum frieren. Im Eiltempo laden sie die sieben Lastwagen aus, von denen jeder 25 Meter lang ist und in denen die 100 Tonnen schwere Anlage von Pink Floyd transportiert wird.

Steve O`Rourke über die Vorbereitungen

Zehn Stunden brauchen sie zum Aufbauen, drei Stunden zum Abbauen. In jeder Halle wird die eigene Bühne aufgestellt, werden nach Plänen Lautsprecherboxen an den Seiten und an der Rückseite aufgestellt. Jeder der Roadies ist Spezialist auf seinem Gebiet, weiß genau, was er zu tun hat, ist für einen bestimmten Teil des Unternehmens verantwortlich. „Nur so ist es möglich, den Überblick zu behalten. Sonst würden wir die Hälfte vergessen und das Unternehmen würde nie klappen“, meint Pink-Floyd-Manager Steve O´Rourke.

Damit alles perfekt läuft, die Show und der Sound astrein werden, begann für ihn die Welttournee 1977 schon im November 1976. „Da fuhr ich mit Akustikfachleuten in die Städte, in denen Pink Floyd auftreten sollen“, berichtet er (in Deutschland sind es Dortmund, Frankfurt, Berlin und München). Das Team prüfte jede Halle, die Akustik, ließ sich Baupläne geben und rechnete in London aus, wo die Lautsprecherboxen aufgestellt werden müssen, um den gewohnten Pink-Floyd-Sound auch live bringen zu können. „Besonders schwierig ist das, weil wir nicht nur die Anlage auf der Bühne haben, sondern die Musik praktisch aus jeder Ecke der Halle kommen soll. Da darf es kein ungewolltes Echo geben, keine Box darf die anderen übertönen – sonst ist der Quadro-Effekt nicht mehr da“, erklärt Steve O´Rourke.

Krakenarme

Um das zu schaffen, haben Pink Floyd zwei 24-Kanal-Mischpulte dabei, jedes im Wert von 300.000 Mark. Und für den Quadro-Effekt ein drittes, spezielles Mischpult. Außerdem kommen zwei Acht-Spur-Studio-Tonbandmaschinen dazu, zum Abspielen der Geräuschebänder. Das alles überwacht Toningenieur Brian Humphries mit vier Technikern. Brian sitzt auch bei der Produktion der Pink-Floyd-LP-Animals am Mischpult. Die Lichtanlage mit den 70-Tausend-Watt-Scheinwerfern wird von einem 60-Kanal-Lichtmischpult gesteuert. Hier läßt sich jeder Farbton in Sekundenschnelle mischen. Außerdem ist der Techniker mit einem Funksprechgerät und Kopfhörer mit den Beleuchtern verbunden, die auf zwei 25 Meter langen stählernen „Krakenarmen“ arbeiten und die jeweils neun Scheinwerfer jederzeit über jeden Punkt der Bühne in Stellung bringen können. Ein Wagen kostet 50.000 Dollar. Pink Floyd besitzen vier, zwei sind ständig im Einsatz, zwei stehen als Reserve bereit.

Sogar eigene Kraftwerke haben Pink Floyd dabei. Große Schilder warnen: „Vorsicht! Hochspannung! Lebensgefahr“! „Wir brauchen eigene Stromquellen, weil die Stromversorgung schwankt und die hoch komplizierten Musikinstrumente sehr empfindlich darauf reagieren. Der Moog-Synthesizer von Rick Wright kann sich durch Stromschwankungen verstimmen“, erzählt Brian Humphries.

