Their Mortal Remains: Roger Waters und Nick Mason bei Pressekonferenz in Rom!

Pink Floyd 2018 Exhibition Rom

Am 19. Januar wird die Pink Floyd Ausstellung „Their Mortal Remains“ in Rom eröffnet! Bei der Pressekonferenz nahm neben Nick Mason etwas überraschend auch Roger Waters teil, der immerhin am 24. Januar seine neue Tour in Auckland Neuseeland startet! Aber siehe da wie schon vergangenes Jahr in London ließ sich Waters diesen Termin nicht entgehen! Es schien so, als hätte er sich gestern nicht ganz mit der vielen Euphorie, die gegenüber seiner alten Band Pink Floyd überall in der Luft lag, anfreunden können, denn schließlich sei die Menschheit gerade damit beschäftigt sich selbst und den Planeten zu zerstören, so Waters.

David Gilmour blieb der römischen Eröffnungspressekonferenz wie schon 2017 in London fern. Stattdessen kamen die Floyd/Mason/Waters Manager Tony Smith und Mark Fenwick so wie der Storm Thorgerson Hipgnosis Partner und kreativ Direktor der Pink Floyd Ausstellung Aubrey Powell und Ray Winkler von Stuhfish!

Roger Waters: „Dieser Planet ist zum Aussterben bestimmt“

Text und Übersetzung von Oskar Giovanelli

Roger Waters hat wieder mal seinem Ruf alle Ehre gemacht. Natürlich ging es in den Fragen um die Geschichte von Pink Floyd und deren Geschichte. Waters hat sich angeblich aufgeregt, dass immer alle nach Pink Floyd fragen, aber er ja schon 30 Jahre nimmer dabei ist. Aber schließlich ging es ja um Pink Floyd.

Ja, die Ausstellung ist wirklich ganz toll, ich bin stolz auf alles was ich, Nick, David und auch Syd gemacht haben. Aber ich möchte euch daran erinnern, dass wir im Heute leben und nicht 1970. Ich bin seit über 30 Jahren kein Mitglied von Pink Floyd mehr, solltet ihr euch daran nicht erinnern! Ich bin seit Jahren auf Tour und werde es auch noch lange sein, ich habe ein neues Album das über jene Themen spricht, über die meine Alben immer schon gesprochen haben, da die Welt genauso Scheiße ist wie früher! Ich frage euch rhetorisch: Ist das wirklich die Welt die ihr wollt? Meine nicht. Dieser ist ein Planet der aussterben wird!

Wir sind alle Afrikaner, vergesst das nicht, Alle! Solange wir auf unseren Nächsten scheißen, wird alles immer nur noch schlimmer.

Quelle: On Stage Web: Interviste Roger Waters, Nick Mason Roma

Rom, die Pink Floyd Ausstellung kommt an: vom 19. Januar im Macro

Roger Waters: Ich mache mir mehr darüber Sorgen, dass die jüngere Generation derart mit dem Anstarren ihrer iPhone’s, Samsung’s oder was auch immer beschäftigt ist, dass sie den Abgrund übersehen und die Klippen hinunterstürzen.

Quelle: Roma, arriva la mostra sui Pink Floyd: dal 19 gennaio al Macro

Die „sterblichen Überreste“ von Pink Floyd erzählt von denen, die sie ausgestellt haben

Aubrey Powell:

Quelle: „I resti mortali“ dei Pink Floyd raccontati da chi li ha messi in mostra

Run like hell…Pink Floyd exhibition opens in Rome

Roger Waters: Going through this exhibition and thinking about it yesterday, certainly the bits of it that I was involved with, which is the 70s, the work was consumed with asking questions about whether we can find within ourselves the capacity to make any sense at all of life on earth and our potential or lack of it to empathise with one another and so on and so forth. So it was a very emotional and political journey through a short period of my life.

Quelle: Euro-News Pink Floyd exhibition in Rome

Weitere Artikel:

Ich danke Oskar G.!

5 Antworten

  1. Yucateco sagt:

    Immer noch irgendwie surreal Roger Waters auf Pink Floyd Presseterminen zu sehen 🙂

    • Werner Werner sagt:

      Stimmt, typisch Pink Floyd! David Gilmour scheint sich überhaupt nicht zu scheren und Roger Waters, der offiziell gar nimmer bei Floyd Mitglied ist, versteht den ganzen Hype um Pink Floyd nicht und warum bei der Eröffnungspressekonferenz der Pink Floyd Ausstellung nicht über aktuellere Themen, wie die, die er auf seinem neuen Album anspricht, diskutiert wird!

  2. Simon sagt:

    Da hat er natürlich schon recht, aber eigentlich hat er sich nicht zu beschweren, immer noch mit Pink Floyd in Verbindung verbracht zu werden, wo sich seine Live Auftritte doch zu 80 bis 90 Prozent aus Floyd Songs zusammensetzen – somit legt er sich diese Verbindung zu PF selbst ins Nest. Wenn er als Solokünstler betrachtet werden will, dann soll er eben auch den Schwerpunkt auf seine Soloaktivitäten legen.

    Aber gut – diese Aussage zeigt ja auch, dass er die PF Songs und Alben, zu denen einen maßgeblichen Beitrag hinzugesteuert hat, nicht als Floyd Werke, sondern wahrscheinlich als seine Werke ansieht (bzw. ‚performed by Pink Floyd‘) 😉

  3. PETE sagt:

    Ich denke er hat eigentlich teilgenommen um auch seine Tour in Italien zu promoten…, wundere mich aber das wohl kein Wort darüber gefallen ist, dass (wie ja angeblich in den Medien geschrieben wurde) ja Nick Mason bei manchen seiner Shows spielen wird!?

  4. Manuel sagt:

    I’m still a rather grumpy person and disaffected with rock ’n‘ roll audiences . . .

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