In der Garderobe wird zweimal am Tag ein kaltes Bufett aufgefahren. Preis ca. 3200 Mark. Natürlich dürfen sich daran auch die schwer arbeitenden Roadies laben, nicht nur die Stars. Wieviel das ganze Unternehmen kostet? Manager Steve O´Rourke schweigt sich darüber aus, „Schwer zu schätzen“, sagt er. „Etliche Geräte sind in den vergangenen Jahren angeschafft worden. Aber zwei Millionen Mark sind es leicht.“ Kaum zu glauben, dass sich bei einem derartigen technischen Apparat noch eine Tour lohnt. Aber die Rechnung geht auf. „Darum geben wir ja auch in jeder Stadt zwei Konzerte. Und um genügend Zeit zu haben, die Anlage wieder aufzubauen, ist immer ein Ruhetag eingeplant.“

Pink Floyd: Supergruppe 1977

Ihren Erfolg dürfte in diesem Jahr keine andere Band übertreffen! Allein in Deutschland erlebten 100.000 Fans Pink Floyd auf ihrer Welttournee 1977. Dabei hätten sie leicht die doppelte Zahl von Eintrittskarten verkaufen können.

19:45 in der Dortmunder Westfalenhalle Toningenieur Brian Humphries legt ein Acht Spur Band auf. Hundegebell, Schweinegegrunze, Kühe muhen, Schafe blöken. Es klingt, als wäre man am Bauernhof, mitten im Stall. Pink Floyd Schlagzeuger Nick Mason hat die Geräusche auf seiner Farm aufgenommen. So sollen die knapp 16.000 Fans in der halle auf das Drei Stunden Konzert eingestimmt werden.

Aber nur wenige Fans achten auf diese Geräusche. Die Szene gleicht eher einem Volksfest mit Bierzeltstimmung, Sprechchöre sind zu hören wie in einem Bundesligastadion. Um 20.00 Uhr werden die Fans ungeduldig, beginnen zu pfeifen, wollen daß es losgeht. Noch sechs Minuten müssen sie warten.

David Gilmour mit Vollbart

Plötzlich zucken die Leute zusammen: Ein Düsenjäger scheint mitten durch die Halle zu fliegen. So täuschend echt klingt das Geheul aus den Lautsprecherboxen. Im selben Augenblick erlischt die Saalbeleuchtung. Auf der Bühne flammt ein teil der 70 Tausend Watt Scheinwerfer auf. Aus den gelb-orangefarbenen  Licht tauchen Pink Floyd auf – in Jeans und T-Shirts gekleidet. Gitarrist David Gilmour hat einen schwarzen Vollbart. Seine Freunde tragen die Haare nicht mehr Schulterlang, wie noch bei der letzten Tournee in Deutschland 1972. Und sie haben sich verstärkt – mit dem Gitarristen Snowy White und dem Saxofonisten Dick Parry.

„Pigs on the Wing“ ist der erste Song, Bassist Roger Waters singt ihn, dazu begleitet er sich auf der akustischen Gitarre. Der Song ist auch das erste Stück auf der neuen LP „Animals“. Die drei Lieder dieser Platte beherrschen auch den ersten Teil der Show. Wie gehabt verzichten die Musiker auf jede action. Sie verlassen sich ganz auf ihre Sound- und Filmeffekte. Überraschend, dass sie wieder mehr Melodien spielen, dass bei ihnen elektronische Spielereien in den Hintergrund treten.

Plötzlich klingt aus einigen Lautsprecherboxen Hundegebell, aus anderen Geblöke und Schweineggrunze. Der Raumklang ist verblüffend. passend dazu wird ein etwas 15 Meter langes, mit Gas gefülltes rosa Schwein über die Bühne sichtbar. An einem Drahtseil hängend schwebt es durch die Halle.

Während der Pause wagt kaum einer der 16.000 Fans, seinen Platz zu verlassen. Zu viele lauern darauf, einen besseren Sitzplatz zu ergattern. Songs aus den LP´s „Wish you were here“ und „Dark Side of the Moon“ bestimmen die zweite Konzerthälfte. Zu „Have a Cigar“ ist David Gilmour auf der Filmleinwand in einer Trickmontage zu sehen. Und den Song „Welcome to the Machine“ illustrieren Pink Floyd auf der Leinwand mit einem Zeichentrickfilm, in dem Steine bluten und ein stählernes, ameisenähnliches Tier die Gruppe zu verschlingen droht.

Das Lampenfieber war groß!

Nach zweieinhalb Stunden verabschieden sich Pink Floyd. Aber ihre „Gute Nacht“ Wünsche gehen im Applaus, Trampeln und Schreien der 16.000 unter. Sie fordern eine Zugabe – ganze zehn Minuten lang. Nur widerwillig sind Pink Floyd am premierenabend dazu bereit. „Es ist sehr viel schiefgegangen. Unser Lampenfieber war zu groß“, meint Schlagzeuger Nick Mason. Aber dann kommt die Gruppe doch noch auf die Bühne zurück. „Money“, eins ihrer wohl bekanntesten Stücke, spielen sie als erste Zugabe. Nach drei Stunden ist endgültig Feierabend und die Fans sind hellauf begeistert. Pink Floyd nicht. Am nächsten Tag treffen sie sich um zehn Uhr wieder in der Halle, proben noch einmal den ganzen Tag und zeigen beim zweiten Dortmunder Konzert, dass sie in fast vier Jahren Tourneepause nicht verlernt haben. Erst nach diesem Konzert sind die vier Engländer zufrieden. (Geschrieben: K. E. Siegfried)

22 Antworten

  1. Henning sagt:

    Hallo Werner,
    erstmal eine frohes neues Jahr!

    Auf dieser Seite hat Arne vor Jahren einige Fotos vom Animalstourauftakt eingestellt, die ein ehemaliger Kollege gemacht hat.
    Ich bin mir nicht sicher, ob wir nicht mit Thomas‘ Hilfe inzwischen den genauen Abend (23. od 24.) von dem die Bilder stammen identifiziert hatten (@Thomas?)

    http://www.sigge.de/pink.htm (etwas nach unten scrollen)

    Grandios immer noch das Bild mit David in rotem Hemd vor der Gerolsteiner-Sprudel Werbung!

    Du kannst die Fotos auch sicher hier zu Bebilderung nutzen.

    Gruß
    Henning

  2. Helmut Sailer sagt:

    Hallo Werner

    Toller Bericht über Dortmund. Da habe ich wieder Lust bekommen einige Konzerte von dieser Tour anzuhören. Nette Erinnerungen werden dabei wieder wach.
    Gruß
    Heli

  3. Mariel sagt:

    Hallo Werner

    Ich bin Journalistin und suche Menschen, die mir etwas zum Zürcher Konzert von Pink Floyd erzählen können. Kansst du mir weiterhelfen?

    Gruss
    Mariel

    • Andreas Meindl sagt:

      Hallo Marcel
      Ich war auch in Zürich. 3. + 4. Feb. 1977
      Ja, es war gigantisch. Ich weiß noch, das Roger am 2. Abend ziemlich sauer war, weil er keine Zugabe spielen wollte. Kennst Du den Musikexpress Nr. 2/2002? Der Kerl mit dem Schal in der Luft bin ich. Selbstverständlich habe ich großes Interresse an Deinen Zürich-Aufnahmen.
      Gruß Andreas

    • Werner sagt:

      Lieber Marcel, das ist sehr nett von dir!

      Das Angebot werden sicher einige nutzen. Ich habe deine email sicherheitshalber entfernt, gebe sie gerne jedem auf Anfrage weiter!

      Danke Dir nochmals!

  4. Michael Holtermann sagt:

    Das war mein erstes Pink Floyd Konzert. Zur der Zeit konnte man die Platte Animals noch gar nicht kaufen, sondern erst Wochen danach. Ich hörte Animals in der Dortmunder – Westfalenhalle das erste mal. Ich war einfach hin und weg.
    Das die Stücke solange gespielt wurden, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich weiss noch dass im Innenraum die Leute alle auf dem Boden gesessen haben, die Leute staunten mit weit aufgerissenem Mund und beobachteten dass fliegende Schweinchen.

    • Werner sagt:

      Servus Michael,
      genial das du dieses Konzert gesehen hast, da wäre ich gerne dabei gewesen!!

    • Gerald_A sagt:

      Und obwohl schon x-mal gehört – erst jetzt wurde mir beim erneuten Anhören dieses Mitschnitts die prophetische Textzeile „who was trained not to spit on the fan“ bewusst… 😉

  5. Matthias sagt:

    Hallo Werner!
    Erstmal ein riesen Lob an deine Seite!
    Ich besuche sie beinah täglich, es gibt wirklich keine vergleichbare Floyd Seite die so informativ ist!
    Ich bin im Vergleich zu den meisten Usern hier eher Floyd „Neuling“ 🙂
    Durch meinen Vater wurde ich schon relativ früh auf diese Götter aufmerksam, habe mich aber erst mit wirklich allen Alben vor ca. 1 1/2 halb Jahren befasst und spähtest seit dem bin ich voll und ganz angefixt 😉
    Ich beneide wirklich jeden einzelnen von euch, die die Ehre und das Vergnügen hatten Floyd Live zu sehen!!!!
    (durch mein Baujahr 79 ist mir das leidet verwehrt worden :-()
    Ich hatte zumindest die Ehre The Wall in Düsseldorf zu erleben, ich bin heute noch 1 1/2 Wochen danach geflasht ohne Ende!!!!!!
    Das war einfach mehr als nur ein Konzert! Aber wem schreibe ich so was 🙂
    Ich freue mich jetzt erst mal auf die Immersion Boxen und hoffe das wie Nick es schon verraten hat noch mehr Alben so gewürdigt werden.
    Tja und Vielleicht kommt ja doch noch mehr…
    Träumen darf man ja, oder 😉

    Danke wirklich noch mal für deine Seite!!!!
    PINK FLOYD 4 EVER!!!!!!!

    Liebe Grüße aus Bonn
    Matthias

    • Werner sagt:

      Vielen dank Matthias für deine netten Worte! Das tut gut!! 🙂

      Die Chancen auf weitere „Immersion Boxen“ stehen gut, und träumen soll man unbedingt! Zuletzt wurde einige Floyd-Wünsche erfüllt und ich hoffe auch das wir noch nicht ganz am Schluss des Floyd-Legende-Buches angekommen sind!!

      danke nochmal!
      Werner

  6. Paul A. sagt:

    hi, n abend,

    toller bericht von dem damaligen konzert. war mein 1. „pf-live-event“. die eintrittskarte vom 24.1.77 hat einen ehrenplatz: der „burning man“ vom wish-you-were-here-cover. das waren noch tickets 😉

    schöööönste grüsse aus münster!

    paul

  7. Ralf Tonkel sagt:

    Baujahr 62/4 bin ich und sehe mich vor Inge’s Plattenladen in Gelsenkirchen-Buer stehen. Mit gross aufgerissen Augen musterte ich das Animals Tourneeposter für das Konzert in Dortmund.
    Traurig musste ich festtellen: Mit meinen 14 Jahren und drei Deutsche Mark Tachengeld, hätte ich keine Change dieses Konzert in Dortmund zu erleben. Mein konservativer Vater, Hauher aufm Püt, hielt diese Musik für drogensüchtigmachende Psychoscheisse.
    Am liebsten hat er mich gehauhen.
    Alls Inge Jahre später das Wall Tourneeposter aushing, kaufte mir sofort zwei Karten für ca. 65 DM das Stück.
    Hin kam ich trozdem nicht. Doch das ist eine andere Geschichte.
    Schöne Grüsse aus Brasilien!

  8. Patrick sagt:

    >>Zu „Have a Cigar“ ist David Gilmour auf der Filmleinwand in einer Trickmontage zu sehen. <<

    Der Trickfilm muss wohl noch gezeichnet werden. Ich kenne auch die Berichterstattung aus dem Jahr und hab mich schon gefragt ob da die Autoren teilweise wirklich nüchtern mit in der Halle standen.

    Übrigens spielten Waters, Mason, White und Wright in Montreal auch noch eine dritte Zugabe! Den Pink Blues. Irgendwie komisch, gerade an dem Abend wo Waters dem Fan ins Gesicht Spuckte.

    • PETE sagt:

      …vielleicht auch aus trotz gegenüber Roger, denn nach verschiedenen Quellen stand bei den Zugaben Roger gar nicht mehr mit auf der Bühne…die Bassparts wurden (wie auch zum Teil bei manchen Songparts (zB bei „Pigs (3 different ones)“ während der Tour) von Snowy White gespielt! Den BLUES den Du meinst ist hauptsächlich von Snowy gespielt worden (mit „Hilfe“ von DG) 😉

      • Patrick sagt:

        Nein, wie Ralf Tonkel schon schrieb war Gilmour bei dem Blues schon runter von der Bühne. Waters ist, soweit ich das im Kopf hab, während der Zugabe in New York abgehauen.

  9. Ralf Tonkel sagt:

    Nach meinen Informationen, soll David Gilmore wutentbrannt die Bühne verlassen haben. Snowy White hatte daruf seinen Part vollständig übernommen.
    So wurde der Pink Floyd Blues entweder ohne David gespielt, oder David hatte die Fason wieder zurück gewonnen. Er ist ja Profi perse.
    Nebenbei hat sich Herr Waters mehrmals über diesen Fall öffentlich erklärt, in tiefer Demut. Ich glaube sogar, im Booklet der Flesh/Live CD oder in seiner Best of CD.
    TROTZDEM: Menschen persônlich als Schwein zu bezeichen, wie er es momentan tut finde ich würdelos und nicht korrekt!

  10. Floydi sagt:

    Bei Animals stehen die Tiere analog bzw. symbolisch in Bezug zu den existierenden Menschentypen und deren Verhalten. Ich finde es toll, wenn Waters und andere Musiker Kollegen hier öffentlich demonstrieren. Aber Waters sollte sich auf sein neues Album konzentrieren. Vermutlich finden wir da wieder den einen oder anderen Hinweis und Textzeile auf Trump so wie damals zu Thatcher und Reagan.

  11. Ralf Tonkel sagt:

    Hi Floydi, was fuer ein schöner Name. Mein Sohn (16) heisst uebrigens „Samuel David Floyd“.
    Noch ein Pardon fuer meine falsche Schreibweise fuer David Gilmour, es so heiss hier Brasilen, das Display so klein und die Finger so „breit“. Uebrigens hatte ich die kanadische Best of CD von Syd Barrett, da hiess es Sid.
    Die Symbolik des Herrn Waters; verscliesst sich mir nicht.
    Wenn aber z.B. einen Freund von Dir als Schwein bezeichne wuedest Du und dieser es nicht gut finden, auch wenn es nur symbolisch gemeint habe.
    Und ein Schwein mit mit einem gelben Judenstern zu versehen und das auch noch in D, ist no go. (Die Farbe gelb ist nur symbolisch gemeint ☺).
    Aber so isa nun mal unser Roger.
    Schoene Gruesse nach D, hier in Itabira: 9:55h/20°C, sonnig.

  12. Oliver sagt:

    Also es geht mich zwar nichts an, aber nach so langer Zeit noch nach Marcels Mitschnitt zu fragen, finde ich schon irgendwie unangemessen. Außerdem halte ich sowohl das Angebot als auch die Vermittlung der Adressen für relativ gefährlich. Werner, das würde ich beides lieber runternehmen!

    Da es den meisten vermutlich auch nicht darum geht, Zürich recorder4 zu bekommen, sondern einfach nur irgendein Konzert der 77er Tour, bietet es sich doch an, mal nach einem entsprechenden Download bei google zu suchen. Dafür muss man sich nicht erst bei einem P2P-Netzwerk anmelden, die essentiellen Konzerte findet man auch so. Oder man nimmt mal ein paar Euro in die Hand und kauft sich bei ebay oder discogs „Animal Instincts“ (Oakland) oder „Iron Pigs on fire“ (Fort Worth), die gibt’s da schon für nen 10er. Und sogar bei amazon werden die angeboten, wenn auch etwas teurer.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.